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Im Finale des ersten Syker Scrabbleturniers saß mir Claudia Aumüller gegenüber. Die Berlinerin hat quasi alles schon mal gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Sie verfügt über ein prima Auge, einen immensen Wortschatz, Witz – und Mut. Ihren ersten Zug ANKEIFEN musste sie nach Protest zurücknehmen, da das Verb überraschenderweise nicht im Duden steht. Eine Runde später holte sie Versäumtes mit KNIFFEN nach. Die Führung wechselte daraufhin ständig, wobei sich bei der Dame zunehmend die »Seuche« breitmachte. Schließlich half auch kein Griff in die Trickkiste mehr wie etwa mit dem (mir unbekannten) Wort LÜNT. Die ganze Partie ist übrigens auf www.scrabble-blog.de hinterlegt.

Wenn Sie in dieser Situation mehr als 26 Punkte erreichen, mailen Sie den Zug bitte an seher@zeit.de . Wir verlosen drei Jubiläums-Scrabbles.

Sebastian Herzog

Lösung aus Nr. 52:
Insgesamt 19 Punkte ließen sich mit GING auf C8–C11 erzielen. 7 Punkte steuerte dieses Wort bei, weitere 7 und 5 Punkte brachten OBI und GON.

Es gelten nur Wörter, die im Duden, Die deutsche Rechtschreibung, 24. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Scrabble-Regeln unter www.scrabble.de

 
  • Quelle DIE ZEIT, 23.12.2008 Nr. 01
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