Neue Serie zur Epochenwende

Die Augen der Welt richten sich in diesen Tagen auf das Weiße Haus in Washington. Die Regierungszeit von George W. Bush endet; der erste schwarze Präsident der USA, Barack Obama, tritt sein Amt an. Obamas Präsidentschaft wird von Hoffnungen erdrückt – und von Zweifeln begleitet. Wie viel Einfluss besitzt die Supermacht überhaupt noch? Sind Obama die Hände gebunden, weil das amerikanische Zeitalter zu Ende geht und eine multipolare Ordnung entsteht, in der die USA nur eine Macht unter vielen sind? Wir haben die Wahl Obamas zum Anlass genommen, um internationale Schriftsteller und Intellektuelle zu fragen, welche Rolle die USA künftig in der Weltgesellschaft spielen wird. Ein Gespräch mit Francis Fukuyama (Foto) und ein Essay von Joseph S. Nye Jr. eröffnen die Reihe. Berühmt wurde der konservative Fukuyama 1992 mit seinem Buch »Das Ende der Geschichte«. Darin verkündete er den dauerhaften Sieg von Liberalismus und Kapitalismus.

 
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