Philipp Sarasin

Es war der Zufall einer Urlaubslektüre, der vor ein paar Jahren Philipp Sarasins professionelles Interesse für Darwin weckte. Der Schweizer Historiker (Foto) hatte, nur so, etwas von Darwin zum Lesen eingepackt, und dann stellte er fest, dass das Denken des großen Naturforschers dem Denken Michel Foucaults ähnelte, des französischen Philosophen und Historikers (1926 bis 1984), über den Sarasin ein Buch geschrieben hat. Daraus wurde Sarasins neue Studie Darwin und Foucault. Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie, die in den nächsten Tagen im Suhrkamp Verlag erscheint. Der 52-jährige Sarasin lehrt in Zürich als Professor für Neuere Geschichte. Er hat mit seinen Studien zur Hygiene und zur Bakteriologie dazu beigetragen, Körper und Biopolitik als Gegenstand der Geschichtswissenschaft zu verstehen.

 
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