US-Hochschulen In Harvard wird gespart

Die Finanzkrise trifft Amerikas Universitäten mit voller Wucht, weil sie von privaten Spendern abhängig sind

Wer an der Universität von Hawaii spätabends oder am Wochenende arbeiten möchte, muss ab sofort schwitzen. Um das Budget zu schonen, wird die Hochschule auf der amerikanischen Pazifikinsel ihre Klimaanlagen nur noch am Tag laufen lassen. Andere US-Hochschulen schlossen ihre Tore über die Jahreswende – um Heizkosten zu sparen. Gestrichene Reiseetats, in die Zukunft verschobene Bauvorhaben, erhöhte Studiengebühren: Die Finanzkrise hat Amerikas höhere Bildungseinrichtungen erfasst und zwingt sie zu teilweise drastischen Sparprogrammen. Viele stellen nur noch Teilzeitpersonal an, die Zahl der Jobangebote für Professoren ist stark gesunken.

Reiche wie arme, große staatliche Universitäten wie kleine private Colleges: Es gibt kaum eine Hochschule, die den Einbruch der Wirtschaft nicht spürt. Während die einen ihre Stiftungsvermögen schmelzen sehen, sorgen sich andere über sinkende Einnahmen aus Studiengebühren. Schon ertönen Hilferufe in Richtung des neuen Präsidenten. Obama soll die Bildungsindustrie mit staatlichen Hilfen stützen.

Für Philip Altbach, Bildungsexperte am Boston College, bedeutet der Finanzeinbruch die »größte Krise in der Geschichte der amerikanischen Universität«. Selbst die große Depression in den dreißiger Jahren habe die Hochschulen nicht so hart getroffen wie die Krise heute, weil sie damals weniger auf nichtstaatliches Kapital angewiesen waren. Was bislang ihre größte Stärke war, entpuppt sich nun als Schwäche des amerikanischen Universitätssystems: die Abhängigkeit von privatem Geld.

Sogar in Harvard, der reichsten Universität der Welt, wird nun gespart und gekürzt. Michael D. Smith, Dekan der Fakultät für Arts and Sciences, will das Budget seiner Fakultät um neun Prozent reduzieren, viele offene Stellen werden erst einmal nicht wieder besetzt. Die Elite-Hochschule in Massachusetts hat rund ein Drittel ihres Kapitalstocks verloren. Anderen Elite-Einrichtungen wie Yale oder Stanford ergeht es ähnlich. Jahrelang hatten sie ihr Vermögen um jährlich zehn Prozent oder mehr gesteigert, auch dank risikoreicher Anlagen auf dem Kapitalmarkt. Nun rächt sich der Wagemut ihrer Finanzstrategen.

Schenkungen in Millionenhöhe waren früher an der Tagesordnung

Gleichzeitig sinkt die Spendierfreude. Meldungen von Schenkungen in Millionenhöhe gehörten bisher zur Tagesordnung im amerikanischen Universitätsbetrieb und wurden kaum erwähnt. Jetzt sind sie zur Ausnahme geworden. Dass die Vanderbilt University in Nashville sich über 20 Millionen Dollar freuen kann, wird mit öffentlichem Erstaunen registriert.

Der Wertverlust der Eliteuniversitäten zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, weil sich große Summen innerhalb weniger Monate in Luft auflösten. Langfristig einschneidend oder gar existenzbedrohend ist der Kapitalschwund jedoch kaum, sagt Ronald G. Ehrenberg, Direktor des Higher Education Research Institute an der Cornell University. Zwar seien die Harvards & Co nicht mehr so reich wie noch vor einem Jahr, doch als arm könne man sie deshalb noch lange nicht bezeichnen. 76 Universitäten verfügten Mitte 2008 über Stiftungen im Wert von über einer Milliarde Dollar. Noch im Sommer verkündete Harvard, sein Endowment sei nun auf 36,9 Milliarden Dollar gestiegen. Auf solch einem Finanzpolster lässt sich gemütlich sparen.

Wesentlich härter wird der Finanzcrash die vielen kleinen, privaten Institutionen treffen, besonders jene im Nordosten und Mittelwesten des Landes. Sie leben zu einem großen Teil von den Gebühren ihrer Studenten, weil sie nur über bescheidene Stiftungen verfügen, die sich zumeist unter der 50-Millionen-Dollar-Grenze bewegen. Zwischen 1982 und 2006 sind die Kosten für eine akademische Ausbildung landesweit um über 400 Prozent gestiegen, das mittlere Familieneinkommen in den USA stieg jedoch nur um rund 150 Prozent. An die 45000 Dollar im Jahr kostet ein Studium mittlerweile an einem Spitzencollege. Eltern aus dem Mittelstand müssen oft jahrzehntelang sparen, um eine solche Summe für ihre Kinder aufzubringen. In vielen Fällen hat die Krise die Sparguthaben aufgefressen. Nur die großen Namen wie Amherst, Wellesley oder Swarthmore verfügen über so hohe Stipendien, dass sich auch bedürftige Bewerber die Ausbildung leisten können. Der Rest der Colleges ist auf die Campusmaut angewiesen.

Zu dieser Gruppe zählen viele Hochschulen, die besonders ethnische oder religiöse Minderheiten ansprechen. Sie profitierten vor allem vom Wachstum der Studentenzahlen in den vergangenen Jahren. So verzeichneten die rund 100 Einrichtungen, die im Council for Christian Colleges and Universities organisiert sind, in den vergangenen 15 Jahren einen Zuwachs von über 70 Prozent. Nun lässt der erwartete Rückgang der Studentenzahlen sie zittern. Vier christliche Colleges mussten bereits Konkurs anmelden.

Den großen staatlichen Universitäten wird dieses Schicksal erspart bleiben. Aber da viele amerikanische Bundesstaaten per Gesetz keine Schulden machen dürfen, mussten auch sie ihre Ausgaben sofort kürzen, darunter die Zuschüsse für ihre Hochschulen. Dabei hatten viele Uni-Verwaltungen das Geld bereits ausgegeben oder fest verplant. Besonders hart hat es etwa das kalifornische Universitätssystem getroffen, das im kommenden Jahr bis zu 10000 Studenten weniger aufnehmen will. Für das kalifornische Flaggschiff Berkeley sagen Experten eine empfindliche Schwächung im internationalen Wettbewerb um Professoren und Studenten voraus.

50 Präsidenten staatlicher Universitäten haben Barack Obama deshalb in einem offenen Brief aufgefordert, die öffentliche Förderung im kommenden Jahr zu erhöhen. Fünf Prozent des von der Regierung abgesegneten Rettungspakets sollen der höheren Bildung zugute kommen, fordern die Autoren. Sie argumentieren ähnlich wie ihre Amtskollegen in Deutschland: Das frische Geld soll sowohl in die Infrastruktur der Hochschulen fließen als auch neue Stellen schaffen. Beides hätte unmittelbare positive Auswirkungen auf die amerikanische Wirtschaft, meint Vartan Gregorian, der Präsident der Carnegie Corporation of New York, die das Schreiben an Obama initiiert hat.

Selten waren so viele gute Forscher auf dem Markt

Ob der zukünftige Präsident die Bitten erhört, ist fraglich. Zwar hat Obama in seinem Wahlkampf angekündigt, die staatliche finanzielle Unterstützung von Studenten aufzustocken und transparenter zu machen. Doch noch reformbedürftiger als die Universitäten und Colleges sind für ihn die Schulen. Deshalb hat sich kaum jemand gewundert, dass der designierte Präsident Arne Duncan, einen ausgewiesenen Schulexperten, zum Bildungsminister berufen hat. Duncan arbeitete wie Obama zuletzt in Chicago und hat für seine Reformen des maroden öffentlichen Schulwesens der Stadt von Progressiven wie Konservativen Lob geerntet. Von Hochschulen versteht der neue Secretary of Education jedoch kaum etwas. Und Obama war im Wahlkampf ausgesprochen schweigsam, wenn es um die höhere Bildung ging. Bislang scheint das Thema ihn wenig zu interessieren.

Verschärft sich die Krise, dürfte sich das jedoch ändern. Die Hochschulen haben in der amerikanischen Gesellschaft eine sehr viel größere Bedeutung als in Deutschland. Wenn es ihrer Universität schlecht geht, treibt das nicht nur Studenten und Professoren um, sondern auch Eltern und Alumni.

Auch die meisten privaten Hochschulen sehen der Entwicklung nicht tatenlos zu, wie eine Umfrage der National Association of Independent Colleges and Universities ergibt. Um mehr Studienanfänger zu bekommen, versprechen viele von ihnen, ihre Stipendien zu erhöhen und die Familien zu entlasten. Dieses Lockmittel soll es ihnen ermöglichen, weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Andere Universitäten verhalten sich antizyklisch, wie das Boston College: Statt zu entlassen, stellen sie ein. »Selten zuvor waren so viele gute Wissenschaftler auf dem Markt«, sagt Hochschulexperte Altbach, der an der von Jesuiten geleiteten Privatuniversität lehrt.

Als Krisengewinner könnten sich ausgerechnet jene Einrichtungen erweisen, die den Kapitalismus am konsequentesten in die höhere Bildung getragen haben: die sogenannten For-Profit-Hochschulen. Derzeit erwerben rund fünf Prozent aller Studenten an diesen auf Gewinnmaximierung orientierten Institutionen Zertifikate und akademische Grade. Rene Champagne, der Leiter der Career College Association, ist überzeugt, dass sich ihre Zahl in den nächsten Monaten erhöht. Denn die Rezession schafft neue Kunden, da die meisten der For-Profit-Institutionen sich auf Weiterbildung und Umschulungen spezialisiert haben. Dafür haben entlassene Angestellte nun Zeit.

 
Leser-Kommentare
  1. Ja, dann wird es wohl bald wieder Topforscher in Europa geben.......

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    • 09.01.2009 um 18:32 Uhr

    werden die ebenso arbeitslos sein wie die in den USA.

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    • 09.01.2009 um 18:32 Uhr

    werden die ebenso arbeitslos sein wie die in den USA.

  2. Etwas Gutes hat die Wirtschaftskrise also doch an sich: "christliche" Colleges gehen vor die Hunde.

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    Ich stimme Ihnen zu.

    Ich stimme Ihnen zu.

  3. Plötzlich erweist sich das todlangweilige deutsche System als klar überlegen. Schenken sie dem Geschwätz aus dem souterain keinen Glauben mehr. L'etat c'est nous und weniger Staat schwächt uns alle, hilft aber nur einigen Wenigen - denen, die dieser Hilfe nicht bedürfen. In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine ideologische Heimat hat: die FDP. Wollen sie die wirklich wählen?

    _________________________________________________
    Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
    Ludwig Wittgenstein

  4. Ich stimme Ihnen zu.

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    • 09.01.2009 um 18:32 Uhr

    werden die ebenso arbeitslos sein wie die in den USA.

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    Forschung ist eine der wenigen Bereiche in denen es immer genügend Arbeit - sogar höchst sinnvolle Arbeit - geben wird.

    Glauben Sie ernstlich der Staat wird wirklich massenhaft Menschen entlassen, wenn die Wirtschaft pleite macht? Ich denke nicht, im Gegenteil - niemand möchte eine Revolution.

    Im Gegenteil, wir werden eine massive Ausweitung der öffentlichen Haushalte erleben - vor allem auch in der Forschung. Nur kann nun Europa endlich wieder mit den Phantasiezuständen in den USA konkurieren. Erst durch diese Phanzasie, finanziert durch Illusionsgeld und Illusionswohlstand konnten die USA solch umwerfenden Bedinungen garantieren - 20 Mann pro Klasse (und die 180, die es sich nicht leisten können arbeiten eben und studieren nicht) - wenig Lehre, superGehälter - ja da ist das Paradies und Deutschland mit seinen Lehrverpflichtungen die Hölle.

    Mal schauen ob D. nicht deutlich interessanter wird für Forscher.

    Forschung ist eine der wenigen Bereiche in denen es immer genügend Arbeit - sogar höchst sinnvolle Arbeit - geben wird.

    Glauben Sie ernstlich der Staat wird wirklich massenhaft Menschen entlassen, wenn die Wirtschaft pleite macht? Ich denke nicht, im Gegenteil - niemand möchte eine Revolution.

    Im Gegenteil, wir werden eine massive Ausweitung der öffentlichen Haushalte erleben - vor allem auch in der Forschung. Nur kann nun Europa endlich wieder mit den Phantasiezuständen in den USA konkurieren. Erst durch diese Phanzasie, finanziert durch Illusionsgeld und Illusionswohlstand konnten die USA solch umwerfenden Bedinungen garantieren - 20 Mann pro Klasse (und die 180, die es sich nicht leisten können arbeiten eben und studieren nicht) - wenig Lehre, superGehälter - ja da ist das Paradies und Deutschland mit seinen Lehrverpflichtungen die Hölle.

    Mal schauen ob D. nicht deutlich interessanter wird für Forscher.

  5. Forschung ist eine der wenigen Bereiche in denen es immer genügend Arbeit - sogar höchst sinnvolle Arbeit - geben wird.

    Glauben Sie ernstlich der Staat wird wirklich massenhaft Menschen entlassen, wenn die Wirtschaft pleite macht? Ich denke nicht, im Gegenteil - niemand möchte eine Revolution.

    Im Gegenteil, wir werden eine massive Ausweitung der öffentlichen Haushalte erleben - vor allem auch in der Forschung. Nur kann nun Europa endlich wieder mit den Phantasiezuständen in den USA konkurieren. Erst durch diese Phanzasie, finanziert durch Illusionsgeld und Illusionswohlstand konnten die USA solch umwerfenden Bedinungen garantieren - 20 Mann pro Klasse (und die 180, die es sich nicht leisten können arbeiten eben und studieren nicht) - wenig Lehre, superGehälter - ja da ist das Paradies und Deutschland mit seinen Lehrverpflichtungen die Hölle.

    Mal schauen ob D. nicht deutlich interessanter wird für Forscher.

    Antwort auf "Genau, und zwar... "
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    Ich habe nicht den Eindruck, dass die derzeitige Entwicklung der Forschung in Europa hilft. Erstens gibt es auch schon in Europa (z.B. Gross-Britannien) eine aehnliche Entwicklung, da das System dort aehnlich ist.
    Weiterhin merkte man schon in den letzten beiden Monaten, dass der Konkurrenzkampf um Postdoc-Stellen viel haerter ist als sonst. Diese Stellen werden naemlich weltweit vergeben, und das heisst, dass mehr amerikanische Forscher auf den europaeischen Markt draengen. Insofern hat Europa also kurzfristig einen Vorteil.
    Allerdings werden mehr Nachwuchsforscher wegen fehlender Stellen in die Wirtschaft wechseln muessen. Und die fehlen dann in den naechsten Jahren, wenn es in Amerika wieder mehr Stellen gibt, und die Leute dorthin zurueckgehen (Postdoc-Stellen werden auf zwei Jahre vergeben, Assistenzprofessuren laufen nach 5 Jahren aus).
    Und dann wird man nehmen muessen, was uebrig bleibt.
    Das wird der Lehre dann eher schaden als nuetzen.
    Es waere wirklich wichtig, dass wieder mehr Geld in die Forschung fliesst.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass die derzeitige Entwicklung der Forschung in Europa hilft. Erstens gibt es auch schon in Europa (z.B. Gross-Britannien) eine aehnliche Entwicklung, da das System dort aehnlich ist.
    Weiterhin merkte man schon in den letzten beiden Monaten, dass der Konkurrenzkampf um Postdoc-Stellen viel haerter ist als sonst. Diese Stellen werden naemlich weltweit vergeben, und das heisst, dass mehr amerikanische Forscher auf den europaeischen Markt draengen. Insofern hat Europa also kurzfristig einen Vorteil.
    Allerdings werden mehr Nachwuchsforscher wegen fehlender Stellen in die Wirtschaft wechseln muessen. Und die fehlen dann in den naechsten Jahren, wenn es in Amerika wieder mehr Stellen gibt, und die Leute dorthin zurueckgehen (Postdoc-Stellen werden auf zwei Jahre vergeben, Assistenzprofessuren laufen nach 5 Jahren aus).
    Und dann wird man nehmen muessen, was uebrig bleibt.
    Das wird der Lehre dann eher schaden als nuetzen.
    Es waere wirklich wichtig, dass wieder mehr Geld in die Forschung fliesst.

  6. Ich habe nicht den Eindruck, dass die derzeitige Entwicklung der Forschung in Europa hilft. Erstens gibt es auch schon in Europa (z.B. Gross-Britannien) eine aehnliche Entwicklung, da das System dort aehnlich ist.
    Weiterhin merkte man schon in den letzten beiden Monaten, dass der Konkurrenzkampf um Postdoc-Stellen viel haerter ist als sonst. Diese Stellen werden naemlich weltweit vergeben, und das heisst, dass mehr amerikanische Forscher auf den europaeischen Markt draengen. Insofern hat Europa also kurzfristig einen Vorteil.
    Allerdings werden mehr Nachwuchsforscher wegen fehlender Stellen in die Wirtschaft wechseln muessen. Und die fehlen dann in den naechsten Jahren, wenn es in Amerika wieder mehr Stellen gibt, und die Leute dorthin zurueckgehen (Postdoc-Stellen werden auf zwei Jahre vergeben, Assistenzprofessuren laufen nach 5 Jahren aus).
    Und dann wird man nehmen muessen, was uebrig bleibt.
    Das wird der Lehre dann eher schaden als nuetzen.
    Es waere wirklich wichtig, dass wieder mehr Geld in die Forschung fliesst.

    Antwort auf "arbeitslos?"
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    Der Untergang dieser beiden Systeme freut micht, denn Sie sind einfach Unsinn und eröffnen hoffentlich den Weg zu einem Neuanfang.

    Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Bildung und Forschung sind immens wichtig.

    Auch müssen beide finanziert werden. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Geld lässt sich drucken. Fortschritt nicht.

    Unser Problem - der Kern dieser Kriese - ist doch die Überproduktion. Wir können unsere Basisbedürfnisse, Auto, Haus, Essen, Trinken, Espressomaschine, Lap Top, Fernseher mit immer weniger Aufwand an Personal und Ressourcen befriedigen.

    Selbst erneuerbare Energie können wir uns, selbst heute, leisten, wenn wir wollten und Sie werden günstiger und nicht teurer im Vergleich.

    Im Gegenteil, wir leisten uns Millionen von Arbeitslosen, die Däumchen drehen, wenn Sie nichts tuen auser unsinnigen 1 € Jobs und haben allerdings einen "Lehrer" und Pflegermangel.... schicken alle über 55 in die Frühverrentung , damit Sie noch 25 Jahre Däumchen drehen können bei guter Gesundheit......

    Bisher hat die USA eine veraltete Politik vorgelebt - militärische Stärke, eine agressive Wirtschaftsordnung usw. - eine "Es kann nur einen geben" Mentalität.
    Doch diese stirbt gerade. Zum Glück.

    Ich habe eine einfache und gute Nachricht für alle: Wir haben es geschafft. Wir haben die Träume unserer Vorfahren realisiert. Schon heute könnten wir, wenn wir wollten. Die Welt ernähren ohne das jemand, selbst im tiefsten Winter, Hunger leiden müsste.Wir können massenverkehrsmittel und Individualverkehr günstig anbieten und! wir könnten unsere Bedürfnisse nachhaltig befriedigen - mt alternativen Energien.

    Das sind Möglichkeiten, die noch vor 20 Jahren undenkbar waren. Informationen die jederzeit, überall auf der Erde abruftbar und übermittelbar sind. Per Videoübertragung, wenn es sein muss.

    Und das Beste daran: Für diesen Überflus brauchen wir noch nicht einmal alle Kräfte an Arbeitszeit in unserer Gesellschaft. Der Status ist mit , sagen wir 60% aufrecht zu halten. Tendenz stark fallend.

    Wieso sollten wir dann unsere freie Zeit, die uns nun massenhaft zur Verfügung steht, nicht auf die Forschung und Lehre konzentrieren? Selbst wenn das Einkommen nur auf Hart IV Niveau wäre - Wohnung (300€) , 350 € Taschengeld, Krankenversicherung usw. ~ International wäre das für doks und postdocs bei Arbeitsplatzsicherheit zu ertragen. Und dabei muss es nicht bleben.

    Das Problem an Hartz IV ist - das Nebenbei - es einmal für den normalen Bürger erreicht, das Ende bedeutet. Kaum einer schafft den Sprung weg. Meist bleibt man auf dem Wohlstandsniveau bis ans Lebensende ohne seinen Wert in der Gesellschaft zu haben und sich bewiesen zu können.

    In der Forschung, reicht doch ein Dach über dem Kopf und persönliche Sicherheit erst einmal. Wenn dann Kinder auch kein Problem mehr sind, wegen Rundumbetreuung, was will ein wirklicher Forscher mehr? Er kann Forschen und ist abgesichert.

    Das Problem waren die USA und die Engländer, die eben nicht nur "Hartz IV" sondern gleich einen "Privatjet" dazu geboten haben. Das ist sexy, aber nicht drinn in einer (noch nicht) nachhaltigen Gesellschaft.

    Wer frei und unbesorgt forschen will, muss eben auch die Kröte der Lehre schlucken. Und hinnehmen, dass er nicht Milliardär wird, solange er nicht eine bahnbrechende Erfindung schafft.

    Mangels Alternativen des Easy Money in der Wirtschaft, wird diese Laufbahn, auch wegen moralischen Überlegungen (soll ich wirklich gegenüber Frau Rentnerin Ulla Normaloma behaupten, dass der Finanzmist werthaltig ist, auch wenn ich es besser weis? )

    Ich glaube einfach, dass mit dem Zusammenbruch des Dummen angelsächsischen System - "Erst an mich wird gedacht, denn dann ist auch an alle gedacht" - der Weg frei ist in eine NACHHALTIGE Zukunft.

    Wenn wir erst einmal nachhaltig wirtschaften, wird es soviel Überfluss geben (dank der Wissenschaft), dass Essen / Trinken / Mobilität / Elektorartikel - genau so wenig kosten, wie die Luft zu atmen, weil Sie einfach und schnell produziert werden können.

    Der Untergang dieser beiden Systeme freut micht, denn Sie sind einfach Unsinn und eröffnen hoffentlich den Weg zu einem Neuanfang.

    Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Bildung und Forschung sind immens wichtig.

    Auch müssen beide finanziert werden. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Geld lässt sich drucken. Fortschritt nicht.

    Unser Problem - der Kern dieser Kriese - ist doch die Überproduktion. Wir können unsere Basisbedürfnisse, Auto, Haus, Essen, Trinken, Espressomaschine, Lap Top, Fernseher mit immer weniger Aufwand an Personal und Ressourcen befriedigen.

    Selbst erneuerbare Energie können wir uns, selbst heute, leisten, wenn wir wollten und Sie werden günstiger und nicht teurer im Vergleich.

    Im Gegenteil, wir leisten uns Millionen von Arbeitslosen, die Däumchen drehen, wenn Sie nichts tuen auser unsinnigen 1 € Jobs und haben allerdings einen "Lehrer" und Pflegermangel.... schicken alle über 55 in die Frühverrentung , damit Sie noch 25 Jahre Däumchen drehen können bei guter Gesundheit......

    Bisher hat die USA eine veraltete Politik vorgelebt - militärische Stärke, eine agressive Wirtschaftsordnung usw. - eine "Es kann nur einen geben" Mentalität.
    Doch diese stirbt gerade. Zum Glück.

    Ich habe eine einfache und gute Nachricht für alle: Wir haben es geschafft. Wir haben die Träume unserer Vorfahren realisiert. Schon heute könnten wir, wenn wir wollten. Die Welt ernähren ohne das jemand, selbst im tiefsten Winter, Hunger leiden müsste.Wir können massenverkehrsmittel und Individualverkehr günstig anbieten und! wir könnten unsere Bedürfnisse nachhaltig befriedigen - mt alternativen Energien.

    Das sind Möglichkeiten, die noch vor 20 Jahren undenkbar waren. Informationen die jederzeit, überall auf der Erde abruftbar und übermittelbar sind. Per Videoübertragung, wenn es sein muss.

    Und das Beste daran: Für diesen Überflus brauchen wir noch nicht einmal alle Kräfte an Arbeitszeit in unserer Gesellschaft. Der Status ist mit , sagen wir 60% aufrecht zu halten. Tendenz stark fallend.

    Wieso sollten wir dann unsere freie Zeit, die uns nun massenhaft zur Verfügung steht, nicht auf die Forschung und Lehre konzentrieren? Selbst wenn das Einkommen nur auf Hart IV Niveau wäre - Wohnung (300€) , 350 € Taschengeld, Krankenversicherung usw. ~ International wäre das für doks und postdocs bei Arbeitsplatzsicherheit zu ertragen. Und dabei muss es nicht bleben.

    Das Problem an Hartz IV ist - das Nebenbei - es einmal für den normalen Bürger erreicht, das Ende bedeutet. Kaum einer schafft den Sprung weg. Meist bleibt man auf dem Wohlstandsniveau bis ans Lebensende ohne seinen Wert in der Gesellschaft zu haben und sich bewiesen zu können.

    In der Forschung, reicht doch ein Dach über dem Kopf und persönliche Sicherheit erst einmal. Wenn dann Kinder auch kein Problem mehr sind, wegen Rundumbetreuung, was will ein wirklicher Forscher mehr? Er kann Forschen und ist abgesichert.

    Das Problem waren die USA und die Engländer, die eben nicht nur "Hartz IV" sondern gleich einen "Privatjet" dazu geboten haben. Das ist sexy, aber nicht drinn in einer (noch nicht) nachhaltigen Gesellschaft.

    Wer frei und unbesorgt forschen will, muss eben auch die Kröte der Lehre schlucken. Und hinnehmen, dass er nicht Milliardär wird, solange er nicht eine bahnbrechende Erfindung schafft.

    Mangels Alternativen des Easy Money in der Wirtschaft, wird diese Laufbahn, auch wegen moralischen Überlegungen (soll ich wirklich gegenüber Frau Rentnerin Ulla Normaloma behaupten, dass der Finanzmist werthaltig ist, auch wenn ich es besser weis? )

    Ich glaube einfach, dass mit dem Zusammenbruch des Dummen angelsächsischen System - "Erst an mich wird gedacht, denn dann ist auch an alle gedacht" - der Weg frei ist in eine NACHHALTIGE Zukunft.

    Wenn wir erst einmal nachhaltig wirtschaften, wird es soviel Überfluss geben (dank der Wissenschaft), dass Essen / Trinken / Mobilität / Elektorartikel - genau so wenig kosten, wie die Luft zu atmen, weil Sie einfach und schnell produziert werden können.

  7. Der Untergang dieser beiden Systeme freut micht, denn Sie sind einfach Unsinn und eröffnen hoffentlich den Weg zu einem Neuanfang.

    Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Bildung und Forschung sind immens wichtig.

    Auch müssen beide finanziert werden. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Geld lässt sich drucken. Fortschritt nicht.

    Unser Problem - der Kern dieser Kriese - ist doch die Überproduktion. Wir können unsere Basisbedürfnisse, Auto, Haus, Essen, Trinken, Espressomaschine, Lap Top, Fernseher mit immer weniger Aufwand an Personal und Ressourcen befriedigen.

    Selbst erneuerbare Energie können wir uns, selbst heute, leisten, wenn wir wollten und Sie werden günstiger und nicht teurer im Vergleich.

    Im Gegenteil, wir leisten uns Millionen von Arbeitslosen, die Däumchen drehen, wenn Sie nichts tuen auser unsinnigen 1 € Jobs und haben allerdings einen "Lehrer" und Pflegermangel.... schicken alle über 55 in die Frühverrentung , damit Sie noch 25 Jahre Däumchen drehen können bei guter Gesundheit......

    Bisher hat die USA eine veraltete Politik vorgelebt - militärische Stärke, eine agressive Wirtschaftsordnung usw. - eine "Es kann nur einen geben" Mentalität.
    Doch diese stirbt gerade. Zum Glück.

    Ich habe eine einfache und gute Nachricht für alle: Wir haben es geschafft. Wir haben die Träume unserer Vorfahren realisiert. Schon heute könnten wir, wenn wir wollten. Die Welt ernähren ohne das jemand, selbst im tiefsten Winter, Hunger leiden müsste.Wir können massenverkehrsmittel und Individualverkehr günstig anbieten und! wir könnten unsere Bedürfnisse nachhaltig befriedigen - mt alternativen Energien.

    Das sind Möglichkeiten, die noch vor 20 Jahren undenkbar waren. Informationen die jederzeit, überall auf der Erde abruftbar und übermittelbar sind. Per Videoübertragung, wenn es sein muss.

    Und das Beste daran: Für diesen Überflus brauchen wir noch nicht einmal alle Kräfte an Arbeitszeit in unserer Gesellschaft. Der Status ist mit , sagen wir 60% aufrecht zu halten. Tendenz stark fallend.

    Wieso sollten wir dann unsere freie Zeit, die uns nun massenhaft zur Verfügung steht, nicht auf die Forschung und Lehre konzentrieren? Selbst wenn das Einkommen nur auf Hart IV Niveau wäre - Wohnung (300€) , 350 € Taschengeld, Krankenversicherung usw. ~ International wäre das für doks und postdocs bei Arbeitsplatzsicherheit zu ertragen. Und dabei muss es nicht bleben.

    Das Problem an Hartz IV ist - das Nebenbei - es einmal für den normalen Bürger erreicht, das Ende bedeutet. Kaum einer schafft den Sprung weg. Meist bleibt man auf dem Wohlstandsniveau bis ans Lebensende ohne seinen Wert in der Gesellschaft zu haben und sich bewiesen zu können.

    In der Forschung, reicht doch ein Dach über dem Kopf und persönliche Sicherheit erst einmal. Wenn dann Kinder auch kein Problem mehr sind, wegen Rundumbetreuung, was will ein wirklicher Forscher mehr? Er kann Forschen und ist abgesichert.

    Das Problem waren die USA und die Engländer, die eben nicht nur "Hartz IV" sondern gleich einen "Privatjet" dazu geboten haben. Das ist sexy, aber nicht drinn in einer (noch nicht) nachhaltigen Gesellschaft.

    Wer frei und unbesorgt forschen will, muss eben auch die Kröte der Lehre schlucken. Und hinnehmen, dass er nicht Milliardär wird, solange er nicht eine bahnbrechende Erfindung schafft.

    Mangels Alternativen des Easy Money in der Wirtschaft, wird diese Laufbahn, auch wegen moralischen Überlegungen (soll ich wirklich gegenüber Frau Rentnerin Ulla Normaloma behaupten, dass der Finanzmist werthaltig ist, auch wenn ich es besser weis? )

    Ich glaube einfach, dass mit dem Zusammenbruch des Dummen angelsächsischen System - "Erst an mich wird gedacht, denn dann ist auch an alle gedacht" - der Weg frei ist in eine NACHHALTIGE Zukunft.

    Wenn wir erst einmal nachhaltig wirtschaften, wird es soviel Überfluss geben (dank der Wissenschaft), dass Essen / Trinken / Mobilität / Elektorartikel - genau so wenig kosten, wie die Luft zu atmen, weil Sie einfach und schnell produziert werden können.

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    • self22
    • 10.01.2009 um 16:28 Uhr

    ...ich hoffe für Sie, dass das Aufwachen nicht zu hart wird. Die Amis wurde Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts schon einmal abgeschrieben, für nicht mehr konkurrenzfähig gehalten.
    Ein paar Jahre später waren Sie wieder da, haben einen zwei Jahrzehnte lange Aufschwung gefeiert, wärend dem wir hier auf dem Zahnfleisch gekrochen sind. Die Arbeitsteilung war bestens. Wir haben die Autos u.a. gebaut und die Amis haben sie konsumiert. War richtig schön.
    Hoffentlich haben sie recht und das kommt so schnell nicht wieder. Ich habe da aber so meine Zweifel, denn wir waren Ihnen bisher nie gewachsen. Zumindest unsere "Eliten". Wer den Amis diesen Giftmüll mit buntem Schleifchen (genannt CDS,MBS etc.) abkauft, ist doch entweder bestochen oder nicht ganz beisammen...

    • self22
    • 10.01.2009 um 16:28 Uhr

    ...ich hoffe für Sie, dass das Aufwachen nicht zu hart wird. Die Amis wurde Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts schon einmal abgeschrieben, für nicht mehr konkurrenzfähig gehalten.
    Ein paar Jahre später waren Sie wieder da, haben einen zwei Jahrzehnte lange Aufschwung gefeiert, wärend dem wir hier auf dem Zahnfleisch gekrochen sind. Die Arbeitsteilung war bestens. Wir haben die Autos u.a. gebaut und die Amis haben sie konsumiert. War richtig schön.
    Hoffentlich haben sie recht und das kommt so schnell nicht wieder. Ich habe da aber so meine Zweifel, denn wir waren Ihnen bisher nie gewachsen. Zumindest unsere "Eliten". Wer den Amis diesen Giftmüll mit buntem Schleifchen (genannt CDS,MBS etc.) abkauft, ist doch entweder bestochen oder nicht ganz beisammen...

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