Vermögensverteilung Der Unterschied wird größerWer baut die Batterien der Zukunft?
Weil viele Arbeitslose vom Ersparten leben, geht in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich auseinander. Eine Folge von Hartz IV, vermuten Forscher
Der Abstand zwischen Armen und Reichen in Deutschland wächst. Auch deswegen, weil in den Krisenjahren viele Arbeitslose ihre Ersparnisse aufbrauchen mussten und die Vermögen seitdem besonders ungleich verteilt sind – so ein zentrales Ergebnis einer am kommenden Mittwoch erscheinenden Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Die Forscher Joachim Frick und Markus Grabka weisen nach, dass die Ungleichheit der Vermögensverteilung zwischen 2002 und 2007 stark gestiegen ist. Vor allem viele Ostdeutsche haben in diesen Jahren ihre Vermögen aufgezehrt. Da dies besonders für Menschen mittleren Alters gilt, vermuten die Forscher einen Zusammenhang mit den Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Regierung. Eine Folge der Hartz-Reformen ist, dass Arbeitslose einen Großteil ihrer Rücklagen aufbrauchen müssen, bevor der Staat ihnen das Arbeitslosengeld II zahlt.
Die DIW-Forscher warnen davor, dass eine Spätfolge der Arbeitslosigkeit in den untersuchten Jahren Altersarmut sein werde, weil ein Teil der aufgebrauchten Ersparnisse auch für die Altersvorsorge gedacht gewesen sei. Der Staat, daran hatten die Wirtschaftsweisen bereits in ihrem vorletzten Gutachten erinnert, gleicht die Unterschiede in der Vermögensverteilung in Deutschland viel weniger aus als Unterschiede bei den Lohn- und Gehaltseinkommen. (NIA)
- Datum 14.01.2009 - 12:21 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 15.01.2009 Nr. 04
- Kommentare 8
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macht in dem wieder zusammengelegten Deutschland ein Spruch die Runde: "Nachdem zusammengewachsen ist, was zusammen gehört, muss auch oben wieder oben und unten wieder unten werden."
Da unser Land heute quasi ein finanspekulativer Feudalstaat ist, muss die aktive Politik dafür sorgen, dass für die Herrschaften wieder ein hinreichend großes Reservoir an Domestiken zur Verfügung gestellt wird.
Die Formierung dieses, im Gegensatz zur formierten Gesellschaft von L. Erhardt, Finanzfeudalsystems wurde strukturell dadurch eingeleitet, dass die Zusammenführung der Ostgebiete mit den Rücklagen der Sozialversicherungssysteme finanziert wurde.
Hier wurde die erwerbstätige Bevölkerung das erste mal um große Teile ihres Vermögens betrogen.
Dann folgte die schröder-eichelsche Unternehmenssteuerreform, die heute nach OECD Berechnungen zur öffentlichen Verarmung einen fundamentalen Beitrag leistet und mit der diese Strategie scheinbar folgerichtig fortgeführt wird (mit die These vom Sparzwang wird der Deutsche Michel stets hinter das gleiche Licht geführt, wie dereinst schon bei Kaiser W. II)
Diese zweite Massenenteignung wird, weil offenbar intellektuell nicht zu realisieren, lethargisch toleriert, da ja die Verelendungssituation auch erst noch realisiert werden wird.
Die ganz besondere Chuzpe wurde mit dem Institut der Hartz-IV Gesetze praktiziert. Wer macht sich denn auch schon mit diesen Asozialen gemein und stellt sich auch noch vor, er könne womöglich auch einmal einer werden. Mit diesem Trick werden unbezifferte Milliardenbeträge an Kapitalvermögen aus der unteren Bevölkerungshälte in die obere Hälfte verschoben (Gesetz von der Erhaltung des Kapitals bei Vermögensverlusten). Hier ist die Hauptproduktionsstelle, an der die künftigen Domestiken erzeugt werden, denen vermittels der "Unterhaltungsindustrie" in Rundfunk, Fernsehen und PC-Spielesystem jede Selbstachtung und jedes Selbstwertgefühl zerstört wird. Grundvoraussetzungen für einen Domestiken sind Willfährigkeit, Unterwürfigkeit, Selbstverachtung und Selbstunwertgefühl und ein pathologisches Minderwertigkeitssyndrom.
Schließlich wird mit dem von Herrn Riester erfundenen Riesterrentensystem (vermittels der von den Versicherungskonzernen selbst aufgestellten Sterbetafeln für Rentenversicherungsverträge) auch noch der größte Renditenbetrug seit der Gründung der Bundesrepublik umgesetzt und die Erwerbstätigen werden um den Ertrag ihrer Altersanlagen besch.........
Ein besonders Schmankerl ist die Methode FDP-CDU/CSU, die mit dem Instrument der Erpressung Arbeitsleistung gegen Hunger- und Dumpinglöhne bzw. gegen Zukunftshoffung (unbezahlte Praktikantenarbeiten etc) ganze Heerscharen von Jugendlichen und jungen Leuten immer mehr in eine Richtung Terrorismus weisende fundamental Opposition gegen dieses Finanzfeudalsystem bringt.
Ob die Jugendunruhen in Frankreich und Griechenland, sowie die Mordezesse in England schon das Menetekel sind, vor dem sich Leute wie Scheuble, Genscher, Kohl & Co. fürchten, muss abgewartet werden. Unwahrscheinlich ist das aber wohl nicht.
benutze mal fett und kursiv.
Das macht das Lesen langer Texte etwas einfacher...
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errinnert Mann/Frau sich noch bei der nächsten Bundestagswahl daran, welchen Spezialdemokraten man diese grandiose Umverteilung von unten nach oben zu verdanken hat. Dazu passt wenn der spezialdemokratische Arbeitsminister "christliche" Mindestlöhne auf Hartz IV Niveau durchsetzt um die Verarmung des arbeitenden Teils der Bevölkerung weiter zu zementieren.
für die Reichen. Für die Armen ist kein Geld da. Schließlich muss auch irgendwo gespart werden.
Mehr Milliarden für die Reichen bedeutet am Ende weniger für ALLE. Siehe auch Hessens Wähler strafen sich selbst ab.
Mehr Milliarden für die Reichen bedeutet am Ende weniger für ALLE. Siehe auch Hessens Wähler strafen sich selbst ab.
ordentlich geregelt werden und es kein Mindestmaß gibt. Scheinbar wurde in der Politik vergessen was dem Menschen das Überleben von Eiszeiten ermöglichte. Vorratshaltung.
Andererseits, wenn man bedenkt, dass es in Führungsetagen, egal ob wirtschaftlich oder politisch, bereits reicht ein paar Monate oder Jahre zu arbeiten, um dann mit einer Abfindung oder Pension bedacht zu werden für die Otto-Normal-Bürger Jahrzehnte bis Jahrhunderte arbeiten müsste... . Geld gäbs ja scheinbar genug.
Nur, so lange alle Wirtschaftskraft an wenigen Punkten zusammenfließt und entsprechende Regelungen von eben jenen Kassierern rund um den Globus beschlossen werden müssten, wird sich wohl erst dann wieder etwas bewegen wenn die Mehrheit nichts mehr zu verlieren hat außer ihrer nackten Haut. Wenn die Dynamik in diesem Punkt bereits genauso ungesund beschleunigt wurde wie das in vielen anderen Lebensbereichen geschehen ist (Bsp. Arbeitswelt)... .
Aber, noch wär ja Zeit was zu tun. Leider wars das vor einigen Jahrzehnten in Bezug auf die Klimaerwärmung auch schon. Ob wohl aus der Vergangenheit gelernt wurde? Oder funktioniert Selbstbetrug wirklich bis zum bitteren Ende?
Die Forscher des DIW stellten absehbare Ergebnisse fest, die man nicht anders erwarten konnte. Um das kommen zu sehen, brauchte man nur mathematische Dreisatz-Kenntnisse und keine volkswirtschaftliche Ausbildung.
Hier wird so getan, als wenn die Schere zwischen Arm und Reich unbeabsichtigt von der Regierung auseinander gehen würde und als ob sie gar nicht wüsste, was sie bezüglich der Vermögensverteilung bewirkt.
Dem ist nicht so. Die Vermögensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt durch die jeweiligen Bundesregierungen, die dem undemokratischen Einfluß der Finanzoligarchen (Parteispenden, Nebenjobs, INSM, Medien, neoliberale Forschungsinstitute wie das DIW und die Sinns dieser Welt ...) unterliegen, seit 25 Jahren von unten nach oben. Wachsende Arbeitslosigkeit, Umverteilung, Armut und der wachsende Unmut bergen aber gerade in Krisenzeiten ein wachsendes revolutionäres Potential.
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Mehr Milliarden für die Reichen bedeutet am Ende weniger für ALLE. Siehe auch Hessens Wähler strafen sich selbst ab.
Es läuft alles nach Plan und mit System.
Bald sind alle Ziele erreicht.
Die Gelder landen bei Reicheren (Sprichwort: Der Teufel kackt auf den dicksten
Haufen). Je reicher desto Geld (zinses-zins). Nun bekommen die Superreichen das
Geld nicht mehr los. Es ist zu Viel, um es systemgerecht zu verteilen.
Wir alle, ob arm oder reich, sind es, die den Geldwert erzeugen.
Verschenkten 'die Reichen' all'ihre Gelder, es bräche der Geldwert weg.
Würden Transferleistungen (HartzIV- u.ä. Zahlungen) eingestellt, deren Annahme
und das Benutzen verweigert, es bräche der Geldwert weg.
"Wenn ich wirklich weiss, was es heisst,
im grossen SINN zu leben,
so ist es vor allem die Geschäftigkeit,
die ich fürchte.
Wo die grossen Strassen schön und eben sind,
aber das Volk Seitenwege liebt;
wo die Hofgesetze streng sind,
aber die Felder voll Unkraut stehen;
wo die Scheunen ganz leer sind,
aber die Kleidung schmuck und prächtig ist;
wo jeder ein scharfes Schwert im Gürtel trägt;
wo man heikel ist im Essen und Trinken
und Güter im Überfluss sind:
da herrscht Verwirrung, nicht Regierung."
Das muss ja eine fuerchterliche Zeit gewesen sein, als dieser Laotse lebte;-)
Der Trick, sich von den Zwängen zu befreien ist, es dem Teufel gleich zu tun:
"Den Reichen was der Reichen ist"; alles Geld den Reichen, um sich von diesem
und diesen zu befreien.
Erkenntnisreiche, arm, wie reich, drehen die wirtschaftlichen Prinzipien einfach
um:
Mobilitäts- und Umsatz-Reduktion. Wenig bewegen, wenig verbrennen, wenig
verschleißen, wenig essen, (keine panik): einfach nur in Ruhe leben und leben
lassen.
Wer so verrückt ist, auf jeden Kopf, wie jeder Schulter, mehr als 30.000
Euro Schulden zu lasten, um dann noch zu erwarten, dass die unfreiwillig belasteten
für Zinsen und Tilgung aufkommen und die Zukunft ihrer Kinder verkaufen, denen
ist beim besten Willen, bei aller Freundlichkeit und Liebe, nicht mehr mit Geld
zu helfen. Da stimmt etwas anderes nicht.
Marion Gräfin Döhnhoff zum Gedenken und Helmut Schmidt zum Gruße:
Was in den 80ern noch gegolten haben mag,
"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen..", gilt heute wohl umgekehrt.
maxen, Christian
Siehe auch:
Geld ist keine Bedingung für Leben
Alles in Allem
Fallback-System
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