Im November hat die Regierung in Peking ein Konjunkturpaket für 460 Milliarden Euro beschlossen. Trotzdem wird die Neuverschuldung Chinas nur auf ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen, weil die Regierung ein komfortables Polster von Devisenreserven besetzt: 1,4 Billionen Euro. Der chinesische Fernsehsender CCTV hat außerdem gemeldet, dass die Provinzregierungen zusätzlich auch noch einmal weitere 10 Billionen Yuan bereitstellen wollen, um die Wirtschaft anzuregen. Beide Programme zusammen machen umgerechnet fast 1,5 Billionen Euro aus. Das entspricht knapp zwei Dritteln des chinesischen Bruttoinlandsprodukts eines Jahres. Ein Teil des Geldes ist bereits bei Bauunternehmen angekommen. Banken wurden angewiesen, wieder mehr Kredite auszugeben. Steuern wurden gesenkt, Immobilienkäufe erleichtert. Größter Schwachpunkt bleiben in dieser Weltkrise die Exporte. Sie fielen im Dezember um 2,8 Prozent. Doch insgesamt sehen die Zahlen für diesen Monat »besser aus als gedacht«, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao. Die Wirtschaft laufe wieder besser. frs

 
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