Rätselhaft

ist und bleibt der Erfolg von Daniel Kehlmanns Roman Die Vermessung der Welt (2005). Wer hätte gedacht, dass sich Millionen von Lesern für das fantastische und fantasierte Schicksal des Naturforschers Alexander von Humboldt und des Mathematikers Carl Friedrich Gauß interessieren würden? War so viel Ironie verkäuflich? Gibt es den deutschen Bildungsbürger also doch?

Gleichviel: Der 1975 in München geborene, in Wien lebende deutsch-österreichische Schriftsteller Kehlmann wurde so mit einem Schlag weltberühmt. Dabei war dies schon sein siebter Roman. 1997 war sein erstes Buch Beerholms Vorstellung erschienen, 1999 Mahlers Zeit. Mit dem Roman Ich und Kaminski (2003), den man auch als eine Satire auf die Kunstkritik und den Kunstbetrieb lesen kann, fand Kehlmann erstmals größere Aufmerksamkeit.

 
  • Quelle DIE ZEIT, 15.01.2009 Nr. 04
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  • Schlagworte Literatur | Alexander Von Humboldt | Medien | Wien | München
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