Der Ungar Gábor Domokos (47) leitet das Institut für Mechanik, Werkstoffe und Tragstrukturen an der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft. Der Mathematikfan ist vielseitig interessiert: Er analysierte unter anderem die Entwicklung von Pflanzen- und Tierarten und den Aufbau von DNS-Molekülen. Derzeit arbeitet er als Gastwissenschaftler im britischen Cambridge.Lange Zeit versuchten Mathematiker zu beweisen, dass es kein perfektes dreidimensionales Stehaufmännchen geben kann. Domokos drehte den Spieß um und schuf ein entsprechendes Objekt: den »Gömböc« (im Bild oben). Gegenwärtig denkt der Ingenieur darüber nach, wie unbelebte Körper – Asteroiden oder Kieselsteine – im Laufe langer Zeiträume ihre Gestalt annehmen.

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 15.01.2009 Nr. 04
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    • Schlagworte Asteroid | Körper
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