Whiteboards

Kriiiiiiiieeeeeeeeeek

Sogenannte interaktive Whiteboards sollen die Tafel ablösen. Ein Nachruf

Stumm hängt sie in der Ecke, ihr Grün etwas matt, die Flügel eingeklappt, als würde sie schmollen. Grund hätte sie, keiner interessiert sich an diesem Mittag für die Tafel. Im Mittelpunkt steht eine neue Diva: das interaktive Whiteboard, mit angeschlossenem Beamer und Computer – willkommen an Bord der Enterprise. Bis 2010 sollen alle Schulen Hamburgs damit ausgestattet sein. Ein humanistisches (!) Gymnasium der Hansestadt ist schon seit vergangenen Donnerstag so weit und feierte die Zukunft mit einer Pressekonferenz. Über das Wunderding ging ein oscarwürdiges Blitzlichtgewitter nieder. Hamburg ist kein Einzelfall, auch aus Bayern, Berlin und Thüringen hört man vom nahenden Ende der Kreidezeit.

Tja, die Tafel und die Kreide, morgen schon Schnee von gestern? Es wäre ja übertrieben zu sagen, dass man sie geliebt hätte, vor allem, wenn man an sie gerufen wurde oder sie wischen musste. Aber vermissen werden die Schüler sie schon. Vieles wird mit ihr verschwinden, kein Tafeldienst mehr, keine Kreideschlachten, keine Schwammwürfe mehr, keine Lehrerkarikaturen mehr, die beim Aufklappen für hektisches Wischen des Porträtierten sorgten. Auch manche Ausrede wird flachfallen: ’Tschuldigung, ich kann die Formel nicht lesen, die Tafel spiegelt so. Auch die Aufgabe, Kreide zu holen, die man aus Solidarität mit den Hinterbänklern gerne ausdehnte – aus, vorbei. Und was wird aus all diesen Lehrern, die ihren Bildungsauftrag vor allem darin sahen, ihren Schülern beizubringen, wie man eine Tafel saubermacht?

Klar, die neuen können schon mehr. Spannende Fotos zeigen, Dinosaurier über den Bildschirm laufen lassen, Farben wechseln und so, was Computer eben so können. Aber wird die Mehrheit der Lehrer sie je bedienen können? Die meisten sind doch schon am Videorecorder gescheitert. Immerhin wird dann mal die Lehrerfortbildung überrannt.

Wenigsten kann auch das Whiteboard Geräusche machen, wenn man darauf schreibt. Natürlich kommt es lange nicht an das Gänsehaut machende Kreischen der Kreide heran. Es hört sich ungefähr so an, wie wenn man mit dem Finger über eine nasse Glasscheibe schrubbelt: iuuu, iuuu. Schwer zu beschreiben, das interaktive Whiteboard könnte da sicher gleich eine Aufnahme abspielen.

Aber hier ist noch einmal der Klang der Kreide zu hören und das Geräusch, das ein Fingernagel macht, wenn die Kreide zu kurz war .

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Leser-Kommentare

  1. "Aber wird die Mehrheit der Lehrer sie je bedienen können? Die meisten sind doch schon am Videorecorder gescheitert. "

    Ich war eigentlich der Meinung, das die "Zeit" sich für kleine, dümmliche Ressentiments zu schade ist...

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    Ich weiß nicht wie sie darauf kommen, dass mit dieser Aussage nicht stimmen könnte. De facto kann die Mehrheit meiner Lehrer einen Videorekorder nicht richtig oder gar nicht bedienen!
    Erst die "jüngere Generation" von Lehrern, so ca. u30, tut sich damit leichter.

    • 22.01.2009 um 11:54 Uhr
    • Isaidy

    dürfte es aber noch viel zu früh sein. Bis das Whiteboard die Tafel bundesweit verdrängt (wenn überhaupt je) werden noch Jahrzehnte ins Land gehen. In dem Zustand, in denen Schulgebäude heute in vielen Bundesländern sind, haben die dortigen Leitungen sicherlich andere Probleme, als über das Abschaffen der Tafel im Austausch mit einem elektronischem Präsentationsmedium zu diskutieren. Viele wären schon froh, wenn die Gemäuer dicht, die Toiletten heil und die Heizungen funktionieren würden oder genug Kopiergeld zur Verfügung gestellt wird. Ein Nachruf sollte stattfinden, wenn die letzte Tafel aus deutschen Klassenräumen verschwunden ist, dann aber wird der voreilige Nachrufschreiber der Zeit wohl schon in Rente sein.

  2. Die wenigsten Schulen werden solche Hightech Whiteboards ihr eigen nennen dürfen oder wollen. Wie Isaidy schon gesagt hätte mangelt es der deutschen Schulbausubstanz eher an passenden Lehrmitteln (z. B. richtige Fachbücher anstatt kopierter Zettel) oder einigermaßen instand gesetzten Klassenräumen.

    Die viel geschmähte Hauptschule oder auch Realschulen und Gymnasien brauchen so etwas nicht. Gebraucht werden Lehrer, die ordenlich bezahlt werden und richtig ausgebildet wurden. Pädagogen, die sich wieder mit ihrem Beruf identifizieren können...dann kann man die 75% die jetzt die Schulern belagern endlich aussortieren.

    Wenn sowas mit dem Geld des Bildungspakets des Bundes finanziert wird dann fehlt den Verantwortlichen jeglicher Blick für die Realität.

    • 22.01.2009 um 13:58 Uhr
    • wilco

    Die eigentlichen Gründe werden weit nüchterner sein, als der Schulsenat oder der Zeit-Artikel suggeriert.
    Wenn ich mich recht entsinne, gibt es gesetzliche Regelungen, die bestimmen, dass in jedem Schulraum, wo eine Tafel ist, auch ein Wasseranschluss mit Becken usw. zu sein hat. Wenn Schulen renoviert , oder neu gebaut werden, nimmt man neuerdings lieber die White-oder Smartboards, weil die pro Klassenraum viel billiger sind, als die Installation oder Wartung eines entsprechenden Wasserzugangs, auf den man nun verzichten kann.

    Das die Politik das zur Gelegenheit nimmt, sich selbst als innovativ zu preisen, entspricht ihrem natürlichen Hang zur Heuchelei und Aufgetriebenheit.

    PS: Ich bin davon überzeugt, man kann die beiden Tafelgeräusche als Soundfile in die Boardsoftware integrieren. ;-))

    Wilco

    • 22.01.2009 um 14:56 Uhr
    • mahun

    Ich erinnere mich noch dass des Gerede damit vergleichbar war als die "Beamer" eingeführt wurden vor paar Jahren als ich Schüler war. Und ich denke bei dem Tageslichtprojektor war es wohl mal ähnlich.
    Braucht man das? Zu Teuer! Nur Spielereien!
    Beide Lehrmittel haben sich etabliert und für gewisse Zwecke als geradezu unentbehrlich erwiesen wenn es darum geht etwas über die Anschaulichkeit beizubringen. Wenn in Chemie an dem Whiteboard ein 3D Modell eines Moleküls rumgeschoben, gedreht und mit anderen Elementen zur Reaktion gebracht werden kann und man dabei jeden Schritt als Simulation verfolgen kann dann fördert dies jedes Verständnis einfach ungemein - ich hab Chemie erst dadurch verstanden dass ich mir im Internet solche Filmchen bei Youtube etc. zusammengesucht hab. Die arg schematischen starren Zeichnungen auf der Tafel ohne jede Tiefe sind ein Problem für mich gewesen, haben mir gar nichts erklärt (hab's eben dann auswendig gelernt und wieder ausgekotzt bei der Klausur, Verständnis aber Fehlanzeige).
    In der Idealvorstellung wie ich mir mein Schülerleben gewünscht hätte hätte es auf der Schulhomepage einen Bereich hinter einer Passwortbarriere oder so gegeben in der alles Unterrichtsmaterial von den Lehrern bereitgestellt wird und einen auch das gesamte Schüllerleben begleitet und man zB auch beim Lernen für's Abi den Chemieunterricht von vor 3 Jahren abrufen kann - inklusive Fußnoten und Kommentare die so nie im Hefteintrag landen aber für weiteres Verständnis unabdingbar sind. Eben die ganze Unterrichtsvorbereitung die ein Lehrer so durchführt. Das wäre auch realistischer im Sinne von Universität und späterem Arbeitsleben. Kein Frontalunterricht sondern der Lehrer als Dozent und Lotse im Ozean des Wissens, denn eines hat sich halt auch verändert; Lehrer, Büchereien und ein paar andere Orte haben kein Monopol mehr auf die "Wissensvermittlung". Heute reicht ein Computer mit Internetanschluss. Allerdings wäre es dabei wichtiger als je zuvor jemanden mit entsprechender Ausbildung zu haben der einem nicht unbedingt die technische Seite dessen erklärt sehr wohl aber wie ich damit umgehe im Sinne von wie bewerte ich Informationen richtig, auf Glaubwürdigkeit, wie selektiere ich das Wichtige und lasse Überflüssiges weg etc. heutzutage muss die Schule nicht mehr die Lieferung von Wissen leisten sondern vor allem eine Helferfunktion erfüllen - ich muss auch nicht wissen wie ein Auto genau funktioniert um es sicher führen zu können, ich muss aber die Verkehrsregeln kennen und gezeigt bekommen worauf es sonst noch so ankommt. Es war ein Irrweg die IT in den Schulen lange Zeit wie eine Art von Naturwissenschaft zu behandeln und sich unheimlich lange mit Steuerwegen und dieser ganzen Theorie zu befassen, bei der Anwendung aber nicht über Textverarbeitung und dergleichen hinauszugehen. Also alles sehr auf die technische und funktionelle Seite beschränkt.

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    Ob Whiteboard oder Tafel, Beamer, Projektor oder Modell zum Anfassen, wichtig ist, den Unterrichtsgegenstand nachvollziehbar zu erarbeiten.

    Sie haben das Beispiel mit dem Chemieunterricht gebracht, abstrakte Formeln, was haben die mit dem Experiment zu tun (wenn denn eines durchgeführt wurde), wie hängen die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Wissen zusammen, was ist wichtig, was nicht. Im Internet gibt es eine Fülle von spektakulären Bildern und Modellen, Versuchen, aber auch Formeln und Erklärungen.

    Ein Lehrer als "Lotse des Wissens" wird ihnen nicht immer weiterhelfen können, an bestimmten Stellen brauchen Sie einen Steuermann oder einen Kapitän, der auch in tiefem Gewässer den Sextant und das Abakus bedienen kann.

    Eine Tafel hat durchaus ihre guten Seiten, man kann Gedankengänge entwickeln, diskutieren - auch wegwischen. Leider Effekte, die man mit einer Powerpoint-Präsentation nicht so ohne weiteres spontan erledigen kann. Ein Whiteboard ist eine elektronische Tafel plus der Möglichkeit, Graphiken (Bilder, Filme?) mit dem Rechner zu nutzen. Insofern eine sinnvolle Ergänzung, wenn die Ausstattung und Wartung bei der intensiven Nutzung in der Schule gewährleistet werden kann.

    Wenn! Denn hier reicht nicht die Expertise einer Hausmeisters, wenn der Wasserhahn verstopft ist oder rinnt, wenn das Whiteboard nicht mehr geht, muss ggf. ein Ersatzgerät vorhanden sein (bzw ein Ersatzraum) und ein Techniker bestellt werden. Dies flächendeckend zu schaffen, wenn es nicht einmal gelingt, ein Schulgebäude einigermaßen auf modernem Stand zu halten, wäre schon eine Leistung.

    Ihre anderen Forderungen, z.B. Unterrichtsmaterialien online den Schülern zur Verfügung zu stellen, sind gar nicht schlecht. Weder ist es ein Staatsgeheimnis, was Unterrichtsgegenstand ist, noch ist es verboten, wenn ein Schüler mal etwas interessantes weiterliest. Es darf den Unterricht aber nicht ersetzen (hier die Referrenz zu Ihrem Lotsen), sondern muss ihn ergänzen.

    Auch muss einem Lehrer Zeit eingeräumt werden, das Material sinnvoll zu präsentieren. Denn das ist nicht in kurzer Zeit geschehen, in meinem Beruf benötige ich für eine vernünftige Präsentation (ohne Fußnoten, Verweise und sekundäre Verknüpfungen) meist deutlich länger als für den Vortrag selbst. Plattform und die Klärung von Urheberrecht sind weitere kritische Größen.

  3. Klingt für mich nach Geldrausschmeissen. Kleine Klassen würden viel mehr bringen.

    • 22.01.2009 um 17:42 Uhr
    • eluutz

    Ob Whiteboard oder Tafel, Beamer, Projektor oder Modell zum Anfassen, wichtig ist, den Unterrichtsgegenstand nachvollziehbar zu erarbeiten.

    Sie haben das Beispiel mit dem Chemieunterricht gebracht, abstrakte Formeln, was haben die mit dem Experiment zu tun (wenn denn eines durchgeführt wurde), wie hängen die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Wissen zusammen, was ist wichtig, was nicht. Im Internet gibt es eine Fülle von spektakulären Bildern und Modellen, Versuchen, aber auch Formeln und Erklärungen.

    Ein Lehrer als "Lotse des Wissens" wird ihnen nicht immer weiterhelfen können, an bestimmten Stellen brauchen Sie einen Steuermann oder einen Kapitän, der auch in tiefem Gewässer den Sextant und das Abakus bedienen kann.

    Eine Tafel hat durchaus ihre guten Seiten, man kann Gedankengänge entwickeln, diskutieren - auch wegwischen. Leider Effekte, die man mit einer Powerpoint-Präsentation nicht so ohne weiteres spontan erledigen kann. Ein Whiteboard ist eine elektronische Tafel plus der Möglichkeit, Graphiken (Bilder, Filme?) mit dem Rechner zu nutzen. Insofern eine sinnvolle Ergänzung, wenn die Ausstattung und Wartung bei der intensiven Nutzung in der Schule gewährleistet werden kann.

    Wenn! Denn hier reicht nicht die Expertise einer Hausmeisters, wenn der Wasserhahn verstopft ist oder rinnt, wenn das Whiteboard nicht mehr geht, muss ggf. ein Ersatzgerät vorhanden sein (bzw ein Ersatzraum) und ein Techniker bestellt werden. Dies flächendeckend zu schaffen, wenn es nicht einmal gelingt, ein Schulgebäude einigermaßen auf modernem Stand zu halten, wäre schon eine Leistung.

    Ihre anderen Forderungen, z.B. Unterrichtsmaterialien online den Schülern zur Verfügung zu stellen, sind gar nicht schlecht. Weder ist es ein Staatsgeheimnis, was Unterrichtsgegenstand ist, noch ist es verboten, wenn ein Schüler mal etwas interessantes weiterliest. Es darf den Unterricht aber nicht ersetzen (hier die Referrenz zu Ihrem Lotsen), sondern muss ihn ergänzen.

    Auch muss einem Lehrer Zeit eingeräumt werden, das Material sinnvoll zu präsentieren. Denn das ist nicht in kurzer Zeit geschehen, in meinem Beruf benötige ich für eine vernünftige Präsentation (ohne Fußnoten, Verweise und sekundäre Verknüpfungen) meist deutlich länger als für den Vortrag selbst. Plattform und die Klärung von Urheberrecht sind weitere kritische Größen.

    Antwort auf "Ach Gott"
  4. ... mit einigen Mitschülern und unserem Englisch-Lehrer liegt erst wenige Wochen zurück. Wir haben uns ein Exemplar im sogenannten "inHaus" der Fraunhofergesellschaft in Duisburg zeigen lassen.

    Ich sehe das Problem darin, dass der komplette Unterricht umgestellt werden muss.

    Man kann das nicht halbherzig nebeneinander laufen lassen. Hausaufgaben müssten per Mail an den Lehrer geschickt werden. Der Lehrer müsste sich um interaktive Inhalte bemühen, um die technischen Möglichkeiten zu nutzen. Schüler würden die Tafelbilder als PDF o.ä. zugeschickt bekommen - und sie sich ausdrucken oder irgendwo ablegen und vergessen.

    Wir benutzen in einem Fach das sogenannte lo-net2. Die Nutzung der möglichen Funktionen dieses Onlineportals beschränken sich darauf, dass unser Lehrer ab und zu Material hocherlädt, das aber immer verkünden muss, damit überhaupt jemand da mal nachguckt. Was ich damit sagen will ist, dass das Potenzial einer neuen Technik oft nicht ausgenutzt wird. Genau das Gleich ist bei den in der Schule installierten Beamern zu beobachten.

    Das angesprochene Problem mit den Lehrern, die nicht mal einen Videorekorder bedienen können, kann ich aus eigener leidvoller Erfahrung übrigens bestätigen. Der Lehrer müsste sich mit Notebooks auskennen, denn da landen ja die Eingaben der Tafel. Und oft wird es so sein, dass sich die Schüler über die technischen Fähigkeiten ihrer Lehrkörper amüsieren.

    Wir haben den Eindruck bekommen, dass die Entwicklung sich sicherlich durchsetzen wird, dass im Moment aber nicht die Notwendigkeit besteht, sich so etwas anzuschaffen. Der Vorschlag, einen Probeunterricht mit der Tafel zu machen, wurde angedacht, aber er müsste ja auf die multimedialen Elemente zugeschnitten sein und ich frage mich: Für welchen Unterricht benötigen wir das so dringend?

    Die Diskussion geht in die Richtung der Henne-oder-Ei-Frage: Muss zuerst das Whiteboard da sein, damit sein Potenzial erschlossen wird, oder muss zuerst der Wille da sein, den Unterricht anders zu gestalten und dann das Board angeschafft werden?

    Die Bestückung aller Klassenräume mit den Tafeln ist vielleicht übereilt. Lehrer, die Spaß an der Technik haben, sollten die Möglichkeit bekommen, die Tafel auszuprobieren, dazu reichen dann erstmal ein paar Exemplare pro Schule.

    Der Technik an sich kann man allerdings nicht ihre Genialität absprechen.

    Den grünen "analogen" Tafeln würde ich nicht hinterher trauern. Die, die nicht mehr zu Schule gehen, haben da vielleicht sentimentale Gefühle (nicht abwertend gemeint), aber Schüler gehen wesentlich offener mit neuen Technologien um.

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  • Von Arnfrid Schenk
  • Datum 22.1.2009 - 16:38 Uhr
  • Quelle DIE ZEIT, 22.01.2009 Nr. 05
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