Kenia Bruchlandung im Urwald
»Der Motor geht noch, wir fliegen weiter« – in einer brennenden Propellermaschine über Kenia
Sieben Uhr in der Früh mag es gewesen sein. Ich kam von einer Party am Strand und hatte kaum geschlafen. Nun stand ich vor der Schalterhalle des Flughafens von Lamu, einer Kenia vorgelagerten Insel, und brach in Gelächter aus. Die Schalterhalle bestand aus einem Strohdach, darunter stand eine rostige Viehwaage, mit der mein Gepäck gewogen wurde. Mit sechs weiteren Passagieren stieg ich in die Propellermaschine ein, eine Fokker. Neben mir saß ein Schwarzer in khakifarbenem Anzug, er wischte sich seine schweißnassen Hände trocken. »Das ist erst mein zweiter Flug«, sagte er. »Ich bin froh, wenn wir in Mombasa sind, meine Frau holt mich am Flughafen ab.« – »Wird schon schiefgehen«, sagte ich müde.
Kaum war die Fokker gestartet, schlief ich ein. Bis mich mein Sitznachbar mit einem Schlag auf mein Bein weckte. Ich schaute ihn an, sah, wie er mit aufgerissenen Augen nach vorne starrte. Mein Blick folgte seinem Blick. Meterlange Flammen schlugen aus dem Cockpit. Danach ging alles ganz fix. Der Kopilot griff zum Feuerlöscher, sprühte, im Nu war nichts mehr zu sehen. Ich zog mein T-Shirt vor den Mund, einige Passagiere begannen zu husten. »Wir gehen runter«, hörte ich den Piloten noch sagen. Dann tauchte ich in einen Wachtraum ein. Ich sah mich als Kind in unserem Garten. Sah meinen Hund, meine Geschwister, meine Eltern. Dann gab es einen Knall, die Maschine setzte auf und schoss holpernd vorwärts, bis das Geräusch des Motors erstarb. Als der Pilot die Tür öffnete, sprangen wir hektisch hinaus. Mein Sitznachbar landete auf mir und drückte mich mit seinem Gewicht noch tiefer in den Dreck.
Wald, riesige Pfützen von den Regenfällen der vergangenen Tage, außer uns kein Mensch weit und breit. Ich lehnte mich an einen Baum. Tränen rannen meine Wangen hinunter. Auf einem Zweig sang ein kleiner bunter Vogel. Es klang wie eine Sinfonie. Nach vielleicht einer Stunde baute sich der Pilot vor uns auf. Er sagte nur, dass die Bordelektronik hinüber sei, wir hätten keinen Kontakt zum Tower in Mombasa. Dann die gute Nachricht: »Der Motor ist in Ordnung. Steigen Sie ein, wir fliegen weiter.«
Mein Sitznachbar ging auf ihn los. »You wanna kill us«, rief er, »you wanna kill us!« Wir hielten ihn zurück. Ich stellte mich vor den Piloten und schaute ihm in die Augen. Nein, dachte ich, der sieht nicht aus, als wolle er sterben. Bis auf meinen Sitznachbarn stiegen alle ein. Die Maschine stank nach Löschmittel und durchgebrannten Kabeln. Wir holperten über Schlamm und Schlaglöcher. Nun heb ab, dachte ich; los, heb endlich ab. Dann zog sie langsam zum Himmel hoch. Hörte sich der Motor unruhig an? Und klapperte da irgendwo ein Blech? Entspannt saß niemand auf seinem Sitz. Der Pilot drehte ein paar Runden, alles in Ordnung, sagte er, steuerte zur Küste und flog in nur 100 Meter Höhe über den Indischen Ozean.
Am Flughafen in Mombasa sah ich eine Frau, die allein in der Schalterhalle stand. »Warten Sie auf Ihren Mann?«, fragte ich. Ein Lächeln der Unsicherheit überzog ihr Gesicht. Nein, sagte sie, sie warte auf niemanden. »Ich fliege jetzt nach Lamu.«
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- Datum 24.01.2009 - 15:32 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 22.01.2009 Nr. 05
- Kommentare 9
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Mein schlimmster Flug war vor 40 Jahren. Am *Steuerknüpel* saß ich selbst.
Und zwar bei einem Segelflugzeug Typ "Baby IIb". Ich sollte Steilkreise 60 Grad Schräglage üben. Das heißt 10 % Fahrt aufholen, ausleiten und Steilkreise einleiten. Offensichtlich hatte ich einen Fehler gemacht und nicht ordentlich ausgeleitet. Jedenfalls wurde das Flugzeug beim Kreisen immer schneller. Ich wollten ausleiten aber es ging nicht. So sehr ich mich auch anstrengte, auszuleiten, es ging nicht. Plötzlich schaute ich runter auf den grauen Flugplatz und sah auf eine wunder schöne grüne Wiese mit vielen bunten Blumen. Ich dachte nur: "Du bist noch nicht mal 20 Jahre und jetzt mußt du schon sterben!" Dann habe ich mit voller Kraft und vollem Körpereinsatzt gegen gesteuert und das Segelflugzeug reagierte. Plötzlich flatterten die Flügel wie bei einer Krähe. Ich wußte, dass ist *Querruderflattern*
und nun mußte ich den *Langsamflug* einleiten. Das klappte auch und ich habe das Flugzeug heil runter gekriegt. Weil ich das geschafft habe erhielt ich vom Fluglehrer eine *Eins*. Paar Jahre früher ist schon mal etwas änliches passiert. Damals war das Flugzeug nicht mehr zu retten gewesen. Selbst wenn ich heute nach mehr als 40 Jahren an den Fulg denke wird mir immer noch mulmig um die Magengegend.
Ich war nicht selber dabei, nur habe ich beruflich mit soetwas in der Art zu tun. Deshalb wäre mein definitiver Alptraum der Flug "Aloha Air 243" gewesen.
Es war der 28.04.1988 als die Linienmaschine von Hilo nach Honlulu fliegen sollte. Ein Hüpfer innerhalb Hawaiis, von denen genau diese Maschine schon knapp 90.000 (!!!) hinter sich hatte. Damit war diese Boeing 737 zu dem Zeitpunkt die Maschine mit der zweithöchsten Anzahl an Starts weltweit.
23min. nach dem Start auf 7300m höhe angekommen, kurz vor dem Ausschalten der "Seat Belt-Lampe", gab es einen Knall und es fehlten locker 5m vom Dach und den Seitenwänden. Aus der Maschine wurde binnen Sekunden ein Cabrio.
Das Cockpit hat nur einen Knall und die typischen Warnungen für ein Druckabfall in der Kabine mitbekommen. Durch den offenen Bereich wollte bei gut 800km/h verständlicherweise keiner mehr gehen und die Sprechverbindung in die hintere Küche entfernte sich gerade fallenderweise in den Pazifik. So hatten die beiden ganz vorne nichteinmal eine Ahnung, was hinter ihnen loswar. Das Cockpit verlassen um mal zu gucken was los ist, dafür hatten die beiden aus leicht verständlichen Gründen kein Nerv.
Damit das ganze noch Spass macht, hat beim Landeanflug die Kontrolleuchte für das Bugfahrwerk versagt.
Jede Verkehrsmaschine ist so gebaut, das der Rumpf selber das tragende Element des Flugzeugs ist. Wenn man jedoch 5m Dach mal eben wegschneidet, wird kein Ing. dieser Welt auch nur ein cent auf die Stabilität geben. So hatten die Passagiere zum dritten mal Glück gehabt an diesem Tag:
- Alle Passagiere in diesem Bereich waren angeschnallt. Eine Stewardess, die gerade im vorderen Bereich im Gang stand hat diesen Vorfall nicht überlebt.
- Das Flugzeug hat nur die obere Hälfte des Rumpfes verloren. Die untere Hälfte endet mit der Oberkante des Bodens
- Das Bugfahrwerk war ausgefahren und verriegelt, nur die Lampe war kaputt. Der Stoss beim Aufsetzen ohne Bugfahrwerk hätte die Maschine garantiert zerrissen
Was ich schon immer wissen wollte ist: Was ging dem Piloten und seinem Co durch den Kopf, als die aus der Cockpittür auf 5m Himmel sehen konnten?
Durch mangelhafte Wartung und das enorme Alter der Maschine kam es zu grossflächigen Korrosionsbeschädigungen, die nach und nach die einzelnen Bleche voneinander gelöst haben. Irgendwann konnten die Niete (alle Verkehrsflugzeuge sind genietet) die Druckkabine nichtmehr zusammenhalten. Dieses Unglück hat zu massiven Umstellungen in der Wartung und Begrenzung der Lebensdauer von Passagierflugzeugen und Kontrolle selbiger geführt. So gesehen war dieses Unglück dann doch durchaus positiv.
Auf dem Fliegerhafen zu Börlin. Ziel Istanbul. Lange her. Deshalb noch Boeing 727. Drei Touristen. Hundert Türken der ersten Generation. Alle allesamt zum Abbusseln. Ich schwöre es.
Strömten mit großen Kinderaugen in die Alu-Plastikwelt der Kabine. Äugten ehrfürchtig herum. Ein Spielzeugladen. Papalagi. Betasteten scheu die silbernen Klappen in den Armlehnen. (Rauchen im Flugzeug gab es mal, liebe Kinder! Als man noch nicht mit Hädfons Grönemeyer über den Wolken hören konnte.)
Die Türken auf dem Nachhauseweg wollten freilich was erzählen daheim. Also forschten sie. Drehten an den Luftdüsen. Fensterrollo rauf und runter. Sitz hin und zurück. Jubel Trubel Heiterkeit. Alles war inzwischen ausprobiert. Nur ein ominöser Hebel an einer Seitentüre faszinierte noch durch schrille Aufschriften. Angetippt, angefasst, hoch gezogen. Plumps, lag die Notausstiegstüre draußen auf dem Flügel.
Freundliche Stusis mit zusammengequetschten Zähnen. Draußen stand der mit den drei Streifen. Innen zog der mit den vier Pommes. Kehlig angefeuert von drei (!) Stusis von orientalischem Format.
Read using instruction before, war nicht. Learning by doing. Mal so, mal so. Es klappte nicht. Flüche. Unmutsäusserungen, die außerhalb des Touristentürkisch waren. Vermutlich den amerikanischen Hersteller betreffend.
Nach fünfzehn Minuten stand die Klappe wieder an ihrem Ort. Allerdings leicht verkantet. Man meinte Licht durch die Ritzen zu sehen. Ein Eindruck, der anscheinend zumindest partiell sowohl vom 3- als auch 4-Pommes Crew-Mitglied geteilt wurde. Von den Stusis sowieso.
Ende der Aktion war mit über die Schulter geworfener rechter Hand die tröstende Feststellung des Kapitäns in die Runde der um die Luke herum sitzenden Passagiere: Das reparieren wir in Istanbul.
Und dann ging's los.
Zum allerersten Mal blieb ich zwei Stunden festgezurrt am Sitz. Versteht sich von selber, dass ich während des gesamten Fluges die Luft aus dem Flugzeug pfeifen hörte.
Letzmaliger Landungsklatscher. Seither nicht mehr Türk hava yollari.
Völlig ungerechtfertigt. Ich weiß.
Bei uns war's Anfang der 90'er mit Usbekistan Air, Taschkent. Nach der üblichen Wartezeit von 3 Stunden wurden die Passagiere in die Maschine gelassen. Türen wurden verschlossen. Summen. ..... Nichts. Die Maschine rührte sich nicht. Aber es wurde warm in der Kabine. ...... Es wurde wärmer in der Kabine. ..... Die Spitzbübin ging nach vorne und fragte, ob man nicht nochmal eine Tür aufmachen könne. Es sei so warm, und das Flugzeug sei ja noch am Boden. Die Stewardess schnarrte: Setzen! Die Spitzbübin: Fragen Sie den Kapitän! Stewardess, strenger: Setzen!!!!!!! Spitzbübin: Kapitän fragen!!!!!
Die Stewardess trollte sich, klopfte an der Tür zum Cockpit. Ging rein kam raus.
Stewardess: Geht nicht. Verboten. Setzen!!!!!
Die Spitzbübin kam zum Sitzplatz. Es war HEISS. Sauna. Die Leute fingen an, sich auszuziehen. Zogen erst die kleinen Kinder aus. Schweißperlen an der Stirn. 50 Grad? Sechzig? Die Erwachsenen fingen an, ihre Kleider abzulegen. Erst die Männer. Muslimische Frauen zögern bei sowas. 70 Grad, 80 Grad. Die Frauen zogen die Blusen aus. Die Spitzbübin ging nochmal nach vorne. Zu einer anderen Stewardess: Sie sehen, was los ist. Hören Sie auf zu schimpfen! Machen Sie die Tür auf! Jetzt!!!! Sonst passiert was!!!!
Gemurmel in den Sitzreihen: Die Frau hat Mut!
Die Stewardess klopft wieder an der Cockpit-Tür. Da: Endlich: Erlaubnis vom Tower! Die Tür darf auf!
Die Passagiere stehen auf. Sammeln ihre Kleider. Die Stewardessen und der Kapitän: Raus! Los! Schneller! Wird's bald!!!!!
Wir stehen auf dem Rollfeld. Stehen. ....... Stehen. ....... Da kommt ein Wagen mit Monteuren. Und ein Bus, der uns zu einem anderen Flugzeug bringt.
.... des unerbittlichen GULAG-Kommandanten hatten damals Alle drauf, die in der Post-UdSSR im Flugverkehr angestellt waren.
.... des unerbittlichen GULAG-Kommandanten hatten damals Alle drauf, die in der Post-UdSSR im Flugverkehr angestellt waren.
.... des unerbittlichen GULAG-Kommandanten hatten damals Alle drauf, die in der Post-UdSSR im Flugverkehr angestellt waren.
Vor gut einem Jahr war ich kurz vor den Weihnachtsfeiertagen auf dem Rueckweg aus den USA nach Deutschland. Wir sind puenktlich in Philadelphia am Abend losgeflogen und alles schien ok. Gegen Mitternacht Ost-Kuesten-Zeit USA kam dann die Durchsage, ich vermute das maximal ein Drittel der Passergiere noch wach war, um die Nachricht ueberhaupt mitzubekommen: Unser Fliege haette Probleme mit der Hydraulik des Fahrwerks und um sicher zu sein, wuerde wir jetzt umdrehen und dann in Neufundland notlanden. "Better safe than sorry."
Hm, nicht gerade die beruhigensten Nachrichten und nach dem Abdrehen und langsam sinken, wurde dann das Fahrwerk ausgefahren, mit viel Gequitsche und Geknarre. Und dann hier es noch gut drei Stunden fliegen - nur dass mir das nicht klar war. Der Pilot hatte die Nachricht ausgegeben und von der Karte her waren wir sicher nicht mehr als eine Flugstunde von Neufundland entfert. Allerdings, gedrosselte Flughoehe, ausgefahrenes Triebwerk reduzieren die Geschwindigkeit. Alles in allem kamen wir gut in Gander an und da es so lange dauerte, hatte die dortigen Behoerden auch genug Zeit, die Raeum- und Streufahrzeuge fuer den Flughafen zu aktievieren. - Gander ist der oestlichste Flughafen in Nordamerika und wurde vor allen Dingen ausgebaut, damit dort die Atlantikfluege auftanken konnten. Heutzutage fliegen von dort etwa 4 Propellermachinen taeglich sowie ein paar Militaer- und Cargoflugzeute. (Am 11.9.2001 hatte Gander Hochbetrieb, nachdem der US-amerikanische Luftraum geschlossen wurde.)
Wir waren gegen 4 Uhr Ortszeit dann in einer grossen Lagerhalle (der Flughafen, Deckenhoehe etwa 10m) mit der Information: wir schauen, ob es repariert werden kann - und damit verschwand die letzte Kontaktperson fuer die naechsten 4 Stunden. Ich hatte meinen Laptop dabei und hatte Glueck ... WLAN fuer alle. Dank Onlinetelefon, hab ich mich dann daran gemacht, gegen 7 Uhr Ortszeit die Fluglinie anzurufen. Und hier beginnt der eigentliche Spass (Zusammenfassung aus mehreren Telefonaten):
- Herzlichen Willkommen bei .... Wie kann ich Ihnen helfen.
- Ich bin in diesem Flug (Flugnummer von Philadelphia nach Amsterdam).
- Ach, Sie sind schon angekommen.
- Nein, wir sind in Gander notgelandet. Was passiert nun mit uns.
- Wir fliegen Gander nicht an.
- Ja, das merken wir. Seit Stunden haben wir hier keine Informationen mehr erhalten. Koennten Sie uns sagen, was mit unserem Flug passiert?
- Bei der von Ihnen genannten Flugnummer gibt es keine besonderen Gegenheiten, er wird puenktlich landen.
Gegen 8 Uhr morgens hatte dann endlich vom Flughafen jemand ein Hotel und Busse fuer uns organisiert - mein erster Abstecher nach Kanada. Gegen 10 Uhr rief ich wieder bei der Fluglinie an, denn ich wollte gerne wissen, wie es nun weitergeht und niemand sonst schien etwas zu wissen. (Von der Fluglinie hatten wir inzwischen seit 6 Stunden niemanden gesehen.)
- Ok, mein Flug, was passiert nun damit.
- Der fliegt um 6.45am weiter.
- Ortszeit?
- Ja, Ortszeit!
- Heute?
- Ja, heute.
- Mein Herr, es ist jetzt 10.30Uhr Ortszeit.
- Nein, das kann nicht sein, Ihr Flieger ist um 6.45am startklar. Bitte halten Sie sich bereit.
- Ich bin mir sicher, dass es hier 10.30Uhr ist, die Uhr vom Hotel wird wohl richtig gehen.
- Welches Hotel?
- Das, in das man uns vor etwa 2 Stunden gebracht hat.
- Wer hat denn das authorisiert?
- Ihre Fluglinie?
- Nein. Wir haben ja in Gander gar kein Personal, dass koennten wir gar nicht regeln. Wer soll denn das Hotel bitte bezahlen?
- Ich (als Passagier) auf alle Faelle nicht!!! Die Rechnung wird Ihnen sicher zugestellt.
- Aber wer hat das denn bitte authorisiert. Koennen Sie mich bitte mit dem Management des Hotels verbinden.
So gingen die Konversationen hin und her. Es war auesserst interessant. Letzendlich, weiss ich nicht, wer die Kosten fuer das Hotel, immerhin so um die 200 Zimmer, uebernommen hat. Wahrscheinlich die Fluglinie. Aber die Informationen flossen nicht sehr gut. Mein Familie in Deutschland hat die dt. Filiale regelmaessig angerufen und die telefonische Hotline konnte nur feststellen, alle Infos die sie haetten, kaemen von Reisenden des Fluges.
Gegen 5 Uhr abends wurden wir in Bussen wieder zum Flughafen gefahren. (Der Busfahrer erwaehnte dabei, dass wir nun der dritte Flug innerhalb der letzten 7 Tage seien, alle von unterschiedlichen Fluglinien.) Es sollte nun um 7.30Uhr mit einer neueingeflogenen Machine weitergehen.
Anscheinend gab es in Boston Schneesturm und die Machine kam nicht puenklich los. Allerdings bekamen wir immer noch keine Informationen. (Das Flughafenpersonal, 1 Person plus 2 beim Zoll, erzaehlte nur, dass unsere Piloten und Crew schon vor Stunden abgeholt worden waren.) Erneutes Telefonat um 8.30Uhr abends.
- Hallo, ich moechte gerade wissen was aus uns wird.
- Welcher Flug?
- ... von GESTERN.
- Der Flug wird puenktlich um 9Uhr in Philadelphia starten.
- Nein, ich meinte der Flug, der gestern gestartet ist und in Gander zwischengelandet ist.
- Oh, unsere Fluglinie fliegt nicht nach Gander.
Wir kamen mit knapp 24h Verspaetung in Europa an. Der Flug wurde sogar als "aus Gander" angeschrieben, um Verwechslungen mit dem neuen Flug zu vermeiden.
Ein Mitpassagier stellte nur fest, immerhin wuerde er so ja seinen Rueckflug nicht verpassen. Er hatte einen Geschaeftstermin gehabt und der Rueckflug war fuer tags darauf, unserem jetzigen Ankunftstag, gebucht.
Alles in Allem, es war ein sehr interessanter Flug.
Letzendlich, weiss ich nicht, wer die Kosten fuer das Hotel, immerhin so um die 200 Zimmer, uebernommen hat. Wahrscheinlich die Fluglinie.
Es WAR die Fluglinie!
Es gibt ein Warschauer Abkommen von 1929, welches die Verantwortlichkeiten im Luftverkehr regelt. Kernsatz:
Egal was passiert, zuerst ist die Fluggesellschaft dran!
Also wenn irgendjemand mal der Koffer zerknautscht übergeben wird: Lassen Sie sich nicht auf die Flughafengesellschaft abschieben. Diese Verhandlung darf die Linie führen.
Letzendlich, weiss ich nicht, wer die Kosten fuer das Hotel, immerhin so um die 200 Zimmer, uebernommen hat. Wahrscheinlich die Fluglinie.
Es WAR die Fluglinie!
Es gibt ein Warschauer Abkommen von 1929, welches die Verantwortlichkeiten im Luftverkehr regelt. Kernsatz:
Egal was passiert, zuerst ist die Fluggesellschaft dran!
Also wenn irgendjemand mal der Koffer zerknautscht übergeben wird: Lassen Sie sich nicht auf die Flughafengesellschaft abschieben. Diese Verhandlung darf die Linie führen.
Letzendlich, weiss ich nicht, wer die Kosten fuer das Hotel, immerhin so um die 200 Zimmer, uebernommen hat. Wahrscheinlich die Fluglinie.
Es WAR die Fluglinie!
Es gibt ein Warschauer Abkommen von 1929, welches die Verantwortlichkeiten im Luftverkehr regelt. Kernsatz:
Egal was passiert, zuerst ist die Fluggesellschaft dran!
Also wenn irgendjemand mal der Koffer zerknautscht übergeben wird: Lassen Sie sich nicht auf die Flughafengesellschaft abschieben. Diese Verhandlung darf die Linie führen.
Austausch von Einzelteilen
Als unser Flugzeug eh schon Verspätung hatte
und gleich noch in die Reperatur musste.
Teile des Leitwerks mussten ausgetauscht werden.
Das Flugzeug hatte trotzdem einen wackligen Eindruck als es anrollte.
Nicht sehr vertrauenswürdig.
Aber alternativlos.
Es ging aber gut
und der Pilot musste nicht sein Können einer Wasserlandung
unter Beweis stellen.
;-D
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