Holocaust-Debatte Der fehlbare PapstSeite 2/2

Diese Tonlage wiegt schwer, weil selbst kritische Katholiken in aller Regel Meister der Frustrationstoleranz sind. Es gibt Dogmen und Traditionen, die rational kaum zu erklären sind – vom Kondomverbot bis zum Ausschluss der Frauen vom Priesteramt. Mit ihnen können sich viele nur im Glauben daran abfinden, dass eine Kirche, die seit 2000 Jahren zusammenhält, vielleicht auch Lehrsätze braucht, die sich dem Zeitgeist entziehen. Außerdem lässt sich unter Katholiken mit Verboten durchaus leben: Die allgemeine Norm ist viel strenger als der Maßstab, der an den einzelnen Sünder angelegt wird.

So gesehen, kommen die Reaktionen auf die Papstentscheidung einer Rebellion gleich. Nicht nur jesuitische Patres äußern jetzt ihr Entsetzen, viele deutsche Bischöfe tun es inzwischen auch. Und sogar der Kurienkardinal Walter Kasper fällt als Kritiker auf – ein sichtbarer Beweis dafür, dass die katholische Welt längst pluralistischer und vom Vatikan unabhängiger ist, als sie vielen außerhalb der Kirche erscheint. Pater Mertes gab in seiner Predigt sogar die hoffnungsfrohe Losung aus, die empörten Katholiken mögen jetzt auftreten, statt aus der Kirche auszutreten.

Aber das bleibt ein frommer Wunsch, wenn der Papst nun, da er die Wahrheit über Williamson kennt, nicht seinen Irrtum bekennt und die Rücknahme der Rücknahme der Exkommunikation verkündet. Die sophistische Unterscheidung des Vatikans, man habe Williamson nicht als Holocaust-Leugner, sondern als Abtrünnigen rehabilitiert, ist nicht zu vermitteln.

Williamson ist auch kein Einzelfall in der Pius-Bruderschaft. Ein Verantwortlicher in Italien, Floriano Abrahamowicz, verbreitete jüngst, die Gaskammern hätten der Desinfektion von Gefangenen gedient. Der Chef der deutschen Pius-Brüder, Franz Schmidberger, ist dadurch aufgefallen, dass er in einem Brief an katholische Bischöfe klagte: "Wir sehen mit Trauer Papst Johannes Paul II. und nun auch Papst Benedikt XVI. in eine jüdische Synagoge gehen." Für ihn sind Juden immer noch Gottesmörder, solange sie nicht zum Christentum konvertieren. Diese Brüder gehören in eine Sekte, nicht in die Kirche.

Nichts hindert Benedikt XVI. daran, seinen Fehler einzugestehen, nicht einmal das katholische Dogma der Unfehlbarkeit, das nur bei Erklärungen ex cathedra, also bei Lehrentscheidungen eines Konzils oder bei persönlichen Lehrverkündigungen des Papstes, gilt. Tut er es nicht, dann obsiegte schnell eine Lesart: Der Papst nimmt Lügner und Antisemiten auf. Das würde eine furchterregende Kirche schaffen, in der sich ein großer Teil der Katholiken nicht mehr zu Hause fühlen könnte.

 
Leser-Kommentare
  1. der Papst hat seinen Geburtstag im Weißen Haus mit Georg W. Bush gefeiert. Ich meine ich könnte mich auch noch an mindestens eine Privat-Audienz vom Papst mit Bush erinnern.

    Kein Aufschrei!

    Es ist offensichtlich kein Problem jemand zum empfangen, der für tausende von Menschenleben und Folter verantwortlich ist. Aber es ist das absolut Schlimmste, wenn der Papst (wissend oder unwissend) jemand die Gnade gewährt wieder beichten zu dürfen, obwohl er indiskutabele Meinungen äußert.

    Ich habe mit beiden Vorkommnissen meine Probleme. Aber die unterschiedliche Gewichtung erschließt sich mir nicht.

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    • CB89
    • 05.02.2009 um 22:54 Uhr

    is doch klar, George Bush ist ein alter Hut. Damit gewinnt man kaum Leser. Abgenutztes Thema.
    Das mit dem Antisemitismus ist aber in letzter Zeit nicht so stark in den Medien gewesen. Einfach öfter mal eine neue Sau durch's Dorf treiben, dann klappt's auch mit den Leser;)

    Ist doch immer das selbe Lied.

    Ja, dem kann ich nur beipflichten. Ich frage mich oft, warum Worte soviel mehr Empörung auslösen als Taten. Die seltsamen Ansichten einer skurillen Bruderschaft nehmen viel mehr Raum in der öffentlichen Diskussion ein als die tatsächliche Tötung und Verstümmelung von Menschen, etwa im Irak oder in Palästina. Liegt das vielleicht daran, dass Araber in der Wahrnehmung der westlichen Medien, inklusive der Zeit, eben doch nur Menschen zweiter oder dritter Klasse sind?

    • CB89
    • 05.02.2009 um 22:54 Uhr

    is doch klar, George Bush ist ein alter Hut. Damit gewinnt man kaum Leser. Abgenutztes Thema.
    Das mit dem Antisemitismus ist aber in letzter Zeit nicht so stark in den Medien gewesen. Einfach öfter mal eine neue Sau durch's Dorf treiben, dann klappt's auch mit den Leser;)

    Ist doch immer das selbe Lied.

    Ja, dem kann ich nur beipflichten. Ich frage mich oft, warum Worte soviel mehr Empörung auslösen als Taten. Die seltsamen Ansichten einer skurillen Bruderschaft nehmen viel mehr Raum in der öffentlichen Diskussion ein als die tatsächliche Tötung und Verstümmelung von Menschen, etwa im Irak oder in Palästina. Liegt das vielleicht daran, dass Araber in der Wahrnehmung der westlichen Medien, inklusive der Zeit, eben doch nur Menschen zweiter oder dritter Klasse sind?

  2. Um jeden Preis!

    "Er scheint wirklich nichts gewusst zu haben von den menschenverachtenden Äußerungen des Holocaust-Leugners Richard Williamson, ..."

    Herr di Lorenzo, aber die Richtung war klar, auch für den ehemaligen Kardinal Ratzinger. Seit Jahren lese ich immer wieder Zeitschriften und sonst irgendwelche 'Blättchen', die von der Priesterbruderschaft St. Pius herausgegeben werden und öffentlich ausliegen.

    Immer wieder wurde ich mit ganz klaren Botschaften an die Gläubigen konfrontiert, die z.B. auch von der NPD hätten stammen können. Zum Kotzen!

    Schlimm ist in diesen PR-Veröffentlichungen der Priesterbruderschaft St. Pius aber auch die üble Hetze gegen die Kath. Kirche selbst und gegen Personen in dieser Kirche. Schon aus diesem wichtigen Grunde hätte der Papst auf eine große Distanz Wert legen müssen. Aus Fürsorge!

    Diese PR-Infos sind auch von der Kath. Kirche gesammelt und ausgewertet worden. Sehr präzise!

    Wenn der Papst nicht gewußt haben sollte, was ich nicht glaube, mit wem er es bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu tun hat, dann mangelt es ihm an der erforderlichen Sorgfaltspflicht und er ist schon aus diesem Grunde nicht geeignet, das Amt des Papstes auszuüben! Zumal er ja auch Regierungschef des Vatikanstaates ist.

    Und: Milde hat der ehemalige Kardinal Ratzinger nicht verdient. Nie hat er sie gegen Glaubensbrüder walten lassen, die von ihm aus dem Amt 'gejagt' wurden. In diesem Zusammenhang erinnere ich an dieser Stelle erneut an den besonders erbärmlichen Fall des Mönchs und Zen-Meister Willigis Jäger! Dessen kirchliche Existenz der amtierende Papst auf dem Gewissen hat. Schon dieser eine Fall würde reichen, ihn auf ewig in die Hölle - von der ich glaube, daß es sie nicht gibt, aber an deren Existenz Benedict glaubt - zu verdammen.

    Milde kann in einem solchen Fall von ungenügender Amtsführung, in unserer demokratischen Gesellschaft, eigentlich auch dem Papst nicht gewährt werden. Auch er hat sich zu verantworten. In jedem Fall hier auf Erden. Wo denn sonst?

    Das Ziel von Benedict ist klar. Er will die Erzkonservativen in der kath. Kirche stärken. Alle anderen Gruppen sind ihm tiefst zuwider.

    Auch ist es wohl so, daß unter den Audienzbesuchern Nazis, seine i.d.R. sehr konservativen Verbindungsbrüder aus allen Lagern und erzkonservative Christen sehr stark vertreten sind. Besonders unter den deutschen Besuchern.

  3. Der Papst hat nichts gewusst, Mehdorn hat nichts gewusst. Beide sind "Chef" ihrer "Firma". Es kann doch nicht sein, dass so etwas als Argument ausreicht.

    Und bevor mich wieder jemand "anbrüllt", das ginge nur Katholiken etwas an .... Ich bin Christ, war Mitglied der Kirche und bin ausgetreten weil ich die Institution Kirche/Vatikan nicht akzeptieren kann.

    Und jetzt habe ich einen weiteren Grund dafür geliefert bekommen.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

  4. Die Wahrheitsfrage eines als Dogma vertretenen Lehrsatzes ist zu trennen von dem strafbewehrten Anspruch, dass jeder Erdenbürger einen solchen dogmatischen Lehrsatz anerkennt.
    Die Frage von wahr und falsch kann auch nur dann beantwortet werden, wenn der Gedanke oder gar die Position zulässig ist, dass ein dogmatisch vertretener Lehrsatz falsch sein könne.
    Die weltweite Erzwingung eines dogmatisch vertretenen Lehrsatzes stellt auch eine Menschenrechtsproblematik dar.
    Wenn also ein Katholik das Dogma einer anderen Religionsgemeinschaft nicht anerkennt, welches ohne Diskussion - die ja auch eine Gegenmeinung benötigen würde - als wahr gelten soll, dann soll er exkommuniziert werden? Irgendwo passt dies nicht zusammen, d.h. den Machtverhältnissen geschuldet, wäre eventuell eine temporäre Einschränkung der bischöflichen Befugnisse noch einsehbar, aber keinesfalls die Exkommunikation. Insofern war die Rehabilitation der Pius Bruderschaft und des Bischofs Richard Williamson zweifellos eine sehr weise Entscheidung des Papstes.

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    Von welchen "Dogma" einer anderen Religionsgemeinschaft sprechen Sie denn?

    Lassen Sie uns doch noch so jeden "realitätsfernen Inhalt" "unter dem Schutz eines Dogmas" stellen und wir sind alle fein raus, egal was das Dogma zum Inhalt hat.

    Darf ich fragen, nach welchen Kriterien Sie die Wertigkeit und Qualtät eines Dogma beurteilen?

    Selten so ein gekrampften blödsinn gelesen.

    Von welchen "Dogma" einer anderen Religionsgemeinschaft sprechen Sie denn?

    Lassen Sie uns doch noch so jeden "realitätsfernen Inhalt" "unter dem Schutz eines Dogmas" stellen und wir sind alle fein raus, egal was das Dogma zum Inhalt hat.

    Darf ich fragen, nach welchen Kriterien Sie die Wertigkeit und Qualtät eines Dogma beurteilen?

    Selten so ein gekrampften blödsinn gelesen.

  5. Ratzinger will also nichts gewusst haben? Ratzinger hat sich bereits seit den1980er Jahren mit Lefebvre und den Piusbrüdern beschäftigt und versucht diese mit dem Vatikan auszusöhnen. Aber in über 20 Jahren will Ratzinger und andere noch nie was von Williamson und seinen eindeutigen immer wieder antisemitischen Äußerungen gehört haben? Sehr glaubwürdig!!! Seltsamerweise reichen gerade mal 5 Minuten im Internet um so etwas zu recherchieren. Ratzinger, der jahrelang als Professor wissenschaftlich gearbeitet hat, als „intelligent“ galt, hat sicher noch nie etwas von Internet und eigener Recherche gehört, oder!?
    Bei der ungeheuren Anzahl von gleich 4 Bischöfen auf einmal kann man aber auch schnell die Übersicht verlieren. Wer so etwas glaubwürdig findet, der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann und Osterhasen - und...- hoppla, genau das gehört ja zu dieser Religion, dass man nur dann ein guter Christ ist, wenn man bereit ist das absolut Unlogische, Unwirkliche und Unwahrscheinliche zu glauben (Jungfrauenempfängnis, Unsterblichkeit, übers Wasser laufen, Meerteilung etc.). In Südamerika verzichtete der Papst vor Indios geflissentlich die entsetzlichen Massaker zu nennen, die im Namen Jesu und der katholischen Kirche vor 500 Jahren an ihren Vorfahren begangen wurden, um sie zu "bekehren". Das sorgte für viel Aufruhr unter den Indios. Aber Ratzinger setzte noch einen oben drauf: Die Indios hätten die Christianisierung damals innerlich herbeigesehnt. Jetzt empfängt er alte berüchtigte Bekannte mit offenen Armen, die sich noch nicht mal zu Religionsfreiheit und freiem Willen bekennen, misogyn und bekanntermaßen Antisemiten sind und einer davon nicht erst zum ersten Mal den Holocaust leugnet - das ist alles andere als ein bloßer Zufall. Tage- und wochenlang versteht es Ratzinger nicht adäquat zu reagieren und da gibt es nur eine Lösung: Die Ex-Kommunizierung dieses üblen Vereins schleunigst zu erneuern. Sollte er das nicht tun, macht er sich gemein mit ihnen. Da helfen dann auch alle frommen Sprüche und vermeintliche Erklärungen nichts mehr. Wenn Ratzinger die Piusbrüder nicht schnellstens ausgrenzt, dann hoffe ich, dass nicht nur alle deutschen Katholiken geschlossen aus der Kirche austreten.
    PS: Aufschlussreich - hier ein weiteres Beispiel dafür, was Ratzinger für fragwürdige Vereine unterstützt:
    http://www.wdr.de/tv/moni...
    besonders ab min 9:50

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    Da der Papst selbstverständlich über die Pius-Brüder Bescheid weis, drängt sich ein Verdacht auf:

    Könnte es sein, daß die Zielrichtung des Vorstoßes garnicht so sehr die
    'Bischöfe' waren, sondern vielmehr ihre zahlungskräftige und spendenfreudige Anhänger sind und die Kurie sich diese Pfründe sichern will ?

    Hallo Jason,

    Deinen Kommentar habe ich sehr Aufmerksam gelesen. Ich kommen bei bei allen
    Kommentaren meine Ansicht bestätigt, dass Kirchen nur zum Machterhalt bestrebt
    sind. Ich halte es mit Otto von Corvin der schon 1848 in seinem Pfaffenspiegel folgenden
    Spruch aus dem Mittelalter zitiert "

    Hüte Dich vor dem Hinterteil des Maultiers,
    vor dem Vorderteil des Weibes,
    vor den Seiten eines Wagens
    und vor allen Seiten eines Pfaffen"

    In diesem Sinne,

    Schlomo

    Habe den Mut und benutze den eigenen Verstand.

    Immanuel Kant

    Da der Papst selbstverständlich über die Pius-Brüder Bescheid weis, drängt sich ein Verdacht auf:

    Könnte es sein, daß die Zielrichtung des Vorstoßes garnicht so sehr die
    'Bischöfe' waren, sondern vielmehr ihre zahlungskräftige und spendenfreudige Anhänger sind und die Kurie sich diese Pfründe sichern will ?

    Hallo Jason,

    Deinen Kommentar habe ich sehr Aufmerksam gelesen. Ich kommen bei bei allen
    Kommentaren meine Ansicht bestätigt, dass Kirchen nur zum Machterhalt bestrebt
    sind. Ich halte es mit Otto von Corvin der schon 1848 in seinem Pfaffenspiegel folgenden
    Spruch aus dem Mittelalter zitiert "

    Hüte Dich vor dem Hinterteil des Maultiers,
    vor dem Vorderteil des Weibes,
    vor den Seiten eines Wagens
    und vor allen Seiten eines Pfaffen"

    In diesem Sinne,

    Schlomo

    Habe den Mut und benutze den eigenen Verstand.

    Immanuel Kant

  6. Leider ist der Papst nicht fehlbar! Sorry! Die Zeit wird von Journalisten verfasst, die ihr Studium so eben geschafft haben!
    Ich bin leider Gottes nicht mehr 27 und ich muss mich nicht mehr beweisen, wie manche Zeit-Journalisten.. Aber ich war zu jener Zeit zufällig in Rom, als
    der Papst in Rom gewählt wurde. Ich sprach mit Römerinnen. Sie mochten den Papst nicht, was wahrscheinlich am Aussehen lag. Trotzdem sollte man einen Menschen nicht am Aussehen verurteilen!

    • natzl
    • 05.02.2009 um 21:18 Uhr

    Hervorragender Kommentar Ihrer Zeitung, besser hätte man in der Kürze das ganze Thema nicht präziser auf den Punkt bringen können. „Vater, vergib ihnen ihre Schuld, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Lukas 23, 33-49
    "Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen." Matthäus 26, 34. Petrus, der Fischer, war eben auch fehlbar, wie jeder.
    Derjenige, der nun Petrus Ring trägt, sollte mal darüber nachdenken. Fehlbarkeit steht ja keinem Verhältnis zu der Ignoranz mit der das grösste Verbrechen der Menschheit, die Vergasung der Juden geleugnet wird.
    "Ihnen sollst du die Augen öffnen, damit sie sich von der Finsternis dem Licht zuwenden ...." (Apg 26,18)

    • Anonym
    • 05.02.2009 um 21:26 Uhr

    Das hat der "Monaco Franze" alias Helmut Fischer in der unvergesslichen Münchner Serie "Monaco Franze "zitiert. Und genau dieser Satz ist mir hier subito presto eingefallen. Mein Gott (im wahrsten Sinne des Wortes) wo samma denn?

    Jetzt hamma endlich den Obama, der sich durch den Filz kämpft und jetzt kommt ein altersdebiler Pabst als "Leckerli", der wieder mal alles versaut und zwar demonstrativ auf höchster Ebene. Pfui TEUFEL!

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