Gus Van Sant Sein Handwerk lernte der wichtigste unabhängige Filmemacher Amerikas unter anderem an der Rhode Island School of Design, wo er Andy Warhol begegnete, und als Assistent des legendären B-Produzenten und Regisseurs Roger Corman. 1986 dreht Van Sant seinen ersten Film »◗Mala Noche« über die Liebe eines schwulen Ladenbesitzers zu einem mexikanischen Straßenjungen. Er ist ein meisterlicher◖ ◗Chronist ◖amerikanischer Subkulturen◗, viele seiner Filme erzählen von jugendlichen Außenseitern und ihrem Versuch, sich zu finden. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören »Drugstore Cowboy« (1989), »My Own Private Idaho« (1991), »To Die For« (1995),◖ »◗Good Will Hunting« (1997), »Elephant« (2003) und »Paranoid Park« (2007). ◗ ◖Sein ◖neuer Film »Milk«◗ (Kinostart 26. Februar) mit Sean Penn in der Titelrolle des 1978 ermordeten schwulen US-Lokalpolitikers Harvey Milk (Bild unten) läuft als Sondervorführung in der ◖Berlinale-Sektion Panorama.◗ In einem Rückblick auf 30 Jahre Panorama ist auch Rob Epsteins oscarprämierter Dokumentarfilm »The Times of Harvey Milk« von 1985 zu sehen.

 
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