Integration Der BrückenbauerSeite 3/3

»Kriegslüstern« sei er gewesen, als er mit dem Wisch zu der Dame ging und sie fragte, ob denn ihre Hochschule eine anerkannte Sprachschule sei. Prompt durfte er sich einschreiben. Widerstände und die Bequemlichkeit der Behörden überwinden ist seither sein großes Thema. »Nicht jeder Imam und nicht jeder Sozialarbeiter findet es prickelnd, wenn ich den Migranten sage, ihr könnt das selber.« Salman hält das deutsche Gesundheitswesen für gut, aber auch für ein sich selbst erhaltendes System. »Es gibt Orte, da werden Probleme nicht gelöst, sondern gepflegt«, sagt er. Es gebe Gesundheitsämter, die keine Zahnpflege-Kampagnen für Migranten machten, weil dafür erst eine Stelle geschaffen werden müsse. »Das regt mich auf! Man muss das mit den vorhandenen Stellen schaffen. Migranten brauchen keine Sonderbehandlung, sie gehören dazu.«

In Hildesheim kommt Ramazan Salman der Moschee immer näher. Der Deutsche in ihm müsste sich aufregen, sagt er: »Warum hast du dir nicht mal ein Navigationssystem gekauft?« Der Türke dagegen würde sich einfach ein Taxi engagieren, das vor ihm herfährt. Salman sucht sich seine eigene Lösung in der Mitte. Er fragt einen Taxifahrer nach dem Weg und findet ihn: »Jetzt sind wir in der Türkenecke, das sehe ich doch. Wenn es hier ein Hochzeitscenter gibt, muss es auch eine Moschee geben. Ich kenne doch meine Landsleute.«

Anzeige
 
Leser-Kommentare
  1. 1. Welche

    Brücken hat er noch mal gebaut?

  2. Der Deutsche in ihm müsste sich aufregen, sagt er: »Warum hast du dir nicht mal ein Navigationssystem gekauft?« Der Türke dagegen würde sich einfach ein Taxi engagieren, das vor ihm herfährt. Salman sucht sich seine eigene Lösung in der Mitte. Er fragt einen Taxifahrer nach dem Weg und findet ihn: »Jetzt sind wir in der Türkenecke, das sehe ich doch. Wenn es hier ein Hochzeitscenter gibt, muss es auch eine Moschee geben. Ich kenne doch meine Landsleute.«

  3. lernen das deutsche Sozial-und Krankenversicherungs System auszuloten...
    Alles freie Marktwirtschaft.....Ich habe schon lange das dumpfe Gefuehl dass es die kulturelle Bereicherung Deutschland einen Haufen Euros kostet.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • dbet
    • 06.02.2009 um 11:08 Uhr

    Den bisherigen Kommentaren scheint eine gewisse geistige Trägheit eigen.

    Es wird nicht darauf hingewiesen, dass besserer Zugang zu Gesundheitsleistungen nachweislich mit einer Reduktion von Folgekosten von Erkrankungen einher geht. Allein schon aus der Perspektive der Versorgungsgerechtigkeit, ist das Projekt zu unterstützen. Jeder Mensch hat ein Recht auf eine fachgerechte medizinische Versorgung. Ich empfehle dazu die Lektüre des GG und der Menschenrechte.

    Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der sich unsere Geselschaft nicht entziehen kann. Deutschland ist keine Insel.

    Noch einen Hinweis: wenn das Gefühl was sagt, ist es sinnvoll dass mit mögl. objektiven Daten abzugleichen. Das erspart unter Umständen wie ein Trottel da zu stehen. Oder sich zu impliziten Aussagen wie: "wenn sie nix wissen, kosten sie a nix." hinreisen zu lassen.

    Jeder andere Kommentar erübrigt sich.

    • dbet
    • 06.02.2009 um 11:08 Uhr

    Den bisherigen Kommentaren scheint eine gewisse geistige Trägheit eigen.

    Es wird nicht darauf hingewiesen, dass besserer Zugang zu Gesundheitsleistungen nachweislich mit einer Reduktion von Folgekosten von Erkrankungen einher geht. Allein schon aus der Perspektive der Versorgungsgerechtigkeit, ist das Projekt zu unterstützen. Jeder Mensch hat ein Recht auf eine fachgerechte medizinische Versorgung. Ich empfehle dazu die Lektüre des GG und der Menschenrechte.

    Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der sich unsere Geselschaft nicht entziehen kann. Deutschland ist keine Insel.

    Noch einen Hinweis: wenn das Gefühl was sagt, ist es sinnvoll dass mit mögl. objektiven Daten abzugleichen. Das erspart unter Umständen wie ein Trottel da zu stehen. Oder sich zu impliziten Aussagen wie: "wenn sie nix wissen, kosten sie a nix." hinreisen zu lassen.

    Jeder andere Kommentar erübrigt sich.

    • dbet
    • 06.02.2009 um 11:08 Uhr

    Den bisherigen Kommentaren scheint eine gewisse geistige Trägheit eigen.

    Es wird nicht darauf hingewiesen, dass besserer Zugang zu Gesundheitsleistungen nachweislich mit einer Reduktion von Folgekosten von Erkrankungen einher geht. Allein schon aus der Perspektive der Versorgungsgerechtigkeit, ist das Projekt zu unterstützen. Jeder Mensch hat ein Recht auf eine fachgerechte medizinische Versorgung. Ich empfehle dazu die Lektüre des GG und der Menschenrechte.

    Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der sich unsere Geselschaft nicht entziehen kann. Deutschland ist keine Insel.

    Noch einen Hinweis: wenn das Gefühl was sagt, ist es sinnvoll dass mit mögl. objektiven Daten abzugleichen. Das erspart unter Umständen wie ein Trottel da zu stehen. Oder sich zu impliziten Aussagen wie: "wenn sie nix wissen, kosten sie a nix." hinreisen zu lassen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Noch einen Hinweis: wenn das Gefühl was sagt, ist es sinnvoll dass mit mögl. objektiven Daten abzugleichen. Das erspart unter Umständen wie ein Trottel da zu stehen."

    Wie wahr, wie wahr! Warum halten Sie sich eigentlich nicht an Ihre eigene Empfehlung? Ich rate Ihnen dringend, sich zur Erweiterung Ihres diesbezüglichen Kenntnisstands - gesellschaftliche Kosten der "kulturellen Bereicherung" - zur Einstimung in das Thema die Sozalversicherungsabkommen mit den Herkunftsländern unserer "kulturellen Bereicherer" vorzunehmen!
    Nach deren Lektüre, insbesondere unter dem interessanten Aspekt, wer da alles "anspruchsberechtigt" sein soll (der traurigen Realität zufolge wird ein Großteil der anatolischen Gesundheitskosten - um nur bei der Türkei zu bleiben - von deutschen Krankenkassen beglichen!) werden Sie vielleicht mit der Schelte an Mitdisputanten etwas vorsichtiger sein!
    Besondere Brisanz erfährt das Thema auch dadurch, daß bis jetzt jede kleine parlamentarische Anfrage an das Gesundheitsministerium, was diese Verträge uns tatsächlich kosten, mit dem Hinweis, "man habe da keine genauen Zahlen", abgeschmettert wurde!
    Tatsächlich verhält es sich wohl so, daß das Offenlegen dieser - unsinnigen und überflüssigen! - Kosten einen mittleren Volksaufstand nach sich ziehen würde!

    Also, bevor Sie das nächste Mal zu einem gutmenschlichen, von keiner Sachkenntnis getrübten, turkophilen Sprung in die Bresche ansetzen, informieren Sie sich vorher!

    "Noch einen Hinweis: wenn das Gefühl was sagt, ist es sinnvoll dass mit mögl. objektiven Daten abzugleichen. Das erspart unter Umständen wie ein Trottel da zu stehen."

    Wie wahr, wie wahr! Warum halten Sie sich eigentlich nicht an Ihre eigene Empfehlung? Ich rate Ihnen dringend, sich zur Erweiterung Ihres diesbezüglichen Kenntnisstands - gesellschaftliche Kosten der "kulturellen Bereicherung" - zur Einstimung in das Thema die Sozalversicherungsabkommen mit den Herkunftsländern unserer "kulturellen Bereicherer" vorzunehmen!
    Nach deren Lektüre, insbesondere unter dem interessanten Aspekt, wer da alles "anspruchsberechtigt" sein soll (der traurigen Realität zufolge wird ein Großteil der anatolischen Gesundheitskosten - um nur bei der Türkei zu bleiben - von deutschen Krankenkassen beglichen!) werden Sie vielleicht mit der Schelte an Mitdisputanten etwas vorsichtiger sein!
    Besondere Brisanz erfährt das Thema auch dadurch, daß bis jetzt jede kleine parlamentarische Anfrage an das Gesundheitsministerium, was diese Verträge uns tatsächlich kosten, mit dem Hinweis, "man habe da keine genauen Zahlen", abgeschmettert wurde!
    Tatsächlich verhält es sich wohl so, daß das Offenlegen dieser - unsinnigen und überflüssigen! - Kosten einen mittleren Volksaufstand nach sich ziehen würde!

    Also, bevor Sie das nächste Mal zu einem gutmenschlichen, von keiner Sachkenntnis getrübten, turkophilen Sprung in die Bresche ansetzen, informieren Sie sich vorher!

  4. Jeder andere Kommentar erübrigt sich.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Artikel von Frau Scholte und der Titel von Kommentar Nr. 5 haben zumindest eines gemeinsam: GRAUSIGES NIVEAU.
    Wer hat denn Frau Scholte für diesen Artikel bezahlt? Der HELD und SOUVERÄN der Migranten?!? Sehr verehrte ZEIT: was ist denn in diese ansonsten gute Zeitung gefahren? Eventuell auch ein A-Klasse-Mercedes? Mit voller Wucht, so dass dabei einiges durcheinander geriet? Der Artikel klingt wie ein schlechtes selbst geschriebenes Eigenlob. Sehr selbstgefällig. Schade für das eigentlich wichtige Thema Migration.

    Der Artikel von Frau Scholte und der Titel von Kommentar Nr. 5 haben zumindest eines gemeinsam: GRAUSIGES NIVEAU.
    Wer hat denn Frau Scholte für diesen Artikel bezahlt? Der HELD und SOUVERÄN der Migranten?!? Sehr verehrte ZEIT: was ist denn in diese ansonsten gute Zeitung gefahren? Eventuell auch ein A-Klasse-Mercedes? Mit voller Wucht, so dass dabei einiges durcheinander geriet? Der Artikel klingt wie ein schlechtes selbst geschriebenes Eigenlob. Sehr selbstgefällig. Schade für das eigentlich wichtige Thema Migration.

  5. "Noch einen Hinweis: wenn das Gefühl was sagt, ist es sinnvoll dass mit mögl. objektiven Daten abzugleichen. Das erspart unter Umständen wie ein Trottel da zu stehen."

    Wie wahr, wie wahr! Warum halten Sie sich eigentlich nicht an Ihre eigene Empfehlung? Ich rate Ihnen dringend, sich zur Erweiterung Ihres diesbezüglichen Kenntnisstands - gesellschaftliche Kosten der "kulturellen Bereicherung" - zur Einstimung in das Thema die Sozalversicherungsabkommen mit den Herkunftsländern unserer "kulturellen Bereicherer" vorzunehmen!
    Nach deren Lektüre, insbesondere unter dem interessanten Aspekt, wer da alles "anspruchsberechtigt" sein soll (der traurigen Realität zufolge wird ein Großteil der anatolischen Gesundheitskosten - um nur bei der Türkei zu bleiben - von deutschen Krankenkassen beglichen!) werden Sie vielleicht mit der Schelte an Mitdisputanten etwas vorsichtiger sein!
    Besondere Brisanz erfährt das Thema auch dadurch, daß bis jetzt jede kleine parlamentarische Anfrage an das Gesundheitsministerium, was diese Verträge uns tatsächlich kosten, mit dem Hinweis, "man habe da keine genauen Zahlen", abgeschmettert wurde!
    Tatsächlich verhält es sich wohl so, daß das Offenlegen dieser - unsinnigen und überflüssigen! - Kosten einen mittleren Volksaufstand nach sich ziehen würde!

    Also, bevor Sie das nächste Mal zu einem gutmenschlichen, von keiner Sachkenntnis getrübten, turkophilen Sprung in die Bresche ansetzen, informieren Sie sich vorher!

    Antwort auf "Geistige Trägheit?"
  6. sonder hat schlicht und ergreifend ein Geschaeft daraus gemacht dass er Migranten aus allen moeglichen Laendern beibringt wie man das deutsche Sozialnetz und Krankensystem am besten auslotet. Das ist hoechstens eine Einbahnbruecke aber kostet den deutschen Staat Milliarden Betraege.

    Kein Wunder wenn niemand verraten will wieviel Euros fuer auslaendische Staatsbuerger bezahlt werden weder fuer Krankenkosten noch Sozialkosten. Aber es macht klar warum die sozialen Unkosten in D. so hoch sind.

  7. Der Artikel von Frau Scholte und der Titel von Kommentar Nr. 5 haben zumindest eines gemeinsam: GRAUSIGES NIVEAU.
    Wer hat denn Frau Scholte für diesen Artikel bezahlt? Der HELD und SOUVERÄN der Migranten?!? Sehr verehrte ZEIT: was ist denn in diese ansonsten gute Zeitung gefahren? Eventuell auch ein A-Klasse-Mercedes? Mit voller Wucht, so dass dabei einiges durcheinander geriet? Der Artikel klingt wie ein schlechtes selbst geschriebenes Eigenlob. Sehr selbstgefällig. Schade für das eigentlich wichtige Thema Migration.

    Antwort auf "Grausiges Niveau"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service