Deutschlandkarte Die Kita-Quote

Wo es die meisten Plätze in Kindertagesstätten oder Krippen gibt, zeigt unsere Karte

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Deutschlandkarte - die Analyse

Wer Kinder in die Welt setzen will und sich danach nicht nur um sie, sondern auch ganztags um seinen Beruf kümmern möchte, sollte sich überlegen, wo er das tut. Thüringen wäre eine gute Wahl, in keinem anderen Bundesland gibt es mehr Plätze in Kindertagesstätten oder Krippen (leider gibt es dort nicht sehr viele Jobs). Auf dem Land in Bayern, Baden-Württemberg oder Niedersachsen hingegen halten die Menschen das Kürzel Kita wahrscheinlich für einen seltenen Mädchennamen.

Es gilt der alte Ost-West-Gegensatz, hervorgegangen aus der weltanschaulichen Frage: Wie viel Mutter braucht das Kind? Im Westen denken vor allem Männer noch immer: so viel wie möglich. Und wenn diese zufällig Bürgermeister, Landtagsabgeordneter oder Gemeinderat sind, werden sie kaum daran denken, mehr Kita-Plätze zu schaffen. Nur ein paar Großstädte im Westen ermöglichen es Eltern, moderner zu leben. Mainz und Wiesbaden liegen sogar deutlich vor Berlin, das in den letzten Jahren den Ruf erworben hat, ein guter Ort für junge Eltern zu sein.

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Redaktion: Matthias Stolz; Quelle: Leibniz-Institut für Länderkunde, Nationalatlas aktuell; T. Leibert

 
Leser-Kommentare
  1. Herr Stolz bejubelt die Krippenversorgungsquote der neuen Bundesländer. Sie liegt ungefähr viermal so hoch wie die in den alten Bundesländern. Um etwa den gleichen Faktor ist dort die Rate an Kindstötungen und Kinderverwahrlosungsfällen höher.

    Entwicklungspsychologen und Neurobiologen sehen hier Zusammenhänge. Im letzten Drittel der Schwangerschaft sowie den ersten zwei Lebensjahren entwickelt sich vor allem die rechte Hirnhemisphäre, zuständig für Gefühlsregulation, Empathie und Stressverarbeitung. Voraussetzung für eine gute Entwicklung dieser Bereiche ist der emotionale Dialog im Rahmen der primären Bindung.

    Wissenschaftliche Arbeiten, z.B.von Alan N. Schore, gibt es schon seit den Neunziger Jahren. Und die größte laufende Krippenstudie, die sog. NICHD-Studie, weist negative Effekte von Gruppenfremdbetreuung im Kleinkindalter auf Verhalten und Kognition bis ins 12. Lebensjahr nach (Apr. 2006). Die Studie beobachtet die ca. 1.300 Kinder weiter.

    Die adversiven Effekte sind zwar meist klein, aber die gesellschaftliche Relevanz ergibt sich durch die Zahl der Betroffenen. Im besten Falle (später Beginn, kurze Zeiten, ausgleichende engagierte Eltern) schadet die Krippenzeit nicht oder wenig, im schlimmsten Falle beschädigt sie die Persönlichkeit eines Menschen merklich. Mir ist unklar, wie man so eine Bilanz als positiv ansehen kann...

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    @Herr Stolz bejubelt die Krippenversorgungsquote der neuen Bundesländer. Sie liegt ungefähr viermal so hoch wie die in den alten Bundesländern. Um etwa den gleichen Faktor ist dort die Rate an Kindstötungen und Kinderverwahrlosungsfällen höher.

    Diese Zahl hätte ich gern belegt.

    @Im besten Falle (später Beginn, kurze Zeiten, ausgleichende engagierte Eltern) schadet die Krippenzeit nicht oder wenig, im schlimmsten Falle beschädigt sie die Persönlichkeit eines Menschen merklich.

    Dann müßten ja im Beispiel von Frankreich und den skandinavischen Ländern, wo es seit Jahren gängig ist, zur Vereinbarung von Familie und Beruf seine Kinder in Kitas zu schicken, die Persönlichkeiten von Störungen nur so strotzen. Ich kenne keine Studie, und es ist auch durch keinerlei Erfahrungen belegt, daß dort die Menschen mehr psychische Störungen aufweisen. Das gleiche gilt übrigens für die Menschen aus der ehemaligen DDR, wo die Betreuung in Kinderkrippen und -tagesstätten die Regel war. Da ich im Vorschulalter ebenfalls eine Kindertagesstätte besucht habe und meine Mutter früher eine Erzieherin in einer solchen war, glaube ich zu wissen, wovon ich rede.

    @Herr Stolz bejubelt die Krippenversorgungsquote der neuen Bundesländer. Sie liegt ungefähr viermal so hoch wie die in den alten Bundesländern. Um etwa den gleichen Faktor ist dort die Rate an Kindstötungen und Kinderverwahrlosungsfällen höher.

    Diese Zahl hätte ich gern belegt.

    @Im besten Falle (später Beginn, kurze Zeiten, ausgleichende engagierte Eltern) schadet die Krippenzeit nicht oder wenig, im schlimmsten Falle beschädigt sie die Persönlichkeit eines Menschen merklich.

    Dann müßten ja im Beispiel von Frankreich und den skandinavischen Ländern, wo es seit Jahren gängig ist, zur Vereinbarung von Familie und Beruf seine Kinder in Kitas zu schicken, die Persönlichkeiten von Störungen nur so strotzen. Ich kenne keine Studie, und es ist auch durch keinerlei Erfahrungen belegt, daß dort die Menschen mehr psychische Störungen aufweisen. Das gleiche gilt übrigens für die Menschen aus der ehemaligen DDR, wo die Betreuung in Kinderkrippen und -tagesstätten die Regel war. Da ich im Vorschulalter ebenfalls eine Kindertagesstätte besucht habe und meine Mutter früher eine Erzieherin in einer solchen war, glaube ich zu wissen, wovon ich rede.

    • KOnsi
    • 09.02.2009 um 22:38 Uhr

    Liebe(r) DoroBoehm,

    wir sind im Jahre 20 der Wiedervereinigung!!! Ich finde es so armselig und auch mühselig, diese ewigen Debatten; angestossen von Leuten wie Ihnen. Lassen Sie es doch einfach mal gut sein, Ihre Statistiken, Ihre Studien. Ich arbeite selbst im Bereich klinischer Studien und weiß, wie man Statistiken interpretieren kann. Fakt ist:(fast) jede Mutter, jeder Vater, jede Familie hat das Recht (und dieses wird glücklicherweise immer stärker), ihre eigenen Kinder so betreuen zu lassen wie sie es gern wünschen. Wenn eine süddeutsche Mutter gern zu Hause bleiben möchte, weil es bei ihr so war, dann ist das ihr gutes Recht. Wenn ich (ja, ja der alte Ossi) meine Kinder nach kurzer Zeit betreuen möchte (was im Übrigen der Rest der Welt ebenso tut), dann ist dies ebenso mein Recht. Lassen Sie doch endlich diese Wertungen!!! Alle Menschen im Osten waren in einer Kita oder Krippe und vieles davon war vielleicht für Sie nicht in Ordnung. Fakt ist aber auch, daß es keine Studie gibt, welche belegt, daß wir Ossis alle einen an oder in der Waffel haben und sozial unkompetent, nicht bindungsfähig oder ähnliches seien, weil unsere Mütter arbeiten waren.

    Also bitte: Jeder wie er mag, ohne erhobenen Zeigefinger!!!

  2. kurze Anmerkung aus Frankreich:
    hier sind Kinderkrippen normal - und ebenso ist es voellig normal, dass dreimonatige (!!!) Saeuglinge in Gruppenbetreuung (5:1) gegeben werden.
    Das ist dermassen normal hier, dass Eltern kaum eine andere Wahl bleibt, als dieses Angebot zu nutzen - ein Arbeitgeber hat fuer eine verlaengerte Elternzeit kein Verstaendnis, eben WEIL genuegend Krippenplaetze zur Verfuegung stehen.

    KOnsi, ich stimme Ihnen zu : "Jeder wie er mag !" - nur ist das hier in Frankreich eben NICHT der Fall !
    Bleibt weiterhin zu bedenken, dass der normale franzoesische Haushalt "doppeltverdient" - das Gesamteinkommen des Haushalts allerdings nicht ueber den deutschen Durchschnitt (Einzelverdienst) hinauskommt.

    Fazit : Ich bin ausdruecklich fuer Selbstverwirklichung - nur sollte man im "Krippenhype" auch evtl. negative Folgen fuer die Gesellschaft, die Frauen, Familien und Kinder (danke DoroBoehm) bedenken.

    Herzliche Gruesse aus der franzoesischen Karibik !

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    daß das französische Steuerrecht das Familiensplitting kennt, d.h., die Höhe der Besteuerung richtet sich nach der Zahl der Kinder im Haushalt. Somit kommt es zu einer signifikant niedrigeren Besteuerung von berufstätigen Familien mit mehreren Kindern. Eine Normalverdienerfamilie zahlt so ab drei Kindern so gut wie keine Steuern mehr. Daneben gibt es das System der ecole maternielle, der Vorschulen für die Kinder vom 4. bis zum 6. Lebensjahr, wo die Kinder neben der französischen Sprache auch ein bestimmtes Level an Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt bekommen, so daß bei der Einschulung keine so großen Unterschiede mehr bestehen. Der Besuch dieser Vorschulen ist freiwillig, aber 99 % aller Familien schicken ihre Kinder dorthin.

    Sie sehen, der französische Staat tut schon einiges für seine Familien. So liegt die Geburtenrate auch deutlich höher in Deutschland, und das auch bei den autochthonen Franzosen.

    daß das französische Steuerrecht das Familiensplitting kennt, d.h., die Höhe der Besteuerung richtet sich nach der Zahl der Kinder im Haushalt. Somit kommt es zu einer signifikant niedrigeren Besteuerung von berufstätigen Familien mit mehreren Kindern. Eine Normalverdienerfamilie zahlt so ab drei Kindern so gut wie keine Steuern mehr. Daneben gibt es das System der ecole maternielle, der Vorschulen für die Kinder vom 4. bis zum 6. Lebensjahr, wo die Kinder neben der französischen Sprache auch ein bestimmtes Level an Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt bekommen, so daß bei der Einschulung keine so großen Unterschiede mehr bestehen. Der Besuch dieser Vorschulen ist freiwillig, aber 99 % aller Familien schicken ihre Kinder dorthin.

    Sie sehen, der französische Staat tut schon einiges für seine Familien. So liegt die Geburtenrate auch deutlich höher in Deutschland, und das auch bei den autochthonen Franzosen.

  3. @Herr Stolz bejubelt die Krippenversorgungsquote der neuen Bundesländer. Sie liegt ungefähr viermal so hoch wie die in den alten Bundesländern. Um etwa den gleichen Faktor ist dort die Rate an Kindstötungen und Kinderverwahrlosungsfällen höher.

    Diese Zahl hätte ich gern belegt.

    @Im besten Falle (später Beginn, kurze Zeiten, ausgleichende engagierte Eltern) schadet die Krippenzeit nicht oder wenig, im schlimmsten Falle beschädigt sie die Persönlichkeit eines Menschen merklich.

    Dann müßten ja im Beispiel von Frankreich und den skandinavischen Ländern, wo es seit Jahren gängig ist, zur Vereinbarung von Familie und Beruf seine Kinder in Kitas zu schicken, die Persönlichkeiten von Störungen nur so strotzen. Ich kenne keine Studie, und es ist auch durch keinerlei Erfahrungen belegt, daß dort die Menschen mehr psychische Störungen aufweisen. Das gleiche gilt übrigens für die Menschen aus der ehemaligen DDR, wo die Betreuung in Kinderkrippen und -tagesstätten die Regel war. Da ich im Vorschulalter ebenfalls eine Kindertagesstätte besucht habe und meine Mutter früher eine Erzieherin in einer solchen war, glaube ich zu wissen, wovon ich rede.

  4. daß das französische Steuerrecht das Familiensplitting kennt, d.h., die Höhe der Besteuerung richtet sich nach der Zahl der Kinder im Haushalt. Somit kommt es zu einer signifikant niedrigeren Besteuerung von berufstätigen Familien mit mehreren Kindern. Eine Normalverdienerfamilie zahlt so ab drei Kindern so gut wie keine Steuern mehr. Daneben gibt es das System der ecole maternielle, der Vorschulen für die Kinder vom 4. bis zum 6. Lebensjahr, wo die Kinder neben der französischen Sprache auch ein bestimmtes Level an Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt bekommen, so daß bei der Einschulung keine so großen Unterschiede mehr bestehen. Der Besuch dieser Vorschulen ist freiwillig, aber 99 % aller Familien schicken ihre Kinder dorthin.

    Sie sehen, der französische Staat tut schon einiges für seine Familien. So liegt die Geburtenrate auch deutlich höher in Deutschland, und das auch bei den autochthonen Franzosen.

    Antwort auf "kurze Anmerkung aus"
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    Die hohe frz Kinderrate ist kein Resultat der Krippen - sondern es ist genau umgekehrt : die frz Krippen sind ein resultat der mentalitaetsbedingt hohen Kinderrate. Schon in der Nachkriegszeit hat man sich in der BRD gefragt, wieso die Franzosen einen solchen Kinderwunsch haben...

    Mein Kollege mit 4 Kindern zahlt fuer seine Kleine 600 EUR / monat an "Krippengeld". Dies ist der Hoechstsatz, gemessen an seinem "enormen" einkommen von 2300 EUR + 3000 EUR seiner Frau (beide verbeamtete Doktoren).

    Ach ja : natuerlich ist es ein Unterschied, ob sich die Familie oder ein (staatlich gefoerdertes, ansonsten aber kapitalorientiertes) Unternehmen um einen Saeugling / ein Kind kuemmert. Das kann bei vernachlaessigten Kindern durchaus positive Auswirkungen haben - unseren Kleinen kann ich mir jedenfalls (noch) nicht in einer Krippe vorstellen (zwangsweise Komplettimpfung incl.).

    Wir sind total anormal, denn wir haben zum Glueck die pensionierte Schwiegermama, die sich liebevoll um unseren Kleinen kuemmert :-)

    Die hohe frz Kinderrate ist kein Resultat der Krippen - sondern es ist genau umgekehrt : die frz Krippen sind ein resultat der mentalitaetsbedingt hohen Kinderrate. Schon in der Nachkriegszeit hat man sich in der BRD gefragt, wieso die Franzosen einen solchen Kinderwunsch haben...

    Mein Kollege mit 4 Kindern zahlt fuer seine Kleine 600 EUR / monat an "Krippengeld". Dies ist der Hoechstsatz, gemessen an seinem "enormen" einkommen von 2300 EUR + 3000 EUR seiner Frau (beide verbeamtete Doktoren).

    Ach ja : natuerlich ist es ein Unterschied, ob sich die Familie oder ein (staatlich gefoerdertes, ansonsten aber kapitalorientiertes) Unternehmen um einen Saeugling / ein Kind kuemmert. Das kann bei vernachlaessigten Kindern durchaus positive Auswirkungen haben - unseren Kleinen kann ich mir jedenfalls (noch) nicht in einer Krippe vorstellen (zwangsweise Komplettimpfung incl.).

    Wir sind total anormal, denn wir haben zum Glueck die pensionierte Schwiegermama, die sich liebevoll um unseren Kleinen kuemmert :-)

  5. Die hohe frz Kinderrate ist kein Resultat der Krippen - sondern es ist genau umgekehrt : die frz Krippen sind ein resultat der mentalitaetsbedingt hohen Kinderrate. Schon in der Nachkriegszeit hat man sich in der BRD gefragt, wieso die Franzosen einen solchen Kinderwunsch haben...

    Mein Kollege mit 4 Kindern zahlt fuer seine Kleine 600 EUR / monat an "Krippengeld". Dies ist der Hoechstsatz, gemessen an seinem "enormen" einkommen von 2300 EUR + 3000 EUR seiner Frau (beide verbeamtete Doktoren).

    Ach ja : natuerlich ist es ein Unterschied, ob sich die Familie oder ein (staatlich gefoerdertes, ansonsten aber kapitalorientiertes) Unternehmen um einen Saeugling / ein Kind kuemmert. Das kann bei vernachlaessigten Kindern durchaus positive Auswirkungen haben - unseren Kleinen kann ich mir jedenfalls (noch) nicht in einer Krippe vorstellen (zwangsweise Komplettimpfung incl.).

    Wir sind total anormal, denn wir haben zum Glueck die pensionierte Schwiegermama, die sich liebevoll um unseren Kleinen kuemmert :-)

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    Sie haben Recht, daß es bei allen familien- und finanzpolitischen Maßnahmen noch immer der Willen zum Kind ist, der über die Geburtenrate entscheidet. Da liegt in Deutschland wohl vieles im argen. Darum sollte es um die Herstellung eines familienfreundlichen Klimas sowohl in der Gesellschaft als auch in den Unternehmen gehen. Es ist übrigens in Frankreich die mögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der den Franzosen die Entscheidung für Kinder so leicht macht.

    Sie sind übrigens nicht total anormal, wenn sich die Schwiermama (Oma) um die Kinder kümmert. Die Einrichtung von Kindertagesstätten ist doch kein Zwang, sondern ein Angebot für die Familien, wo so etwas nicht möglich ist.

    Thema Komplettimpfung: Gerade neulich kam ein Bericht über eine grassierende Masernepidemie, deren Ursachen im mangelnden Impfschutz für Kinder liegt. In der bösen repressiven DDR waren diese Reihenimpfungen Pflicht; von großen Masernepidemien war da nichts zu merken. Die Impfungen wurden ja ursprünglich zur Immunisierung gegen derlei Krankheitserreger erfunden. Wenn freilich besonders fortschrittliche Eltern darin eine Einschränkung der Freiheit sehen, dann brauchen sie sich nicht zu wundern, daß die Kinder gehäuft krank werden, wenn sich die Erreger dann eben die Freiheit nehmen.

    Sie haben Recht, daß es bei allen familien- und finanzpolitischen Maßnahmen noch immer der Willen zum Kind ist, der über die Geburtenrate entscheidet. Da liegt in Deutschland wohl vieles im argen. Darum sollte es um die Herstellung eines familienfreundlichen Klimas sowohl in der Gesellschaft als auch in den Unternehmen gehen. Es ist übrigens in Frankreich die mögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der den Franzosen die Entscheidung für Kinder so leicht macht.

    Sie sind übrigens nicht total anormal, wenn sich die Schwiermama (Oma) um die Kinder kümmert. Die Einrichtung von Kindertagesstätten ist doch kein Zwang, sondern ein Angebot für die Familien, wo so etwas nicht möglich ist.

    Thema Komplettimpfung: Gerade neulich kam ein Bericht über eine grassierende Masernepidemie, deren Ursachen im mangelnden Impfschutz für Kinder liegt. In der bösen repressiven DDR waren diese Reihenimpfungen Pflicht; von großen Masernepidemien war da nichts zu merken. Die Impfungen wurden ja ursprünglich zur Immunisierung gegen derlei Krankheitserreger erfunden. Wenn freilich besonders fortschrittliche Eltern darin eine Einschränkung der Freiheit sehen, dann brauchen sie sich nicht zu wundern, daß die Kinder gehäuft krank werden, wenn sich die Erreger dann eben die Freiheit nehmen.

  6. Sie haben Recht, daß es bei allen familien- und finanzpolitischen Maßnahmen noch immer der Willen zum Kind ist, der über die Geburtenrate entscheidet. Da liegt in Deutschland wohl vieles im argen. Darum sollte es um die Herstellung eines familienfreundlichen Klimas sowohl in der Gesellschaft als auch in den Unternehmen gehen. Es ist übrigens in Frankreich die mögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der den Franzosen die Entscheidung für Kinder so leicht macht.

    Sie sind übrigens nicht total anormal, wenn sich die Schwiermama (Oma) um die Kinder kümmert. Die Einrichtung von Kindertagesstätten ist doch kein Zwang, sondern ein Angebot für die Familien, wo so etwas nicht möglich ist.

    Thema Komplettimpfung: Gerade neulich kam ein Bericht über eine grassierende Masernepidemie, deren Ursachen im mangelnden Impfschutz für Kinder liegt. In der bösen repressiven DDR waren diese Reihenimpfungen Pflicht; von großen Masernepidemien war da nichts zu merken. Die Impfungen wurden ja ursprünglich zur Immunisierung gegen derlei Krankheitserreger erfunden. Wenn freilich besonders fortschrittliche Eltern darin eine Einschränkung der Freiheit sehen, dann brauchen sie sich nicht zu wundern, daß die Kinder gehäuft krank werden, wenn sich die Erreger dann eben die Freiheit nehmen.

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    natuerlich haben auch Sie recht :
    aus deutscher sicht zu den krippen, sowie aus allgemeinen gruenden zur impfung.

    ich wollte lediglich negative auswirkungen anmerken, die entstehen, wenn krippen normal sind - wie eben hier in frankreich.
    hier ist es eben wohl ein "fast zwang", sein kind in die krippe zu geben.

    Und (weniger wichtig) zur einschreibung in eine krippe ist eine komplettimpfung erforderlich - auch fuer saeuglinge. Darunter fallen auch impfungen, die in der BRD aus medizinischen gruenden erst jahre spaeter durchgefuehrt werden.

    natuerlich haben auch Sie recht :
    aus deutscher sicht zu den krippen, sowie aus allgemeinen gruenden zur impfung.

    ich wollte lediglich negative auswirkungen anmerken, die entstehen, wenn krippen normal sind - wie eben hier in frankreich.
    hier ist es eben wohl ein "fast zwang", sein kind in die krippe zu geben.

    Und (weniger wichtig) zur einschreibung in eine krippe ist eine komplettimpfung erforderlich - auch fuer saeuglinge. Darunter fallen auch impfungen, die in der BRD aus medizinischen gruenden erst jahre spaeter durchgefuehrt werden.

  7. natuerlich haben auch Sie recht :
    aus deutscher sicht zu den krippen, sowie aus allgemeinen gruenden zur impfung.

    ich wollte lediglich negative auswirkungen anmerken, die entstehen, wenn krippen normal sind - wie eben hier in frankreich.
    hier ist es eben wohl ein "fast zwang", sein kind in die krippe zu geben.

    Und (weniger wichtig) zur einschreibung in eine krippe ist eine komplettimpfung erforderlich - auch fuer saeuglinge. Darunter fallen auch impfungen, die in der BRD aus medizinischen gruenden erst jahre spaeter durchgefuehrt werden.

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