Steile Karriere ◖Der 1938 in New York geborene ◖Robert Edward Rubin◗ wuchs in Miami auf. Er schloss das Studium der Wirtschaftswissenschaften summa cum laude an der ◖Harvard University◗ ab. Dann studierte er an der ◖London School of Economics◗ und belegte schließlich Rechtswissenschaften an der ◖Yale Law School◗ ◖.◗ ◗ ◖Nach einer kurzen Zeit als Anwalt einer Wall-Street-Kanzlei wechselte Rubin 1966 zur Investmentbank ◖Goldman Sachs◗ ◖.◗ Schon bald stieg er zum Partner der damals noch nicht börsennotierten Institution auf. Von 1990 bis 1992 leitete er gemeinsam mit Stephen Friedman die Bank. ◗ ◖1993 holte US-Präsident ◖Bill Clinton◗ Rubin ins Weiße Haus. Der Banker war einer der wenigen ◖Demokraten◗ an der Wall Street und aktiv beim Einsammeln von Wahlkampfspenden. Zunächst beriet Rubin den Präsidenten als Chef des National Economic Council in Wirtschaftsfragen. ◗ ◖In diese Zeit fällt der Abschluss des ◖Freihandelsabkommens◗ Nafta mit Kanada und Mexiko. 1995 machte Clinton ihn zum ◖Finanzminister◗ ◖.◗ Rubin gelang es, seinem Nachfolger einen ◖Überschuss◗ in der Haushaltskasse zu hinterlassen, das erste Plus in 30 Jahren. Die damaligen Konsolidierungserfolge machen es dem heutigen Finanzminister ◖Tim Geithner◗ (Foto) leichter, Rettungspakete in Billionenhöhe zu finanzieren. hbu
- Datum 05.02.2009 - 07:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 05.02.2009 Nr. 07
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