WORTE DER WOCHE

»Einen Holocaust-Leugner zu rehabilitieren ist immer eine schlechte Entscheidung.«

Werner Thissen, Erzbischof von Hamburg, über die Entscheidung von Papst Benedikt XVI., den abtrünnigen Bischof Richard Williamson wieder in die katholische Kirche aufzunehmen

»Das darf nicht ohne Folgen im Raum stehen bleiben.«

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, nachdem sie den Papst im Fall Williamson zur Klarstellung aufforderte

»Ich wünsche mir einen Aufschrei in der Kirche gegen ein solches Vorgehen des Papstes.«

Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, zum selben Thema

»Wir werden unsere Position nicht ändern, sondern Rom bekehren.«

Bernard Tissier de Mallerais, Bischof der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X., nachdem Papst Benedikt XVI. ihn und drei weitere Pius-Bischöfe rehabilitiert hatte

»Ihr wisst sehr gut, wie man tötet!«

Recep Erdoğan, Premierminister der Türkei, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu dem israelischen Präsidenten Schimon Peres

»Was hätten Sie denn getan, wenn jeden Abend Raketen auf Istanbul niedergegangen wären?«

Schimon Peres, israelischer Präsident, in seiner Antwort auf Erdoğan

»Das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.«

Barack Obama, US-Präsident, über die Jahresprämien in zweistelliger Millionenhöhe, die Bankmanager der Wall Street Ende 2008 bekamen

»Ich habe das nicht mit Absicht gemacht.«

Tom Daschle, Parteifreund Barack Obamas und Steuersünder, zum Rückzug seiner Kandidatur für das Amt des Gesundheitsministers

»Die Islamisten wollen offenkundig auf das Superwahljahr 2009 Einfluss nehmen.«

August Hanning, Innenstaatssekretär, über die zunehmenden Terrordrohungen in Deutschland

»Ich bin zu einer Menge Kompromiss bereit. Ich kann aber nicht, und das verlangt Herr Seehofer von mir, kompletten Unfug beschließen.«

Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister, nach dem Scheitern des Umwelt-Gesetzbuches

»Wir werden das auch wieder machen, wenn es darauf ankommt.«

Hartmut Mehdorn, Chef der Deutschen Bahn, zur Überwachung seiner Mitarbeiter

»Wir waren übereifrig.«

Hartmut Mehdorn, wenige Tage später in einem Brief an die Beschäftigten des Konzerns

»Die Frage nach der Existenz fremder terrestrischer Planeten ist damit erledigt.«

Günther Wuchterl, Sternforscher, nach seiner Entdeckung eines erdähnlichen Planeten

 
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