Welthandel Die Deutschen von London
Englands Kaufleute regierten den Welthandel. So will es das Klischee. Tatsächlich aber waren viele dieser »englischen Kaufleute« gar keine Engländer – sondern deutsche Immigranten
Britannia rules the waves. So sangen die Engländer, und so singen sie noch heute. Im 17. Jahrhundert begannen sie damit, es den großen Kolonialmächten wie Spanien und Portugal gleichzutun und ein Weltreich zu errichten. Zur selben Zeit nahm Londons Aufstieg zu einem Welthandels- und Finanzzentrum seinen Anfang.
Rund um die Lombard Street saß bald die internationale Wirtschaftselite. Die Straße war das Zentrum des Gold- und Wertmetallmarkts; schon 1570 hatte die Londoner Börse, der Royal Exchange, hier die Tore geöffnet. Auch das General Post Office war 1666, nach dem Großen Brand, der weite Teile der Stadt zerstört hatte, hierhergezogen. Es bildete das Zentrum für Nachrichten aus aller Welt; von hier aus wurden die Postschiffe nach Spanien, West- und Ostindien dirigiert. Gleich ums Eck residierte seit 1694 die Bank von England. Und ebenfalls in die Lombard Street verlegte 1693 Edward Lloyds sein Kaffeehaus, aus dem die erste (und größte) Schifffahrtsversicherung der Welt hervorgehen sollte.
Londoner Bankiers und Handelsherren, so schien es im 18. und 19. Jahrhundert, regierten die Wellen, regierten die Welt. Doch diese Kaufleute, deren Bild zu einem Stereotyp gerann, waren mitnichten nur Engländer. Gerade hierzulande, wo der »englische Kaufmann« im 20. Jahrhundert gerne als Feindbild bemüht wurde, mag es überraschen: Viele dieser englischen Kaufleute kamen aus Deutschland.
Tatsächlich war London schon im Mittelalter eine kosmopolitische Stadt gewesen. Im 17. Jahrhundert dann hatten Hugenotten und Niederländer das Erscheinungsbild der kaufmännischen Immigrantenelite geprägt, noch waren die Deutschen selten. Königin Elisabeth I. hatte 1598 die Privilegien der einst mächtigen Hanse abgeschafft, den Stalhof, das Hansekontor am Ufer der Themse, schließen lassen und allen deutschen Geschäftsleuten mit Ausweisung gedroht. Die meisten von ihnen verließen die Stadt; kaum mehr als zehn blieben zurück.
Einige Jahrzehnte später allerdings, um 1660, setzte bereits ein neuer Strom von deutschen Einwanderern ein, der bis 1914 anhielt und die Deutschen zur größten christlichen Immigrantengruppe machte. Sichtbar wurde ihr Einfluss erstmals 1714, als Georg I., Kurfürst von Hannover, den englischen Thron bestieg. Bis 1815 kamen an die 500 deutsche Kaufleute nach London.
Das werdende Weltreich lockte. In Nordamerika und Indien weitete England seine Kolonialgebiete zügig aus, in der Karibik waren bereits die wichtigen Zuckerinseln Jamaika und Barbados erobert. Diese weit verstreuten Besitztümer mussten nicht nur verwaltet, sondern wollten auch mit Kleidung und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgt sein, und dies wiederum musste organisiert und finanziert werden. Die einheimische Kaufmannselite sowie die hugenottischen, niederländischen und jüdischen Kaufleute engagierten sich zumeist im jungen Finanz- und Versicherungswesen. Die Deutschen hingegen sicherten sich vorerst ein anderes Feld: Sie eroberten den Textilhandel.
Die hochwertige englische Wolltuche war zu warm für die Tropen. Heimische Handwerker produzierten zwar seit Beginn des 17. Jahrhunderts vermehrt dünnere und preiswertere Mischwaren, doch waren diese immer noch zu schwer und zu teuer. Da kamen die deutschen Kaufleute gerade recht. Denn die Leinenwaren aus dem Reich waren leichter und viel günstiger, da es ein deutliches Lohn-Preis-Gefälle zwischen Deutschland und England gab.
Aus Hamburg, Bremen, Herford, Elberfeld und Danzig kommen sie
Der deutsche Stoff erfreute sich auch in den spanischen und portugiesischen Kolonien großer Beliebtheit, Osnabrücker Leinen wurde geradezu ein Markennamen. Nach einem Bericht von 1744 waren in den Kolonien »alle Neger und die armen Weißen im Allgemeinen in deutsche Leinen [] genannt ›Osnabrughs‹« gekleidet, und noch 1806 heißt es: »Wann immer ein spanischer Kaufmann in einen Laden auf einer britischen [Karibik-]Insel kommt, fragt er zuallererst nach deutschem Leinen.«
Die Mehrheit waren Hamburger und Bremer Kaufleute, fast genauso viele kamen aus den nordwestdeutschen Textilgebieten. Selbst aus Sachsen und Schlesien zog es – trotz des weiten Wegs – eine nicht unbedeutende Zahl nach London. So wichtig dieser Handel zunächst blieb, so machten die Deutschen bald auch mit anderen Gütern ihr Geld, mit Holz, Getreide und vor allem mit den neuen Kolonialwaren wie Zucker, Kaffee, Kakao und Farbstoffen.
Hier bot London interessante Perspektiven. Denn Deutschland verfügte über keine Kolonien. Zudem blieb den Kaufleuten in der deutschen Heimat der Zugang zu den lukrativen neuen Märkten meist verwehrt, da die merkantilistische Handelsgesetzgebung der Kolonialmächte Drittländern den Direkthandel mit den Gebieten in der Neuen Welt untersagte. England schrieb die Restriktionen in den beiden Navigationsakten von 1651 und 1660 fest. Auch aus diesem Grund lohnte es sich also, nach London zu gehen – und Engländer zu werden. Was den Deutschen nicht schwerfiel, war dies meist nur eine Frage des Geldes.
Immer schon hatten Kaufmannsfamilien ihre Kinder ins Ausland geschickt, einst nach Italien und Frankreich, jetzt wurde die Insel eine beliebte Adresse. Diese »Ausbildungsmigration« wandelte sich zunehmend in eine dauerhafte Emigration, aus der eine gezielte Handelsstrategie wurde. So begründete Hermann Jakob Garrels von der Holzhandlung Garrels im ostfriesischen Leer (die dieses Jahr ihren 250. Geburtstag feiert) seinen Fortgang nach London 1798 damit, dass »so viele Brüder sich in einem kleinen Ort schaden, da sie sich hingegen in der Entfernung von Nutzen seyn können«. Garrels hatte drei Brüder. Einer von ihnen zog als Kaufmann nach Amsterdam, ein zweiter folgte ihm nach London, und nur einer blieb in Leer, um das väterliche Geschäft fortzuführen.
Schon wesentlich früher, zwischen 1670 und 1690, hatten fünf von zehn Geschwistern der Elberfelder Kaufmannsfamilie Teschemacher ihre Heimatstadt im Bergischen Land verlassen. Von diesen fünfen blieb einer in Bremen, während die übrigen vier den Ärmelkanal überquerten. Hamburger Familien verteilten ihre Kinder auf London, Cádiz, Lissabon oder Livorno und gründeten so europäische Handelsunternehmen. Diese Migrations- und Niederlassungsstrategie bildete auch die Grundlage des weltweiten Handels- und Finanzimperiums der Hamburger Familie Schröder und der Bremer Grotes. So wie die Teschemachers schufen die Wichelhausens aus Elberfeld und Kaufleute aus dem westfälischen Herford Netzwerke, die nach London und vor dort in alle Welt reichten.
Im 17. Jahrhundert allerdings verwehrten noch immer die Monopole einiger Londoner Handelskompanien den Einwanderern und selbst vielen Briten den Handel mit etlichen Regionen. Dagegen begann die Regierung vorzugehen. Hatte sie 1689 schon das Monopol der im Nordeuropahandel tätigen Merchant Adventurers aufgehoben, so zwang sie neun Jahre später die Russlandkompanie zur Reform. Die Gesellschaft war zu einer Oligarchie von gerade mal einem Dutzend Mitglieder geschrumpft, selbst Engländer hatten keinen Zutritt mehr. Nach der Reform jedoch stieg sie neben der East India Company zur mächtigsten Handelsorganisation ihrer Zeit auf. Besonders attraktiv wurde die Mitgliedschaft, als in den 1720er Jahren die Verhandlungen zwischen der britischen und russischen Regierung um einen Handelsvertrag einsetzten, der 1734 zustande kam.
Die Russlandkaufleute machten gewaltige Gewinne, so zum Beispiel die Gruppe um den Briten Samuel Holden – er war der Vorsitzende der Kompanie und einer der Direktoren der Bank von England – und die Deutschbalten Mathias Schiffner und Jacob Wolff. Letzterer leitete die Niederlassung in St. Petersburg. Er galt als der reichste Kaufmann in Russland. » Nobody can live better than my landlord Baron Wolff & nobody is better served or has greater variety of wine & all good things «, schrieb ein wenig neidisch der Diplomat Robert Keith über ihn.
Ähnlich erfolgreich zeigte sich eine Generation später das Londoner Handelshaus Amyand, Uhthoff & Rucker – der britische Konsul Walter Shairp bezeichnete es als das »größte europäische Haus im Russlandhandel«. Auch hier waren Deutsche mit von der Partie. Zwar hatte George Amyand hugenottische Wurzeln, doch Henry Uhthoff stammte aus Bremen und John Anthony Rücker aus Hamburg. Sie bildeten mit Kaufleuten aus Herford, Elberfeld sowie den aus den Niederlanden stammenden Brüdern Joshua und Gerard van Neck ein europäisches Netzwerk von Macht und Einfluss, das bis in die höchsten politischen Kreise hineinwirkte.
Als erster Eingebürgerter deutscher Herkunft hatte schon der Schwiegervater von Amyand, John Abraham Korten aus Elberfeld, im Vorstand der Russlandkompanie gesessen. Rücker selbst gehörte ihm fast vierzig Jahre lang an, bevor er 1798 aus Altersgründen zurücktrat. Es waren übrigens Mitglieder dieser Gruppe, die während des Siebenjährigen Krieges die Zuwendungen der britischen Regierung an Friedrich den Großen finanzierten.
Neben Russland bot Indien beste Geschäftsaussichten. Die Teschemachers und die Danziger Vansittarts waren Mitglieder der East India Company. Nicholas Vansittart, bereits in London geboren, wurde 1812 Schatzkanzler, andere Mitglieder der Familie machten in Indien Karriere. Doch viele Deutsche in London handelten auch mit den alten Kolonialmächten Spanien und Portugal. Die Verträge Englands mit Portugal 1703 und Spanien 1714 öffneten alle Türen. Schon in den 1720er Jahren schickten in London ansässige Hamburger Häuser Schiffe voll deutscher Textilien und anderer heimischer Produkte über Cádiz in das mittelamerikanische Veracruz. Diese kamen von dort mit Silber und anderen edlen Metallen beladen zurück. Noch achtzig Jahre später, während der Napoleonischen Kriege, fuhren Schiffe der Bremer Familie Baring auf dieser Route.
Massive Finanzkrisen lösen riesige Konkurswellen aus
Auch John Anthony Rücker beschränkte sich nicht auf das Russlandgeschäft. 1766, nach Amyands Tod, wandte er sich Amerika und der Karibik zu. Er gründete mit seinem Neffen Daniel Henry Rücker eine neue Gesellschaft und erwarb in den 1780er Jahren Zuckerplantagen auf Grenada. Dies allerdings blieb eine Ausnahme. Denn obwohl viele Londoner Deutsche mit Zucker handelten, investierten sie nur selten in Pflanzungen. Stattdessen errichteten sie in London Zuckersiedereien oder erwarben Geschäftsanteile; die Stadt wurde zum größten Raffineriezentrum der Insel.
Noch gewann man den Süßstoff nicht aus Rüben, sondern aus dem tropischen Zuckerrohr. Es war ein profitables Gewerbe. Geschickte Facharbeiter, wie die Wackerbarths aus Hessen, stiegen zu erfolgreichen Unternehmern auf. Insgesamt bildeten die Deutschen, auch als Kapitalgeber, in Londons Zuckergewerbe eine auffällige Erscheinung; die Arbeiterschaft rekrutierte sich fast nur aus eingewanderten Deutschen.
Der Anfang in der Fremde war oft nicht leicht. So bemerkte Georg Wilhelm Soltau aus Hamburg, er habe erst einmal umlernen müssen. Hermann Jakob Garrels berichtete von den vielen ihm fremden Geschäftsgewohnheiten. »Das Zollhaus Geschäft«, schreibt er seinen Eltern, »ist hier sehr beschwerlich und nicht angenehm.« Dafür fällt aber die »Versendung der Güter hier nicht so schwer wie in Bremen, wo man jede Waare selbst wiegen muß«.
Viel zu verdienen gab es für den angestellten Jungkaufmann zunächst nicht. Garrels beschloss, sich selbstständig zu machen, da »ich vielleicht in einem Jahr so weit kommen würde, als ich sonst wahrscheinlich in Jahren nicht thun konnte«. Statt sich mit einem Jahresgehalt von etwa 70 bis 150 Pfund begnügen zu müssen, freute er sich schon im zweiten Jahr nach der Gründung seines Geschäfts über einen Reingewinn von 10000 Pfund!
So erfolgreich waren keineswegs alle deutschen Kaufleute. London erlebte keinen Tag, an dem nicht mindestens ein Geschäftsmann in Konkurs ging. Zwischen 40 Prozent bis 50 Prozent der Deutschen machten mindestens einmal in ihrem Leben Bankrott. Bei den Engländern lag der Prozentsatz noch höher. Finanz- und Wirtschaftskrisen lösten zeitweise riesige Konkurswellen aus, unter denen selbst gesunde Häuser zusammenkrachten.
Besonders schwer traf die Deutschen in London das Jahr 1799, als eine Spekulationsblase in Hamburg 152 Handels- und Bankhäuser in die Pleite trieb. Die Krise erfasste einige große Namen in London wie die Hamburger Persent & Bodecker und die Schweizer Battier & Zornlin. Sie weitete sich aus und brachte den Wechselhandel nahezu überall in Europa zum Erliegen. Die britische wie die deutsche Seite wiesen sich gegenseitig die Schuld zu. Während an der Elbe der Jurist Friedrich Beneke und der Gelehrte Johann Georg Büsch den Grund in der »Wechselreiterei« der Londoner sahen, warf die Times den Hamburgern und ihrem Senat Untätigkeit vor. Ein Beispiel, das zeigt, wie eng die europäische Wirtschaft damals schon verflochten war.
Hermann Jakob Garrels hatte sich derweil dem Getreidehandel zugewandt. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts musste England infolge des Bevölkerungswachstums immer mehr Getreide importieren. Missernten und Hungerunruhen zwangen die Regierung während der Kriege gegen das revolutionäre Frankreich und später gegen Napoleon, sich verstärkt auf auswärtigen Märkten umzusehen. In jenen Tagen erwarb Garrels ein Vermögen. Seine Schiffe fuhren während der Kontinentalsperre zu den blockierten preußischen Ostseehäfen, nach Holland und selbst nach Frankreich und luden dort Getreide. Schiffe der Rückers reisten für Korn bis nach Nordafrika. Dabei machten sie Abstecher in die von Napoleons Truppen wenig kontrollierten süditalienischen Häfen, um britische Waren an Land zu schmuggeln.
Zu jener Zeit war der Handel mit den Mittelmeerländern von London aus nicht nur lukrativer, sondern auch erheblich sicherer. Piratenüberfälle machten den Hamburgern die Reise schwer. Unter englischer Flagge indes liefen die Geschäfte gefahrloser: Wagten die Piraten Übergriffe auf die Schiffe, so hatten Städte wie Algier und Tunis, die Heimathäfen der Seeräuber, mit schweren Gegenmaßnahmen der Navy zu rechnen. Und das schreckte ab.
Das Vermögen, das die englischen Kaufleute deutscher Nation im Welthandel verdienten, floss sowohl als Erbmasse in die Heimat als auch in gute Werke auf beiden Seiten des Kanals. So vermachte John Anthony Rücker seinen Verwandten in Hamburg mehr als 70000 Pfund. Henry Voguell aus Herford richtete eine Stiftung zugunsten bedürftiger Studenten an der Universität Leipzig ein. Andreas Caspar Giese aus Münster spendete große Summen für das deutsche Hospital in London sowie das Armenhaus und die Gewerbeschule in seiner alten Heimatstadt.
Auch Londons erstes Waisenhaus, 1739 gegründet, fand die Unterstützung bekannter deutschstämmiger Handelsherrn und Künstler. Der in Hamburg geborene Kaufmann und Architekt aus Leidenschaft Theodor Jacobsen entwarf das Gebäude, und der aus Halle an der Saale stammende Komponist Georg Friedrich Händel spendete der Einrichtung Einnahmen aus der Uraufführung seines späterhin so berühmten Oratoriums Der Messias. Der Deutsche Julius Angerstein aus St. Petersburg, der seit frühester Jugend in London lebte und um 1800 einer der bedeutendsten englischen Finanzmänner war, hinterließ bei seinem Tod 1823 nicht nur ein schönes Vermögen, sondern auch eine prachtvolle Gemäldesammlung. Sie bildet den Grundstock der National Gallery am Trafalgar Square.
Um 1800 suchte eine neue Generation von Deutschen in England die Herausforderung. Es waren Kaufleute, die hier zu Industriellen wurden. Sie lockte weniger London als die Region im Norden; es zog sie in die neuen Industriegebiete von Lancashire, Yorkshire und Nottinghamshire. Bis 1840 etablierten sich allein in Manchester mehr als 80 deutsche Textilhäuser. Hatten hundert Jahre zuvor deutsche Kaufleute die Welt via London mit Leinen versorgt, so belieferte jetzt Großbritannien den Erdkreis mit Baumwollwaren, und wieder verdienten Deutsche kräftig mit.
Just zu jener Zeit kamen übrigens noch zwei Landsleute nach England, die sehr am Handel, an der Industrie und der Weltwirtschaft interessiert waren. Sie hießen Friedrich Engels und Karl Marx, und die Broschüre, die sie 1848 veröffentlichten, trägt den Titel
Das kommunistische Manifest.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Autorin ist Historikerin und lehrt an der Universität Düsseldorf. Mehr zum Thema in ihrem Buch »Deutsche Kaufleute in London« (Oldenbourg Verlag; 512 S., 54,80 €)
- Datum 12.02.2009 - 07:45 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 12.02.2009 Nr. 08
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