Abschiebung Ein öffentlicher Kampf

In Hildesheim demonstrieren Bürger für die Rückkehr einer Frau, die vor vier Jahren in die Türkei abgeschoben wurde

Vier Jahre danach tritt Ahmed Siala vor einer Kirche aus braunem Sandstein ans Mikrofon. Etwas ungelenk steht er da, ein großer Mann in schwarzer Lederjacke, dem man anmerkt, dass er nicht oft Reden hält. Auch jetzt will er nur ein paar Worte sagen, sich den Leuten zeigen. Seinetwegen sind sie am Montag dieser Woche alle gekommen zu dieser kleinen Demonstration in der Fußgängerzone von Hildesheim, seinetwegen und wegen seiner Frau Gazale Salame, die er seit jenem Tag vor vier Jahren nicht mehr gesehen hat, als ein Polizeiwagen mit zehn Beamten vor seiner Haustür hielt.

Wohl 120 Menschen stehen vor ihm. Der NDR ist gekommen, Journalisten von Nachrichtenagenturen und Lokalblättern frösteln im Winterwind. Siala kennt einige der Zuhörer, viele kennt er nicht, aber alle kennen sie ihn.

Oder wenigstens kennen sie seine Geschichte, haben gehört von dem Mann und der Frau, die Mitte der Achtziger als Kinder mit ihren Eltern aus dem libanesischen Bürgerkrieg nach Deutschland flohen. Die sich hier kennenlernten, drei Kinder bekamen, bis die Ausländerbehörde herausfand, dass Gazale Salames Eltern damals von Beirut über die Türkei, die Heimat ihrer Vorväter, nach Deutschland geflohen waren, mithilfe türkischer Pässe. Also, folgerte die Behörde, sei Gazale Salame nicht, wie von den Eltern angegeben, eine staatenlose Kurdin aus dem Libanon, sondern Türkin – und schob die schwangere Frau mit ihrer jüngsten Tochter am 10. Februar 2005 in die Türkei ab. Obwohl sie 17 Jahre in Deutschland gelebt hatte und kein Türkisch sprach. Obwohl sie Mann und zwei Kinder zurücklassen musste.

Seitdem kämpft der 30-jährige Siala um die Rückkehr seiner Frau, die, depressiv geworden, mit den zwei jüngsten Kindern in einem Armenviertel von Izmir lebt . Längst ist sein Kampf keine private Angelegenheit mehr, sondern eine öffentliche Auseinandersetzung, in der auf der einen Seite Ahmed Siala steht, Geschäftsführer einer kleinen Schlachterei, und auf der anderen Seite der niedersächsische CDU-Innenminister Uwe Schünemann.

Siala fängt jetzt an zu sprechen, man versteht ihn kaum. »Lauter!«, ruft jemand. Siala zieht das Mikrofon vom Ständer, hält es sich nah an die Lippen, setzt neu an. Er sagt, er wolle sich bei allen bedanken, die bei diesem Wetter hierher gekommen seien. Er wolle nicht mehr zurückschauen auf die vergangenen vier Jahre, zu viel Leid habe er erlebt. Lieber wolle er nach vorn blicken.

Die Zuversicht basiert auf der neuesten Wendung des Falls. Gazale Salames Abschiebung ist juristisch nicht mehr anfechtbar. Sie dürfte nur zurück, wenn ihr Mann eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erhielte. Doch die bekommt er nicht, im Gegenteil, auch ihn will man abschieben. Obwohl er damals direkt von Beirut nach Deutschland kam, beruft sich die Behörde darauf, dass auch seine Vorfahren aus der Türkei stammen.

Siala zog vor Gericht, und so entwickelte sich die Angelegenheit auch zu einem Beispiel dafür, dass deutsche Gerichte zwar Recht sprechen mögen, dass dies aber so lange dauern kann, dass mitunter allein dadurch Unrecht entsteht.

Anderthalb Jahre nach der Abschiebung entschied das Verwaltungsgericht zugunsten Sialas. Auf Geheiß des Innenministers legte der Landkreis Hildesheim Berufung ein. Nach einem weiteren Jahr entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) gegen Siala, woraufhin er in Revision ging. Nach noch einmal anderthalb Jahren erklärte das Bundesverwaltungsgericht das OVG-Urteil für ungültig. Das war vor zwei Wochen. Und weil bis zur erneuten Verhandlung vor dem OVG wieder ein Jahr ins Land gehen kann und eine Familie, die so lange getrennt ist, irgendwann keine Familie mehr ist, sagte die Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts, der Fall schreie geradezu nach einem Vergleich, einer politischen Lösung.

Passanten hasten vorbei, ein paar bleiben stehen, schauen auf das Transparent, auf dem steht: »Alle Kinder haben Rechte! Alle Kinder?« Ahmed Siala gibt das Mikrofon weiter. Nacheinander reden nun der Superintendent der evangelischen Kirche, der Direktor der Caritas, eine Landtagsabgeordnete und die ehemalige Bürgermeisterin von Hildesheim, beide von der SPD. Sie sprechen von einer Schande für Niedersachsen, zitieren den grundgesetzlichen Schutz der Familie und appellieren an den Innenminister, der Empfehlung des Bundesverwaltungsgerichts zu folgen und einem Vergleich zuzustimmen. Der könnte darin bestehen, dass Siala zwar seinen fehlenden Anspruch auf eine Aufenthaltsgenehmigung anerkennt, aber dennoch ein Bleiberecht aus humanitären Gründen erhält und seine Frau zurückkehren darf.

Und was sagt Innenminister Schünemann?

Im Moment gar nichts. Man wolle, so ein Sprecher des Ministeriums gegenüber der ZEIT, die schriftliche Urteilsbegründung aus Leipzig abwarten. Das kann noch einmal vier Wochen dauern. Aber darauf kommt es wohl nicht mehr an.

Nach dem Ende der Kundgebung zieht der kleine Demonstrationszug durch die Fußgängerzone zum Hildesheimer Kreishaus, dem Sitz der Ausländerbehörde. Dort versammeln sich noch einmal alle. Hundert Menschen, die Teelichter anzünden, sie in Plastikbecher legen und zu einem großen Kreis auf den Boden stellen. Die Lichter brennen nicht lange. Der Wind ist zu stark.

 
Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 15.02.2009 um 17:33 Uhr

    Ein Urteil wie der aktuell beschriebene Fall gelagert ist kann und will ich micht nur erlauben. Ich denke soviel Zurückhaltung ist einfach angebracht. Es gibt genug Fälle von bewusster Ausnutzung hiesiger Gesetze und es gibt himmelschreiendes Unrecht und von der bloßen Lektüre von ein paar Eckdaten in einem Artikel heraus kann man sich einfach kein Urteil bilden.

    Ich finde nur einmal mehr die Zuspitzung und das Aufschaukeln bemerkenswert und verwunderlich gleichermaßen. Das rhetorische Aufrüsten der "Gegner" auf der einen die gleich wieder einen Fall von bedrohten Menschenrechtes sehen wogegen sie sich engagieren und gleich Rassismus unterstellen auf der einen Seite und verhärtete Fronten bei den Behörden auf der anderen Seite. Es gibt immer eine wohlwollende Form der Verwaltung und eine restriktive Form, das ist nach aller Lebenserfahrung einfach eine Tatsache.

    Nachdenklich machen sollte auch manchen Einheimischen chronischen Meckerer der am liebsten immer nur "auswandern" will dass es Leute gibt für die es eine Katastrophe ist wenn sie nicht in diesem Land leben dürfen. Man muss Deutschland auch nicht immer nur mit der Schweiz, Norwegen und der sonstigen Spitzengruppe vergleichen sondern mit dem normalen Durchschnitt auf diesem Planeten und im Vergleich damit geht es uns unverschämt gut und wir wissen es offensichtlich nicht zu schätzen.
    ABER ich bin auch Realist oder versuche es zumindest zu sein, weder kann am deutschen Wesen die Welt geneßen noch können wir die Welt retten. Am Ende des Tages muss es jemanden geben der die unpopulären Entscheidungen trifft und den Daumen draufhält damit unsere Gesellschaft nicht überfordert wird mit der Einbindung von Migranten, es gehört hier quasi zum Berufsbild das Hassobjekt zu sein - ich denke wenn man lange Zeit in so einem Ausländeramt arbeitet macht einen das dann auch bitter. Und man stumpft ab, sonst könnte man diesen Beruf auch nicht länger als ein paar Wochen ausüben, und so entstehen dann rein technokratische Entscheidungen die sich ungerecht anfühlen.

    Dies alles muss man einbeziehen. Freilich ist dies schon wieder zu differenziert für Parolen von Leuten die derlei Fälle oft genug nur dazu nutzen um ihren ewig währenden Kampf gegen die ominöse "Obrigkeit" zu führen wo sie nur dafür Gelegenheit haben.
    Und was in keiner Weise angebracht ist ist die Nazikeule a lá Rassismus. Wer sich als Deutscher um eine Greencard für die USA bewirbt hat es auch sehr schwer und steht selbst wenn er die Greencard hat ebenfalls ständig unter Generalverdacht und muss sich demütigende Behandlungen gefallen lassen. Selbst wenn derjenige Hans heißt, blonde haare und blaue Augen hat. Es scheint einfach so zu sein dass Ausländerbehörden in aller Welt zu immer restriktiverem Vorgehen übergehen um der immer größeren Menge an Migranten aus der 3. Welt irgendwie Herr zu werden. Dies ist aber ein anderes Problem und sollte nicht auf dem Rücken einzelner Präzedenzfälle ausgefochten werden!

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    Sie habens sozusagen erfaßt :-)

    Dank an "mahun" für seinen ausgezeichneten Kommentar.

    Offenkundig während ihrer bezahlten Arbeitszeit anwesend waren bei dieser Demonstration Hildesheimer "Bürger" der Superintendent der evangelischen Kirche (vermutlich mit Chauffeur), der Direktor der Caritas, zwei Politikerinnen, der „NDR“ (wohl samt Fahrer, Kamerateam und Reporter), die Journalisten der Nachrichtenagenturen und die Reporter der Lokalblätter, die Fotografen und nicht zuletzt die überregionale Presse, vertreten mindestens durch Herrn Uchatius von der ZEIT; hinzu kommen ein halbes Dutzend Polizeibeamte, sicherlich auch etliche Mitarbeiter einschlägiger amtlicher, halbamtlicher und sonstwie mit Steuermitteln am Leben gehaltener Organisationen, schließlich einige neugierige oder verwunderte, vielleicht auch verärgerte Passanten.

    Die schwerlich nach oben übertriebene Zählung des engagierten Berichterstatters ergibt etwa 120 "Bürger". Je nach persönlicher Einstellung wird man daher entweder eine empörende Gleichgültigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Schicksal der Flüchtlinge konstatieren müssen, oder aber eine jener überwiegend mediengenerierten Kampagnen, für die – um nur mal die ganz Großen zu nennen - die Namen Lübeck, Sebnitz, Mittweida, Mügeln, Potsdam (Ermyas Mulugeta) und Fürstenzell stehen mögen.

    Über die tatsächlichen und eben nicht durch Lektüre von Flugblättern einschlägiger Organisationen, sondern nur durch gewissenhaftes Aktenstudium der Gerichtsentscheide verifizierbaren Hintergründe des Falles erfährt man, wie üblich in solchen als Reportage larvierten Meinungsartikeln, so gut wie nichts; einige der hier zu lesenden Kommentare deuten bereits spezifische Mängel an.

    Als jahrzehntelanger kritischer Leser dieser Art der Berichterstattung kann man über deren Qualität keine Illusionen mehr haben; glauben mag man in dieser Hinsicht schon lange nichts mehr.

    Sie habens sozusagen erfaßt :-)

    Dank an "mahun" für seinen ausgezeichneten Kommentar.

    Offenkundig während ihrer bezahlten Arbeitszeit anwesend waren bei dieser Demonstration Hildesheimer "Bürger" der Superintendent der evangelischen Kirche (vermutlich mit Chauffeur), der Direktor der Caritas, zwei Politikerinnen, der „NDR“ (wohl samt Fahrer, Kamerateam und Reporter), die Journalisten der Nachrichtenagenturen und die Reporter der Lokalblätter, die Fotografen und nicht zuletzt die überregionale Presse, vertreten mindestens durch Herrn Uchatius von der ZEIT; hinzu kommen ein halbes Dutzend Polizeibeamte, sicherlich auch etliche Mitarbeiter einschlägiger amtlicher, halbamtlicher und sonstwie mit Steuermitteln am Leben gehaltener Organisationen, schließlich einige neugierige oder verwunderte, vielleicht auch verärgerte Passanten.

    Die schwerlich nach oben übertriebene Zählung des engagierten Berichterstatters ergibt etwa 120 "Bürger". Je nach persönlicher Einstellung wird man daher entweder eine empörende Gleichgültigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Schicksal der Flüchtlinge konstatieren müssen, oder aber eine jener überwiegend mediengenerierten Kampagnen, für die – um nur mal die ganz Großen zu nennen - die Namen Lübeck, Sebnitz, Mittweida, Mügeln, Potsdam (Ermyas Mulugeta) und Fürstenzell stehen mögen.

    Über die tatsächlichen und eben nicht durch Lektüre von Flugblättern einschlägiger Organisationen, sondern nur durch gewissenhaftes Aktenstudium der Gerichtsentscheide verifizierbaren Hintergründe des Falles erfährt man, wie üblich in solchen als Reportage larvierten Meinungsartikeln, so gut wie nichts; einige der hier zu lesenden Kommentare deuten bereits spezifische Mängel an.

    Als jahrzehntelanger kritischer Leser dieser Art der Berichterstattung kann man über deren Qualität keine Illusionen mehr haben; glauben mag man in dieser Hinsicht schon lange nichts mehr.

    • Rellem
    • 15.02.2009 um 17:43 Uhr
    2. Asyl

    Hallo
    Asyl ist ein Gnadenrecht was gewährt werden KANN aber nicht muss und das einzig kritikwürdige an diesem Fall ist das der Prozess und die Abschiebung so lange dauert.
    Als Bsp. mag hier Indien gelten
    Die in eine Schlägerei in Müggeln verwickelten Inder sind mit Hilfe von gefälschten Papieren nach Deutschland gekommen und haben ihre eigenen Pässe weggeworfen.
    Das hat die Konsequenz das sie nicht mehr nach Indien zurück können, da Indien niemanden ohne gültige Papiere einreisen lässt.
    Gruss
    Rene

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    Obwohl durch die Inder bei der Schlägerei ein Einheimischer durch einen abgebrochenen Flaschenhals lebensgefährlich am Hals verletzt wurde, wurde ihnen durch das Gericht volle Schuldfreiheit infolge einer Notwehrsituation zugebilligt. Einheimische als Opfer passen eben nicht in das ideologische Raster, demzufolge es Gewalt nur von Deutschen geben kann, mit Ausländern als Opfer. Über die illegale Einreise eines der Inder wurde berichtet, allerdings ohne daß das bei irgendeiner Behörde oder einen Richter zu einer Reaktion geführt hätte. Diese offenkundige Rechtsbeugung interessiert die Medien offenbar nicht. Im allgegenwärtigen Kampf gegen die rechte Gefahr können schon mal Gesetze gebrochen werden.

    Obwohl durch die Inder bei der Schlägerei ein Einheimischer durch einen abgebrochenen Flaschenhals lebensgefährlich am Hals verletzt wurde, wurde ihnen durch das Gericht volle Schuldfreiheit infolge einer Notwehrsituation zugebilligt. Einheimische als Opfer passen eben nicht in das ideologische Raster, demzufolge es Gewalt nur von Deutschen geben kann, mit Ausländern als Opfer. Über die illegale Einreise eines der Inder wurde berichtet, allerdings ohne daß das bei irgendeiner Behörde oder einen Richter zu einer Reaktion geführt hätte. Diese offenkundige Rechtsbeugung interessiert die Medien offenbar nicht. Im allgegenwärtigen Kampf gegen die rechte Gefahr können schon mal Gesetze gebrochen werden.

  1. Sie habens sozusagen erfaßt :-)

    Antwort auf "Dreierlei"
    • Prach
    • 15.02.2009 um 18:24 Uhr

    Der Klassiker schlechthin scheinen ja die "kurdischen Libanesen" zu sein, die es tatsächlich gibt - in winzigen Mengen, so ähnlich wie norwegische Brasilianer oder spanische Koreaner.

    Alle andere "Libanesen" haben schlicht und ergreifend einen libanesischen Paß gekauft, der angesichts des desorganisierten Landes und der allgegenwärtigen Korruption direkt bei den Behörden erhältlich ist. Natürlich ist den Libanesen klar, daß niemand freiwillige im Libanon bleiben würde, also eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Vor kurzem kam ein Bericht in der TAZ über die Lage der "kurdischen Libanesen" in Berlin - und alle hatten arabische Namen, und kein einziger sprach kurdisch... so einfach ist es also, den deutschen Staat an der Nase herzuzuführen.

    Was diesen Fall anlangt - weshalb wurde der Frau so bereitwillig und schnell ein türkischer Paß ausgestellt? Weshalb bliebt sie nicht in der Türkei, oder wurde sie dort auch verfolgt? Und weshalb sagte sie nicht einfach die Wahrheit, von Anfang an?

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    scheinen ja die absurdesten Begründungen noch gut genug. Das mit diesem juristischen Hick-Hack aufgrund des Ausnutzens der zahlreichen gesetzlichen Möglichkeit Gerichts- und Verwaltungskapazitäten gebunden werden, kommt noch hinzu.

    scheinen ja die absurdesten Begründungen noch gut genug. Das mit diesem juristischen Hick-Hack aufgrund des Ausnutzens der zahlreichen gesetzlichen Möglichkeit Gerichts- und Verwaltungskapazitäten gebunden werden, kommt noch hinzu.

    • Zel
    • 15.02.2009 um 19:36 Uhr

    Wenn die Dame in der U-Bahn Rentner geprügelt hätte, wäre sie heute noch hier und bekäme Rundumbespaßung durch professionelle Täterversteher.

    Schon komisch, dass immer die Falschen ausgewiesen werden. So macht Multikulti eben erst richtig Spaß.

  2. Obwohl durch die Inder bei der Schlägerei ein Einheimischer durch einen abgebrochenen Flaschenhals lebensgefährlich am Hals verletzt wurde, wurde ihnen durch das Gericht volle Schuldfreiheit infolge einer Notwehrsituation zugebilligt. Einheimische als Opfer passen eben nicht in das ideologische Raster, demzufolge es Gewalt nur von Deutschen geben kann, mit Ausländern als Opfer. Über die illegale Einreise eines der Inder wurde berichtet, allerdings ohne daß das bei irgendeiner Behörde oder einen Richter zu einer Reaktion geführt hätte. Diese offenkundige Rechtsbeugung interessiert die Medien offenbar nicht. Im allgegenwärtigen Kampf gegen die rechte Gefahr können schon mal Gesetze gebrochen werden.

    Antwort auf "Asyl"
  3. scheinen ja die absurdesten Begründungen noch gut genug. Das mit diesem juristischen Hick-Hack aufgrund des Ausnutzens der zahlreichen gesetzlichen Möglichkeit Gerichts- und Verwaltungskapazitäten gebunden werden, kommt noch hinzu.

  4. war es voellig korrekt sie in die Tuerkei zurueck zu senden.Warum dieses Palaver? Deutschland hat schon viel zu viele Menschen die ihre Papiere weg werfen,die luegen um Asyl zu bekommen und sie alle liegen dem Staat und dem Steuerzahler auf der Tasche. Ich glaube es reicht so langsam.
    Es gibt genuegend deutsche Sozialfaelle an und fuer die sollte gesorgt werden.

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    Einen sehr seltsamen Nationalbegriff haben Sie. Woran erkennen Sie, wer "Deutscher" und wer "Türke" ist? Newsflash: Wir sind alle auf einer Erde geboren, alle Teil des gleichen Menschengeschlechts. Habe ich nur das Recht in Deutschland zu Leben und vom Sozialstaat zu profitieren, nur weil ich von Geburts Gnaden in dieser Region geboren bin? Und deswegen gehen hiesige Sozialfälle vor und wir können uns vor fremdem Leid die Augen verschließen? Ein tolles Weltbild.

    Einen sehr seltsamen Nationalbegriff haben Sie. Woran erkennen Sie, wer "Deutscher" und wer "Türke" ist? Newsflash: Wir sind alle auf einer Erde geboren, alle Teil des gleichen Menschengeschlechts. Habe ich nur das Recht in Deutschland zu Leben und vom Sozialstaat zu profitieren, nur weil ich von Geburts Gnaden in dieser Region geboren bin? Und deswegen gehen hiesige Sozialfälle vor und wir können uns vor fremdem Leid die Augen verschließen? Ein tolles Weltbild.

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