Kaleidoskop KRITIK IN KÜRZE: Ulrich Greiner Unter Christen
Um dieses Buch zu lesen, muss man weder Katholik sein noch Marxist, sondern nur das deutliche Gefühl haben, dass mit unserer Wirtschaftswelt einiges nicht in Ordnung ist, was der Münchner Erzbischof Marx, indem er sich mit seinem Namensvetter ebenso temperamentvoll wie sachlich auseinandersetzt, an Beispielen begründet, die wesentlichen Gedanken der katholischen Soziallehre gut lesbar ausbreitend. Das Katholische spielt dabei eine geringere Rolle als das Soziale oder, anders gesagt: Für Christen ist das soziale Denken zentral, sollte es sein.
- Datum 12.02.2009 - 07:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 12.02.2009 Nr. 08
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