Abschwung Hochmut kam vor dem Fall
Der lange Boom ließ in Russland Blütenträume reifen. Der Staat machte die Wirtschaft nicht krisenfest. Das rächt sich jetzt

© Dmitry Kostyukov/AFP/Getty Images
Ist die Zeit des Glamours in Russland vorbei?
Es war wie ein Wirtschaftsmärchen, das sogar nüchterne Analysten poetisch werden ließ: Als »Regenbogen im Sturm« wurde Russland noch im April vergangenen Jahres auf dem Londoner Wirtschaftsforum gepriesen. Doch der Boom, der dem Land sein Selbstbewusstsein wiedergab, führte erst zu Hochmut und Arroganz – und jetzt zum Fall. »Die Glamour-Periode ist vorbei«, sagte Vizepremier Igor Schuwalow vergangene Woche auf einer Investorenkonferenz in Moskau.
Vertagt sind die Blütenträume, eines der Weltfinanzzentren zu werden. Vergessen ist Wladimir Putins ehrgeiziges Ziel, das Bruttoinlandsprodukt bis 2013 zu verdoppeln. Als Präsident versprach Putin noch die allumfassende Konkurrenzfähigkeit bei Waren, Dienstleistungen und Technologien – und beschwor die Kraft der »Privatinitiative«. Heute wächst die Nervosität.
»Russlands Wirtschaft«, resümiert das Institut für Moderne Entwicklung (Insor) in Moskau (Insor), »erlebt offensichtlich ihre erste Marktkrise.« Putins Vize und Hauptkrisenmanager Igor Schuwalow fuhr einen Fragesteller zum möglichen weiteren Rubelverfall gegenüber dem Dollar grob an: »Man sagt viel, auch dass man Hühner melken kann.« Und der Sprecher des Chabarowsker Regionalparlaments wurde von seiner Partei Einiges Russland, der Putin-Partei, aus dem Amt gedrängt, weil er in einem Brief an den Premierminister die Erhöhung der Energietarife kritisiert hatte.
Weil sie um die Loyalität des Volkes fürchtet, ist in Moskaus Führung Einheit gefragt. »Es gab in Russland einen Pakt zwischen den Menschen und der Regierung«, sagt Michail Deljagin, Direktor des Instituts für Globalisierungsfragen. »Die Gesellschaft hat gesagt: Ihr könnt Wahlen fälschen und im Fernsehen lügen, solange der Lebensstandard wächst. Putin konnte das dank der Öldollar bedienen.« Die Krise, so scheint es, hat den Pakt zerrissen. Aber Umfragen zeigen, dass sich die Gesellschaft dieser Erkenntnis bislang mit einem Restbestand an Hoffnung verweigerte. Wie lange das so bleibt, ist ungewiss.
Das Wirtschaftswachstum für 2008 klingt noch tröstlich: 5,6 Prozent. Aber der Blick auf das Jahresende offenbart ein düsteres Bild. Die Industrieproduktion ging im Dezember um 10,3 Prozent zurück. Der Gütertransport mit der Eisenbahn fiel um gut ein Fünftel. Erstmals in zehn Jahren rutschte der Staatshaushalt ins Minus. Der Rubel hat in den vergangenen sechs Monaten gegenüber dem Dollar 35 Prozent seines Wertes verloren, und eine leichte Rezession gehört mittlerweile zu den optimistischen Szenarien für dieses Jahr.
Das sind nicht die einzigen Hiobsbotschaften: Rusal, die Firma des reichsten Russen, Oleg Deripaska, kürzt die Aluminiumproduktion um elf Prozent und plant Entlassungen. Die Preise für Medikamente – ein Drittel der Arzneimittel kommt aus dem Ausland – könnten wegen des schwachen Rubels bis zum Ende des Jahres um mehr als 20 Prozent steigen. In St. Petersburg wurde der Bau eines neuen Zoos, der U-Bahn, von Kindergärten und Krankenhäusern gestoppt. Das alles sind, glaubt man Kritikern wie Deljagin, der zu Spott neigt und vor Weihnachten die Grußbotschaft »Merry Crisis« verschickte, nur die Vorboten der Krise. Ein Minus von fünf Prozent beim Wachstum, ein Produktionsrückgang um 20 Prozent und eine Inflation von bis zu 30 Prozent gelten als möglich. In den Köpfen der Minister aber, fürchtet der Ökonom Jewgenij Gontmacher, stecke noch ein behäbiges Gedankenmuster: »Zwei Quartale wird es schwierig, dann geht es wieder aufwärts.«
- Datum 04.08.2009 - 10:56 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 12.02.2009 Nr. 08
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Wie war das och mal mit dem Steinwurf im Glashaus?
Anstatt sich über den angeblichen Hochmut über das Putinsche Reich des Pösen zu delektieren, sollte man sich eher darüber Gedanken machen, wie die nationale Wirtschaft zu retten ist. Bis Jahresende könnten wir auch wieder locker 5 Mio Arbeitslose bekommen, sollten jetzt nicht drastische Maßnahmen ergriffen werden. Aber ich glaube, selbst einen Fuß vorm Abgrund wird es immer noch Leute geben, die sich darüber freuen, daß andere (Rußland) auch kurz davor stehen.
Wer in den letzen knapp 10 Jahren den Import rusisscher Kultur wollte, den Aufbau einer Infrastruktur wie in den westlichen Ländern, Arbeit für viele und das auch geäußert hat, war entweder ein Neider oder ein USA freundlicher Gegner Russlands.
Wer dann noch appellierte, Russland möge den Traum vom Wiedererstarken der Sowjetunion zugunsten produktiver und friedlicher Zusammenarbeit mit den Umländern aufgeben, war ein kalter Krieger und vermutlich vom CIA bezahlt. Ausserdem verletze er die stolze russische Seele.
Sehr schade und man kann nur hoffen, dass Russland sich endlich besinnt und diese Wirtschaftskrise, ist es eine einer wirklichen Wirtschaft? nicht zum Anlass nimmt, die alten Muster weiter zu verschärfen.
Nehmen Sie es mir nicht übel, aber beim Verfolgen der offiziellen Berichterstattung über Rußland konnte man eher das Gegenteil des von Ihnen behaupteten feststellen. Wer sich gegen die einseitige und verzerrte Darstellung der Verhältnisse dort im Land aussprach, wurde unter den Generalverdacht der Rußlandfreundlichkeit und der Auftragsschreiberei (wahlweise im Auftrag des KGB - gibt es schon lange nicht mehr -, der russischen Regierung oder sonst irgendwie rußlandfreundlicher Dunkelmänner) geziehen.
Rußland will weder die Sowjetunion wiederaufleben lassen, noch hat es seine Einnahmen aus den Rohstoffverkäufen für übermäßige Rüstung oder sonstige Prestigeprojekte verpulvert, sondern hat sehr wohl viel Geld in die Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Diversifizierung der Wirtschaft außerhalb der Öl- und Gasbranche gesteckt. Daß vieles noch unzureichend ist und eine Menge durch Korruption und Mißwirtschaft versickert, liegt auf der Hand, ist aber mit Sicherheit nicht den Intentionen der russischen Regierung geschuldet, die an einer schnelleren Entwicklung und Umgestaltung interessiert ist. Vor allem aber hat Rußland einen großen Teil seiner Einnahmen in Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds gesteckt, ohne die das Land bereits zahlungsunfähig wäre.
Vielleicht revidieren Sie angesichts dieser Fakten doch Ihr Vorurteil, daß Rußland noch immer die böse Macht im Osten ist, die alles daran setzt, den Westen und Europa zu bedrohen.
Nehmen Sie es mir nicht übel, aber beim Verfolgen der offiziellen Berichterstattung über Rußland konnte man eher das Gegenteil des von Ihnen behaupteten feststellen. Wer sich gegen die einseitige und verzerrte Darstellung der Verhältnisse dort im Land aussprach, wurde unter den Generalverdacht der Rußlandfreundlichkeit und der Auftragsschreiberei (wahlweise im Auftrag des KGB - gibt es schon lange nicht mehr -, der russischen Regierung oder sonst irgendwie rußlandfreundlicher Dunkelmänner) geziehen.
Rußland will weder die Sowjetunion wiederaufleben lassen, noch hat es seine Einnahmen aus den Rohstoffverkäufen für übermäßige Rüstung oder sonstige Prestigeprojekte verpulvert, sondern hat sehr wohl viel Geld in die Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Diversifizierung der Wirtschaft außerhalb der Öl- und Gasbranche gesteckt. Daß vieles noch unzureichend ist und eine Menge durch Korruption und Mißwirtschaft versickert, liegt auf der Hand, ist aber mit Sicherheit nicht den Intentionen der russischen Regierung geschuldet, die an einer schnelleren Entwicklung und Umgestaltung interessiert ist. Vor allem aber hat Rußland einen großen Teil seiner Einnahmen in Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds gesteckt, ohne die das Land bereits zahlungsunfähig wäre.
Vielleicht revidieren Sie angesichts dieser Fakten doch Ihr Vorurteil, daß Rußland noch immer die böse Macht im Osten ist, die alles daran setzt, den Westen und Europa zu bedrohen.
Vielleicht ist es unfair, die vier großen "BRIC"-Entwicklungsländer (Brasilien, Russland, Indien, China) mit dieser Abkürzung einfach in einen Topf zu werfen. Jedes ist anders geartet und jedes hat andere Probleme. Als schwächstes der vier war Russland gerade erst dabei, sich vom letzten Zusammenbruch seiner Wirtschaft vor einem Jahrzehnt (nicht zuletzt mit deutscher Hilfe) langsam wieder zu erholen, und wurde deshalb von der neuen Krise stärker betroffen als die drei anderen. Mangels einer Exportindustrie ist Russland leider vom Verkauf seiner Rohstoffe Öl und Gas abhängig, und damit den Preisschwankungen auf dem Weltmarkt ausgesetzt. Die soeben von China erhaltene Finanzspritze von 30 Milliarden Dollar zum Bau von Ölpipelines war deshalb äußerst willkommen.
nocheinbürger hat es richtig gedeutet. ---wer im glashaus sitzt--- wiedeer mal typisch deutscher neid. in den 70 ern waren es die ölscheichs daan ab jahr 2000 die russen. aber das damals die ölscheichs so wie die russen in den letzten jahren deutschland in sachen handel und logistik den deutschen unternehmen gewinne gebracht haben wird nicht erwähnt. was war in den 50 und 60 ern. da haben die deutschen indusriellen an der cote a zur , kitzbühl und sylt nichts anderes gekannt. champagner, kaviar und die teuersten partys. vergessen sollte man nicht das wir exportland nummer 1 für russland sind. und hätte frau merkel ihr augenmerk mehr auf herrn putin gerichtet, als bussi bussi mit g.bush ständen wir und europa 10 mal besser da. vorallem hasse ich immer diese negativberichte der medien und presse. bei uns leben 4 millionen kinder und jugendliche an der armutsgrenze. unsere banker und börsenmakler haben in krimineller weise, mit abnicken mancher politiker im aufsichtsrat, ihre anleger betrogen und deren geld verzockt. der oberguru der hsh hat die bank mit 2,4 milliarden an die wand gefahren, und sitzt auf seinem posten mit einem jetzt noch immer gehalt von 40000.-euro im monat. medorn macht bei der bahn was er will. da stellt sich die frage, wo ist der unterschied zwischen deutschland und russland.
in Deutschland auch der Arbeiter endlich woanders Urlaub machen konnte und Deutschland lange Zeit über breiten Wohlstand verfügte. Die Ursache des Niedergangs kann man ja an anderer Stelle diskutieren. Aber die mangelnde Wertschätzung dessen, was man hat ist halt eine Charaktereigenschaft des Landes der Dichter und Denker.
in Deutschland auch der Arbeiter endlich woanders Urlaub machen konnte und Deutschland lange Zeit über breiten Wohlstand verfügte. Die Ursache des Niedergangs kann man ja an anderer Stelle diskutieren. Aber die mangelnde Wertschätzung dessen, was man hat ist halt eine Charaktereigenschaft des Landes der Dichter und Denker.
Nehmen Sie es mir nicht übel, aber beim Verfolgen der offiziellen Berichterstattung über Rußland konnte man eher das Gegenteil des von Ihnen behaupteten feststellen. Wer sich gegen die einseitige und verzerrte Darstellung der Verhältnisse dort im Land aussprach, wurde unter den Generalverdacht der Rußlandfreundlichkeit und der Auftragsschreiberei (wahlweise im Auftrag des KGB - gibt es schon lange nicht mehr -, der russischen Regierung oder sonst irgendwie rußlandfreundlicher Dunkelmänner) geziehen.
Rußland will weder die Sowjetunion wiederaufleben lassen, noch hat es seine Einnahmen aus den Rohstoffverkäufen für übermäßige Rüstung oder sonstige Prestigeprojekte verpulvert, sondern hat sehr wohl viel Geld in die Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Diversifizierung der Wirtschaft außerhalb der Öl- und Gasbranche gesteckt. Daß vieles noch unzureichend ist und eine Menge durch Korruption und Mißwirtschaft versickert, liegt auf der Hand, ist aber mit Sicherheit nicht den Intentionen der russischen Regierung geschuldet, die an einer schnelleren Entwicklung und Umgestaltung interessiert ist. Vor allem aber hat Rußland einen großen Teil seiner Einnahmen in Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds gesteckt, ohne die das Land bereits zahlungsunfähig wäre.
Vielleicht revidieren Sie angesichts dieser Fakten doch Ihr Vorurteil, daß Rußland noch immer die böse Macht im Osten ist, die alles daran setzt, den Westen und Europa zu bedrohen.
Aber Sie sollten mich nicht des Vorurteils bezichtigen. Es ist zwar so, dass seit den 1970igern Russland bei vielen als Oppositon des kalten Krieges sakrosankt ist, aber ich denke nicht jede Meldung über Mißstände ist falsch. Nehmen sie die MFS mit 2,4 Millionen Migliedern, da braucht es keinen KGB mehr. Und solange Morde an Journalisten nicht offiziell und unabhängig von möglichen Tätern verurteilt werden, solange ein Pressesystem herrscht, welches hier vermutlich keiner von uns haben möchte und solange Bürgermeister mißliebige Personen durch Unterschieben von Gründen kalt stellen können, (bitte nicht das Argument - seit den 1970igern: bei uns alles nur Scheinfreiheit, im Grunde ist unser Staat immer noch faschistisch- ) kritisiere ich halt das.
Und Machtpolitik hat mit Finster und Böse nun überhaupt nichts zu tun.
Fragen Sie doch mal in Frankreich nach. Es ist einfach ganz normal bei einer Großmacht. Und da ist es sehr wohl angesagt, Strömungen und innerstaatliche Machtkonstellationen zu analysieren. Und die Art des Umgangs mit ehemaligen Angehörigen der Sowjetunion lässt eben auf eine gewisse Trauer über die Entwicklung schließen.
Und da hätte ich gerne mal gewusst, ob die Renaissance der Stalin Verehrung ebenfalls Propaganda des Westen ist. Aber er hat ja den Krieg gewonnen und damit sind die von ihm paar Millionen Geopferten natürlich nicht so tragisch, könnte man dann, wie immer, einwenden.
Aber Sie sollten mich nicht des Vorurteils bezichtigen. Es ist zwar so, dass seit den 1970igern Russland bei vielen als Oppositon des kalten Krieges sakrosankt ist, aber ich denke nicht jede Meldung über Mißstände ist falsch. Nehmen sie die MFS mit 2,4 Millionen Migliedern, da braucht es keinen KGB mehr. Und solange Morde an Journalisten nicht offiziell und unabhängig von möglichen Tätern verurteilt werden, solange ein Pressesystem herrscht, welches hier vermutlich keiner von uns haben möchte und solange Bürgermeister mißliebige Personen durch Unterschieben von Gründen kalt stellen können, (bitte nicht das Argument - seit den 1970igern: bei uns alles nur Scheinfreiheit, im Grunde ist unser Staat immer noch faschistisch- ) kritisiere ich halt das.
Und Machtpolitik hat mit Finster und Böse nun überhaupt nichts zu tun.
Fragen Sie doch mal in Frankreich nach. Es ist einfach ganz normal bei einer Großmacht. Und da ist es sehr wohl angesagt, Strömungen und innerstaatliche Machtkonstellationen zu analysieren. Und die Art des Umgangs mit ehemaligen Angehörigen der Sowjetunion lässt eben auf eine gewisse Trauer über die Entwicklung schließen.
Und da hätte ich gerne mal gewusst, ob die Renaissance der Stalin Verehrung ebenfalls Propaganda des Westen ist. Aber er hat ja den Krieg gewonnen und damit sind die von ihm paar Millionen Geopferten natürlich nicht so tragisch, könnte man dann, wie immer, einwenden.
Wenn sich aktuell jemand über den Absturz des anderen (z.B. über Russland) auslässt, kann man sich eigentlich nur an den Kopf greifen.
Das allgemeine Bild des Wirtschaftsabschwungs gleicht doch eher einem kämpferischen Wettbewerb einer ehemaligen Ju 87(Sturzkampfbomber)-Staffel - in der Frage: Wer stürzt schneller, wer nähert sich dem Erdboden und dem Aufschlag schneller?
Die BRIC-Staaten täten gut daran, sich so schnell als möglich vom maroden Finanzsystem des Westens auszukoppeln, also die Dollar - Erdöl- Bindung aufzulösen und ihre eigenen Wirtschafts- und Finanzwege zu gehen.
Die Berichterstattung aus Russland ist sehr einseitig. Anscheinend will man von eigenen Schwierigkeiten ablenken und dabei auch beweisen, dass das Putin-System an allem Schuld ist. Viel Erfolg. Die Wirtschaftsindikatoren sprechen eine andere Sprache: Russland ist ein mittelstark betroffenes Land, und kommt besser weg als z.B. Deutschland oder auch Brasil. Wer die Zahlen vom Dez. vergleichen will kann hier nachlesen
Economist
Der Verfall des Rubels ist auch nichts Besonderes. Verglichen mit dem Brit. Pfund ist der Rubel noch OK. Russland ist hat ein untrennbares Teil der Weltwirtschaft geworden, was ein Beweis für Normalität wäre.
Die Behauptung „In China wird man dafür erschossen…“ finde ich sehr merkwürdig. Ist es nicht China, das in der Korruptionsliste immer ganz oben ist. Ich kenne chinesische Verhältnisse recht gut. Deshalb finde ich solche Vergleiche nur lächerlich.
im gegensatz zu anderen ländern wird russland die aktuelle krise ganz passabel überstehen, da die selbsthilfemechanismen der bevölkerung besser ausgeprägt sind als in dtl.
diese leute haben ca. 100 jahre erfahrung darin, sich am offiziellen formellen wirtschaftssystem vorbeizuwurschteln - das trainiert, sowas kann man sich in deutschland gar nicht mehr vorstellen.
die parameter, auf die es im zukünftigen wirtschaftssystem wirklich ankommt, können - so meine vermutung - in statistiken gar nicht erfasst werden.
umso alberner, auf dieser grundlage irgendwelche vergleiche anstellen zu wollen.
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