Liebe Hobbyköche, jetzt sind Sie dran. Vergessen Sie die Tunken der anderen, hören Sie nicht auf Asketen, Quacksalber und andere Spaßverderber! Jetzt haben Sie wieder Gelegenheit, beim ZEIT-Kochwettbewerb köstliche Preise zu gewinnen. Wie in den letzten Jahren geht es darum, mir ein dreigängiges Menü vorzuschlagen, also Vorspeise, Hauptgericht und Dessert, von Ihnen ausgedacht und ausführlich beschrieben.

Wie immer gibt es eine Vorgabe. Dieses Mal ist es ein Gruß an unsere österreichischen Nachbarn, deren Küche seit Jahrhunderten einen so positiven Einfluss auf unsere Kochkünste hat. Ich denke dabei nicht nur an die göttlichen Mehlspeisen, an die Palatschinken und Buchteln, nicht nur an den fantasievollen und vernünftigen Umgang mit Fleisch in all seinen Formen, nicht nur an die alpine Kunst der Knödelküche – ich erinnere auch an Tiroler Speck, an burgenländische Würste und die Innereien-Rezepte der Wiener Küche: Sie alle haben eine Würdigung durch enthusiastische Genussfreunde verdient.

Deshalb muss ein Bestandteil Ihres Menüs aus einem der folgenden fünf Themengebiete stammen:

1. Paniertes (wie Wiener Schnitzel, Backhendl…),
2. Gesottenes (wie Tafelspitz),
3. Knödel (Grammelknödel, Marillenknödel…),
4. Strudel oder
5. Schmarren (weil der berühmte Kaiserschmarren nur eine mögliche Rezeptur ist).

Ein Gang des Wettbewerbsmenüs muss also die k.u.k. Küche berücksichtigen. Wenn alle Gänge darauf abgestimmt sind, schadet es auch nicht. Hauptsache, Sie beschreiben in Ihrer Einsendung, wie Sie alles in Perfektion und gebotener Verfeinerung zubereiten. Dazu die Zutatenliste für 4 Portionen, die Zubereitungsschritte, und verraten Sie mir auch etwas über sich selbst, über Ihre Einkaufs-, Koch- und Essgewohnheiten! Schicken Sie alles bis 9. März 2009 per E-Mail an kochwettbewerb@zeit.de oder per Brief an DIE ZEIT, Kochwettbewerb, 20079 Hamburg.

Wenn Sie mich neugierig machen (und wenn Fortuna Ihnen wohlgesonnen ist), laden wir Sie zu einer der Regionalentscheidungen in Hamburg, Mainz, Linz oder Stuttgart ein. Die Sieger kochen dann noch einmal beim Finale am 15. Juni im Berliner Hotel Ritz-Carlton. Professionelle Köche sowie Leserinnen und Leser, die schon einmal zu einem ZEIT-Kochwettbewerb eingeladen waren, sind von diesem Wettbewerb ausgeschlossen.