WORTE DER WOCHE

»Israel hat Kadima gewählt, und wir werden die nächste Regierung bilden.«

Zipi Liwni, Spitzenkandidatin der zentristischen Kadima-Partei, über den Ausgang der israelischen Parlamentswahl

»Ich werde Israels nächster Premierminister sein.«

Benjamin Netanjahu, Spitzenkandidat des rechten Likud, zum selben Thema

Ich denke, ich habe Mist gebaut.«

Barack Obama, US-Präsident, über seine Fehler bei der Regierungsbildung

»Es braucht mehr als eine militärische Lösung.«

James Jones, Nationaler Sicherheitsberater der USA, über den Krieg in Afghanistan

»Richard Holbrooke ist das diplomatische Äquivalent zu einer Wasserstoffbombe.«

Strobe Talbott, ehemaliger stellvertretender US-Außenminister, über seinen Freund, der zum US-Sondergesandten für Afghanistan und Pakistan ernannt wurde

»Diese Finanzkrise ist extremer und folgenschwerer als die in den 1930er Jahren.«

Ed Balls, Wirtschaftsberater und enger Vertrauter des britischen Premierministers Gordon Brown, über die gegenwärtige Krise

»Ich habe dann selbst die Faxgeräte heimgesucht.«

Horst Seehofer, Vorsitzender der CSU, über seine Suche nach dem Rücktrittsgesuch seines Parteifreunds Michael Glos

»Sie hat immer geglaubt, ich hätte von vielen Dingen keine Ahnung.«

Michael Glos, scheidender Wirtschaftsminister, über seine Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel

»Diese Regierung gleicht einem Tollhaus.«

Renate Künast, Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, nach dem Rücktritt von Michael Glos

»Unsere Worte werden verdreht und bewusst falsch ausgelegt.«

Franz Schmidberger, Oberer des deutschen Distrikts der Pius-Bruderschaft, in einer öffentlichen Mitteilung

»Eluana ist keines natürlichen Todes gestorben, sie wurde ermordet.«

Silvio Berlusconi, italienischer Ministerpräsident über den Tod Eluana Englaros, deren Ernährung nach 17 Jahren im Wachkoma eingestellt worden war

 
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