Schule »Ein bisschen Word«
An vielen Schulen fristet der Informatikunterricht ein Schattendasein. Es wäre Zeit für einen Neustart

© Norbert Bayer für DIE ZEIT
Define h (new heap % zufallsliste))«. Stefan Kehrer hackt den Befehl in seinen Computer, hält inne, dann löscht er die Zeile wieder. Es ist Freitag, kurz vor 9 Uhr. Der 17-Jährige und sechs weitere Zwölftklässler brüten im Informatikraum des Tübinger Kepler-Gymnasiums vor ihren Bildschirmen. Informatiklehrer Gerhard Bitsch hat den Jungs eine knifflige Aufgabe gestellt: Sie sollen mithilfe eines Algorithmus größere Datenmengen immer wieder neu sortieren; die Datenstruktur, mit der sie arbeiten, heißt heap. »Das ist Englisch und heißt so viel wie Haufen«, übersetzt Bitsch. Der Lehrer kennt die Schüler seines vierstündigen Informatikkurses gut. In Mathe gehören sie zu den Besten, alle wollen später Informatik oder ein verwandtes Fach studieren. Bitschs Kolehrerin Claudia Boeru-Vlas erzählt: »An der Schule gilt dieser Kurs als eine Art Club der Auserwählten.«
Das ist er tatsächlich: Denn das vierstündige Informatikangebot in der Oberstufe gibt es nur im Rahmen eines Schulversuchs an 18 Gymnasien in Baden-Württemberg, das »Kepi« in der Universitätsstadt ist eines davon. An den restlichen Gymnasien des Bundeslandes können sich die Schüler nur für einen zweistündigen Grundkurs entscheiden – vorausgesetzt, die jeweilige Schule hat dafür einen Lehrer, wie Theo Heußer einschränkt. Und das sei aufgrund fehlender IT-Pädagogen längst nicht immer der Fall, kritisiert der Sprecher der baden-württembergischen Informatiklehrer, die sich innerhalb der Gesellschaft für Informatik (GI) zusammengeschlossen haben.
Noch mehr Unbehagen bereitet Heußer die Mittelstufe: Laut baden-württembergischem Bildungsplan von 2004 soll Informatik von Klasse 5 bis 10 innerhalb des Deutsch-, Englisch- oder Mathematikunterrichts gelehrt werden. Er hält diese sogenannte Informationstechnische Grundbildung (ITG) eigentlich für eine »tolle Idee«. Die Praxis sei jedoch enttäuschend: »Da macht der Deutschlehrer ein bisschen Word, und das wird dann als Informatik verkauft. Von den Prinzipien der automatisierten Informationsverarbeitung kriegen die Schüler nichts mit.« Sein Tübinger Kollege Bitsch bekräftigt: Viele der fachfremden Lehrer seien trotz Fortbildungen überfordert; außerdem lasse sich der komplexe Stoff nicht einfach so nebenher unterrichten – ein eigenes Unterrichtsfach Informatik müsse her.
»Diese Kritik ist kein Ruhmesblatt für die Lehrkräfte, zumal es Kollegen gibt, die das ohne Probleme schaffen«, sagt Hansjörg Blessing, Sprecher des baden-württembergischen Kultusministeriums. Natürlich koste es mehr Zeit und Anstrengung, ein neues Unterrichtskonzept zu entwickeln und darin informationstechnische Inhalte einzuarbeiten als die Stunden wie gewohnt abzuhalten, sagt Blessing – und verteidigt den integrativen Ansatz. Dieser entspreche der Forderung, Unterrichtsinhalte nicht mehr streng nach Fächern getrennt zu unterrichten sowie Theorie und Praxis zu verbinden. »Ein eigenständiges Fach Informatik in der Mittelstufe wird es nicht geben.«
Die Kontroverse zeigt: Das Fach Informatik ringt an vielen allgemeinbildenden Schulen um mehr Gewicht und seine Inhalte. Was muss ein Schüler über Computer wissen, wenn er das Abi oder die Mittlere Reife in der Tasche hat? Muss er Algorithmen kennen und schon mal ein einfaches Rechenprogramm in einer Programmiersprache geschrieben haben? Oder reicht es, wenn er fit in PowerPoint ist? Soll jeder schon in der Mittelstufe lernen, wie ein Rechner Daten speichert, oder ist das nur was für die echten Cracks in der Oberstufe, die Informatik auch studieren wollen?
Die Antworten darauf fallen unterschiedlich aus – einheitliche Bildungsstandards für das Fach Informatik hat die Kultusministerkonferenz bislang nicht erarbeitet. Wie viel IT-Know-how und in welcher Form den Schülern weitergegeben wird, sieht in jedem Bundesland und noch dazu von Schule zu Schule anders aus. Mal ist Informatik von Klasse 7 an Pflicht für alle Schüler wie im technikfreundlichen Sachsen, mal ist sie Bestandteil eines Fachs wie Medienbildung in Bremen, mal bleibt es wie in Niedersachsen dem einzelnen Schulleiter überlassen, ob er an seinem Gymnasium Computerkunde als Wahlfach anbietet.
Eine Studie der TU Dresden zum Informatikunterricht aus dem Jahr 2007 kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Das Fach »hat bis heute nicht den Stellenwert einer eigenständigen Naturwissenschaft erreicht und muss daher weiterhin um seine Berechtigung als essenzielles Schulfach kämpfen«, heißt es darin. Als fest etabliert gilt es lediglich in Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, wo es in der gesamten Mittelstufe oder zumindest streckenweise Pflicht ist. Zu den Ländern, in denen die Disziplin hingegen ein Schattendasein fristet, zählt Niedersachsen. Harald Richter ordnet das Bundesland als »weit hinten« im Ländervergleich ein. Während es in anderen Ländern mit der informatischen Schulbildung vorangehe, falle Niedersachsen immer mehr zurück. Dort sei der Anteil der Oberstufenschüler, die Informatikunterricht erhielten, von 11,4 Prozent im Jahr 2000 auf 5,8 Prozent im Jahr 2005 zurückgefallen, bemängelt der Informatikprofessor an der Technischen Universität Clausthal. Er forderte deshalb vor Kurzem zusammen mit anderen Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern Ministerpräsident Christian Wulff in einem Memorandum auf, Informatik als durchgängiges Pflichtfach einzuführen und dafür mehr Fachlehrer auszubilden.
»Wir haben es mit dem berühmten Henne-Ei-Problem zu tun: Weil es zu wenig ausgebildete Informatiklehrer gibt, ist Informatik kein Pflichtfach. Und deshalb werden an den Universitäten wiederum zu wenig Lehrer ausgebildet«, beschreibt eine von Richters Mitstreiterinnen, die Oldenburger Professorin für Informatische Bildung Ira Diethelm, das Dilemma. Die Informatiker kritisieren zudem, dass ihr Fach in den Schulen häufig zu einem reinen Bedienen von Anwendungsprogrammen verflache. Informatik sei bei Weitem mehr als nur die aktuelle Version von PowerPoint zu beherrschen, gibt Richter zu bedenken und plädiert dafür, Schüler nicht nur in PC-Anwendungen fit zu machen, sondern ihnen die Grundlagen und Arbeitsweisen der automatisierten Informationsverarbeitung zu vermitteln. Denn ohne die komme kaum ein Berufsanfänger heute noch aus.
Nach Ansicht der Experten gehört informatisches Grundwissen denn auch längst zur Allgemeinbildung, das müsse sich auch in den Schulen widerspiegeln. Richter: »Vor gut hundert Jahren wurden Physik, Biologie und Chemie als Unterrichtsfächer eingeführt, das hat Deutschland nach vorne gebracht. Jetzt ist es wieder Zeit für eine grundlegende Neuerung.« Von Ministerpräsident Wulff haben die Informatiker bislang keine Antwort erhalten.
- Datum 24.02.2009 - 08:16 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 19.02.2009 Nr. 09
- Kommentare 49
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Ja, durchau.
Es gab vor einiger Zeit hier in der Zeit mal einen Artikel, der über Verdummung mittels Powerpoint berichtete ... Perikles ... suchfunktion
http://www.zeit.de/online...
http://www.zeit.de/2007/3...
Wenn Schüler das im Deutschunterricht zu bedenken lernen würden, hätten sie wirklich etwas für das Leben gelernt. Vielleicht sogar für DIE ZEIT, und zwar nicht nur für das Ressort Leben.
»Wir haben es mit dem berühmten Henne-Ei-Problem zu tun: Weil es zu wenig ausgebildete Informatiklehrer gibt, ist Informatik kein Pflichtfach. Und deshalb werden an den Universitäten wiederum zu wenig Lehrer ausgebildet«
In Sachen Informatiklehrerausbildung gibt es noch ein paar Schwierigkeiten ...
Eine Didaktik der Informatik scheint es nur mit großen Einschränkungen (wenn überhaupt) zu geben. Für die Freaks im Oberstufen-LK mag das kein Problem sein, wenn man aber in der Mittelstufe generell Algorithmen unterrichten will, gibt's wohl noch Arbeit ...
Viele Technische Fakultäten reißen sich außerdem auch nicht gerade darum, neben ihren Diplomanden (oder wie auch immer die jetzt heißen) noch Lehramtsstudenten auszubilden - nicht zuletzt deswegen, weil Lehramtsstudenten an den Universitäten oft zu den am schlechtesten motivierten und am wenigsten engagierten Studierenden (so sie überhaupt aktiv studieren) gehören.
Für mich als Dip. Inform. ist dieses Informatik = "ein bischen Word" sehr ärgerlich. Schon zu meiner Schulzeit Ende der 80er wurde die Wichtigkeit der Informatik total unterschätzt, Unterricht gab es nur freiwillig am Nachmittag. Ich dachte eigentlich, das hätte sich inzwischen geändert, ich bin geschockt, dass dem offenbar nicht so ist!
Dabei lernt der Schüler (oder sollte es zumindest lernen) im Informatikunterricht, ein gegebenes Problem vollständig auf logischer Ebene zu analysieren um dann einen passenden Algorithmus zur Lösung des Problems zu entwickeln. Das sind Fertigkeiten, die mir auch im normalen Leben sehr oft weiterhelfen. Ich verstehe nicht, warum unsere Schüler dies vorenthalten bekommen und stattdessen den unsinnigen "Auswendiglern"-Unterricht in vielen anderen Fächern ertragen müssen.
Unter Informatik versteht der Fachmann die "vom Staat" geförderte Einführung in die Micro-Schrott-Produkt-Familie!
(Das ist so ähnlich wie die Bezeichnung "Mathematik" für Kopfrechnen auf der Hauptschule.)
Unter Informatik versteht der Fachmann die "vom Staat" geförderte Einführung in die Micro-Schrott-Produkt-Familie!
(Das ist so ähnlich wie die Bezeichnung "Mathematik" für Kopfrechnen auf der Hauptschule.)
Unter Informatik versteht der Fachmann die "vom Staat" geförderte Einführung in die Micro-Schrott-Produkt-Familie!
(Das ist so ähnlich wie die Bezeichnung "Mathematik" für Kopfrechnen auf der Hauptschule.)
Analog zu "Informatik=Word bedienen" wäre eher, "Mathe=Taschenrechner bedienen"
Ich habe schon vor über zwanzig Jahren genau so einen Informatik-Unterricht gehabt wie von Herbert Schmitz beschrieben. Hat mir auch nach der Schule oft weitergeholfen.
Analog zu "Informatik=Word bedienen" wäre eher, "Mathe=Taschenrechner bedienen"
Ich habe schon vor über zwanzig Jahren genau so einen Informatik-Unterricht gehabt wie von Herbert Schmitz beschrieben. Hat mir auch nach der Schule oft weitergeholfen.
Hm, in Physik oder Mathematik wird doch inzwischen jeder als Lehrer angestellt, der mal irgendwas mit Rechnen studiert hat. Es ist also offenbar nicht erforderlich, das betreffende Fach auf Lehramt studiert zu haben. Zu meiner Schulzeit waren die besten Lehrer jedenfalls nie diejenigen, die diesen Beruf von vornherein ergreifen wollten, sondern oft Doctores, die irgendwie zufällig da reingerutscht waren.
Irre ich mich, oder hatten wir bis vor kurzem (angeblich hat sich's ja gebessert) einen Haufen arbeitslose Informatiker, die nur zu gerne als Lehrkraft angeheuert hätten?
Ich sehe da kein Henne-Ei-Problem. Das Problem sind die fetten Hennen in den Bildungsministerien, die immer noch lieber Schüler sinnlos mit (meistens) unterirdisch schlechtem Unterricht in Religion, Musik, Sport und Kunst quälen, als ihnen in der Zeit mal was für den Kopf zu tun zu geben. Dabei gäbe es so sinnvolle Alternativen: Grundlagen in Rechts- und Wirtschaftswissenschaften wären z.B. dringend angesagt, das braucht jeder Mensch fürs Leben. Oder meinetwegen halt Informatik, da führt für die Zukunft wohl auch kein Weg dran vorbei. Alles auch Fächer, die die meisten Schüler sogar freiwillig belegen würden, ganz im Gegensatz zu den oben genannten.
Ich hatte schon Informatikunterricht in der differenzierten Mittelstufe Ende der 70-ziger Jahre, also vor ca. 30 Jahren in NRW.
Meine Schule ist eine katholische Privatschule, mein Vater war Arbeiter.
Soviel dazu.
Berthold Grabe
Ich habe 1970 in Hamburg Abitur gemacht, und bin vorher einige Jahre in Schleswig-Holstein zur Schule gegangen.
In der 8. Klasse hatten wir bei einem Referendar sog. experimentellen
"programmierten Unterricht": Wir lernten Mengenlehre und boolesche Algebra aus kleinen Heften mit vielen Querverweisen (sowas wie hypertext als hardcopy) im Selbststudium, jeder in der ihm angemessenen Geschwindigkeit.
In der 9. und 10. Klasse lernten wir ziemlich gute Mathematik - Einführung in Gruppen, Ringe, Körper und Vektorräume - natürlich auf Basis der Mengenlehre, Aussagenlogik und Booleschen Algebra.
In der 10. Klasse lernten wir, was für eine Bedeutung die boolesche Algebra für Schaltungen hat, und wie man mittels Relais einen sog. "Halbadder" bauen kann - das Schaltbild habe ich jahrelang im Kopf behalten und konnte damit später noch meinen Sohn für die Informatik begeistern. Für die nach uns kommende Klasse hat dann der Elternverein eine alte ZUSE gestiftet, an der die Schüler üben konnten (auf freiwilliger Basis).
Damals gab's weder PCs noch Taschenrechner im Handel, und Großrechner arbeiteten mit Lochkarten und Magnetbändern.
In der 13. Klasse (ich war auf dem Sprachenzweig) gab's eine Mathematik-AG, in der wir uns mit Algebra und mit nichteuklidischer Geometrie beschäftigten - eine schöne Vorbereitung fürs Mathestudium, insbesondere auf lineare Algebra und Topologie.
Ungefähr 15 Jahre später, in NRW, gabs eine fürchterliche Kampagne gegen die Mengenlehre (diese Eltern-Ayatollahs im Kampf gegen die Aussagenlogik) im Schulunterricht- die schönste Aussage war: alle Mathematiker, die nach der "neuen Mathematik" (die war damals ja schon ein paar Generationen alt) studiert hätten, sollten ihre Diplome zurückgeben. Und einige Politiker und selbst katholische Pfarrer tuteten ins gleiche Horn. Seit diesem unglaublichen Spektakel habe ich es aufgegeben, mich für den Schulunterricht in Mathematik und Informatik zu interessieren.
Viel später kam dann mit Pisa die Quittung. Heute, 40 Jahre später, wird die Schulreform mit ähnlichen Slogans und Vorschlägen propagiert, wie in den 60er Jahren (man lese ZEIT-Artikel zum Thema aus der Zeit der damaligen großen Koalition und der ersten Regierung Brandt, und was z.B. Hildegard Hamm-Brücher damals so vorschlug).
Irgendwie ist das Ganze aber nicht vom Fleck gekommen - und jetzt haben wir an den Unis zwar Bachelor und Master, aber eine Bildungsreform ist das auch nicht.
Ich habe 1970 in Hamburg Abitur gemacht, und bin vorher einige Jahre in Schleswig-Holstein zur Schule gegangen.
In der 8. Klasse hatten wir bei einem Referendar sog. experimentellen
"programmierten Unterricht": Wir lernten Mengenlehre und boolesche Algebra aus kleinen Heften mit vielen Querverweisen (sowas wie hypertext als hardcopy) im Selbststudium, jeder in der ihm angemessenen Geschwindigkeit.
In der 9. und 10. Klasse lernten wir ziemlich gute Mathematik - Einführung in Gruppen, Ringe, Körper und Vektorräume - natürlich auf Basis der Mengenlehre, Aussagenlogik und Booleschen Algebra.
In der 10. Klasse lernten wir, was für eine Bedeutung die boolesche Algebra für Schaltungen hat, und wie man mittels Relais einen sog. "Halbadder" bauen kann - das Schaltbild habe ich jahrelang im Kopf behalten und konnte damit später noch meinen Sohn für die Informatik begeistern. Für die nach uns kommende Klasse hat dann der Elternverein eine alte ZUSE gestiftet, an der die Schüler üben konnten (auf freiwilliger Basis).
Damals gab's weder PCs noch Taschenrechner im Handel, und Großrechner arbeiteten mit Lochkarten und Magnetbändern.
In der 13. Klasse (ich war auf dem Sprachenzweig) gab's eine Mathematik-AG, in der wir uns mit Algebra und mit nichteuklidischer Geometrie beschäftigten - eine schöne Vorbereitung fürs Mathestudium, insbesondere auf lineare Algebra und Topologie.
Ungefähr 15 Jahre später, in NRW, gabs eine fürchterliche Kampagne gegen die Mengenlehre (diese Eltern-Ayatollahs im Kampf gegen die Aussagenlogik) im Schulunterricht- die schönste Aussage war: alle Mathematiker, die nach der "neuen Mathematik" (die war damals ja schon ein paar Generationen alt) studiert hätten, sollten ihre Diplome zurückgeben. Und einige Politiker und selbst katholische Pfarrer tuteten ins gleiche Horn. Seit diesem unglaublichen Spektakel habe ich es aufgegeben, mich für den Schulunterricht in Mathematik und Informatik zu interessieren.
Viel später kam dann mit Pisa die Quittung. Heute, 40 Jahre später, wird die Schulreform mit ähnlichen Slogans und Vorschlägen propagiert, wie in den 60er Jahren (man lese ZEIT-Artikel zum Thema aus der Zeit der damaligen großen Koalition und der ersten Regierung Brandt, und was z.B. Hildegard Hamm-Brücher damals so vorschlug).
Irgendwie ist das Ganze aber nicht vom Fleck gekommen - und jetzt haben wir an den Unis zwar Bachelor und Master, aber eine Bildungsreform ist das auch nicht.
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