Fall Steinbach Im Jahr des Fluches

Wie die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach in Polen alte Wunden aufreißt

Leiden die deutsch-polnischen Beziehungen unter einem Fluch der deutschen Wahlkampfjahre? Vor 1989 hieß es, die Volksparteien müssten Rücksicht auf die Stimmen der Vertriebenen nehmen. Noch 1990 verweigerte Helmut Kohl dem ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten Polens, Tadeusz Mazowiecki, ein eindeutiges Bekenntnis zur Endgültigkeit der Oder-Neiße-Grenze. Kohl gewann die Wahl, doch der fade Beigeschmack blieb, dass dem »Vereinigungskanzler« die Aussöhnung mit Polen nur so lange wichtig war, wie sie ihn innenpolitisch nichts kostete. Mit Rücksicht auf einen Teil seiner Klientel ließ er auch einige der Scheinwelten der bundesdeutschen »Rechtsstandpunkte« in der Schwebe. Die Folge waren nicht nur das beschämende Gezerre um Entschädigungen für polnische KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, sondern auch ein schäbiger Dauerstreit um die Musealisierung der Vertreibungen und den Stellenwert des Bundes der Vertriebenen im deutsch-polnischen Verhältnis.

1998 ging es im deutschen Wahlkampf wieder um die Vertriebenen. Auf Initiative der Christdemokraten richtete der Bundestag eine anbiedernde Erklärung an sie, was eine geharnischte Gegenerklärung des polnischen Sejm auslöste. Deutsche und Polen waren kurz davor, Nato und EU-Partner zu werden, aber noch immer prallten einseitige Geschichtsauffassungen aufeinander. Die Bundestagsabgeordneten sahen darüber hinweg, dass die Berufsvertriebenen jahrzehntelang die Anerkennung der polnischen Grenze verweigert hatten. Die Sejm-Abgeordneten wiederum ignorierten, dass seit 1956 ausgerechnet viele Deutsche, die 1945 ihre Heimat im Osten verloren hatten, nicht nur den Dialog mit Polen suchten, sondern sich im Bewusstsein deutscher Schuld für die Achtung des verkannten Nachbarn einsetzten.

Dieser gegenseitige Krampf nimmt kein Ende. Erika Steinbach, die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), will nun in den Stiftungsrat des Dokumentationszentrums »Sichtbares Zeichen«, das an die Vertreibungen in Europa erinnern soll. Nach der Phase des diplomatischen Desasters unter der Regierung Kaczyński hatte der neue polnische Ministerpräsident Donald Tusk die deutsch-polnische Verkrampfung gelöst. Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin avisierte er eine »freundliche Distanz« zu dem kniffligen Projekt und gab damit den Weg dafür frei. Anschließend revitalisierten Warschau und Berlin die auf Sparflamme gehaltenen Kontakte. Allerdings erwartete die polnische Seite im Gegenzug, dass die BdV-Präsidentin nicht in den Stiftungsrat des Projekts berufen würde.

Erika Steinbach, geboren 1943 als Tochter eines deutschen Unteroffiziers im besetzten Polen, wurde 1998 Vorsitzende des BdV, obwohl sie vor 1994 in dem Verein kaum aktiv gewesen war. Sie fiel allerdings dadurch auf, dass sie 1991 im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße stimmte. Als oberste Vertriebene ging sie prompt auf Konfrontationskurs mit dem »Vertreiberstaat« Polen, der nicht »europafähig« sei: Sie werde ihm das Beitrittsrecht verweigern, solange er sich nicht für das »Verbrechen der Vertreibungen« entschuldige, den Vertriebenen kein Rückkehrrecht garantiere und sie für das im Osten verlorene Eigentum nicht entschädige. Schließlich wollte sie ein Dokumentationszentrum, das an die Leiden deutscher Vertriebener erinnern sollte.

Über Jahre hat sie ihre Idee vom »Zentrum gegen Vertreibungen« gegen polnischen Widerstand vertreten und letztendlich als »Sichtbares Zeichen« unter den Fittichen des Deutschen Historischen Museums erkämpft – aber mit ihrer angekündigten Kandidatur schadet sie ihrem Lebenswerk. Bereits 2006 wurde ihr von polnischer Seite öffentlich nahegelegt: »Wenn ein Ideengeber eines bahnbrechenden Projektes merkt, dass er selbst dessen Verwirklichung im Wege steht, kann er Größe dadurch beweisen, dass er sich zurücknimmt und die Sache anderen überlässt, die nicht weniger befugt sind. Dann wird der Zeitpunkt kommen, an dem auch seine Leistung anerkannt wird.« Diese Größe hat Erika Steinbach nicht gezeigt.

Man sollte in Deutschland den Konflikt um Erika Steinbach nicht lediglich als Ergebnis polnischer Überempfindlichkeiten abtun. Die gibt es natürlich, aber man sollte es lieber darauf anlegen, sie zu entschärfen. Umgekehrt verfehlen die Polen den Kern des Problems, wenn sie sich in ihrer eigenen Geschichtsneurose gefallen und die des Nachbarn ignorieren. Es ist ein Unglück, dass es derzeit in beiden Ländern an jungen Politikern, Intellektuellen und Medienleuten fehlt, die die europäische Tragweite der deutsch-polnischen Nachbarschaft so sehr verinnerlicht hätten, dass sie im gegenseitigen Einvernehmen einen Ausweg aus dem Teufelskreis beiderseitiger Arroganz und Ignoranz weisen würden.

Der Ball liegt nun bei Deutschland. 2009 ist nicht nur schon wieder ein deutsches Wahljahr, sondern auch ein Jahr der Jubiläen. 20 Jahre seit dem Sieg über den Kommunismus, 70 Jahre seit Kriegsanfang, der mit dem Überfall auf Polen begann, 90 Jahre seit dem Versailler Vertrag, der eben nicht nur ein »Schandfrieden«, sondern auch das Fundament der polnischen Souveränität war. Für diese Jahrestage ist ein ganzes Programm deutsch-polnischer Veranstaltungen vorgesehen. Die seien aber gefährdet, wenn die BdV-Präsidentin in den Stiftungsrat des »Sichtbaren Zeichens« berufen würde, meinte Władysław Bartoszewski, in der Regierung Tusk Beauftragter für die deutsch-polnischen Beziehungen.

Wenn einem ehrwürdigen Professor, der unter den Nazis und den Kommunisten eingekerkert war und sich ein Leben lang für das deutsch-polnische Verhältnis engagiert hat, so der Kragen platzt, sollte man dahinter nicht gleich Senilität vermuten (auch wenn er vielleicht fürchtet, dass ihm die Zeit wegrennt) oder ihm eine »tragische Note« bescheinigen, wie es die Süddeutsche Zeitung tat.

Tatsache ist, dass Bartoszewski massive Rückendeckung sowohl von der Regierung als auch der Opposition bekam. Und es gehört nicht allzu viel Feingefühl dazu, um die Gründe dafür herauszufinden. In Warschau ist man nämlich überzeugt, dass Berlin Tusks Bereitschaft, den unnützen Streit zu beenden, mit keinem »sichtbaren Zeichen« eines Entgegenkommens belohnt hat. Auch in Polen gibt es »Ewiggestrige«, die halblaut rufen, man dürfe den Deutschen nicht nachgeben.

Es ist müßig, darüber zu streiten, wer in den vergangenen Jahren mehr zur Eskalation der deutsch-polnischen Beziehungen beigetragen hat. Politik beruht auf dem Prinzip des »do ut des«. Bartoszewskis Extratour ist als ein Signal zu verstehen, dass die deutsch-polnischen Beziehungen nach wie vor besonderer gegenseitiger Aufmerksamkeit bedürfen.

Das »Jahr der Jahrestage« bietet eine Chance, Europa die Bedeutung der deutsch-polnischen Nachbarschaft, die katastrophale Konfrontation in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die Wege zur guten Kooperation in dessen zweiten Hälfte zu veranschaulichen. Doch nationalistische Reflexe sind überall in Europa unübersehbar. Die Finanzkrise fördert Protektionismus, der Rückblick in die Geschichte – die Nabelschau. Es gehört schon Dreistigkeit dazu, 1989 – wie Guido Knopp es tat – »das deutsche Jahr« zu nennen.

Der deutsch-polnische Streit um Erika Steinbach gilt letztlich nicht der BdV-Präsidentin allein, so grob oder ungeschickt sie in der Vergangenheit auch auftrat. Er gilt einem Teil der bundesrepublikanischen Zeitgeschichte, in der der Bund eine verheerende Rolle spielte, der er sich bei allen kosmetischen Wandlungen nicht gestellt hat, obwohl er 2007 vom Bundespräsidenten milde dazu aufgefordert wurde. Kein christdemokratischer Kanzler hat je für ein gutes, zukunftsweisendes Verhältnis zu Polen eine innerparteiliche Kraftprobe gewagt. Angela Merkel würde in diesem Wahljahr viel weniger riskieren als Willy Brandt 1972, wenn sie nicht zauderte. Ihrem polnischen Partner wäre sie das schuldig.

 
Leser-Kommentare
    • Kometa
    • 22.02.2009 um 13:12 Uhr

    Vertriebene (ob deutsche, ob ukranische, ob baltische... - im und nach dem 2. Weltkrieg) hatten - und haben (als jetzige Verfolgte auf der ganzen Welt noch heute...) ihr schlimmes Schicksal zu erleiden.

    Deutsche Beruf-Vertriebene (die sich noch nie um wirklich heutig Exilierte, Vertrieben, Verbannte, Geschundene, Heimatlose, Kriegs- oder ethnische oder Wirtschaftsflüchtlinge ... gekümmert haben) sollte man aus der Politik und den Geldverteilungs- und Aufmerksamkeitsmechanismen verteiben.

  1. hier muss er noch ein bisschen an der CDU ziehen, von alleine bewegt die sich nicht!
    Mit den Nachbarn sollte man zuerst mal klarkommen, bevor man irgendwo im Nahen Osten herumgeistert.
    Und auf die Befindlichkeiten von Vertriebenenverbaenden (oder dem Zentralrat der Juden in D) sollte man im Zweifelsfall weniger Ruecksicht nehmen; da bedient man sich immer gerne einer gewissen moralischen Erpressung und das sehe ich eigentlich nicht ein.

    • lpzig
    • 22.02.2009 um 13:56 Uhr

    Aber wenn man sich Rache wuenscht, sollte man doch die Richtigen finden.

    Deutsche Familien wurden aus Polen vertrieben.
    Polnische Familien aus einem Teil des ehemaligen Polen, dass den Russen geliefert wurde.
    Juden aus Deutschland nach Israel.
    Palestinenzer aus was nun Israel geworden ist.

    Und wer war dazu verantwortlich?
    In Braunau geboren, er wurde gewaehlt und bejubelt von Koenigsberg bis Konstanz, von Breslau bis Aaachen.
    Von wem: Der Mehrheit, der grossen Mehrheit, von beinah allen!

    Weil Ihnen die Liederlichkeit des Abbruches der Wirtschaft zum Verzweifeln gebracht hatte (einen Film den wir schon gesehen haben, und hoffentlich wiedersehen werden mit dem Ausgang wie bei den English-sprechenden Voelkern, und wirklich nicht wie "bei uns" in Deutschland!, damals.)

    Koennte man es anders gemacht haben, dem Unteroffizier zu "befehlen", seine Ziele so zu erreichen, wie wir es heute gewoeht sind?

    Wie in Tibet, niemanden zu vertreiben sondern die Bevoelkerung zu ueberschwemmen wie mit Menschen aus seinem eigenen Land?
    Wie in Cuba, allen denen es nicht gefaellt, es zu ermoeglichen zu verschwinden bei Nachbarn, wo es ihnen besser gefaellt?
    Wie wir es in Bosnien, Serbien und Kosovo machen lassten nach Genscher's Krieg von der NATO auf Kosten anderer?

    Was wird diesmal werden aus den Wirtschafts-Fluechtlingen?
    In nur ein paar Jahren werden mehr als 10% aller Familien, vielleicht 20%?, arbeitslos und einkommenlos werden.
    Das "Schicksal" wird sie vertreiben, weil wir, die noch Stellen haben, bezahlt werden wollen mit Loehnen, an die wir uns gewoehnt haben. Obwohl wir uns weigern, Gueter abzunehmen die mit Arbeitskraeften produziert worden sind, die ein Zehntel kosten und dort (wo wir als Arbeitslose hinkoennen (vielleicht? - oder wird man uns nicht aufnehmen, da wir zu denen gehoeren, die nicht von uns kaufen wollen?) und zufrieden sind, ohne Gewerkschaftsregeln den Gehalt zu verdienen?

    Nein!

    All das gefaellt uns nicht. Wir wollen von den "Verlagerungen" nur das uns ausssuchen, das uns gefaellt, und nichts was uns schadet.

    Wir wollen, dass die Israelis aufhoeren, zu versuchen nicht mit Raketen beschossen zu werden oder von (Selbst-)Moerder aus Rachelust umgebracht zu werden.
    Weil wir zu geizig sind, den Palistenzer eine Wirtschaftswelt zu verschaffen, die so gut wie die in Israel ist.
    Ein Teil unserer frueheren Feinde (die sich in unsere jetzigen Feinde wieder verwandelt haben) hatten es fuer uns gemacht.
    Und es hat niemandem viel genuetzt, wie wir es jetzt erfahren und sie es endlich merken.

    Es ist eine Schande, und zum verzweifeln.

    So ist es immer "vorher", ehe eines Tages ein Krieg wieder ausbricht.

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    ... ohne die Frage zu stellen "warum".

    Die Antwort heißt "Das Versagen der Weimarer Republik" sprich der Politiker zu dieser Zeit. Und das passt dann wieder zu diesem Artikel.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    Ihr Zitat - Und wer war dazu verantwortlich?
    In Braunau geboren, er wurde gewaehlt und bejubelt von Koenigsberg bis Konstanz, von Breslau bis Aaachen. Von wem: Der Mehrheit, der grossen Mehrheit, von beinah allen!

    Zu einer Feststellung gehört immer die Frage nach dem "warum". Die Antwort ist das Versagen der Weimarer Republik, also den Politikern zu dieser Zeit und das passt dann wieder zu diesem Artikel.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    Erst als Hitler die Hälfte aller Parteien (linke) verboten hatte und zum x-ten Mal innerhalb weniger Jahre mit niedrigster Wahlbeteiligung wählen ließ erhielt er gerade mal rd. 50% der Stimmen. Um die Korrektur zu kompletieren: bei "wollt ihr den totalen Krieg?" antwortenen auch nur mehrere Zehntausen geladene Parteigetreu "Ja!".

    Verstehen Sie die Relationen? 80.000.000 zu rd. 20.000 das sind 0,2 Promille. Oder für Sie eben beinah alle.

    Der Autor hat bei seinem Kommentar zum Artikel recht, daß man stets nur ein Problemfall sieht und daß ist die Schuld der Deutschen.
    Jedoch sollte zuerst die Frage gestellt werden, ob es sich lohnt auf einen Artikel zu reagieren, der ganz offensichtlich mit polnischer Brille geschrieben wurde und dem man sich als Bürger der Bundesrepublik Deutschland anzuschließen hat.
    Ich muß jedoch den Kommentator bei einigen Äußerungen korrigieren, da er wie die meisten Bürger die Geschichte erst ab 1933 beginnen läßt.
    Zuvor jedoch ein kurzer geschichtlicher Überblick:
    Das frühere Königreich Polen hat lange Zeit sich stark expansiv nach Osten hin ausgedehnt. Dann kam jedoch einmal die Zeit und die Auflösung des Königreiches Polen-Litauen. Polen schrumpfe und schließlich gab es drei polnische Teilungen, bei der der russische Zar zum polnischen König wurde und so über den größten Teil Polens herrschte.
    Nun zu der Korrektur:
    1. "Polnische Familien aus einem Teil des ehemaligen Polen, dass den Russen geliefert wurde."
    Im Vertrag von Brest-Litowsk wurde schon die Gründung eines polnischen Staats paraphiert. Es kam jedoch nicht zur Gründung. Nach dem I. Weltkrieg hat der britische Außenminister George Nathaniel Curzon eine Grenze zwischen der Sowjetunion und Polen festgelegt und dabei die Bevölkerungsmehrheiten berücksichtigt. Der faschistisch geprägte polnische Marschall Józef Piłsudskis akzeptiert diese Grenzziehung nicht und führte gegen die Rote Armee bis 1924 einen blutigen Krieg. Da die Rote Armee gleichzeitig an mehreren Fronten kämpft wurde die Waffenstillstandlinie als neue Grenze festgelegt. So lebten in Polen 1937 nur etwa 60 % Polen. Die Grenzziehung von Curzon entspricht etwa der heutigen Ostgrenze Polens. Daher gehörten die Gebiete aus denen Polen nach dem II Weltkrieg vertreiben worden eigentlich nicht zum polnischen Staatsgebiet.
    2."In Braunau geboren, er wurde gewaehlt und bejubelt von Koenigsberg bis Konstanz, von Breslau bis Aaachen.
    Von wem: Der Mehrheit, der grossen Mehrheit, von beinah allen!"
    Wenn man sich etwas in der Geschichte auskennt, weiß man, daß im Januar etwa 30 % der zur Wahl gegangen Personen die Nazi gewählt haben. Bei der letzten noch etwas freien Wahl im März 1933 haben die Nazis größere Verluste hinnehmen müssen. Daher sollte man sich hüten von der großen Mehrheit zu sprechen.
    Das gesamte Problem liegt in den sehr unterschiedlich ausgeprägten Verständnissen von Heimat in den Ländern. Es sollte jedoch für alle klar sein, daß es ein Recht auf Heimat nicht nur für Polen geben kann.

    ... ohne die Frage zu stellen "warum".

    Die Antwort heißt "Das Versagen der Weimarer Republik" sprich der Politiker zu dieser Zeit. Und das passt dann wieder zu diesem Artikel.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    Ihr Zitat - Und wer war dazu verantwortlich?
    In Braunau geboren, er wurde gewaehlt und bejubelt von Koenigsberg bis Konstanz, von Breslau bis Aaachen. Von wem: Der Mehrheit, der grossen Mehrheit, von beinah allen!

    Zu einer Feststellung gehört immer die Frage nach dem "warum". Die Antwort ist das Versagen der Weimarer Republik, also den Politikern zu dieser Zeit und das passt dann wieder zu diesem Artikel.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    Erst als Hitler die Hälfte aller Parteien (linke) verboten hatte und zum x-ten Mal innerhalb weniger Jahre mit niedrigster Wahlbeteiligung wählen ließ erhielt er gerade mal rd. 50% der Stimmen. Um die Korrektur zu kompletieren: bei "wollt ihr den totalen Krieg?" antwortenen auch nur mehrere Zehntausen geladene Parteigetreu "Ja!".

    Verstehen Sie die Relationen? 80.000.000 zu rd. 20.000 das sind 0,2 Promille. Oder für Sie eben beinah alle.

    Der Autor hat bei seinem Kommentar zum Artikel recht, daß man stets nur ein Problemfall sieht und daß ist die Schuld der Deutschen.
    Jedoch sollte zuerst die Frage gestellt werden, ob es sich lohnt auf einen Artikel zu reagieren, der ganz offensichtlich mit polnischer Brille geschrieben wurde und dem man sich als Bürger der Bundesrepublik Deutschland anzuschließen hat.
    Ich muß jedoch den Kommentator bei einigen Äußerungen korrigieren, da er wie die meisten Bürger die Geschichte erst ab 1933 beginnen läßt.
    Zuvor jedoch ein kurzer geschichtlicher Überblick:
    Das frühere Königreich Polen hat lange Zeit sich stark expansiv nach Osten hin ausgedehnt. Dann kam jedoch einmal die Zeit und die Auflösung des Königreiches Polen-Litauen. Polen schrumpfe und schließlich gab es drei polnische Teilungen, bei der der russische Zar zum polnischen König wurde und so über den größten Teil Polens herrschte.
    Nun zu der Korrektur:
    1. "Polnische Familien aus einem Teil des ehemaligen Polen, dass den Russen geliefert wurde."
    Im Vertrag von Brest-Litowsk wurde schon die Gründung eines polnischen Staats paraphiert. Es kam jedoch nicht zur Gründung. Nach dem I. Weltkrieg hat der britische Außenminister George Nathaniel Curzon eine Grenze zwischen der Sowjetunion und Polen festgelegt und dabei die Bevölkerungsmehrheiten berücksichtigt. Der faschistisch geprägte polnische Marschall Józef Piłsudskis akzeptiert diese Grenzziehung nicht und führte gegen die Rote Armee bis 1924 einen blutigen Krieg. Da die Rote Armee gleichzeitig an mehreren Fronten kämpft wurde die Waffenstillstandlinie als neue Grenze festgelegt. So lebten in Polen 1937 nur etwa 60 % Polen. Die Grenzziehung von Curzon entspricht etwa der heutigen Ostgrenze Polens. Daher gehörten die Gebiete aus denen Polen nach dem II Weltkrieg vertreiben worden eigentlich nicht zum polnischen Staatsgebiet.
    2."In Braunau geboren, er wurde gewaehlt und bejubelt von Koenigsberg bis Konstanz, von Breslau bis Aaachen.
    Von wem: Der Mehrheit, der grossen Mehrheit, von beinah allen!"
    Wenn man sich etwas in der Geschichte auskennt, weiß man, daß im Januar etwa 30 % der zur Wahl gegangen Personen die Nazi gewählt haben. Bei der letzten noch etwas freien Wahl im März 1933 haben die Nazis größere Verluste hinnehmen müssen. Daher sollte man sich hüten von der großen Mehrheit zu sprechen.
    Das gesamte Problem liegt in den sehr unterschiedlich ausgeprägten Verständnissen von Heimat in den Ländern. Es sollte jedoch für alle klar sein, daß es ein Recht auf Heimat nicht nur für Polen geben kann.

  2. Sehr geehrte Frau Steinbach und Gefolgschaft,

    nehmen Sie doch endlich Ihren Hut und verschwinden im Staub der Geschichte.
    Wie es mich nervt, euer ewiges Gejammer von der Heimat; eure Versammlungen mit Märschen, Fähnchen und Wimpelchen.
    Wie mich eure veralteten Ansprüche, Denkweisen und Unversöhnlichkeiten nerven.
    Wie ich eurer Zwietracht sähenden Reden überdrüssig bin.

    Die Heimat ist weg. Ihr habt sie mit eurem Gehorsam verspielt; mit eurer Gefolgschaft verschachert.

    So seid ihr nur noch ein rudimentäres Organ der europäischen Einheit.

    Schade drum, denn Heimat kann auch etwas schönes sein. Die Chance zur Versöhnung habt ihr nie genutzt - deshalb seid ihr jetzt so abgenutzt und überflüssig.

    Mit freundlichen Grüßen

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    Wer die Nachkommen Vertriebener lediglich mit Fähnchen und Märschen in Verbindung bringt verflacht die Fakten.
    Die Vertreibung Deutscher war und ist Unrecht!
    Während Millionen von Deutschen entwurzelt und Ihres Grundes und Leben beraubt wurden schwingen die Nachkommen der Einwohner des westlichen Deutschland große Reden von "veralteten Ansprüchen und Denkweisen".
    Die größten Schrecken des Krieges auf deutscher Seite haben die Vertriebenen und die Einwohner von Städten wie Dresden, Hamburg und Berlin getragen! Und denen die Stimme verbieten zu wollen mehr als ungerecht.
    Die sozialen Verwerfungen der Vertreibung wirken teilweise bis heute fort.
    Der BRD hat es nie zugestanden Land zu verschenken dass ihr nie gehört hat um des lieben Friedens willen.
    Adolf Nazi ist nicht nur in Ostpreußen, Pommern und anderen Ostgebieten gewählt worden sondern auch im Westen!
    Alle Schuld auf die wirklichen Verlierer auf deutscher Seite zu entladen ist eine Sauerei.

    Versöhnung beginnt mit gegenseitigem Ernstnehmen.

    Gehässige Kommentare, wie sie hier von einigen - offenbar völlig bedenkenlos - verfasst werden, leisten einen fragwürdigen Beitrag dazu, Wunden zu vertiefen und jede Chance auf eine einvernehmliche Lösung weit in die Zukunft zu verschieben.

    Zwölf Millionen Menschen deutscher Muttersprache wurden im Gefolge des Zweiten Weltkriegs vertrieben (die 430 000 Heimatvertriebene, die in Österreich Zuflucht fanden, nicht berücksichtigt), laut Statistischem Bundesamt kamen dabei 2,2 Millionen Menschen ums Leben ("ungeklärte Fälle").
    Ohne auf Details eingehen zu müssen, leuchtet es doch jedem vernünftigen Menschen ein, dass der plötzliche Zwang, Haus und Heim für immer zu verlassen - verbunden mit allen Brutalitäten eines entfesselten Krieges - unvorstellbares Leid nach sich zieht. Der Verlust von praktisch allem, das Zurechtfindenmüssen in einem von Krieg und Vernichtung zerstörten Deutschland, die Trauer um Angehörige, welche die Strapazen nicht überlebten oder unmittelbar getötet wurden; es sollte uns alle erstaunen, dass angesichts dieser traumatischen Erfahrungen die Integration der Heimatvertriebenen bemerkenswert gut gelungen ist.

    Was stört Sie daran, wenn Heimatvertriebene beinahe verzweifelt letzte Reste ihrer Tradition aufrecht zu erhalten versuchen und zumindest einen Teil davon auch der jungen Generation vermitteln wollen? In einem unmissverständlichen Ton der Verachtung von "euren Versammlungen mit Märschen, Fähnchen und Wimpelchen" offenbart eine mich bedenklich stimmende Verständnislosigkeit Ihrerseits.

    "Die Chance zur Versöhnung habt ihr nie genutzt - deshalb seid ihr jetzt so abgenutzt und überflüssig."

    Ersteres ist schlicht falsch (allein schon deshalb, weil Sie all die zur Versöhnung willigen Vertriebenen unter den Tisch fallen lassen), und bei dem, was hinter dem Bindestrich steht, erscheint mir jeder Kommentar überflüssig.

    "Die Heimat ist weg. Ihr habt sie mit eurem Gehorsam verspielt; mit eurer Gefolgschaft verschachert."

    Ich werde den Verdacht nicht los, dass aus diesen beiden Sätzen ein anrüchiger Hauch von Genugtuung zu vernehmen ist. Dass Sie abgesehen davon ein weiteres Mal ohne jede Differenzierung alle in einen Topf schmeißen, muss wohl kaum noch explizit erwähnt werden.

    Ich glaube, dass sich ein Großteil der Heimatvertriebenen nichts sehnlicher wünscht als Anerkennung.

    Anerkennung in ihrem Leid.

    • Anonym
    • 22.02.2009 um 16:37 Uhr

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal....
    Ihr letzter Satz ist schlichtweg falsch, die ersten paar sind nichts weiter als polemische Pauschalisierung gewürzt mit einem gewaltigen Haufen Geschichtsvergessenheit.

    Seit wann sind 60 Jahre bitte genug Zeit um ein Verbrechen vergessen zu lassen? Vor 2000 Jahren hat man ein paar hundert Juden entführt, vor 500 Jahren hat ein gewisser Puccini eine Oper namens Nabuco darüber geschrieben und heute erinnern wir uns immer noch daran. Hier geht es um den Tod von mehr als 2 Millionen Menschen. Wenn das jemals in Vergessenheit gerät, dann aufgrund von "Menschen" wie Ihnen, die nicht in der Lage sind Geschichte zu interpretieren und aus ihr zu lernen; die nicht in der Lage sind, die Realität anzuerkennen, weil sie in Ihr Weltbild nicht reinpasst.

    Salus Publica Suprema Lex

    Wer die Nachkommen Vertriebener lediglich mit Fähnchen und Märschen in Verbindung bringt verflacht die Fakten.
    Die Vertreibung Deutscher war und ist Unrecht!
    Während Millionen von Deutschen entwurzelt und Ihres Grundes und Leben beraubt wurden schwingen die Nachkommen der Einwohner des westlichen Deutschland große Reden von "veralteten Ansprüchen und Denkweisen".
    Die größten Schrecken des Krieges auf deutscher Seite haben die Vertriebenen und die Einwohner von Städten wie Dresden, Hamburg und Berlin getragen! Und denen die Stimme verbieten zu wollen mehr als ungerecht.
    Die sozialen Verwerfungen der Vertreibung wirken teilweise bis heute fort.
    Der BRD hat es nie zugestanden Land zu verschenken dass ihr nie gehört hat um des lieben Friedens willen.
    Adolf Nazi ist nicht nur in Ostpreußen, Pommern und anderen Ostgebieten gewählt worden sondern auch im Westen!
    Alle Schuld auf die wirklichen Verlierer auf deutscher Seite zu entladen ist eine Sauerei.

    Versöhnung beginnt mit gegenseitigem Ernstnehmen.

    Gehässige Kommentare, wie sie hier von einigen - offenbar völlig bedenkenlos - verfasst werden, leisten einen fragwürdigen Beitrag dazu, Wunden zu vertiefen und jede Chance auf eine einvernehmliche Lösung weit in die Zukunft zu verschieben.

    Zwölf Millionen Menschen deutscher Muttersprache wurden im Gefolge des Zweiten Weltkriegs vertrieben (die 430 000 Heimatvertriebene, die in Österreich Zuflucht fanden, nicht berücksichtigt), laut Statistischem Bundesamt kamen dabei 2,2 Millionen Menschen ums Leben ("ungeklärte Fälle").
    Ohne auf Details eingehen zu müssen, leuchtet es doch jedem vernünftigen Menschen ein, dass der plötzliche Zwang, Haus und Heim für immer zu verlassen - verbunden mit allen Brutalitäten eines entfesselten Krieges - unvorstellbares Leid nach sich zieht. Der Verlust von praktisch allem, das Zurechtfindenmüssen in einem von Krieg und Vernichtung zerstörten Deutschland, die Trauer um Angehörige, welche die Strapazen nicht überlebten oder unmittelbar getötet wurden; es sollte uns alle erstaunen, dass angesichts dieser traumatischen Erfahrungen die Integration der Heimatvertriebenen bemerkenswert gut gelungen ist.

    Was stört Sie daran, wenn Heimatvertriebene beinahe verzweifelt letzte Reste ihrer Tradition aufrecht zu erhalten versuchen und zumindest einen Teil davon auch der jungen Generation vermitteln wollen? In einem unmissverständlichen Ton der Verachtung von "euren Versammlungen mit Märschen, Fähnchen und Wimpelchen" offenbart eine mich bedenklich stimmende Verständnislosigkeit Ihrerseits.

    "Die Chance zur Versöhnung habt ihr nie genutzt - deshalb seid ihr jetzt so abgenutzt und überflüssig."

    Ersteres ist schlicht falsch (allein schon deshalb, weil Sie all die zur Versöhnung willigen Vertriebenen unter den Tisch fallen lassen), und bei dem, was hinter dem Bindestrich steht, erscheint mir jeder Kommentar überflüssig.

    "Die Heimat ist weg. Ihr habt sie mit eurem Gehorsam verspielt; mit eurer Gefolgschaft verschachert."

    Ich werde den Verdacht nicht los, dass aus diesen beiden Sätzen ein anrüchiger Hauch von Genugtuung zu vernehmen ist. Dass Sie abgesehen davon ein weiteres Mal ohne jede Differenzierung alle in einen Topf schmeißen, muss wohl kaum noch explizit erwähnt werden.

    Ich glaube, dass sich ein Großteil der Heimatvertriebenen nichts sehnlicher wünscht als Anerkennung.

    Anerkennung in ihrem Leid.

    • Anonym
    • 22.02.2009 um 16:37 Uhr

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal....
    Ihr letzter Satz ist schlichtweg falsch, die ersten paar sind nichts weiter als polemische Pauschalisierung gewürzt mit einem gewaltigen Haufen Geschichtsvergessenheit.

    Seit wann sind 60 Jahre bitte genug Zeit um ein Verbrechen vergessen zu lassen? Vor 2000 Jahren hat man ein paar hundert Juden entführt, vor 500 Jahren hat ein gewisser Puccini eine Oper namens Nabuco darüber geschrieben und heute erinnern wir uns immer noch daran. Hier geht es um den Tod von mehr als 2 Millionen Menschen. Wenn das jemals in Vergessenheit gerät, dann aufgrund von "Menschen" wie Ihnen, die nicht in der Lage sind Geschichte zu interpretieren und aus ihr zu lernen; die nicht in der Lage sind, die Realität anzuerkennen, weil sie in Ihr Weltbild nicht reinpasst.

    Salus Publica Suprema Lex

  3. Die Generation der tatsächlich Vertriebenen geht nun langsam von uns. Deren Nachkommen sind hier bestens integriert, haben ein normales Auskommen und hier längst eigene Wurzeln geschlagen.

    Wer ausser ein paar profilierungsgeilen Politclowns und den üblichen Ewiggestrigen braucht eigentlich diese ganzen Vertriebenenvereine ?

    Muss man deren rückwärtsgewandte Aufgeregtheiten tatsächlich so ernst nehmen ?

    Ich denke nein.

    Oder sind die Gebietsverluste nach 1918 auch noch Thema ? Eben nicht.

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    • Meow
    • 22.02.2009 um 15:58 Uhr

    Genau, und da der Holocaust sogar noch einige Jahre länger veraltet ist und die wenigen Überlebenden sowie Nachkommen jetzt ganz toll glücklich in Amerika, Israel und sogar auch Deutschland leben, tun wir den am besten auch noch zu unserem Vergessen.

    Fakt ist: Die Vertreibungen nach 45 waren brutale Verbrechen. Sie waren aufgrund der vorangegangenen Ereignisse nachvollziehbar, aber dennoch brutale Verbrechen, die zu verharmlosen auch nicht besser sind als die Leugnung des Holocausts, zumindest, wenn man konsequent ist und alles Unrecht in der Welt anprangert. Es ist erschreckend und bezeichnend für den Grad der Aufklärung in unserer Gesellschaft, dass Geschichte nicht als Mahnmal und Lehre dient, sondern politisch missinterpretiert und instrumentalisiert wird. Wenn man auf das Unrecht hinweist, das an Vertriebenen begangen wurde, dann relativiert man schlicht und ergreifend nicht die Verbrechen der Nazis. Das passiert nur in den Köpfen der Leute, die das gerne so sehen.

    • Meow
    • 22.02.2009 um 15:58 Uhr

    Genau, und da der Holocaust sogar noch einige Jahre länger veraltet ist und die wenigen Überlebenden sowie Nachkommen jetzt ganz toll glücklich in Amerika, Israel und sogar auch Deutschland leben, tun wir den am besten auch noch zu unserem Vergessen.

    Fakt ist: Die Vertreibungen nach 45 waren brutale Verbrechen. Sie waren aufgrund der vorangegangenen Ereignisse nachvollziehbar, aber dennoch brutale Verbrechen, die zu verharmlosen auch nicht besser sind als die Leugnung des Holocausts, zumindest, wenn man konsequent ist und alles Unrecht in der Welt anprangert. Es ist erschreckend und bezeichnend für den Grad der Aufklärung in unserer Gesellschaft, dass Geschichte nicht als Mahnmal und Lehre dient, sondern politisch missinterpretiert und instrumentalisiert wird. Wenn man auf das Unrecht hinweist, das an Vertriebenen begangen wurde, dann relativiert man schlicht und ergreifend nicht die Verbrechen der Nazis. Das passiert nur in den Köpfen der Leute, die das gerne so sehen.

  4. Wer die Nachkommen Vertriebener lediglich mit Fähnchen und Märschen in Verbindung bringt verflacht die Fakten.
    Die Vertreibung Deutscher war und ist Unrecht!
    Während Millionen von Deutschen entwurzelt und Ihres Grundes und Leben beraubt wurden schwingen die Nachkommen der Einwohner des westlichen Deutschland große Reden von "veralteten Ansprüchen und Denkweisen".
    Die größten Schrecken des Krieges auf deutscher Seite haben die Vertriebenen und die Einwohner von Städten wie Dresden, Hamburg und Berlin getragen! Und denen die Stimme verbieten zu wollen mehr als ungerecht.
    Die sozialen Verwerfungen der Vertreibung wirken teilweise bis heute fort.
    Der BRD hat es nie zugestanden Land zu verschenken dass ihr nie gehört hat um des lieben Friedens willen.
    Adolf Nazi ist nicht nur in Ostpreußen, Pommern und anderen Ostgebieten gewählt worden sondern auch im Westen!
    Alle Schuld auf die wirklichen Verlierer auf deutscher Seite zu entladen ist eine Sauerei.

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    Ein vertriebener Deutscher erfährt auf gar keinen Fall Unrecht, ein vertriebener Palästinenser dafür in alle Ewigkeit, so sehr, dass man sich gar über ein paar tausend Raketchen auf israelisches Gebiet während der vergangenen Jahrzehnte nicht aufregen sollte.

    [Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft]

    Sie sind ein Betonlinker, der sich weder in Geschichte noch in Rechtsdingen auskennt. Sind Palästinenser und Tibeter für Sie auch Revanchisten, die zu Recht vertrieben wurden?Es gibt keine völkerrechtlich relevanten Gründe für Vertreibung - auch ein Angriffskrieg darf kein Grund sein. Oder gilt bei Ihnen anatolisches Faustrecht?

    Ein vertriebener Deutscher erfährt auf gar keinen Fall Unrecht, ein vertriebener Palästinenser dafür in alle Ewigkeit, so sehr, dass man sich gar über ein paar tausend Raketchen auf israelisches Gebiet während der vergangenen Jahrzehnte nicht aufregen sollte.

    [Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft]

    Sie sind ein Betonlinker, der sich weder in Geschichte noch in Rechtsdingen auskennt. Sind Palästinenser und Tibeter für Sie auch Revanchisten, die zu Recht vertrieben wurden?Es gibt keine völkerrechtlich relevanten Gründe für Vertreibung - auch ein Angriffskrieg darf kein Grund sein. Oder gilt bei Ihnen anatolisches Faustrecht?

  5. ... ohne die Frage zu stellen "warum".

    Die Antwort heißt "Das Versagen der Weimarer Republik" sprich der Politiker zu dieser Zeit. Und das passt dann wieder zu diesem Artikel.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

  6. Ihr Zitat - Und wer war dazu verantwortlich?
    In Braunau geboren, er wurde gewaehlt und bejubelt von Koenigsberg bis Konstanz, von Breslau bis Aaachen. Von wem: Der Mehrheit, der grossen Mehrheit, von beinah allen!

    Zu einer Feststellung gehört immer die Frage nach dem "warum". Die Antwort ist das Versagen der Weimarer Republik, also den Politikern zu dieser Zeit und das passt dann wieder zu diesem Artikel.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

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