Irland Arbeitslos und abgebrannt in DublinSeite 3/3
Ähnlich verzweifelt wie die Jennings sind die Arbeiter weiter östlich in der Vorstadt von Waterford. Seit fast 200 Jahren wird hier Glas geblasen. Feinste Briefbeschwerer stellen die Arbeiter her, Kronleuchter oder Gläser aus Bleikristall. Es ist eine uralte Handwerkskunst, für die Waterford zum Synonym wurde. Die Fabrikhallen sehen grau und angegriffen aus von dem rauen Meeresklima der nahen Küste. Der Showroom der Fabrik ist menschenleer. Der Ausverkauf hat begonnen. Tafelkristall und Vasen mit filigran geätzten Mustern, selbst die ausladenden Kronleuchter, die von der Decke blinken, sind billig zu haben. Anfang Januar meldete die Unternehmensgruppe Waterford Wedgwood, zu der auch die Porzellanhersteller Wedgwood und Rosenthal gehören, Konkurs an. Waterford verliert damit seinen wichtigsten Arbeitgeber. 500 Jobs werden abgebaut.
Dass der größte Arbeitgeber in Waterford ausgerechnet jetzt einpackt, ist nicht einmal eine direkte Konsequenz der Krise. Die Insolvenzverwalter von Waterford Crystal machen Management- und Marketingfehler der vergangenen Jahre für den Untergang verantwortlich. Die Marktsituation sei für Luxusartikel im Moment zwar schwierig, aber Waterford Wedgwood habe es versäumt, sich in den guten Zeiten eine Marktnische zu erobern, erklären sie. Waterford Wedgwood ist damit ein Symbol für die, insgesamt gesehen, schwache internationale Wettbewerbsfähigkeit irischer Unternehmen. Nur eine Handvoll von ihnen, wie der Billigflieger Ryanair oder die Verpackungsgruppe Smurfit Kappa, können international bestehen.
Irlands Finanzaufsicht war lax – das lockte auch deutsche Banken an
Als wäre das nicht genug, droht der irischen Wirtschaft die größte Gefahr von ihren Banken. Im Boom nährten sie sich vor allem an der Euphorie auf dem Immobilienmarkt. Jetzt scheitern sie an ihm. Die Bank of Ireland, zweitgrößte Bank des Landes, hat 70 Prozent ihrer Kredite an den heimischen Wohnungsmarkt gebunden. Im Dezember verkündete sie Abschreibungen von 3,8 Milliarden Euro und erhielt von der Regierung zwei Milliarden Euro Finanzhilfe. Aber das reichte nicht. Vor zwei Wochen mussten die Ergebnisse korrigiert werden. Bis 2011 könnten die Abschreibungen auf sechs Milliarden Euro steigen, erklärte die Bank und erhielt weitere 3,5 Milliarden Euro vom Steuerzahler. Genauso viel ging auch an die Allied Irish Bank, von der ähnlich schlechte Nachrichten erwartet werden. Insgesamt hat die Regierung also bereits elf Milliarden Euro in die Stützung der beiden größten Banken gepumpt und die dritte, die Anglo Irish Bank, im Januar ganz verstaatlicht, nachdem ihr Marktwert binnen eines Jahres von sieben Milliarden auf 160 Millionen Euro gefallen war.
Billiges Geld und die Gier nach Größe, befriedigt durch wahnwitzige Hypothekendarlehen, waren aber nicht der einzige Grund für den Aufstieg der irischen Banken. Ähnlich wie in Großbritannien herrschte auch hier wenig Kontrolle. »Die City of London war das Vorbild für die irische Regulierungsbehörde«, sagt der Broker Kevin McDonnell. Nun hat sogar der Chef der Londoner Financial Services Authority, Lord Turner, zugegeben, dass seine Behörde in der Vergangenheit »nicht ausreichend auf die exzessiven Risiken geachtet hat, auf die die Banken sich eingelassen haben«, aber im Vergleich zu dem Gebaren der Dubliner Aufsicht scheint Turner geradezu strikt gewesen zu sein. Nicht von ungefähr siedelten sich viele Zweckgesellschaften deutscher Banken in Dublin an, um von dort ihre riskanten und für ihre Muttergesellschaften existenzbedrohenden Geschäfte mit Derivaten zu betreiben. Die Depfa, diese ehemals solide deutsche Pfandbriefbank, verlegte sogar ihren Hauptsitz nach Irland – und gehört heute zu den Verursachern des größten deutschen Banken-Schadensfalls: Denn die Depfa gehört zur demnächst vermutlich zwangsverstaatlichten Hypo Real Estate.
Der Ruf von Dublin als Bankenplatz ist also dahin – genau wie die gesamtwirtschaftliche Reputation Irlands. In einem Versuch, die Lage unter Kontrolle zu bekommen, verabschiedete Premierminister Brian Cowen kürzlich ein drastisches Sparprogramm von 15 Milliarden Euro. Vor allem der öffentliche Dienst, der in den guten Jahren auf 350.000 Beamte aufgeblasen wurde, muss heftige Kürzungen hinnehmen. Aber auch Infrastrukturprojekte wurden gestoppt und regionale Strukturhilfen auf unabsehbare Zeit eingefroren. Viel mehr kann die Regierung nicht tun. »Der keltische Tiger war ein Paradebeispiel dafür, wie die Kräfte der Globalisierung funktionieren«, sagt der Ökonom Alan Barrett vom ESRI. Jetzt muss Irland warten, bis diese Kräfte sich wieder erholen. Allein wird das Land es nicht schaffen.
- Datum 29.07.2009 - 10:15 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 26.02.2009 Nr. 10
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Sollte sich zufällig ein Ire in Ihrer Redaktion melden und nach Möglichkeiten fragen, wie er in der Krise sparen kann, dann können Sie diesen getrost an mich weiterleiten. Sagen Sie ihm, dass ich ein hervorragender Fachmann mit einer 20 jährigen Erfahrung beim Überleben mit sinkendem Realeinkommen bin.
Und dabei habe ich es sogar noch geschafft, meine im goldenen Rausch schwelgenden EU-Verwandten in Irland mit meiner steigenden Steuerlast zu unterstützen, damit sie nicht so viele Steuern von den aus Deutschland abwandernden Banken und sonstigen Firmen verlangen müssen und damit sie auch nicht einen angemessenen Betrag in die EU einzahlen müssen. Das können wir eh besser.
Ich denke , mit diesen Qualifikationen bin ich genau der richtige Berater für ihn.
Lange Jahre galt Irland als Muster für erfolgreiche Wirtschaftspolitik? Also bei mir bestimmt nicht. Irlands Aufschwung war großteils auf EU-Subventionen aus den Strukturfonds gebaut - und damit in erheblichem Maße vom deutschen Steuerzahler finanziert. Als "Gegenleistung" durften wir uns u.a. auch die Iren als Vorbild an Innovation und Dynamik hinstellen lassen, von denen wir spießige und provinzielle Deutsche uns eine Scheibe abschneiden könnten. Eine gewisse Schadenfreude kann ich mir da nun wirklich nicht verkneifen.
Da muss ich Gernot recht geben.
Mit finanziellen Zuwendungen der EU haben die Iren viele Betriebe, günstges Land, jahrelange Steuerbefreiung, nach Irland gelockt.
Jetzt da es bei vielen mit der Steuerbefreiung vorbei ist ziehen diese wieder in den nächsten Steuerfreihafen!
Es war nur ein kurzes Strohfeuer.
Da muss ich Gernot recht geben.
Mit finanziellen Zuwendungen der EU haben die Iren viele Betriebe, günstges Land, jahrelange Steuerbefreiung, nach Irland gelockt.
Jetzt da es bei vielen mit der Steuerbefreiung vorbei ist ziehen diese wieder in den nächsten Steuerfreihafen!
Es war nur ein kurzes Strohfeuer.
empfinde ich, muss ich sagen.
Gott sei dank ist unser Land etwas zu groß um in jede Moderichtung geschubst zu werden. Es tut mir leid für die Iren die eine kurze Periode geglaubt haben einen Platz an der Sonne ergattert zu haben. Wir sollten nicht vergessen dass wir auch ganz gern die Steuern so gesenkt hätten wie die Iren oder Letten.
Ich wünsch jedem dass er heil aus der Geschichte rauskommt die uns Gier und Habsucht eingebrockt haben.
und außerdem hat Irland einen Mindestlohn von 8,65 Euro die Stunde, während man sich in Deutschland nicht einmal auf einen Mindestlohn von 5,50 Euro pro Stunde einigen kann.
Warum soll der dt. Steuerzahler Hilfszahlungen in ein Land schicken, in dem die Menschen deutlich mehr verdienen als in D ? Wie ist das den Bürgern in einer Zeit, in der überall staatliche Leistungen gekürzt werden, zu vermitteln ?
Interessant ist es übrigens zu sehen, was Davil Mc Williams, der in der letzten Zeit zitiert wurde "Deutschland muss Irland helfen" noch im Jahre 2005 über die dt. Wirtschaft geschrieben hat: http://www.davidmcwilliam...
...für den McMillan-Artikel. Sehr lesenswert.
Tja, Ireland thrives when Germany is weak and falters when Germany is strong - dann sollte der Celtic Tiger ja schon wieder zum Sprung ansetzen, so beschissen, wie es uns im Augenblick geht.
Wäre nett, wenn er sich dann auch an der Aufräumaktion für die Depfa, die durch seine ungenügende Bankenaufsicht entstanden ist, beteiligen würde. Schließlich hat die Depfa ja ihre Steuern in Dublin gezahlt, und nicht in Düsseldorf.
Nun zum Beispiel weil die Iren sich mit ihren hoeheren Loehnen im Bauboom standardmaessig und mit Miele Waschmaschinen, Siemens Kuehlschraenken und Vorwerck Staubsaugern eingedeckt haben.
Auch ist Ihre These vom Steuerparadies Irland zumindest in Bezug auf die Privathaushalte nicht richtig: Zwar sind die Einkommenssteuern recht niedrig, bei einer Mehrwertsteuer von 21,5 Euro auf ohnehin schon sehr hohe Produktpreise, stellt sich das Verhaeltnis von Mindestlohn und Kaufkraft aber ein wenig anders dar, als es auf den ersten Blick scheint. Fuer 7 Euro (was netto vom Mindestlohn uebrigbleibt), kann man in Irland gerade mal eine Packung Toilettenpapier und 2 Joghurt kaufen.
...für den McMillan-Artikel. Sehr lesenswert.
Tja, Ireland thrives when Germany is weak and falters when Germany is strong - dann sollte der Celtic Tiger ja schon wieder zum Sprung ansetzen, so beschissen, wie es uns im Augenblick geht.
Wäre nett, wenn er sich dann auch an der Aufräumaktion für die Depfa, die durch seine ungenügende Bankenaufsicht entstanden ist, beteiligen würde. Schließlich hat die Depfa ja ihre Steuern in Dublin gezahlt, und nicht in Düsseldorf.
Nun zum Beispiel weil die Iren sich mit ihren hoeheren Loehnen im Bauboom standardmaessig und mit Miele Waschmaschinen, Siemens Kuehlschraenken und Vorwerck Staubsaugern eingedeckt haben.
Auch ist Ihre These vom Steuerparadies Irland zumindest in Bezug auf die Privathaushalte nicht richtig: Zwar sind die Einkommenssteuern recht niedrig, bei einer Mehrwertsteuer von 21,5 Euro auf ohnehin schon sehr hohe Produktpreise, stellt sich das Verhaeltnis von Mindestlohn und Kaufkraft aber ein wenig anders dar, als es auf den ersten Blick scheint. Fuer 7 Euro (was netto vom Mindestlohn uebrigbleibt), kann man in Irland gerade mal eine Packung Toilettenpapier und 2 Joghurt kaufen.
WESSEN "Musterland" denn bitte schön?
Das der neoliberalen Scharlatane, ihrer Mietmäuler und ihrer Propagandaorgane, wie der ZEIT...nicht MEINS!
Was Irland angeht:
"Die Straßen sind verlängerte Kloaken, und die Kloaken sind voller Blut, und wenn die Gullis schliesslich überschwappen wird das ganze Ungeziefer ersaufen!
Der ganze Schmutz ihrer Dummheit und ihrer GIER wird um ihre Hüften emporschäumen, und alle Huren, Banker und Politiker werden rufen: "Rettet uns!"
Und ich werde hinabblicken und flüstern: "Nein!"
Sie hätten den anständigen Menschen folgen können, die immer an den Lohn eines Tages für die Arbeit eines Tages geglaubt haben. Stattdessen sind sie Versprechungen von Wüstlingen und Neoliberalen gefolgt, und haben erst zu spät bemerkt, daß dieser Weg über einen jähen Abgrund führte!"
(Falls das jemandem bekannt vorkommt: hab ich frei zitiert nach Alan Moore, Watchmen. Entspricht voll meinen Empfindungen, und besser als er kann ich es eh nicht ausdrücken.)
...für den McMillan-Artikel. Sehr lesenswert.
Tja, Ireland thrives when Germany is weak and falters when Germany is strong - dann sollte der Celtic Tiger ja schon wieder zum Sprung ansetzen, so beschissen, wie es uns im Augenblick geht.
Wäre nett, wenn er sich dann auch an der Aufräumaktion für die Depfa, die durch seine ungenügende Bankenaufsicht entstanden ist, beteiligen würde. Schließlich hat die Depfa ja ihre Steuern in Dublin gezahlt, und nicht in Düsseldorf.
und will hier nichts anderes vorheucheln.
Mal ehrlich, die übermotivierten jungen Leute als auch die dauerfrustrierten Älteren die schon immer alles - solang es nur außerhalb Deutschlands war - romantisch verklärt haben sind in Scharen nach Irland gezogen. The smartest guys in the room, so to speak. Und nun hat sich doch rausgestellt dass die ach so provinziellen Deutschen mit ihrer "Neidgesellschaft" und "Heuschreckendebatte" richtig lagen, die Ironie liegt darin dass außer den Populisten von Links- und Rechtsaußen keiner in der Politik auf diese Sorgen im Volk eingegangen ist. Und dass es keinen "Boom" gab sondern nur eine Panikblüte deren Zenit jetzt überschritten ist. Auch hier haben wir die Ironie dass die Deutschen dennoch mitgezogen werden, in den Abgrund, obwohl sie die Schuldenparty gar nicht mitgefeiert haben (Kreditkarten für den endlosen Konsum ohne Reue, Hypothekentricks als Geldautomat,..) leiden sie nun am selben Kater. Dabei saßen sie daheim am Tisch und haben Mensch-Ärger-Dich-Nicht gespielt und dabei billiges Bier und No-Name Chips geknabbert während Iren, Spanier, Schweizer und Co zur Orgie ins P1 nach München gefahren sind.
Nun ja. Ob hier auch Rollmöpse helfen?
Die Deutschen "werden" mitgezogen in den Abgrund??? Laecherlich - was denken Sie denn, wohin die Exportnation Deutschland ihre Produkte verkauft hat? Wenn in Irland eine Kreditkarte platzt, ist der mit ihr gekaufte VW Golf doch laengst bezahlt.
Die Deutschen "werden" mitgezogen in den Abgrund??? Laecherlich - was denken Sie denn, wohin die Exportnation Deutschland ihre Produkte verkauft hat? Wenn in Irland eine Kreditkarte platzt, ist der mit ihr gekaufte VW Golf doch laengst bezahlt.
Nun zum Beispiel weil die Iren sich mit ihren hoeheren Loehnen im Bauboom standardmaessig und mit Miele Waschmaschinen, Siemens Kuehlschraenken und Vorwerck Staubsaugern eingedeckt haben.
Auch ist Ihre These vom Steuerparadies Irland zumindest in Bezug auf die Privathaushalte nicht richtig: Zwar sind die Einkommenssteuern recht niedrig, bei einer Mehrwertsteuer von 21,5 Euro auf ohnehin schon sehr hohe Produktpreise, stellt sich das Verhaeltnis von Mindestlohn und Kaufkraft aber ein wenig anders dar, als es auf den ersten Blick scheint. Fuer 7 Euro (was netto vom Mindestlohn uebrigbleibt), kann man in Irland gerade mal eine Packung Toilettenpapier und 2 Joghurt kaufen.
Häufig wird das Argument gebracht, Deutschland müsse den EU Staaten, die sich verschuldet haben helfen, damit sie mit diesem Geld weiter dt. Produkte kaufen.
Nach dieser Argumentation könnte man auch fordern das ALG II auf 400 Euro im Monat anzuheben, damit Arbeitslose mehr Geld haben, um zu konsumieren. Bei den Sozialleistungen in D wird allerdings immer mehr gespart mit dem Argument man müsse die Eigeninitiative fordern, es müsse mehr Freiheit geben, die Steuern seien zu hoch usw.... Wie kann man einerseits immer weitere soziale Kürungen in D fordern und gleichzeitig bei der EU so großzügig sein ? Ist das nicht ein Widerspruch ?
Ich habe in einer englischen Zeitung gelesen, dass das Model der Eurobonds den dt. Steuerzahler pro Jahr 3 Milliarden zusätzlich kosten würde. Damit könnte man z.B. auch das Kindergeld um 50 Euro pro Monat anheben oder einen Transrapid von Hamburg nach Berlin bauen... Das würde die Binnenkonjunktur und den Konsum vielleicht stärker ankurbeln als höhere Transferzahlungen an die EU.
Häufig wird das Argument gebracht, Deutschland müsse den EU Staaten, die sich verschuldet haben helfen, damit sie mit diesem Geld weiter dt. Produkte kaufen.
Nach dieser Argumentation könnte man auch fordern das ALG II auf 400 Euro im Monat anzuheben, damit Arbeitslose mehr Geld haben, um zu konsumieren. Bei den Sozialleistungen in D wird allerdings immer mehr gespart mit dem Argument man müsse die Eigeninitiative fordern, es müsse mehr Freiheit geben, die Steuern seien zu hoch usw.... Wie kann man einerseits immer weitere soziale Kürungen in D fordern und gleichzeitig bei der EU so großzügig sein ? Ist das nicht ein Widerspruch ?
Ich habe in einer englischen Zeitung gelesen, dass das Model der Eurobonds den dt. Steuerzahler pro Jahr 3 Milliarden zusätzlich kosten würde. Damit könnte man z.B. auch das Kindergeld um 50 Euro pro Monat anheben oder einen Transrapid von Hamburg nach Berlin bauen... Das würde die Binnenkonjunktur und den Konsum vielleicht stärker ankurbeln als höhere Transferzahlungen an die EU.
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