Diskothek Klassik
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Oktett in der Version für Klavier zu vier Händen
Mendelssohns Oktett für acht Streicher gehört als jugendliche Genietat zu den sagenhaften Meisterwerken des 19. Jahrhunderts. Mit sechzehn Jahren hat er es geschrieben. Befeuert von einer juvenilen Lust, alles zu können, fängt seine Fantasie darin an zu fliegen. Den himmelsstürmenden Schwung, der dem Stück innewohnt, lässt das Klavierduo Tal/Groethuysen auch durch die von Mendelssohn selbst erstellte Bearbeitung für Klavier fegen. Man muss nur hören, wie leicht und irrlichternd sie das berühmte Scherzo geben, eine Luft- und Geistermusik, die koboldhaft dahinhuscht. Die CD (die auch eine Klavierversion der Symphonie Nr.1, op. 11 enthält) dass Mendelssohnscher Esprit nicht an die Instrumenation gebunden ist. Claus Spahn
Yaara Tal und Andreas Groethuysen (Klavier) Sony 88697431602
- Datum 05.03.2009 - 07:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 05.03.2009 Nr. 11
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