Digitale Hoffnungsträger

Die Computermesse Cebit ist in diesem Jahr eine Demonstration der Bescheidenheit. Die Zahl der Aussteller ging im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 4300 zurück. Fast die Hälfte der deutschen IT-Unternehmen rechnet damit, dass Aufträge und Umsätze sinken, berichtet der Branchenverband Bitkom. Alle Hoffnungen ruhen auf der Politik, die in ihren Konjunkturpaketen rund 500 Millionen Euro für entsprechende Investitionen bereitstellt. Martin Jetter (Foto), Deutschland-Chef des US-Konzerns IBM, verspricht sich davon eine Belebung des Geschäfts mit Computern, Software und Beratung.

Vor Kurzem stellte die Bundesregierung zudem ihre Breitband-Strategie vor. Demnach sollen bis Ende 2010 alle Haushalte über Internetzugänge mit einer Geschwindigkeit von einem Megabit pro Sekunde verfügen. Bis 2014 soll die Datenrate für drei Viertel der Haushalte auf 50 Megabit pro Sekunde steigen, etwa um Filme übertragen zu können. Dazu sollen mit Bundeshilfe Leitungen verlegt und ungenutzte Funkfrequenzen vergeben werden. roh

 
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