Energie Moratorium mit MehrwertSeite 2/2

Freilich hat das CCS-Projekt Dimensionen, die Zweifel an seiner Realisierung aufkommen lassen. Tausende Kilometer Pipelines zwischen Kraftwerken und potenziellen Lagerstätten – ganz überwiegend unter der norddeutschen Tiefebene – müssten neu gebaut werden. Ob die unterirdischen Kavernen das Gas wirklich für Jahrhunderte sicher speichern, ist noch nicht schlüssig nachgewiesen. Dazu kommen die Kosten: Bislang erhöht das CCS-Verfahren den Energieverbrauch eines Kraftwerks um mindestens ein Viertel, entsprechend mehr Kohle muss also eingesetzt werden, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen. Zudem ist nicht nur die Nachrüstung eines alten Meilers teuer, auch der Neubau eines »grünen« Meilers kostet viel. Rechnet man all dies zusammen, würde jede Tonne eingesparten Kohlendioxids die Kraftwerksbetreiber nach einer Prognose der Internationalen Energieagentur zwischen 40 und 90 Euro kosten. Das ist deutlich mehr als der Tonnenpreis für CO2, der gegenwärtig im europäischen Emissionshandel gezahlt wird. Nach dem heutigen Stand der Technik ist also klar: CCS rechnet sich nicht.

Dennoch wäre es falsch, das Verfahren ohne weitere Erprobung zu begraben. Möglicherweise stimmt ja, was die Branche hofft: dass die CO2-Lagerung wirklich sicher ist und die Kohlendioxid-Abscheidung billiger wird, wenn CCS erst einmal ausgereift ist und im großen Maßstab angewandt werden kann. Die Forderung der Kraftwerksbetreiber, der Staat müsse Pilotprojekte und den Bau erster »sauberer« Meiler finanziell unterstützen, ist deshalb angemessen. Schließlich wurden auch Wind- und Solarenergie mit dem Geld der Steuerzahler gepäppelt – und das lange bevor klar war, dass hier Branchen heranwachsen, die nicht nur für Klimaschutz, sondern auch für wirtschaftlichen Erfolg sorgen.

Diese Branchen werden allerdings noch für lange Zeit nicht sicherstellen können, dass Kohle weitgehend überflüssig wird – in Deutschland nicht, in Europa nicht, in Indien oder China schon überhaupt nicht. CCS könnte damit auf dem Weg in ein künftiges, nichtfossiles Energiezeitalter eine Brückentechnologie sein, die tatsächlich Klimaschutz und Kohlenutzung verbindet.

Dass sie funktioniert, muss die Branche nun beweisen. Die Zeit und das Geld dafür müssen ihr gegeben werden. Nur eine Frage bleibt offen, und mit ihr sollten Politiker in Bund und Ländern die Kraftwerksbetreiber künftig quälen: Wenn deren Ansicht stimmt, das CCS eine CO2-arme Zukunft schafft – warum dann jetzt schon neue Kohlemeiler bauen? Warum nicht warten – so lange, bis aus einer Zukunftstechnologie tatsächlich angewandte Technik geworden ist?

Ein Kraftwerk hat eine Lebensdauer von 50 Jahren. CCS zu erforschen und zu erproben und zugleich bundesweit ein Moratorium für den Neubau von Kohlemeilern zu verfügen wäre eine gute Investition in die Zukunft des Planeten.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
    • otto_B
    • 18.03.2009 um 8:48 Uhr

    Das Wort "Atom" wird in den Artikel garnicht erwähnt, es ist lediglich die Rede davon, daß in D. 50 Prozent des Stromes aus Kohle erzeugt würden. Und der Rest? Für den derzeit (noch) gegebenen Atom-Anteil ist ja für die jetzt unmittelbar folgenden Jahre ein Szenario gesetzlich vorgegeben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die "Realpolitik" im Jahre 2001 die Sache als Auseinandersetzung an zwei Fronten klar vor Augen hatte. Es stehen also summa sumarum 80 Prozent der deutschen Stromerzeugung zur Disposition.
    Und wenn man "Baustellen" wie Elektroauto und Erdwärmeheizung hinzunimmt, ist ja nicht unbedingt eine Schrumpfung des Strommarktes ("Einsparung") absehbar.
    In den kommenden 12 Jahren (der Stichtag war doch im Jahre 2021?) sollen also ~30 Prozent der deutschen Stromerzeugung vom Netz gehen. (verschlissene Kohle-Kapazitäten werden in der Zeitspanne auch noch anfallen? -- und nicht ersetzt werden----?)
    Gas und Offshore-Wind sollen es richten. Keine Kohle-Neubauten? Hoffen wir mal, daß die Sauna-Freundschaft zwischen den Herren Schröder und Putin uns das nötige Gas beschert. Wie gesagt. wir reden hier über 80% der deutschen Stromerzeugung. (und emmissionsfrei ist das Gas ja auch nicht......)
    Und was an Milliarden Tonnen vergrabenen Kohlendioxides weniger gefährlich sein soll als an einem atomaren Endlager, da würd ich auch gerne mal detaillierte Abhandlungen lesen.

  1. In den nächsten 10 Jahren müssen, wenn es beim Atomausstieg bleibt, über 20 GW an Kraftwerkskapazität in Deutschland ersetzt werden. Und so ein Kraftwerksneubau erfordert (auch wegen der Proteste von Umweltschützern und Nachbarn) einen Vorlauf von etwa 5 Jahren. Wie also stellt der Autor sich das mit dem "Abwarten" vor? Übrigens sind die alten Meiler, die derweil weiterlaufen, noch deutlich "dreckiger" als Neubauten. Wer "abwarten" will, muß als erstes den Atomausstieg rückgängig machen.

    Und: es ist gar nicht schwer,ein neues Kohlekraftwerk so zu bauen, daß CCS jederzeit nachgerüstet werden kann. Lediglich die Standortfrage (=Entfernung zum nächsten potenziellen CO2-Speicher) ist mit dem Neu baufestgelegt.

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    in einer Welt mit unbegrenzten Geldmitteln und fehlenden Bürgerrechten. Das Nachrüsten von Kohlekraftwerken ist aus heutiger Sicht sehr kostenaufwändig (Leitungsbau vom Standort zu den Cavernen) und würde wahrscheinlich auf massiven Widerstand in der Bevölkerung stoßen (wie beim derzeitigen Bau der Leitung von Bayer). Daher ist es zweifelhaft, ob die Energieversorgungsumternehmen diese hohen finanziellen Belastungen, zeitlichen Verzögerungen und negativen Imagefolegen wirklich auf sich nehmen werden. Dies müsste schon gesetzlich festgeschrieben sein, dass beim heutigen Neubau eines Kohlekraftwerks eine CCS-Verpflichtung für die Zukunft besteht. Aber ob dies eine wirkliche Lösung ist? Zumal noch nicht genau abzusehen ist, wann die Technik marktreif ist, die Meinungen gehen da je nach Studie auseinander (2015, 2020, 2025,...)

    in einer Welt mit unbegrenzten Geldmitteln und fehlenden Bürgerrechten. Das Nachrüsten von Kohlekraftwerken ist aus heutiger Sicht sehr kostenaufwändig (Leitungsbau vom Standort zu den Cavernen) und würde wahrscheinlich auf massiven Widerstand in der Bevölkerung stoßen (wie beim derzeitigen Bau der Leitung von Bayer). Daher ist es zweifelhaft, ob die Energieversorgungsumternehmen diese hohen finanziellen Belastungen, zeitlichen Verzögerungen und negativen Imagefolegen wirklich auf sich nehmen werden. Dies müsste schon gesetzlich festgeschrieben sein, dass beim heutigen Neubau eines Kohlekraftwerks eine CCS-Verpflichtung für die Zukunft besteht. Aber ob dies eine wirkliche Lösung ist? Zumal noch nicht genau abzusehen ist, wann die Technik marktreif ist, die Meinungen gehen da je nach Studie auseinander (2015, 2020, 2025,...)

  2. in einer Welt mit unbegrenzten Geldmitteln und fehlenden Bürgerrechten. Das Nachrüsten von Kohlekraftwerken ist aus heutiger Sicht sehr kostenaufwändig (Leitungsbau vom Standort zu den Cavernen) und würde wahrscheinlich auf massiven Widerstand in der Bevölkerung stoßen (wie beim derzeitigen Bau der Leitung von Bayer). Daher ist es zweifelhaft, ob die Energieversorgungsumternehmen diese hohen finanziellen Belastungen, zeitlichen Verzögerungen und negativen Imagefolegen wirklich auf sich nehmen werden. Dies müsste schon gesetzlich festgeschrieben sein, dass beim heutigen Neubau eines Kohlekraftwerks eine CCS-Verpflichtung für die Zukunft besteht. Aber ob dies eine wirkliche Lösung ist? Zumal noch nicht genau abzusehen ist, wann die Technik marktreif ist, die Meinungen gehen da je nach Studie auseinander (2015, 2020, 2025,...)

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    • th
    • 25.06.2009 um 14:11 Uhr

    Es geht nicht um "Meiler" - ein schon damals verniedlichend erfundener Begriff für Kernkraftwerke: ein Meiler dient eigentlich der Erzeugung von Holzkohle aus Holz (s. etwa der Artikel zur Holzkohle in Wikipedia) durch Erhitzen unter Luftabschluss.

    Es geht auch nicht um "Cavernen" - d.h. "Hohlräumen" -, sondern um Aquifere (wasserführende Gesteinsschichten) und andere Gesteinsschichten, die fähig sind, in Porenräumen Gas zu speichern - z.B. ehemalige Erdgaslagerstätten, in denen das Erdgas vorher auch über Millionen Jahre verblieben ist.

    Schliesslich soll die Bayer-Pipeline im Rheinland Kohlenmonoxid transportieren: ein Gas, das schon in geringster Konzentration hochgiftig ist.

    Dagegen geht es hier um die Speicherung von Kohlendioxid - ein Bestandteil der Atemluft, welcher zwar in hohen Konzentrationen gefährlich ist, und zur Erderwärmung beiträgt, welcher aber von jedem von uns ständig ausgeatmet wird, und in jeder Mineralwasserflasche steckt.

    • th
    • 25.06.2009 um 14:11 Uhr

    Es geht nicht um "Meiler" - ein schon damals verniedlichend erfundener Begriff für Kernkraftwerke: ein Meiler dient eigentlich der Erzeugung von Holzkohle aus Holz (s. etwa der Artikel zur Holzkohle in Wikipedia) durch Erhitzen unter Luftabschluss.

    Es geht auch nicht um "Cavernen" - d.h. "Hohlräumen" -, sondern um Aquifere (wasserführende Gesteinsschichten) und andere Gesteinsschichten, die fähig sind, in Porenräumen Gas zu speichern - z.B. ehemalige Erdgaslagerstätten, in denen das Erdgas vorher auch über Millionen Jahre verblieben ist.

    Schliesslich soll die Bayer-Pipeline im Rheinland Kohlenmonoxid transportieren: ein Gas, das schon in geringster Konzentration hochgiftig ist.

    Dagegen geht es hier um die Speicherung von Kohlendioxid - ein Bestandteil der Atemluft, welcher zwar in hohen Konzentrationen gefährlich ist, und zur Erderwärmung beiträgt, welcher aber von jedem von uns ständig ausgeatmet wird, und in jeder Mineralwasserflasche steckt.

    • Lyaran
    • 18.03.2009 um 10:29 Uhr

    Also CCS an sich ist keine Verfahren. Es gibt vier Verfahren um CCS zu erreichen. Von diesen Verfahren ist EINES nachrüstbar, das ineffektivste.

    Man sollte sich klarmachen das der Einsatz der unterschiedlichen CCS-Verfahren den CO2 Ausstoß um 25-30 % erhöht. Das bedeutet natürlich auch die Haltbarkeit der Kohlevorkommen wird um diesen Betrag reduziert. Und dann? Wenn die Kohle auch weg ist? Unsere Nachkommen haben dann keine Kohle aber enorme CO2 Mengen unter sich. Und das alles nur weil unsere Generation zu faul war sich mal abseits von Lobbyismus und anderen politischen Interessen Gedanken über ein tragfähiges System zu machen.
    Wir können auf gar nichts stolz sein!

    • Tom75
    • 18.03.2009 um 11:35 Uhr

    Wenigstens hier bei der Zeit hätte ich mir eine gründlichere und umfassendere Herangehensweise an diese doch sehr weitgreifende Thematik gewünscht.
    Herausgekommen ist ein zutiefst oberflächlich recherchierter Artikel, welcher von den schon bereits zu diesem Thema in anderen Medien veröffentlichten Pendants nicht zu unterscheiden ist.
    Es beginnt schon damit, dass man den auf dem Gebiet der Klimaforschung tätigen James Hansen als "Energieforscher" anpreist.
    Die schon fast hysterische Fixierung auf das CO2-Problem in Verbindung mit der Kohleverbrennung lässt die anderen unmittelbaren Folgen wie SO2-, Ruß und Schwermetallfreisetzung , den immensen Landschaft- und Wasserverbrauch völlig außen vor. Wie vor einigen Tagen in der Presse zu vernehmen, scheint die viel billigere Rauchgasentschwefelung in allen anderen Teilen der Erde (außer in Europa) eine für die breite Anwendung noch zu teure Angelegenheit zu sein. Und da will man schon das nächste viel viel teurere Projekt angehen?
    Dass diese Technologie einen immensen technischen wie energetischen Aufwand erfordert, findet zwar noch Erwähnung, woher dieser aber kommen soll, davon erfährt man hier gar nichts. Einzig allein "irgendwelche" Prognosen zum künftigen
    Kohlebedarf kommen hier zur Sprache. Das die dafür nötigen Kohlereserven in den meisten Ländern in den letzten Jahren drastisch abgewertet wurden, sucht man in diesem Zusammenhang aber vergeblich.
    Stattdessen geht es hier um mögliche Subventionen und allerlei anderen höchst unspezifischen Firlefanz.
    Die CCS-Technologie ist bereits tot, toter gehts nicht mehr. Das traut man sich nur nicht einzugestehen. Wenn man sich der Problematik vom Grunde her nähern würde, könnte man auch selber zu dieser Antwort kommen.

  3. wie der gesamte "erneuerbare" Energie-Quatsch. Sonst nichts. Worum es den Energiekonzernen momentan geht ist einfach nur, möglichst viele emissionsintensive Kraftwerke zu bauen, solange die Emissions-Zertifikate noch kostenlos sind, und diese EZ so etwa Ende des nächsten Jahrzehnts zu verkaufen.
    In der Zwischenzeit werden die Endkunden noch ein bischen geschröpft und Subventionen abkassiert für Irrsinnsprojekte, auf die man einen grünen Punkt draufmalen darf.
    Technisch ist es sicherlich möglich, CO2 aus Rauchgas abzuscheiden, warum auch nicht, spätestens bei der Frage nach der Endlagerung von Mengen im Bereich von 10E9 tonnen erledigt sich der Fall von selbst. Soll das verflüssigt und ständig gekühlt werden ? Oder lieber unter hohem Druck ?
    Insgesamt ist dieses Thema eigentlich eine Beleidigung jeglicher Inteligenz.

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    • otto_B
    • 18.03.2009 um 14:36 Uhr

    Ich würd mal nicht so straff rangehen.
    Das Prinzip kann man an jeder Selterwasserflasche sehen. Da sind ca. 5 bar Druck drauf, und damit lösen sich ca. 5 Gramm Kohlendioxid in einem Liter Wasser. In einer Tiefe von XY-hundert Metern ist der Druck höher, und da löst sich sicher noch ein bischen mehr.
    Pro Kilowattstunde erzeugten Stromes werden damit im Grundwasserleiter X Liter Selterwasser erzeugt, und die sollen dann bis zum Jüngsten Tag auch dort bleiben.
    ....warum soll das nicht funktionieren? Man spricht von "salinen Aquiferen", die das Etikett "geeignet" draufgedrückt bekommen. Die Kapazitäten seien angeblich garnicht so gering........ Der geologische Untergrund weitläufiger Gegenden (vorzugsweise in Norddeutschland war zu hören?) wird damit in Müllkippen für CO2 verwandelt.
    Die sind natürlich dicht.- Genauso dicht, wie wie die Antiatombewegung ganz genau weiß, daß ein atomares Endlager UNdicht ist.
    Das Potential eines natürlichen CO2-Ausbruch kennt man seit garnicht allzulanger Zeit, da war ja mal was am Nyos-See in Afrika. Da gab's anderthalb Tausend Tote.
    Aber CCS hat damit natürlich überhaupt nichts zu tun........
    Was den "Technokraten" zu Anti-AKW-Zeiten das Leben schwermachte, das wird diesmal alles ganz anders........

    • otto_B
    • 18.03.2009 um 14:36 Uhr

    Ich würd mal nicht so straff rangehen.
    Das Prinzip kann man an jeder Selterwasserflasche sehen. Da sind ca. 5 bar Druck drauf, und damit lösen sich ca. 5 Gramm Kohlendioxid in einem Liter Wasser. In einer Tiefe von XY-hundert Metern ist der Druck höher, und da löst sich sicher noch ein bischen mehr.
    Pro Kilowattstunde erzeugten Stromes werden damit im Grundwasserleiter X Liter Selterwasser erzeugt, und die sollen dann bis zum Jüngsten Tag auch dort bleiben.
    ....warum soll das nicht funktionieren? Man spricht von "salinen Aquiferen", die das Etikett "geeignet" draufgedrückt bekommen. Die Kapazitäten seien angeblich garnicht so gering........ Der geologische Untergrund weitläufiger Gegenden (vorzugsweise in Norddeutschland war zu hören?) wird damit in Müllkippen für CO2 verwandelt.
    Die sind natürlich dicht.- Genauso dicht, wie wie die Antiatombewegung ganz genau weiß, daß ein atomares Endlager UNdicht ist.
    Das Potential eines natürlichen CO2-Ausbruch kennt man seit garnicht allzulanger Zeit, da war ja mal was am Nyos-See in Afrika. Da gab's anderthalb Tausend Tote.
    Aber CCS hat damit natürlich überhaupt nichts zu tun........
    Was den "Technokraten" zu Anti-AKW-Zeiten das Leben schwermachte, das wird diesmal alles ganz anders........

    • otto_B
    • 18.03.2009 um 14:36 Uhr

    Ich würd mal nicht so straff rangehen.
    Das Prinzip kann man an jeder Selterwasserflasche sehen. Da sind ca. 5 bar Druck drauf, und damit lösen sich ca. 5 Gramm Kohlendioxid in einem Liter Wasser. In einer Tiefe von XY-hundert Metern ist der Druck höher, und da löst sich sicher noch ein bischen mehr.
    Pro Kilowattstunde erzeugten Stromes werden damit im Grundwasserleiter X Liter Selterwasser erzeugt, und die sollen dann bis zum Jüngsten Tag auch dort bleiben.
    ....warum soll das nicht funktionieren? Man spricht von "salinen Aquiferen", die das Etikett "geeignet" draufgedrückt bekommen. Die Kapazitäten seien angeblich garnicht so gering........ Der geologische Untergrund weitläufiger Gegenden (vorzugsweise in Norddeutschland war zu hören?) wird damit in Müllkippen für CO2 verwandelt.
    Die sind natürlich dicht.- Genauso dicht, wie wie die Antiatombewegung ganz genau weiß, daß ein atomares Endlager UNdicht ist.
    Das Potential eines natürlichen CO2-Ausbruch kennt man seit garnicht allzulanger Zeit, da war ja mal was am Nyos-See in Afrika. Da gab's anderthalb Tausend Tote.
    Aber CCS hat damit natürlich überhaupt nichts zu tun........
    Was den "Technokraten" zu Anti-AKW-Zeiten das Leben schwermachte, das wird diesmal alles ganz anders........

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    wenn wir es schaffen, die Menschen gesetzlich dazu zu zwingen, täglich so 100 l Mineralwasser zu trinken und niemals zu pupsen,das wären, ...moment..., bei 80 millionen ....., so ca 40 Millionen kilogramm CO2, täglich ! Na ich bin erleichtert, alles wird gut !

    wenn wir es schaffen, die Menschen gesetzlich dazu zu zwingen, täglich so 100 l Mineralwasser zu trinken und niemals zu pupsen,das wären, ...moment..., bei 80 millionen ....., so ca 40 Millionen kilogramm CO2, täglich ! Na ich bin erleichtert, alles wird gut !

  4. wenn wir es schaffen, die Menschen gesetzlich dazu zu zwingen, täglich so 100 l Mineralwasser zu trinken und niemals zu pupsen,das wären, ...moment..., bei 80 millionen ....., so ca 40 Millionen kilogramm CO2, täglich ! Na ich bin erleichtert, alles wird gut !

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