Wirtschaftskrise Woher der Optimismus?
Sieben Wirtschaftsexperten erklären, warum die Krise bald vorbei ist
Einige sind Zweckoptimisten. Ben Bernanke zum Beispiel, der amerikanische Notenbankchef. Als der am vergangenen Wochenende in einem Fernsehinterview von den ersten »grünen Trieben« eines neuen Aufschwunges sprach, löste er Kurssprünge an den Weltbörsen aus.
Andere sind Spielertypen. Rory Robertson zum Beispiel, ein Zinsstratege der Macquarie Bank in Sydney, der es mit einer frechen Konjunkturwette in den australischen Medien zu Ruhm gebracht hat. Wenn die Immobilienpreise in Australien so schrecklich einbrechen, wie es einige Ökonomen verbreiten, wettet Robertson, dann will er zu Fuß zum höchsten Berg Australiens laufen und seine 2228 Meter erklimmen (andernfalls muss ein pessimistischer Wirtschaftsprofessor dort hinauf).
Doch gibt es auch eine ganze Schar von Prognostikern in den Analysefirmen, Banken und Forschungsinstituten der Welt, die aus ganz seriösen Gründen gegen den Mainstream rudern. Sie glauben: Diese Krise ist überschätzt. Sie wird nicht ganz so schlimm. Oder sie wird doch schlimm, aber ähnlich schnell wieder vorüber sein, wie sie gekommen ist.
- Datum 23.03.2009 - 14:40 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 19.03.2009 Nr. 13
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Prognosen sind grundsätzlich mit Unsicherheit behaftet. Insbesondere, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen!
Ok, 3 EURO in das Phrasenschweinderl... ;-)))
Bei solchen "Experten"-Beiträgen beginnt man doch unmittelbar zu verstehen, wie groß die Probleme eigentlich sind. Ein Flaschengeist aus dem Elfenbeinturm z.B. redet hier wirr von "Spuk". Damit werden die "Wirtschaftswissenschaften" nun endlich sehr treffend auf Begriffe der Parapsychologie zurückgeführt, gemeinhin auch als Spökenkiekerei bezeichnet. Genauso ernst sollte man diese Beiträge dann auch nehmen.
Ach ja, und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind bisher gering? Nur leider wird dies in 3 Monaten sehr viel anders aussehen. Und in den nächsten 3 Jahren leider auch noch.
Wie kommt man eigentlich darauf, einen Steuerberater, der nicht nachvollziehbar einen Professoerentitel trägt, hier seinen Senf absondern zu lassen?
Stefan Homburg leitet das Institut für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover:
Da wir mit den gegebenen wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht vorhersagen können, wann dieser Spuk wieder vorbei ist – vielleicht ist es schon sehr bald der Fall –, erscheint mir die augenblickliche Grabesstimmung unverhältnismäßig. Das ist eher eine Art Massensuggestion. Seien wir realistisch: Die Auswirkungen am Arbeitsmarkt sind bisher gering. Die Wirtschaftsleistung schrumpft zwar, aber damit fallen wir ungefähr wieder auf das Niveau von 2007 zurück. Das war ein Jahr, in dem es uns nicht schlecht ging.
mit dem Auftrag, den Leuten Sand in die Augen zu streuen.
Ich finde sie haben einen wichtigen Faktor übersehen das ist die Selbstheilungsprozess, "Alles was in Bewegung ist kommt zu einem Form"
wie das Bild am ende aussehen wird kann keiner sagen, dazu müsste man das schwerwiegende Kernprozess gut kennen das dies ganze antreibt und Handlungen und Entscheidungen vorhersehen können, aber die Natürliche und Unabhängige Heilung eines Marktes ohne Berücksichtigung auf das einzelne das ist die Selbstheilungsprozess.
hatte wohl die gleiche Quelle für den Optimismus.
(Anmerkung: Bitte bleiben Sie bei Ihren Vergleichen im Rahmen des guten Geschmacks. Die Redaktion/jk)
Wer seine Existenzgrundlagen in der Zukunft zur Disposition gestellt sieht, der greift zur Schönfärberei, zur Wundergläubigkeit und zum Wunschdenken.
Da aber diese Methoden auch die Grunlagen waren, als in wirtschafts-, steuer- und finanzpolitischer Hinsicht die entscheidenden Fehler gemacht wurden und die Behauptung aufgestellt worden ist, Geld könne Geld machen, da hat man bereits den Genickschuss vollzogen, aufgrund dessen der gesamte Finanzspekulationskapitalismus heute verendet.
Amüsant dabe ist die Verblüffung und Überraschung, die heute all die begeisterten Herolde dieser Politik, die unter dem Tarnnamen Neue Soziale Marktwirtschaft und Agenda 2010 so erfolgreich den Menschen verkauft wurde, bei der Wahrnehmung der Exitusfolgen an den Tag legen.
Essen kommt von arbeiten. Das ist so elementar, wie die Tatsache, dass Wasser nass ist.
Auch wenn die Apologeten des gegenwärtigen Finanzanlagenbescheißer-kapitalismus mit Hilfe der Herren Kohl (Finanzierung der Eingliederung der Ostzone durch die Enteignung der Finanzreserven der Sozialversicherungsträger), Genscher (Pilotprojektleiter "Göttinger Gruppe"), Schröder-Fischer - Unternehmenssteuer(d)efrom 2000, Schröder-Fischer - MoRaKG usw. ihre Neuaufführung von H.Chr. Andersens "Des Kaiser's Neue Kleider" so erfolgreich an die Frau und den Mann brachten - essen kommt von arbeiten.
Und Geld - nun, das ist vielleicht unbequem und bitter als Erkenntnis: Geld ist immer nur die Menge aller Güter und Waren, die eine Gesellschaft produziert hat und in der Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen auf dem Konto Geldvermögen verbuchen kann. Der Rest ist einfach nur Betrug und Bescheißerei.
Also Leute - auf eine neue Stunde Null. Auf ein neues Wirtschaftswunder.
Experience is the only way to understand.
wenn solche Leute von wirtschaftlichen Aufschwung reden, dieser nicht zwangsläufig auch etwas positives fÜr Hans Mustermann bedeuten muß. Erinnern wir uns doch noch einmal kurz an die reinen Fakten zu Ende des letzten Wirtschaftsaufschunges. Hier stand am Ende ein Vermögensverlust z.Bsp. in Deutschland für 90% der Bevölkerung. Die Mechanismen welche hierzu geführt haben wurden jetzt noch einmal deutlich verstärkt.
Bedenkt man zusätzlich noch nach welchen Kriterien die Wirtschaftserfolge berechnet werden, war die "gefühlte" Diskrepanz schon bisher kein Wunder, in Zukunft wird sie es noch weniger sein.
Soviel Vorfreude auf den nächsten "wirtschaftlichen Aufschwung" ,hin oder her, mag sich da bei mir nicht einstellen.
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Ich fordere für alle Personen in Führungsverantwortung.
- jährlich eine Woche Sozialarbeit
- wöchentlich 3Stunden Geschichtsunterricht
- eine monatliche Buchbesprechung eines Science-Fiction-Romans.
mit gut gestreutem und staatlich mit Milliarden eingefettetem Portfolio wäre ich momentan auch nicht gerade pessimistisch, schliesslich ist ja die sog. "Krise" erst im Hinblick auf die Erwirtschaftung von "Krisengewinn" angezettelt worden, wie sonst auch hätte man es schaffen können, den Volkswirtschaften die Billiarden aus den sozialistisch-gichtigen Fingern zu entreissen und dafür sinvolle Investitionen, wie etwa Yachten und Autos für eine Million, zu tätigen ?
informiert sind.
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