US-Politik Revolutionär der Mitte

Barack Obamas Start als Präsident ist radikaler ausgefallen als von vielen erwartet. Der Neue im Weißen Haus nutzt die Krise – und verändert Amerika

Wie rot-grün sind Obamas Ansätze? Der neue starke Staat verteilt nicht nur Geld, er diktiert auch die Regeln

Wie rot-grün sind Obamas Ansätze? Der neue starke Staat verteilt nicht nur Geld, er diktiert auch die Regeln

Columbus/Ohio

Da ist er wieder, der Wahlkämpfer und große Kommunikator. Seit gerade einmal sechzig Tagen regiert Barack Obama im Weißen Haus, und schon ist er wieder im Land unterwegs. Gestern Florida, heute Ohio, morgen Kalifornien. Es steht nicht gut um Amerikas Wirtschaft, und die öffentliche Wut über die Selbstbedienungsmentalität einiger Finanzmanager wächst rapide. Der neue Präsident muss um Vertrauen werben für sein gewaltiges Sanierungsprogramm. In Columbus, Ohio, schüttelt er Hunderte von Händen, scherzt, klopft Schultern. Er ist gekommen, um hier seinen ersten kleinen Erfolg zu feiern. 25 Polizisten dieser Stadt hat er gerade mit 1,2 Millionen Dollar aus seinem Stimuluspaket den Job gerettet. »Seht her«, ruft er, »es geht allmählich aufwärts.«

Die Laune der Gäste im Saal ist gut, die Stimmung draußen eher verzagt. Zur selben Stunde melden die Arbeitsämter, dass 651000 Amerikaner im Februar ihre Jobs verloren haben. Wirtschaftsexperten streiten auf sämtlichen Fernsehkanälen wie die Kesselflicker darüber, ob 750 Milliarden Dollar für die Rettung der Finanzinstitute, 787 Milliarden für das Wirtschaftsankurbelungsprogramm und rund dreieinhalb Billionen Dollar für den nächsten Haushalt nicht eine gigantische Verschwendung seien. Warren Buffet, Amerikas zweitreichster Mann und Obama-Förderer, rät seinem Freund, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Vorrangig sei jetzt die Rettung der Banken, alle anderen Projekte – die Krankenversicherung für jedermann, bessere Schulen, grüne Energie – könnten warten. Die größte Gefahr für Obamas Projekt, so Warrens Botschaft, heiße Überforderung.

Obama spürt die wachsende Unruhe, auch deshalb hat er sich nach Columbus begeben. Doch in seiner Rede widerspricht er energisch den Empfehlungen zu Sparsamkeit und Selbstbeschränkung. »Das Risiko, zu wenig zu tun«, sagt er, »ist größer als das Risiko, zu viel zu tun.« Weil in dieser Krise alles mit allem zusammenhänge, dulde keines der Probleme Aufschub. »War bis vor Kurzem nicht die Katastrophe im Gesundheitswesen noch unser größtes Wirtschaftsproblem?« Die horrenden Krankheitskosten, marode Schulen und die Abhängigkeit von ausländischem Öl lähmten weiterhin Amerikas Wettbewerbsfähigkeit. »Das hat sich doch nicht verändert. Im Gegenteil, es wird mit der steigenden Arbeitslosigkeit noch schlimmer.« In Columbus sagt Obama: »Amerika steht an einer Wegkreuzung. Wir, Staat und Regierung, haben die Verantwortung zu handeln.« Die Leute applaudieren, rund sechzig Prozent der Amerikaner meinen, ihr Präsident habe recht.

Jeder Präsident würde gern das Steuer herumreißen – dieser tut es wirklich

Sechzig Tage erst ist Obama im Amt, und schon vollzieht sich eine Revolution. Manche sagen, das stimme nicht, alle neuen Präsidenten wollten das Steuer herumreißen, das sei uramerikanisch. Doch diesmal sind die Umwälzungen drastischer und umfassender. »Nie zuvor hat ein Präsident so gigantisch viel Geld in die Hand genommen«, sagt Politikprofessor James Pfiffner, der zahlreiche Bücher über Präsidentenwechsel geschrieben hat. Nie habe einer versucht, mit so vielen Milliarden das Land von Grund auf umzukrempeln. Und noch nie habe der Staat dabei so sehr an Einfluss gewonnen, nicht einmal in den dreißiger Jahren, als Präsident Franklin Roosevelt sein New-Deal-Programm auflegte.

Obama ist ausgezogen, sein Land wirtschaftlich wieder stark zu machen und zugleich sozialer, gerechter, friedlicher und grüner. Dabei ist der schwarze Demokrat kein geborener Revolutionär. Wandel, change , war zwar das erfolgreiche Leitmotiv seines Wahlkampfs. Doch programmatisch tastete er sich zunächst eher vorsichtig voran und beschränkte sich anfänglich vor allem auf sein Nein zum Irakkrieg. Erst die Krise hat ihn so entschlossen gemacht: Millionen Amerikaner ohne Arbeit, 46 Millionen ohne Krankenversicherung, eine rasant wachsende Zahl junger Menschen ohne Schul- oder Collegeabschluss, eine nicht enden wollende Liste mit Umweltsünden, die gesamte Autoindustrie vorm Zusammenbruch und Billionen Dollar Verluste am Aktien- und Immobilienmarkt. Ein enger Mitarbeiter des Präsidenten erzählt: Irgendwann im letzten Jahr habe Obama zu seinen Leuten gesagt, man müsse diese gigantische Krise »als einmalige Chance begreifen, um Amerika von Grund auf umzukrempeln«.

Dabei ist Obama kein geborener Etatist. Eigentlich ist er ein Anhänger des uramerikanischen Ideals, dass jeder seines Glückes Schmied sei. Doch was er auf seinen Wahlkampfreisen gesehen hatte, erschütterte diesen Glauben. Neulich, als er zum ersten Mal als Präsident vorm Kongress sprach, stellte er ein junges Mädchen vor, das neben seiner Ehefrau Michelle auf der Ehrentribüne Platz nehmen durfte. Die vierzehnjährige Ty’Sheoma Bethea stammt aus dem schwarzen Provinznest Dillon in South Carolina und hatte das Parlament in einem Brief dringend darum gebeten, Geld für Renovierungsarbeiten freizugeben. Ihr Schulgebäude drohe einzustürzen, und mindestens achtmal am Tag müsse der Unterricht unterbrochen werden, wenn Züge über die nahe gelegenen Gleise ratterten.

Es sind diese Erfahrungen, die Obamas Zweifel daran nähren, dass man Amerikas Zukunft allein dem Markt überlassen dürfe. »Wir müssen Staat und Regierung wieder stärken«, meint er in Columbus, »denn sie sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung.« Aber ebenso pragmatisch wie undogmatisch sagt er bei anderer Gelegenheit: »Ich will, dass alle Amerikaner krankenversichert werden«, aber wenn jemand wisse, wie man das ohne Einmischung des Staates erreichen könne, sei ihm das recht. »Ich bin für jede bessere Idee dankbar.« Oder: »Ich bestehe darauf, unseren Kohlendioxidausstoß zu senken«, aber wenn jemand eine Lösung ohne staatlichen Zwang sehe, möge er bitte vortreten.

Obama ist ein bisschen rot-grün und ein bisschen sozialdemokratisch, aber in Fragen der Werte und der Moral ebenso christlich-konservativ. Er unterstützt Konfessionsschulen, preist die abendliche Vorlesestunde am Kinderbett und will, dass Lehrer nach Leistung bezahlt werden. Im Grunde ist Obama, eigentlich ein Paradox, ein Revolutionär der Mitte. Von unbedingtem Veränderungswillen, unzweideutig in seinen Zielen, aber pragmatisch, umsichtig, oft gar vorsichtig und völlig undogmatisch auf dem Weg dorthin. Auch deshalb halten die Amerikaner, die zwar Veränderung wünschen, aber politische Radikalität und Extreme verachten, ihm weiterhin mehrheitlich die Stange.

Will man das Ausmaß der Umwälzungen ermessen, muss man sich die vergangenen acht Jahre unter George W. Bush vor Augen führen, mit ihrem ideologisch verbohrten Freund-Feind-Denken, der vielen Geheimniskrämerei, der hilflosen Steuern-immer-weiter-runter-Politik und der Borniertheit in Umwelt- und Klimaschutzfragen. Die neue Administration dagegen befreit Kalifornien von politischen Fesseln und erlaubt dem Bundesstaat, endlich Vorreiter bei der grünen Energie zu sein. Und immer wieder verhilft Obama der Herrschaft des Rechts zu ihrem Primat. Er löst binnen Jahresfrist das Gefangenenlager von Guantánamo auf, verbietet Folterverhöre und setzt seiner eigenen Präsidentenmacht engere Grenzen. 1200-mal hatte Bush in seinen acht Regierungsjahren Gesetzen aus dem Kongress mit eigenen schriftlichen Anmerkungen eine andere Stoßrichtung verliehen. Obama gelobt, dieses traditionelle Privileg des Präsidenten nur noch im Notfall in Anspruch zu nehmen. Der Präsident hat den Einfluss von Lobbyisten beschränkt und neue Transparenzregeln aufgestellt. Auf der Internetseite recovery.gov können Bürger demnächst per Mausklick verfolgen, ob die Dollar aus dem Stimuluspaket tatsächlich in neue Straßen und Brücken fließen.

Auch in der Außenpolitik hat Obama einen neuen Ton angeschlagen. Doch die größte Revolution findet in der Sozial- und Wirtschaftspolitik statt. Der neue starke Staat verteilt nicht nur das Geld, sondern diktiert auch die Regeln. Er schreibt vor, wie viel Gehalt Manager Not leidender Konzerne verdienen dürfen und dass Autokonzerne umweltschonende, batteriebetriebene Fahrzeuge bauen müssen. Er setzt fest, welche Schulmodelle öffentliche Förderung verdienen und zu welchen Bedingungen Hausbesitzer ihre Hypotheken umschulden dürfen. Und er stellt die Weichen für die Zukunft. Im neuen Haushaltsplan will Obama allein für die Gesundheitsreform und die Einführung einer staatlich gelenkten Krankenkasse als Konkurrentin der Privaten über 600 Milliarden Dollar bereitstellen. So entstehen verbriefte Ansprüche und eine Politik, die künftige Präsidenten nur schwer zurückschrauben können.

Der neue Held der Rechten wünscht sich öffentlich Obamas Scheitern

Obama sei ein »sozialistischer Aktivist«, schimpft der republikanische Gouverneur von South Carolina und lehnt es ab, auch nur einen Cent aus dem Stimuluspaket entgegenzunehmen. »Aus Prinzip!« Einlenken will er nur, wenn er mit den Millionen sein Haushaltsloch stopfen dürfe und sie nicht in irgendwelche »dusseligen Arbeitsbeschaffungsprogramme« stecken müsse. Andere konservative Gouverneurskollegen hingegen greifen gerne zu, wenn der Geldsegen kommt. Insgesamt aber wird der Widerstand von rechts mit jedem Tag massiver. Im Kongress stößt Obama inzwischen auf eine starre republikanische Ablehnungsfront. Der neue Held der Rechten, Radio-Talkmaster Rush Limbaugh, wünscht Obama sogar das Scheitern an den Hals und nährt den populistischen Zorn über dreiste Firmenmanager und Geldverschwendung. Die Opposition zielt auf Obamas verwundbare Stellen, ihr unerbittliches, fast hysterisches Nein demonstriert aber auch: Der schwarze Präsident ist nicht bloß ein Schönredner, sondern verändert Amerika tatsächlich.

Niemand weiß, ob seine Revolution Erfolg haben wird. Möglich, dass Obama scheitert und die Schuldenlawine die Chancen künftiger Generationen verschüttet. Aber ebenso gut möglich, dass Amerika mit Obama zu neuer Macht aufsteigt. »Wir stehen auf einem riesigen Versuchsfeld«, sagt Wirtschaftsguru Larry Summers. Ob das Experiment gelingt, wird auch von den Ministern und Beratern abhängen. Einige Niederlagen musste Obama bereits einstecken. Der republikanische Kandidat für das Handelsministerium demissionierte wegen politischer Differenzen. Mehrere Bewerber für hohe Regierungsämter stürzten über die neuen Ethikrichtlinien, die mehr als 1000 Seiten füllen. »Anfängerpech«, meinte Obama dazu lakonisch auf einer Pressekonferenz. Doch der Verlust des Gesundheitszars Tom Daschle schmerzt weit mehr, als Obama eingesteht. Denn diese Lücke ist nur schwer zu schließen.

Auf seinen Besuchen in der Provinz spürt Obama das wachsende Gegrummel. Zwar ist der Dollarsegen für neue Jobs populär, die Finanzspritzen für bankrotte Banken, pleitegegangene Autowerke und verschuldete Hauskäufer aber sind es nicht. Rastlos erklärt Obama deshalb, warum zur Rettung Amerikas gerade jetzt getan werden müsse, was auf den ersten Blick widersinnig erscheine: sündhaft viel Geld pumpen und verteilen, obwohl das Land bereits tief verschuldet ist; Banken und wichtige Konzerne freikaufen, obwohl deren Manager gesündigt haben; alle wichtigen Reformen gleichzeitig anpacken, obwohl eine allein schon schwer genug zu schultern ist.

Während Obama in Columbus vorn auf der Bühne Amerikas Erneuerungskraft beschwört, stecken hinter dem Vorhang drei seiner wichtigsten Berater die Köpfe zusammen. Sie haben in diesen Tagen die Idee für den nächsten großen Werbefeldzug der Obama-Revolution ausgeheckt. Die alten Netzwerke aus dem Wahlkampf mit über 13 Millionen E-Mail-Adressen werden wiederbelebt. Am Wochenende ziehen erneut kleine Trupps von Tür zu Tür, um Unterstützung für die nächste schwierige Etappe zu organisieren: den dreieinhalb Billionen teuren Haushalt mit den wichtigen Posten für die Gesundheits-, die Schul- und die Energiereformen zu verteidigen. Der Widerstand dagegen formiert sich bereits.

»Mr. President«, ruft ein Zuhörer, als Obama sich am Ende der Veranstaltung einen Weg durch die Menge bahnt, »drohen Sie, drohen wir alle uns zu verheben?« Für einen kurzen Moment stockt Obama, dann lehnt er sich vor, lächelt über das ganze Gesicht und sagt: »Wir haben es nicht geschafft, uns in guten Zeiten zu verändern – und auch nicht in Kriegszeiten. Wann also, wenn nicht jetzt!«

 
Leser-Kommentare
    • Neon
    • 21.03.2009 um 15:30 Uhr

    Barack Obama ist vielleicht der erste, wirklich aufrechte Regierungschef, der sich ungeachtet altherbrachter Denkweisen mueht, Probleme zu loesen. Solange eine Loesung gut ist, spielt es keine Rolle, ob Entruestung gerade mal von LINKS oder RECHTS kommt. Eingentlich entlarven sich so die abhaengigen Mandatstraeger(Radfahrer)?
    Ich zitiere: "Sie suchen einen Verantwortlichen? Kommen Sie zu mir, ich bin der Praesident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ich bin verantwortlich!"
    (Barack Obama in dieser Woche auf die Frage, wer in der Regierung wohl fuer AIG Bonuszahlungen verantwortlich sei.)
    Wo hat man soetwas von Politikern oder Mandatstraegern schon einmal gehoert? Noch nie!
    Ich wuensche Barack Obama und seinem Team "Viel Glueck und Alles Gute!". Er wird es brauchen.

  1. Als ein in Amerika seit 10 Jahren lebender Deutscher haben sich allerdings die Dinge sehr veraendert -nicht zum Guten!!Die Gay- und Abtreibungs-Foerderung durch Obama und die seit der Wahl spuerbare und grenzenlose
    Abneigung der Schwarzen gegenueber allen Andersartigen (die in's Land stroemenden Somalier, Nigerianer, Kenyatten, Aethiopier, und Sudanesen ausgenommen) ist ercheckend und zeigt die Umkehr sowohl von ethischen als auch religioesen Traditionen und Werten. Amerika wird unter Obama schwaerzer - die leitenden Positionen in Stadt, Land und Regierung fuellen sich mit Schwarzen, die die Poliik -aussenpolitische Oeffnung zu den terroristischen Laendern wie Iran, den politischen Parteien wie Hamas- bestimmen. Ungesehen bleibt dabei die kommunistische Gefahr, die sich aus der Stationierung von russischen Truppen, Material und Einrichtungen in allernaechster Nachbarschaft wie Venezuela und Kuba ergibt. M.E. ist Amerika -auch und vor allem was die "juedische"Wallstreet betrift, auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit gegenueber Israel, China, da bereits Amerika warnend an seine $1 Trillion Zahlungsverpflichtung erinnert und der stetig groesser werdenden Europaeischen Union, die sich mehr und mehr af eiEigenstaendigkeit besinnt -Nein zu weiteren Geldausgaben, Bailouts von Gesellschaften. Die Ueberschaetzung von Obama speziell in Europa it nostalgisch (Kennedy) und aus der jahrzehntelangen "Big Brother" Relation heraus zu verstehen, allerdings ist nicht durch politisch zaehlbare Erfolge (bis jetzt) bestimmt. Ich denke, dass Amerika die aufgehaeuften Schulden nicht abtragen kann und deshalb auf inflationaere Massnahmen wie z.B. die Ausgabe von mehr Government-Bonds (oder das Drucken von neuem Geld) zurueckgreifen wird - ein erfall dr Glaubwuerdigkeit und er Soliditaet des Dollars und der Nation wird die Folge sein. (entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk)

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    mag auf schlechten Wegen sein, ist aber jedenfalls lange nicht mehr kommunistisch. Kann es sein, dass Sie die Änderungen der Weltpolitik verschlafen haben und nun erstaunt aufwachen, da ein Schwarzer Präsident geworden ist? Ich bin entsetzt darüber, wie sie die Bibel mißbrauchen. Die Botschaft der Bibel ist Frieden mit Gott, nicht Abqualifizierung von Minderheiten, die lange genug unterdrückt waren.

    "Die Gay- und Abtreibungs-Foerderung (...)"

    Wie sieht die aus? Und ist die Aufhebung eines generellen Verbots oder einer Benachteiligung schon gleich eine "Förderung"?

    Dazu würde mich Ihre Meinung interessieren. Über die Bemerkungen zur "jüdischen Wallstreet" verliere ich besser mal keine Worte.

    • o_O
    • 21.03.2009 um 17:48 Uhr

    ... und zu wollen, mir fehlen die Worte, um Ihnen beschreiben zu können, wie schlecht ich Ihren Kommentar eigentlich finde! Er entbehrt jeglicher Kommentierung. Ich frage mich, wie man als moderner Mensch in der heutigen, globalisierten Welt noch solche Ansichten und Meinungen vertreten kann?!

    Unglaublich...

    • kjpweb
    • 21.03.2009 um 18:06 Uhr

    Nun - wie es der Zufall so will, lebe ich ebenfalls seit 10 Jahren in den Staaten.
    Scheinbar jedoch in einer anderen USA, denn der bodenlose Unsinn den Sie in ihrem Kommentar verzapften, spiegelt nicht die neuen Realitäten wieder, die durch den Zusammenbruch der NeoCons/Republikaner kreiert wurde.
    Wir erleben eine Umkehr von dem Versuch, die USA zu einem rückständigen, wissentschaftsfeindlichen, unfreien und othodox pseudo-religiösen Staat zu machen.
    Gesunder Menschenverstand und Toleranz sind in den vergangenen 8 Jahren fast Fremdwörter geworden.
    Ihre Äusserungen sind Nazi Gedankengut. Nichts mehr und nichts weniger.
    Schämen Sie sich!

    mag auf schlechten Wegen sein, ist aber jedenfalls lange nicht mehr kommunistisch. Kann es sein, dass Sie die Änderungen der Weltpolitik verschlafen haben und nun erstaunt aufwachen, da ein Schwarzer Präsident geworden ist? Ich bin entsetzt darüber, wie sie die Bibel mißbrauchen. Die Botschaft der Bibel ist Frieden mit Gott, nicht Abqualifizierung von Minderheiten, die lange genug unterdrückt waren.

    "Die Gay- und Abtreibungs-Foerderung (...)"

    Wie sieht die aus? Und ist die Aufhebung eines generellen Verbots oder einer Benachteiligung schon gleich eine "Förderung"?

    Dazu würde mich Ihre Meinung interessieren. Über die Bemerkungen zur "jüdischen Wallstreet" verliere ich besser mal keine Worte.

    • o_O
    • 21.03.2009 um 17:48 Uhr

    ... und zu wollen, mir fehlen die Worte, um Ihnen beschreiben zu können, wie schlecht ich Ihren Kommentar eigentlich finde! Er entbehrt jeglicher Kommentierung. Ich frage mich, wie man als moderner Mensch in der heutigen, globalisierten Welt noch solche Ansichten und Meinungen vertreten kann?!

    Unglaublich...

    • kjpweb
    • 21.03.2009 um 18:06 Uhr

    Nun - wie es der Zufall so will, lebe ich ebenfalls seit 10 Jahren in den Staaten.
    Scheinbar jedoch in einer anderen USA, denn der bodenlose Unsinn den Sie in ihrem Kommentar verzapften, spiegelt nicht die neuen Realitäten wieder, die durch den Zusammenbruch der NeoCons/Republikaner kreiert wurde.
    Wir erleben eine Umkehr von dem Versuch, die USA zu einem rückständigen, wissentschaftsfeindlichen, unfreien und othodox pseudo-religiösen Staat zu machen.
    Gesunder Menschenverstand und Toleranz sind in den vergangenen 8 Jahren fast Fremdwörter geworden.
    Ihre Äusserungen sind Nazi Gedankengut. Nichts mehr und nichts weniger.
    Schämen Sie sich!

  2. mag auf schlechten Wegen sein, ist aber jedenfalls lange nicht mehr kommunistisch. Kann es sein, dass Sie die Änderungen der Weltpolitik verschlafen haben und nun erstaunt aufwachen, da ein Schwarzer Präsident geworden ist? Ich bin entsetzt darüber, wie sie die Bibel mißbrauchen. Die Botschaft der Bibel ist Frieden mit Gott, nicht Abqualifizierung von Minderheiten, die lange genug unterdrückt waren.

  3. Obama hat Mut. Fed-Barnanke will Geld regnen lassen wie Manna. Im Sinne einer nachfrageorintieren Wirtschaftspolitik kann Obama aber das Käuferverhalten nicht verändern.

    Es wäre nichts erreicht, wenn das viele Geld nur für Güter aus dem Ausland ausgegeben würde. Es wäre nichts erreicht, wenn das Geld eine moderne Infrastruktur implizierte, ohne die Gütermenge im Inland anzuheben.

    Obama müßte an sich aus dem Aufbau-Desaster nach unserer Wiedervereinigung lernen. Unser Ost ist nicht mehr rot, sondern prächtig in seiner Infrastruktur, unser Westen muss aber weiterhin auf den tradierten Märkten im In- und Ausland das BSP erwirtschaften.

    Die USA müssen nicht nur auf tradierten Märkten ihr BSP erwirtschaften, sondern auch noch zusätzlich Marktanteile dazugewinnen. Genau an diesem Punkt aber haben es die Firmen in der Hand ihr Angebot gut und günstig zu machen. Das kann Obama durch viel, viel Geld nicht bewirken.

    Man kann es auch in einem Satz sagen: Zahlungs- und Handelsbilanz müssen nachhaltig schwarze Zahlen schreiben. Die Methode Obama ist hochriskant für die ganze Welt.
    ______________________________________________________________
    Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.

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    ad 4, Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen -speziell Ihrem letzten Satz.
    ad 3, Sie sollten die Zeichen der Zeit erkennen - das kommunistische Russland wird sich seit den Bolschewicki nicht aendern. und Sie sollten die Bibel LESEN und nicht Behauptungen in den Raum stellen - Gott (Jesus als Part der Triunity) wird mit Feuer und Schwert zurueckkommen (Revelation) und die Unglaeubigen, die Suender und die Maechtigen der Welt in die Hoelle befoerdern. Friede auf Erden wird es erst sehr lange danach -100 Jahre Herrschaft von Jesus auf Erden/Rueckkehr des Teufels und dann endgueltige Vernichtung des Boesen durch Elimination im Lake of Fire und Kommen des Neuen Jerusalem geben. Danke fuer Ihre ernsthaften Bemuehungen.

    ad 4, Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen -speziell Ihrem letzten Satz.
    ad 3, Sie sollten die Zeichen der Zeit erkennen - das kommunistische Russland wird sich seit den Bolschewicki nicht aendern. und Sie sollten die Bibel LESEN und nicht Behauptungen in den Raum stellen - Gott (Jesus als Part der Triunity) wird mit Feuer und Schwert zurueckkommen (Revelation) und die Unglaeubigen, die Suender und die Maechtigen der Welt in die Hoelle befoerdern. Friede auf Erden wird es erst sehr lange danach -100 Jahre Herrschaft von Jesus auf Erden/Rueckkehr des Teufels und dann endgueltige Vernichtung des Boesen durch Elimination im Lake of Fire und Kommen des Neuen Jerusalem geben. Danke fuer Ihre ernsthaften Bemuehungen.

    • u.t.
    • 21.03.2009 um 17:14 Uhr

    ...nach Alaska, @Germanee. Da gibt es noch einige Gleichgesinnte Ihrer Sorte.

    Was für eine krude Tirade, wie peinlich...:-(

    Was faseln Sie da eigentlich über Schwarze, Homosexuelle und Juden? Aus welchem Loch stammen Ihre Verschwörungsthesen?

    Glauben Sie mir, @Germanee: Genauso abfällig wie Sie über diese Gruppen sprechen, denke ich über Leute Ihren Schlages (so, das kann auch gestrichen werden, verehrte Moderation...:-))

    Ist ja nochmal abgrundtiefer als der Missionarspräsident, der gerade glücklicherweise den Ruhestand erreicht hat.

    Ansonsten freue ich mich mit Neon über den mutigen Start von Obama. Hoffentlich wird es belohnt!

    [Anmerkung: Bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

  4. ..... am "Verteidigungs-Budget" von 500 - 700 Milliarden (oder gar mehr ??) Dollar jährlich wird man ablesen können, ob der CHANGE wirklich stattfindet:

    - Abrüstung aller Atombomben wie im Atomwaffensperrvertrag seit Jahrzehnten versprochen

    - Dialog der Kulturen - wie im Gesprächsangebot mit dem Iran angekündigt

    könnten viele, viele Milliarden Dollar locker machen für die Lösung der Wahren

    Welt-Sicherheits-Probleme !

    Natürlich nicht nur in den USA, sondern weltweit: Also

    Die CHANCE für einen grundlegenden CHANGE muss in der gegenwärtigen gigantischen Krise genutzt werden: Wenn dies nicht gelingen sollte, werden die Konflikte und die Austragungen mit Gewalt zunehmen: Also Kriege, wie gehabt, z.B. auch um Wasser, da 850 Millionen Erdenbürger unterversorgt sind: Tendenz steigend!

  5. ad 4, Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen -speziell Ihrem letzten Satz.
    ad 3, Sie sollten die Zeichen der Zeit erkennen - das kommunistische Russland wird sich seit den Bolschewicki nicht aendern. und Sie sollten die Bibel LESEN und nicht Behauptungen in den Raum stellen - Gott (Jesus als Part der Triunity) wird mit Feuer und Schwert zurueckkommen (Revelation) und die Unglaeubigen, die Suender und die Maechtigen der Welt in die Hoelle befoerdern. Friede auf Erden wird es erst sehr lange danach -100 Jahre Herrschaft von Jesus auf Erden/Rueckkehr des Teufels und dann endgueltige Vernichtung des Boesen durch Elimination im Lake of Fire und Kommen des Neuen Jerusalem geben. Danke fuer Ihre ernsthaften Bemuehungen.

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    Was machen Sie - seit 10 Jahren - in den USA?
    In welcher Region leben Sie?
    Welcher Religionsgemeinschaft gehören Sie an?
    Beteiligen Sie sich (noch) an deutschen Wahlen?

    "Sie sollten die Zeichen der Zeit erkennen - das kommunistische Russland wird sich seit den Bolschewicki nicht aendern. und Sie sollten die Bibel LESEN und nicht Behauptungen in den Raum stellen - Gott (Jesus als Part der Triunity) wird mit Feuer und Schwert zurueckkommen (Revelation) und die Unglaeubigen, die Suender und die Maechtigen der Welt in die Hoelle befoerdern."

    Sie sind der lebendige Beweis für die Wahrheit des Lehrsatzes. Mit Beiträgen, die auf Ihre Widersprüchlichkeit noch ganz besonders stolz sind, kann man einfach in einer sachlichen Diskussion nicht mithalten...

    Wäre es nicht so traurig, dass hinter Ihren Meinungen offenkundig ein schlichtes Weltbild steckt, das den evangelikalen Indoktrinationsbewegungen (s. Film "Jesus Camp") nahesteht, würde ich einen auf Sinnfreiheit programmierten Spambot vermuten. Trotz seiner Macht geht von Barack Obama weniger Gefahr für das geballte Wohl aus als von Personen Ihrer Gesinnung.

    Wenn Sie denn den "Lake of fire" ansprechen, drängt mich der Geist, Sie auf eine Gefahr aufmerksam zu machen: Haben Sie schon bedacht, dass der Satan fordern könnte, Sie hineinzuwerfen? Sie betonen, wie wichtig das Bibellesen sei. Haben Sie auch gelesen, dass jeder Mensch, der andere richtet, selbst gerichtet werden wird? z.B. Röm.2. Wie dürfen Sie sich da herausnehmen, ganze Völker als terroristisch zu bezeichnen? Im Iran leben nicht nur Terroristen, sondern zum Beispiel auch Juden und Christen. Ich weiß nun wirklich nicht viel über Sie, aber der Satan kennt alle Ihre Worte. Bitte machen Sie sich selbst einmal die Mühe, an Hand von Röm.2 zu überprüfen, aus welchem Ihrer Worte und Gedanken der Satan Ihnen einen Fallstrick drehen kann und wo Sie umkehren müssen.

    • Banksy
    • 23.03.2009 um 9:28 Uhr

    Sehr geehrter "germanee",
    ich danke Ihnen zutiefst für ihre bisherigen Beiträge. Ihre plumpe religiöse Rhetorik gepaart mit ihrer messianisch - heilsgeschichtlichen Sicht auf die Geschichte ist eine Selbstoffenbarung par excellence und bietet uns mehrheitlich säkularen Europäern ein Fenster zum Abgrund. Bisher dachte ich, mir bliebe es nicht vergönnt einmal einen echten "Prämillenaristen" kennen zu lernen. Ich bin aufgeregt wie ein kleiner Junge vor dem ersten Schultag und habe sooooo viele Fragen: Besiegen die USA wirklich "das Böse"? Müssen wirklich alle Juden vor der Entscheidungsschlacht bei Harmagedon konvertieren, um nicht "auf der falschen Seite" zu stehen? Hat die Endzeit schon begonnen oder haben die Zeugen Jehovas von Gegenüber wieder mal einen Fehlalarm ausgelöst? Ist Obama ein apokalyptischer Reiter?

    Unendlich gespannt auf ihre Antworten,

    Ihr Banksy.

    Was machen Sie - seit 10 Jahren - in den USA?
    In welcher Region leben Sie?
    Welcher Religionsgemeinschaft gehören Sie an?
    Beteiligen Sie sich (noch) an deutschen Wahlen?

    "Sie sollten die Zeichen der Zeit erkennen - das kommunistische Russland wird sich seit den Bolschewicki nicht aendern. und Sie sollten die Bibel LESEN und nicht Behauptungen in den Raum stellen - Gott (Jesus als Part der Triunity) wird mit Feuer und Schwert zurueckkommen (Revelation) und die Unglaeubigen, die Suender und die Maechtigen der Welt in die Hoelle befoerdern."

    Sie sind der lebendige Beweis für die Wahrheit des Lehrsatzes. Mit Beiträgen, die auf Ihre Widersprüchlichkeit noch ganz besonders stolz sind, kann man einfach in einer sachlichen Diskussion nicht mithalten...

    Wäre es nicht so traurig, dass hinter Ihren Meinungen offenkundig ein schlichtes Weltbild steckt, das den evangelikalen Indoktrinationsbewegungen (s. Film "Jesus Camp") nahesteht, würde ich einen auf Sinnfreiheit programmierten Spambot vermuten. Trotz seiner Macht geht von Barack Obama weniger Gefahr für das geballte Wohl aus als von Personen Ihrer Gesinnung.

    Wenn Sie denn den "Lake of fire" ansprechen, drängt mich der Geist, Sie auf eine Gefahr aufmerksam zu machen: Haben Sie schon bedacht, dass der Satan fordern könnte, Sie hineinzuwerfen? Sie betonen, wie wichtig das Bibellesen sei. Haben Sie auch gelesen, dass jeder Mensch, der andere richtet, selbst gerichtet werden wird? z.B. Röm.2. Wie dürfen Sie sich da herausnehmen, ganze Völker als terroristisch zu bezeichnen? Im Iran leben nicht nur Terroristen, sondern zum Beispiel auch Juden und Christen. Ich weiß nun wirklich nicht viel über Sie, aber der Satan kennt alle Ihre Worte. Bitte machen Sie sich selbst einmal die Mühe, an Hand von Röm.2 zu überprüfen, aus welchem Ihrer Worte und Gedanken der Satan Ihnen einen Fallstrick drehen kann und wo Sie umkehren müssen.

    • Banksy
    • 23.03.2009 um 9:28 Uhr

    Sehr geehrter "germanee",
    ich danke Ihnen zutiefst für ihre bisherigen Beiträge. Ihre plumpe religiöse Rhetorik gepaart mit ihrer messianisch - heilsgeschichtlichen Sicht auf die Geschichte ist eine Selbstoffenbarung par excellence und bietet uns mehrheitlich säkularen Europäern ein Fenster zum Abgrund. Bisher dachte ich, mir bliebe es nicht vergönnt einmal einen echten "Prämillenaristen" kennen zu lernen. Ich bin aufgeregt wie ein kleiner Junge vor dem ersten Schultag und habe sooooo viele Fragen: Besiegen die USA wirklich "das Böse"? Müssen wirklich alle Juden vor der Entscheidungsschlacht bei Harmagedon konvertieren, um nicht "auf der falschen Seite" zu stehen? Hat die Endzeit schon begonnen oder haben die Zeugen Jehovas von Gegenüber wieder mal einen Fehlalarm ausgelöst? Ist Obama ein apokalyptischer Reiter?

    Unendlich gespannt auf ihre Antworten,

    Ihr Banksy.

  6. "Die Gay- und Abtreibungs-Foerderung (...)"

    Wie sieht die aus? Und ist die Aufhebung eines generellen Verbots oder einer Benachteiligung schon gleich eine "Förderung"?

    Dazu würde mich Ihre Meinung interessieren. Über die Bemerkungen zur "jüdischen Wallstreet" verliere ich besser mal keine Worte.

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