Was kommt nach Amerika? Ein Monster in Trümmern
Die Vereinigten Staaten träumten von der absoluten Freiheit. Nun wissen wir: Sie führt die Welt ins Verderben

© Ralph Orlowski/Getty Images
Kunst als Menetekel: Ai Weiweis -Installation "Templates" von 2007 krachte zusammen - und wirkt nun wie ein Kommentar zur wackeligen Weltordnung
Jetzt ist genau der richtige Moment, um auf das sogenannte amerikanische Jahrhundert zurückzublicken. Amerika steht für Freiheit ohne Einschränkungen. Wir haben alle geglaubt, dass Freiheit dem menschlichen Leben seine Würde und Bedeutung geben könnte. Wir haben nicht für möglich gehalten, dass uns die Freiheit, wie wir sie heute leben, in diese kurzsichtige globale Konsumgesellschaft führt, in der jeder nur auf seinen persönlichen Kontostand schielt. Die Schlussfolgerung kann nur sein, dass die absolute Freiheit, wie sie Amerika propagiert hat, der menschlichen Entwicklung schadet. Absolute Freiheit ist nicht nachhaltig. Nachhaltigkeit hingegen ist eine sehr praktische Idee, weil ohne sie nichts mehr Fortbestand haben wird. Sie ist für einen Künstler wie mich schwer zu begreifen, weil sie jeder Ästhetik entbehrt. Aber sie ist heute der Maßstab aller Dinge. Die Frage, die sich uns allen stellt, lautet: Wie kann die Menschheit den amerikanischen Eroberungsdrang, der sie bislang so ungeheuer fasziniert hat, abschütteln und in Frieden mit dem Universum leben?
Es ist nicht die Freiheit an sich, die uns schadet. Es ist die Ideologie der Freiheit. In Amerika dient die Freiheit als eine Art Superideologie, die alles rechtfertigt. Ebendeshalb ist sie zum System erstarrt. Im Namen der Freiheit konnten die amerikanischen Banken machen, was sie wollten. Mit den bescheidenen Gefühlen und Bedürfnissen der meisten Menschen hat der amerikanische Freiheitsbegriff nichts mehr zu tun. Das Böse der Menschen aber tritt immer dann in Erscheinung, wenn sie sich einer abstrakten Superideologie hingeben. Dass sich auch Freiheitswerte zu einem solchen ideologischen Missbrauch eignen, ist die wichtigste Erkenntnis der Stunde. Denn jetzt ist das amerikanische System auf selbstmörderische Art und Weise zusammengebrochen. Die Finanzwelt der Wall Street, die Banken, die großen Versicherungen waren ein Monster, das uns alle beherrscht hat. Aber nun liegt das Monster verletzt am Boden. Meine Hoffnung ist, dass es nicht wieder aufsteht. Die Krise muss andauern, nicht damit unsere Lebensgrundlagen weiter zerstört werden, aber damit die alten Strukturen irreparablen Schaden erleiden und etwas Bedeutungsvolles, Neues entstehen kann. Das Supermonster zu besiegen würde heißen, dass wir persönliche Freiheitswerte wiederentdecken, die nicht dem Materialismus, Geld und Zahlen frönen, sondern ehrlichen Beziehungen zu Natur, Nachbarn und Freunden verpflichtet sind. In der großen Krise liegt auch die Chance für große Veränderungen.
Barack Obamas weltweite Popularität reflektiert die Hoffnung vieler Menschen auf solche Veränderungen. Aber er gehört immer noch zum alten System. Seine Botschaft lässt jede Bereitschaft zu einem radikalen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit vermissen.
Diese Bereitschaft fehlt allerdings überall. Wir leben jetzt unter den Trümmern der über die letzten hundert Jahre hinweg aufgebauten Machtstrukturen. Die Ruinen des amerikanischen Jahrhunderts versperren uns die Sicht. Sie sorgen sogar dafür, dass die Ungleichgewichte, die das amerikanische System weltweit geschaffen hat, auch heute noch größer werden.
Das gilt ganz besonders für China. Wie haben wir Chinesen die Olympischen Spiele gefeiert? Mit Nike, Coca-Cola und McDonald’s. Der Glamour der Spiele war das Werk amerikanischer Firmen.
Manche glauben, dass China von den Fehlern des Westens lernen und bestimmte, besonders schädliche Entwicklungsstufen überspringen kann. Die Ökonomen nennen das Leapfrogging. Ich glaube nicht daran. Es ist theoretisch sicher nicht unmöglich. Aber was dabei herauskommen würde, wäre nicht das, was sich die wohlmeinenden Leute erhoffen. Denn noch entscheiden wir in China alles aus den falschen Gründen. Noch wird alles von oben entschieden. Natürlich wird China stärker, natürlich gibt es bei uns große Veränderungen, aber die politischen Reformen haben immer noch nicht stattgefunden. Der ganze, große Kampf um die gesellschaftliche Entwicklung des Landes muss sich immer noch dem Primat des Machterhalts der kommunistischen Partei unterordnen. Er kann nicht für die Verbesserung der menschlichen Lebensbedingungen geführt werden. Das ist unser Dilemma.
China bietet deshalb keine Alternative zu Amerika. Es fehlt bei uns jegliches Bewusstsein dafür, dass wir mit eigenen Werten und Handlungen der Welt neue Impulse geben könnten. Wir wähnen uns immer noch auf einer niedrigen Stufe der historischen Entwicklung, die uns Fragen nach dem Warum und Wohin verbietet. Es gibt einfach keine intellektuelle Diskussion. Wir sind keine demokratische Gesellschaft, und deshalb fehlen uns völlig das weltbürgerliche Bewusstsein und Verantwortungsgefühl. Das gilt für die Elite wie für die Massen.
Es liegt im chinesischen Charakter, dass der Kapitalismus bei uns noch schneller ist als anderswo. Er kennt bei uns keine Grenzen. Die Leute schauen sich den Erfolg vom Nachbarn ab, lernen dabei wie die Teufel. Taucht ein Problem auf, wird es schnell behoben. Danach geht es noch schneller weiter. Dabei sind unser Wissen und unsere Informationen durch das Einparteiensystem begrenzt. Der Einzelne handelt nicht aus individuellen Motiven, Verantwortungsgefühl oder Leidenschaft. Er passt sich vielmehr dem System und seinem mörderischen Entwicklungstempo an. Wohin die Reise geht, weiß niemand. Es ist deshalb auch unmöglich, Chinas gegenwärtige Entwicklungsphase klar zu definieren. Wir sind immer noch eine traditionelle Agrargesellschaft und gleichzeitig eine hochmoderne Konsumgesellschaft nach amerikanischem Vorbild. Wir wissen nur, dass wir uns sehr schnell bewegen und dass wir über irgendeine innere Kraft – vielleicht ist das die chinesische Kultur? – verfügen, die uns voranbringt. Aber kann unsere heutige Entwicklung zum Nutzen der ganzen Menschheit sein? Daran zweifele ich. Vielleicht irgendwann in der Zukunft, wenn wir uns unserer selbst bewusster sind. Aber das ist gegenwärtig nicht abzusehen.
Natürlich gibt es in der alten chinesischen Philosophie zahlreiche Motive nachhaltigen Denkens und Handelns. Konfuzianismus und Taoismus sehen den Menschen als Teil der Natur, nicht als ihren Beherrscher. Dem entspricht der ganzheitliche Heilungsansatz in der traditionellen chinesischen Medizin. Wir müssen alle zu chinesischen Philosophen werden, wenn wir unseren selbstzerstörerischen, vom naiven westlichen Fortschrittsdenken inspirierten Eroberungsfeldzug gegen die Natur beenden wollen. Und doch ist die alte chinesische Philosophie auch für uns Chinesen ein Denken, das der Vergangenheit angehört. Es hilft uns im täglichen Überlebenskampf nicht weiter. Es ist viel zu losgelöst von der Realität, in der wir wie Soldaten auf dem Weg des Westens marschieren. Das Einzige, was uns helfen und auf neue Gedanken bringen kann, sind unsere eigenen Fehler. Dafür haben wir ein Sensorium. Sie konsequent zu korrigieren ist eine Stärke des chinesischen Pragmatismus. Nur deshalb konnten wir in atemberaubendem Tempo von Plan- auf Marktwirtschaft umstellen. Allerdings sind es die Fehler Amerikas, nicht die unseren, die derzeit so bar in Erscheinung treten. Aus ihnen zu lernen wird uns ungleich schwerer fallen. Nicht daran zu denken, dass die Chinesen auf ihr eigenes Auto verzichteten, weil sie Amerikas katastrophale Energiebilanz als Fehler erkennen könnten.
Neue Ideen werden also auch im 21. Jahrhundert aus dem Westen kommen müssen. Er allein verfügt über die freien Denkfabriken, die gesellschaftliche Alternativen produzieren können. Der Westen muss auch machtpolitisch nicht um seine Vorrangstellung bangen. Wir Chinesen haben nicht den Willen, die Welt anstelle Amerikas zu beherrschen. Es liegt nicht daran, dass es uns momentan an Ehrgeizlingen fehlt – es liegt an unserem pragmatischen Charakter. Es gibt keine Perspektive, wie wir praktisch davon profitieren könnten, eine Supermacht zu sein. Es würde uns nur neue Lasten aufbürden. Die Gefahr ist, dass sich China und der Westen in ihrer jeweils eigenen Verantwortungslosigkeit gegenüber der Entwicklung der Menschheit gegenseitig bestärken.
Aus dem Chinesischen von Liu Feng
- Datum 28.03.2009 - 09:16 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 26.03.2009 Nr. 14
- Kommentare 44
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Da reibt man sich die Augen. Verallgemeinerungen lassen ja die skurrilsten Schlussfolgerungen zu. Rücksichtslosigkeit und eine sichere Distanz von moralischen Grundsätzen haben dieser "Freiheit" , die hier wohl gemeint ist, alle Türen geöffnet und sie ist über diese Welt hergefallen und hat Wolfsqualitäten gezeigt.
Die Freiheit der Wölfe ist das Unglück der Schafe.
Freiheit gepaart mit der Einsicht in das Zumutbare und nach den Masstäben der Menschlichkeit Vertretbare ist ohne regelnde Grenzen unglaubwürdig. Ihr Gegenspieler ist die Rücksichtslosigkeit, die in der Verpackung "Freiheit" schon vielen Gutgläubigen und Wehrlosen zum Verhängnis geworden ist.
Vielleicht sollte die ZEIT-Redaktion genauer darauf achten, welche Artikel sie online stellt. Dieser ist jedenfalls voll von unausgegorenen Platitüden und Verallgemeinerungen.
und zwar von der KP Chinas. Von einem angeblichen "Dissidenten" verfasst, erscheint ein Flugblatttext gleich viel "glaubwürdiger". Es inhaltlich und von der Ausdrucksweise her der gleiche Blödsinn, den die KP innerhalb Chinas verbreitet.
China hatte ja auch Propagandisten bei der Deutschen Welle unterbracht, und hat auch Überzeugungstäter als Autoren vor allem bei bei linksradikalen Postillen wie "Telepolis" und der Stasikadersammelstelle "Junge Welt".
und zwar von der KP Chinas. Von einem angeblichen "Dissidenten" verfasst, erscheint ein Flugblatttext gleich viel "glaubwürdiger". Es inhaltlich und von der Ausdrucksweise her der gleiche Blödsinn, den die KP innerhalb Chinas verbreitet.
China hatte ja auch Propagandisten bei der Deutschen Welle unterbracht, und hat auch Überzeugungstäter als Autoren vor allem bei bei linksradikalen Postillen wie "Telepolis" und der Stasikadersammelstelle "Junge Welt".
... und onformativ fand ich diesen Artikel über China und wie seine Bevölkerung mit der derzeitigen Entwicklung umgeht!
Das im Zusammenhang mit Amerika nahezu alle Berichte mit totaler Ahnungslosigkeit glänzen, ist man ja gewöhnt. Amerika ist gerade was den Alltag der Menschen dort betrifft eine rigorose Direkt-Demokratie mit immensen Einflußmöglichkeiten der Leute auf die lokale Politik. Man braucht gar nicht die Freiheit zu verteufeln (das macht unser Innenminister schon alleine gut genug), sondern man könnte nun eine schöne Abhandlung über den Mensch und seine Neigung zum Egoismus schreiben.
Aber das macht der Autor gar nicht, er verteufelt Freiheit und das System Amerika und mit ein paar Info-Schnippseln über China rückt er dieses in ein besseres Licht.
Wäre der Autor ein Mitglied der deutschen Politik, müßte ein "Wahlwerbung" obendrüber stehen.... (oder können auch Dissidenten Propaganda betreiben?)
Schoen, wenn man zu den wenigen gehoert, die nicht ahnungslos sind - sind die dann alle so voller fertiger Meinungen wie Sie?
Schoen, wenn man zu den wenigen gehoert, die nicht ahnungslos sind - sind die dann alle so voller fertiger Meinungen wie Sie?
Ein Wegweiser aus den gegenwärtigen Weltkrisen und eine Vision im Dialog der Kulturen statt im brandgefährlichen Kampf der Kulturen könnte ein
"Interkultureller Humanismus als Hoffnung für das 21. Jahrhundert"
sein:
http://www.sonnenseite.co...
Wie alle Hoffnungen oder Visionen kann auch diese natürlich an der Nicht-Realisierung scheitern !
Die Alternativen sind besorgniserregend!
Lassen wir ruhig Tibet beiseite. Der chinesische Wirtschaftsimperialismus erobert zur Zeit Afrika. In Frankfurt können die Deutschen am Airrail Center, der Großbaustelle vor dem Flughafen, den Erfolg chinesischer Wirtschaftspolitik bestaunen.
China hat trotz jahrelangem Wirtschaftszentrum nicht verstanden, die Masse an dem Wohlstand zu beteiligen. Der chinesische Wohlstand ist auf der Ausbeutung von Millionen Sklavenarbeitern ohne Rechte gegründet.
Gehört "Die Zeit" auch schon einem chinesischen Investor?
Nach zwölf Jahren in den USA sollte Herr Wewei verstanden haben wie Amerikas Plutokratie funktioniert: Freiheit ist ist Freiheit des Besitzenden. Für den Rest gilt die Freiheit nur bis zum nächsten Gehaltsscheck. Und der Rest, das sind nun man 4 von 5 oder noch mehr.
Bleibt der Scheck aus, so beginnt der Absturz: Haus weg, Keditkarte zerschnitten, Krankenversicherung weg, kein Geld mehr für die Ausbildung der Kinder und wenn der Zustand länger als ein halbes jahr anhält gibt's zu ultimativen Demütigung Lebensmittelmarken, damit auch jeder sieht was für ein Versager uns Schmarotzer hier einkauft.
Ganz anders die Besitzenden: sie werden gegen einen kleinen Obolus (ein oder mehrere Jahresgehälter der "working poor") zum Wahlkampfdinner und anschliessend sogar zurm Präsidenten selbst eingeladen. Nach der Wahl, wenn das Fell verteilt wird. Bush selbst hatte einmal geasgt dass ein Präsident in seiner ersten Amtszeit drei viertel seiner Zeit damit verbringt geld für den nächsten Wahlkampf aufzutreiben.
Nach Russland wird nun dieses Schema wohl in China kopiert. Wenn die Reichen genug Kohle haben, dann kann man auch hier die überflüssige Partei abschaffen. Sie hat ihre Funktion, das Reichwerden der wenigen abzusichern eingebüsst und ist überflüssig geworden.
denn in China hatte schon immer nur die herrschende und damit gleichzeitig reiche reiche Klasse geherrscht, der allergrößte Teil der Bevölkerung wurde unterdrückt und lebte in Armut. Das war im Kaiserreich und vor allem währen der kommunistischen Diktaturen so. Stalin und Mao sind die beiden größten Massenmörder aller Zeiten. Mao verantwortet über 70 Mio. Opfer in China. Erst als sich China private Investoren öffnete, entging es dem wirtschaftlichen Totalzusammenburch, wie es mit der DDR und der UdSSR geschah. Die UdSSR und China waren menschenverachtende Diktaturen, wie das "3. Reich" in denen vermeintliche Gegner sowie Minderheiten in u.a. in Konzentrationslagern gezielt vernichtet wurden.
Bitte erspraren Sie den Lesern also Ihre antiamerikanische Geschichtsklitterung à la Ulbricht.
denn in China hatte schon immer nur die herrschende und damit gleichzeitig reiche reiche Klasse geherrscht, der allergrößte Teil der Bevölkerung wurde unterdrückt und lebte in Armut. Das war im Kaiserreich und vor allem währen der kommunistischen Diktaturen so. Stalin und Mao sind die beiden größten Massenmörder aller Zeiten. Mao verantwortet über 70 Mio. Opfer in China. Erst als sich China private Investoren öffnete, entging es dem wirtschaftlichen Totalzusammenburch, wie es mit der DDR und der UdSSR geschah. Die UdSSR und China waren menschenverachtende Diktaturen, wie das "3. Reich" in denen vermeintliche Gegner sowie Minderheiten in u.a. in Konzentrationslagern gezielt vernichtet wurden.
Bitte erspraren Sie den Lesern also Ihre antiamerikanische Geschichtsklitterung à la Ulbricht.
Bei dem Artikel handelt sich offenbar auch um "Konzeptkunst". Anders ist kaum zu erklären, daß solch platter Unsinn in der ZEIT veröffentlicht wird. Einstein sagte einmal, es gäbe zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die menschliche Dummheit. Beim Weltall wäre er sich jedoch nicht ganz so sicher.
"Einstein sagte einmal, es gäbe zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die menschliche Dummheit. Beim Weltall wäre er sich jedoch nicht ganz so sicher."
... wovon diese Leserzuschrift beredtes Zeugnis abliefert, denn dumm ist es auch, wenn man es nicht fertig bringt, sich mal in ein Gedankengebäude zu begeben, das aus einer ganz anderen Perspektive errichtet ist.
Ich habe den Artikel fasziniert gelesen und fand viel Wahrheit darin, auch in dem ehrlichen Eingeständnis, nicht zu wissen, wie es weitergeht. Freiheit ist eben immer ein relativer Begriff.
"Einstein sagte einmal, es gäbe zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die menschliche Dummheit. Beim Weltall wäre er sich jedoch nicht ganz so sicher."
... wovon diese Leserzuschrift beredtes Zeugnis abliefert, denn dumm ist es auch, wenn man es nicht fertig bringt, sich mal in ein Gedankengebäude zu begeben, das aus einer ganz anderen Perspektive errichtet ist.
Ich habe den Artikel fasziniert gelesen und fand viel Wahrheit darin, auch in dem ehrlichen Eingeständnis, nicht zu wissen, wie es weitergeht. Freiheit ist eben immer ein relativer Begriff.
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