Einwandererkinder Du schaffst es!
Migranten helfen Migranten: Warum dieses Konzept im Förderunterricht so erfolgreich ist
Wenn Yeldakur Okuyucu vor ihrer Klasse steht, dann fühlt sie sich mitunter an ihre eigene Schulzeit erinnert. Zwar ging es zu jener Zeit »etwas behüteter« zu, sagt die Lehrerin. Doch ihre Probleme damals waren die gleichen wie die ihrer heutigen Schüler: die vielen deutschen Wörter, die sie niemals zuvor gehört haben; die Eltern, die zu Hause nicht bei den Schulaufgaben helfen können. Seit acht Jahren unterrichtet Okuyucu an einer Grundschule im Essener Norden. Der Weg von der Arbeitertochter, die mit ihren Eltern als Baby in die Ruhrstadt kam, zur Akademikerin, die Kindern Lesen und Rechnen beibringt, war beschwerlich. Auf die Grund- folgte die Hauptschule, dann das Aufbaugymnasium und am Ende ein Abitur mit Ach und Krach. Fragt man die Deutschtürkin, wem sie den Aufstieg verdanke, dann ist die Antwort überraschend. Sie lautet nicht »der Schule« oder »meinem Fleiß«. Sie heißt »dem Förderunterricht der Universität Essen«. Ohne die Unterstützung, die ihr die Hochschule über Jahre – erst als Schülerin, dann als Studentin – zukommen ließ, »hätte ich es nicht geschafft«.
Lehrer gewinnen durch die Nachhilfe wertvolle Praxiserfahrung
Vor 35 Jahren begann das Programm, fast drei Jahrzehnte bevor internationale Schulstudien das systematische Scheitern von Migrantenkindern in deutschen Klassenzimmern dokumentierten. Mittlerweile hat der Essener Förderunterricht – finanziell unterstützt von der Stiftung Mercator – in drei Dutzend Städten Nachahmer gefunden. Denn das Konzept ist einfach und leicht zu übertragen: Kinder aus Einwandererfamilien erhalten kostenlose Nachhilfe durch Lehramtsstudenten. Den angehenden Pädagogen bringt der Unterricht – neben zehn Euro die Stunde – wertvolle Praxiserfahrung. Und den Schülern ermöglichen die Zusatzstunden häufig einen besseren Schulabschluss.
»Wir haben von Anfang an stark auf das Abitur und das Fachabitur gezielt«, sagt die Programmkoordinatorin Claudia Benholz. Der Unterricht in der Universität soll die Schüler zum Studium ermutigen. Als Yeldakur Okuyucu im Englisch-Leistungskurs absackte, sagten die Lehrer ihr, sie solle die Schule besser beenden und sich einen Ausbildungsplatz suchen. Die Helfer an der Uni gaben einen anderen Rat: »Du schaffst es, mach weiter, dann kannst du studieren.« Ihr gelang der Abschluss, sie entschloss sich, Lehrerin zu werden – und gab wenig später als Studentin selbst Förderstunden.
4000 Schüler haben die Kurse in Essen bislang besucht, gut die Hälfte von ihnen brachte es zur Hochschulreife. Damit gehört der Förderunterricht für Migranten nicht nur zu den ältesten Integrationshilfen der Republik, sondern auch zu den wirksamen. Dies wurde dem Projekt nun wissenschaftlich bestätigt. So etwas passiert selten. Kaum irgendwo gibt es so viele gut gemeinte Initiativen wie in der Migrantenförderung; einer Erfolgskontrolle aber stellen sich nur wenige. Einen solchen Ergebnisbericht haben am vergangenen Dienstag Forscher der Universität Bamberg vorgelegt. Drei Jahre lang begleiteten sie den Förderunterricht, befragten Schüler wie Lehrer. Ihre Expertise verkündet keine Sensationen, aber »sehr ermutigende Resultate«, wie Studienleiter Friedrich Heckmann sagt – und die Botschaft, dass sich viel bewegen lässt, wenn gute Ideen auf privates Engagement treffen.
Denn rund die Hälfte der Schüler verbessern ihre Leistungen in einem Hauptfach um mindestens eine Note. Von den versetzungsgefährdeten Schülern können sogar fast alle in Deutsch eine Zensur gutmachen. Dabei haben Förderlehrer, die selbst ausländische Wurzeln haben, den größten Erfolg. Damit ist erstmals für Deutschland empirisch belegt, dass das sogenannte ethnic mentoring – Migranten helfen Migranten – besonders wirkungsvoll ist.
Das Erfolgsgeheimnis heißt: Kleine Gruppen, motivierte Lehrer
Die Strategie, Pädagogen aus Einwandererfamilien als Vorbilder anzuwerben, sollte deshalb mit weit größerer Verve betrieben werden als bislang. Wenn Yeldakur Okuyucu türkischen Eltern ihre Geschichte erzählt, dann »leuchten bei denen die Augen«, sagt sie. Und schon als Förderlehrerin hörte sie von ihren Schülern den Satz: »Frau Okuyucu, ich will so werden wie Sie.«
Wer mit Verantwortlichen an den verschiedenen Förderstandorten spricht, erfährt immer wieder, wie lernbegierig die Schüler sind. »Auch nach sieben Stunden Unterricht kommen die Jugendlichen freiwillig hierher und lernen zwei Stunden weiter«, sagt Herbert Weber, Projektmanager im Soldiner Kiez in Berlin-Wedding. Der Stadtteil ist bekannt. Als der Senat die Quartiere der Hauptstadt nach Einkommen und Bildungsniveau in eine Rangliste brachte, kam der Soldiner Kiez auf Platz 319, Schlusslicht. Webers Förderzentrum richtet sein Angebot an die Jugendlichen aus allen umliegenden Schulen. Nachmittags um drei öffnet er die Türen, wenig später sind alle Plätze besetzt.
An dem einen Tisch üben drei Mädchen von der benachbarten Realschule für die Abschlussprüfung in Englisch, an einem anderen bereiten zwei Neuntklässler vom Gymnasium ein Referat vor. Überall sieht man Studenten Hausaufgaben kontrollieren, Vokabeln abfragen, Mathegleichungen erklären. »Frank, kommst du mal?«, heißt es, »Dirk, ist das richtig?« Auch der Besucher wird als Hilfslehrer in die Pflicht genommen. »Was heißt entschädigungslose Enteignung?«, fragt ein Mädchen. »Hat das irgendetwas mit kaputt machen zu tun?« Senap heißt sie und besucht die Hauptschule. Ihre Schwester sitzt gegenüber, der Bruder kommt wenig später. Die Familie stammt aus Palästina, sieben Kinder sind sie zu Hause, zum Lernen ist kein Platz. Aber das ist nicht der wichtigste Grund, warum Senap hierherkommt. Immer habe jemand Zeit, sagt sie, nie heiße es: Das musst du doch eigentlich wissen. Was ihre Lehrer in der Schule nur schwer leisten können, individuell zu fördern, gehört hier zum pädagogischen Prinzip. Auf vier Schüler kommt ein Student. Seit drei Jahren erscheint Senap jeden Nachmittag. In Mathe stand sie einst vier, jetzt hat sie eine Zwei im Zeugnis. Friseurin wollte sie bislang werden, aber vielleicht reiche es ja zur Hebamme, sagt sie.
6500 Schüler profitieren zurzeit von den Zusatzstunden. Angesichts der Bildungsnöte von Einwandererkindern müssten es hundertmal so viele sein. Private Finanziers können dies nicht bezahlen. Schon heute geraten Förderzentren wie jenes in Berlin-Wedding in Existenznöte, wenn die Anschubfinanzierung der Stiftung Mercator ausläuft. »Hier ist der Staat gefragt«, sagt Friedrich Heckmann. Jede Schule mit einem hohen Migrantenanteil sollte den Studentenunterricht organisieren, fordert der Integrationsforscher.
Ein flächendeckendes Angebot wäre nicht einmal unbezahlbar. Rund 500 Euro kostet die Nachhilfe pro Schüler und Jahr. Den Verwaltungsaufwand mitgerechnet, würde eine halbe Milliarde Euro reichen, um alle betroffenen Schüler zu erreichen. Doch schon der Betrag von 100 Millionen – finanziert vom Bund, der für Integration zuständig ist – würde kleine Wunder bewirken. Dass die notwendig sind, erlebt Yeldakur Okuyucu jeden Tag. Die Grundschullehrerin hat den Kontakt zum Essener Förderzentrum nie verloren. Wenn sie ihre Schüler nach der vierten Klasse entlässt, gibt sie ihnen den Rat mit auf dem Weg: »Wenn ihr später Probleme habt, geht zur Uni.«
Links zum Thema:
Ausgebildete Migranten als Pädagogen
Förderung der Universität Duisburg/Essen
Sprint Förderunterricht
Projekt »Förderunterricht« der Stiftung Mercator
- Datum 27.03.2009 - 10:32 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle DIE ZEIT, 26.03.2009 Nr. 14
- Kommentare 51
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sollten sich als Mentoren zur Verfuegung stellen um tuerkisch-oder arabisch staemmigen Kindern,die ganz offenbar in den Schulen Probleme haben ,zu helfen die Hindernisse zu ueberwinden.Denn sie wissen am besten wie die Situation in diesen Familien ist ,schliesslich haben sie es selber gelebt.
Aber auch einschlaegige Vereine sollten sich da engagieren ,aber die scheinen unter dem Eindruck zu stehen dass ihre Funktion darin besteht das 'Tuerkentum' hoch zu halten.
Wenn ich den Artikel lese dann erkennt man dass viele dieser Kinder im Grunde jeder einen Lehrer fuer sich benoetigen um das Untericht Pensum zu bewaeltigen.Dass sie so ziemlich auf die Schule,sprich Lehrer angewiesen sind weil zu Hause ihnen keiner helfen kann. Das ist zwar eine dedauerliche Sache aber ich denke nicht dass Deutschland das finanzieren kann. Da muessen Migranten und auch ihre Vereine oder Moscheen mithelfen die Mittel aufzutreiben um die Lernprobleme von diesen Kindern zu bewaeltigen.
Das ist zwar eine dedauerliche Sache aber ich denke nicht dass Deutschland das finanzieren kann.
Wenn Sie die obige Aussage treffen, dann muss ich davon ausgehen, dass Sie den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben, denn den Verwaltungsaufwand mitgerechnet, würde eine halbe Milliarde Euro reichen, um alle betroffenen Schüler zu erreichen.
Wissen Sie wie hoch der Schuldenstand Deutschlands ist?
Antwort: 1.547.900.522.980 € (Stand:27.03.2009,18:48)
Den Banken konnte man auch mehrere Hunderte Milliarden Euro zur Verfügung stellen.
Da soll man lächerliche -zumindest relativ gesehen- 500 Millonen nicht aufbringen können, um flächendeckend derartige Ergebnisse zu erzielen:4000 Schüler haben die Kurse in Essen bislang besucht, gut die Hälfte von ihnen brachte es zur Hochschulreife. oder Denn rund die Hälfte der Schüler verbessern ihre Leistungen in einem Hauptfach um mindestens eine Note. Von den versetzungsgefährdeten Schülern können sogar fast alle in Deutsch eine Zensur gutmachen.
Falsch, Deutschland MUSS diese Probleme lösen und finanzieren, weil sie sich auf seinem Hoheitsgebiet abspielen, ihr Bildungssystem und ihre Bewohner, ja meist eigene Staatsbürger (!), betreffen.
Immerhin sind diese Kinder in der Bundesrepublik geboren, und ihre Eltern haben als frühere Gastarbeiter massgeblich am Aufbau des westdeutschen Wohlstands in der Nachkriegszeit mitgewirkt.
Im Unterschied zu den Bürgern der früheren DDR, mit Verlaub, und ohne diese angreifen zu wollen; sie haben mindestens 20 Jahre länger in der BRD Steuern gezahlt und die Sozialsysteme mitfinanziert.
"...sollten sich als Mentoren zur Verfuegung stellen um tuerkisch-oder arabisch staemmigen Kindern,die ganz offenbar in den Schulen Probleme haben ,zu helfen die Hindernisse zu ueberwinden..."
Das schöne am deutschen Bildungsphilister besteht heutzutage einfach darin, dass selbiger an seiner Unfähigkeit zu identifizieren sei, vollständige deutsche Hauptsätze zu formulieren, welche den selbstverständlichsten Regeln der Interpunktion und Syntax in Ansätzen auch nur genügten. Dass (merke mein lieber Deutscher!, an dieser Stelle wird "dass" mit doppel "ss" geschrieben, während man es in einem Relativsatz mit einem "s" schreibt) - dass folglich selbiger Geisteszwerg sich anschließend aber nicht untersteht, über die mangelnden Sprachkenntnisse anderer zu erpichten, schlägt dem Faß dermaßen den Boden aus, dass man in den Bildschirm beißen möchte über eine derartige Geisteszwergigkeit und Impertinenz! Bevor sich also irgendjemand hier zu beschweren hat, will ich - aus Ausländer wohlgemerkt!!! - jedem anderen Ausländer wärmsten ans Herz legen, bloß nicht bei Illiteraten in die Lehre zu gehen, denen zwar bestenfalls die Großkotzerei ansteht, aber nicht einmal die eigene Muttersprache.
Item, mein lieber Bildungsphilister, empfehle ich ihnen einen gehörigen Deutschkurs zu belegen, welcher aufgrund der zu veranschlagenden Wissenslücken nicht höher als auf der Stufe des Sextaners anzusetzen sei!
Das ist zwar eine dedauerliche Sache aber ich denke nicht dass Deutschland das finanzieren kann.
Wenn Sie die obige Aussage treffen, dann muss ich davon ausgehen, dass Sie den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben, denn den Verwaltungsaufwand mitgerechnet, würde eine halbe Milliarde Euro reichen, um alle betroffenen Schüler zu erreichen.
Wissen Sie wie hoch der Schuldenstand Deutschlands ist?
Antwort: 1.547.900.522.980 € (Stand:27.03.2009,18:48)
Den Banken konnte man auch mehrere Hunderte Milliarden Euro zur Verfügung stellen.
Da soll man lächerliche -zumindest relativ gesehen- 500 Millonen nicht aufbringen können, um flächendeckend derartige Ergebnisse zu erzielen:4000 Schüler haben die Kurse in Essen bislang besucht, gut die Hälfte von ihnen brachte es zur Hochschulreife. oder Denn rund die Hälfte der Schüler verbessern ihre Leistungen in einem Hauptfach um mindestens eine Note. Von den versetzungsgefährdeten Schülern können sogar fast alle in Deutsch eine Zensur gutmachen.
Falsch, Deutschland MUSS diese Probleme lösen und finanzieren, weil sie sich auf seinem Hoheitsgebiet abspielen, ihr Bildungssystem und ihre Bewohner, ja meist eigene Staatsbürger (!), betreffen.
Immerhin sind diese Kinder in der Bundesrepublik geboren, und ihre Eltern haben als frühere Gastarbeiter massgeblich am Aufbau des westdeutschen Wohlstands in der Nachkriegszeit mitgewirkt.
Im Unterschied zu den Bürgern der früheren DDR, mit Verlaub, und ohne diese angreifen zu wollen; sie haben mindestens 20 Jahre länger in der BRD Steuern gezahlt und die Sozialsysteme mitfinanziert.
"...sollten sich als Mentoren zur Verfuegung stellen um tuerkisch-oder arabisch staemmigen Kindern,die ganz offenbar in den Schulen Probleme haben ,zu helfen die Hindernisse zu ueberwinden..."
Das schöne am deutschen Bildungsphilister besteht heutzutage einfach darin, dass selbiger an seiner Unfähigkeit zu identifizieren sei, vollständige deutsche Hauptsätze zu formulieren, welche den selbstverständlichsten Regeln der Interpunktion und Syntax in Ansätzen auch nur genügten. Dass (merke mein lieber Deutscher!, an dieser Stelle wird "dass" mit doppel "ss" geschrieben, während man es in einem Relativsatz mit einem "s" schreibt) - dass folglich selbiger Geisteszwerg sich anschließend aber nicht untersteht, über die mangelnden Sprachkenntnisse anderer zu erpichten, schlägt dem Faß dermaßen den Boden aus, dass man in den Bildschirm beißen möchte über eine derartige Geisteszwergigkeit und Impertinenz! Bevor sich also irgendjemand hier zu beschweren hat, will ich - aus Ausländer wohlgemerkt!!! - jedem anderen Ausländer wärmsten ans Herz legen, bloß nicht bei Illiteraten in die Lehre zu gehen, denen zwar bestenfalls die Großkotzerei ansteht, aber nicht einmal die eigene Muttersprache.
Item, mein lieber Bildungsphilister, empfehle ich ihnen einen gehörigen Deutschkurs zu belegen, welcher aufgrund der zu veranschlagenden Wissenslücken nicht höher als auf der Stufe des Sextaners anzusetzen sei!
Wusste gar nicht, dass es neuerdings ein migratorischer Akt ist, in Deutschland geboren zu werden? Die Migrationswunderkinder aus Eliteschulen wie der Rütli sind hier geboren, die Rotzlöffel sind nicht migriert!
Vielleicht sollte man da mal ansetzen? Den Kindern wird weißgemacht, sie wären gottweißwie exotisch und bräuchten andere Betreuung-das glauben die natürlich nur zu gerne.
Ihnen einfach zu sagen "Ihr seid normale Kinder, aber einfach zu faul/blöd/charakterlich neben der Spur" und sie genau so zu behandeln, wie alle anderen auch, das geht in der Multikultifanbase No.1 natürlich nicht. Hier werden ja selbst Nichtmigranten zu Migranten umgelabelt.
Hat nen komischen Namen und sieht nicht aus wie der Ziegenpeter, dann muss er ja migriert sein. Was für eine Republik!
Wenn ich mir das Bild so anschaue, steht da ein Herr mit der Aufschrift " Ask me ":
also entweder ist diese Person ein Ami - die selbst Nachhilfe bzgl. der in der BRD üblichen Sprache benötigt - oder es ist ein "Deutscher?! ", der selbst Nachhilfe in Bezug auf Integration in die "deutsche" Kultur benötigt.
Unabhängig davon, dieses Bild zeigt nur zu offensichtlich, was die BRD-"Deutschen selbst von der"Deutschen" Kultur halten - von daher sind doch die BRD-"Ausländer" optimal in der BRD integriert - oder ?
"Das Erfolgsgeheimnis heißt: Kleine Gruppen, motivierte Lehrer".
Das ist nur eben leider unbezahlbar für andere Schüler ohne Migrationshintergrund.
OK, die schaffen ja offenbar auch ohne solche Massivhilfe passable Abschlüsse (statistisch zu erkennen).
Daraus jedoch die Verpflichtung zu folgern, mit sehr viel Aufwand möglichst vielen solcher Migrantenkindern zum Abitur zu verhelfen, ist sehr gewagt.
Es gibt nämlich noch sehr viele andere Fähigkeiten, die in der Schule leider immer noch nicht gefördert werden:
individualität, fähigkeit zum selbstständigen (kritischen) Denken, daraus folgend:
Kreativität und Innovationsbereitschaft, letztendlich Emergente Ordnung gesamtgesellschaftlich.
Es ist ein SEHR großer Unterschied, ob man Schülern Tricks verrät, die Aufgaben in höheren Klassen einigermaßen richtig zu bearbeiten (ohne wirklich kapiert zu haben, worum es eigentlich geht!),
oder ob ein Schüler die eigentlichen Lernziele wirklich erreicht hat.
So schlimm auch in höheren Klassen die Bedingungen sein mögen (immer noch zu volle Klassen, unfähige Pädagogen ff), zumindest darf davon ausgegangen werden, dass die, die es schaffen, auch wirklich gut sind.
Deren Leistung wird dadurch entwertet, dass einer kleinen Gruppe massiv geholfen wird, die Testergebnisse abzuarbeiten (mit gleicher Endzensur).
Insgesamt verliert dabei die gesamte Gesellschaft an Niveau, Dynamik und Innovationsfähigkeit - und das ist (noch!!) die Basis unserer
exportorientierten Wirtschaft.
es sollte ja eigentlich "Quintessenz" in der Überschrift stehen,
aber "Quitessenz" ist auch passend.
(Wo bleibt die Editierfunktion??)
vieles 'verdummt' und schlichter gemacht werden muss weil sonst die meisten Schueler dem Unterricht nur mit Muehe folgen koennen.Diese Massnahme hat aber auch zur Folge dass gute Schueler dann vernachlaessigt werden weil sie sich langweilen, bleiben permament unterfordert und fangen an waehrend der Klasse Faxen zu machen.Deshalb schicken immer mehr Eltern ihre Kinder auf private Schulen weil sie ihren Kindern das ersparen wollen.
es sollte ja eigentlich "Quintessenz" in der Überschrift stehen,
aber "Quitessenz" ist auch passend.
(Wo bleibt die Editierfunktion??)
vieles 'verdummt' und schlichter gemacht werden muss weil sonst die meisten Schueler dem Unterricht nur mit Muehe folgen koennen.Diese Massnahme hat aber auch zur Folge dass gute Schueler dann vernachlaessigt werden weil sie sich langweilen, bleiben permament unterfordert und fangen an waehrend der Klasse Faxen zu machen.Deshalb schicken immer mehr Eltern ihre Kinder auf private Schulen weil sie ihren Kindern das ersparen wollen.
es sollte ja eigentlich "Quintessenz" in der Überschrift stehen,
aber "Quitessenz" ist auch passend.
(Wo bleibt die Editierfunktion??)
vieles 'verdummt' und schlichter gemacht werden muss weil sonst die meisten Schueler dem Unterricht nur mit Muehe folgen koennen.Diese Massnahme hat aber auch zur Folge dass gute Schueler dann vernachlaessigt werden weil sie sich langweilen, bleiben permament unterfordert und fangen an waehrend der Klasse Faxen zu machen.Deshalb schicken immer mehr Eltern ihre Kinder auf private Schulen weil sie ihren Kindern das ersparen wollen.
einer Regierung bzw. der beteiligten Instanzen (hier: Kultusminister) Trends zu sehen und daraus Schlüsse zu ziehen.
IMHO passiert das Gegenteil:
Die Kultusministerien verteidigen "mit Zähnen und Krallen" ihre verlorenen Posten und die Medien ziehen mit - reden die berechtigten Interessen der engagierten Eltern ins Negative, erklären sie zu asozialer Diskriminierung.
Hoffen wir also, dass dank der in letzter Zeit vermehrten Diskussion um das Thema "Schule" rechtzeitig grundlegende Veränderungen in Gang gesetzt werden.
Eine IMHO wenig berechtigte Hoffnung allerdings - der bestehende "Lehrkörper" ist überaltert, ideologisch festgefahren, lernresistent ff. Und genau DIE entscheiden auch für die Zukunft!
Einzige Hoffnung wäre, dass die Älteren endlich mal auf die Jüngeren (Pädagogen ff) hören und - wenn sie schon lernresistent bleiben wollen - zumindest denen mehr Raum und Entfaltungsmöglichkeit einräumen. Aber auch diese Hoffnung ist wohl unberechtigt.
(Ich erlebe gerade direkt, wie einer angehenden Lehrerin im Referendariat sämtliche Ansätze zu einer andersartigen Pädagogik gründlich ausgetrieben werden - alles natürlich im formal richtigen und vom Kultusministerium abgesegneten Rahmen, versteht sich. Die wird sich vielleicht später bei einer nichtstaatlichen Schule anmelden und auf die bequeme Verbeamtung verzichten, aber warum? Nur um dann auch angefeindet zu werden?!)
einer Regierung bzw. der beteiligten Instanzen (hier: Kultusminister) Trends zu sehen und daraus Schlüsse zu ziehen.
IMHO passiert das Gegenteil:
Die Kultusministerien verteidigen "mit Zähnen und Krallen" ihre verlorenen Posten und die Medien ziehen mit - reden die berechtigten Interessen der engagierten Eltern ins Negative, erklären sie zu asozialer Diskriminierung.
Hoffen wir also, dass dank der in letzter Zeit vermehrten Diskussion um das Thema "Schule" rechtzeitig grundlegende Veränderungen in Gang gesetzt werden.
Eine IMHO wenig berechtigte Hoffnung allerdings - der bestehende "Lehrkörper" ist überaltert, ideologisch festgefahren, lernresistent ff. Und genau DIE entscheiden auch für die Zukunft!
Einzige Hoffnung wäre, dass die Älteren endlich mal auf die Jüngeren (Pädagogen ff) hören und - wenn sie schon lernresistent bleiben wollen - zumindest denen mehr Raum und Entfaltungsmöglichkeit einräumen. Aber auch diese Hoffnung ist wohl unberechtigt.
(Ich erlebe gerade direkt, wie einer angehenden Lehrerin im Referendariat sämtliche Ansätze zu einer andersartigen Pädagogik gründlich ausgetrieben werden - alles natürlich im formal richtigen und vom Kultusministerium abgesegneten Rahmen, versteht sich. Die wird sich vielleicht später bei einer nichtstaatlichen Schule anmelden und auf die bequeme Verbeamtung verzichten, aber warum? Nur um dann auch angefeindet zu werden?!)
Das ist zwar eine dedauerliche Sache aber ich denke nicht dass Deutschland das finanzieren kann.
Wenn Sie die obige Aussage treffen, dann muss ich davon ausgehen, dass Sie den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben, denn den Verwaltungsaufwand mitgerechnet, würde eine halbe Milliarde Euro reichen, um alle betroffenen Schüler zu erreichen.
Wissen Sie wie hoch der Schuldenstand Deutschlands ist?
Antwort: 1.547.900.522.980 € (Stand:27.03.2009,18:48)
Den Banken konnte man auch mehrere Hunderte Milliarden Euro zur Verfügung stellen.
Da soll man lächerliche -zumindest relativ gesehen- 500 Millonen nicht aufbringen können, um flächendeckend derartige Ergebnisse zu erzielen:4000 Schüler haben die Kurse in Essen bislang besucht, gut die Hälfte von ihnen brachte es zur Hochschulreife. oder Denn rund die Hälfte der Schüler verbessern ihre Leistungen in einem Hauptfach um mindestens eine Note. Von den versetzungsgefährdeten Schülern können sogar fast alle in Deutsch eine Zensur gutmachen.
einer Regierung bzw. der beteiligten Instanzen (hier: Kultusminister) Trends zu sehen und daraus Schlüsse zu ziehen.
IMHO passiert das Gegenteil:
Die Kultusministerien verteidigen "mit Zähnen und Krallen" ihre verlorenen Posten und die Medien ziehen mit - reden die berechtigten Interessen der engagierten Eltern ins Negative, erklären sie zu asozialer Diskriminierung.
Hoffen wir also, dass dank der in letzter Zeit vermehrten Diskussion um das Thema "Schule" rechtzeitig grundlegende Veränderungen in Gang gesetzt werden.
Eine IMHO wenig berechtigte Hoffnung allerdings - der bestehende "Lehrkörper" ist überaltert, ideologisch festgefahren, lernresistent ff. Und genau DIE entscheiden auch für die Zukunft!
Einzige Hoffnung wäre, dass die Älteren endlich mal auf die Jüngeren (Pädagogen ff) hören und - wenn sie schon lernresistent bleiben wollen - zumindest denen mehr Raum und Entfaltungsmöglichkeit einräumen. Aber auch diese Hoffnung ist wohl unberechtigt.
(Ich erlebe gerade direkt, wie einer angehenden Lehrerin im Referendariat sämtliche Ansätze zu einer andersartigen Pädagogik gründlich ausgetrieben werden - alles natürlich im formal richtigen und vom Kultusministerium abgesegneten Rahmen, versteht sich. Die wird sich vielleicht später bei einer nichtstaatlichen Schule anmelden und auf die bequeme Verbeamtung verzichten, aber warum? Nur um dann auch angefeindet zu werden?!)
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