Unbemerkt vollbringen Fledermäuse in Höhlen und Bäumen ständig akrobatische Kunststücke. Beim Landen fliegen sie gegen die Schwerkraft nach oben, drehen sich einmal in der Luft – um schließlich kopfüber nach unten zu hängen. Mit Kameras und Drucksensoren haben US-Forscher das Manöver nun analysiert ( Journal of Experimental Biology, Nr.212, S. 945). Die Landung auf Stein ist für die Tiere kräftezehrend, weil sie vorsichtig abbremsen müssen. Auf Bäumen hingegen federn Blätter den Aufprall ab.

Verschwundene Sterne

Astrophysiker vermuten, dass das Ende von sehr schweren Sternen dramatisch ist: Sie explodieren in einer sogenannten Supernova. Jetzt konnten Forscher von der Universität Kopenhagen zwei Quellen solcher Explosionen identifizieren. Sie verglichen Aufnahmen von Himmelsregionen vor und nach dem Auftreten einer Supernova. Nach der Explosion war jeweils ein großer, kühler Stern – ein »roter Riese« – verschwunden: Dieser muss also explodiert sein, folgern die Forscher (Science, online).

Leuchtende Entzündungsherde

Die Chemikalie Luminol wird von Forensikern geschätzt, weil sie Blutspuren durch blaues Leuchten sichtbar macht. Bald könnte der Stoff auch lebenden Patienten helfen: Mäusen injiziertes Luminol ließ Entzündungsherde leuchten, sodass diese mit einer Spezialkamera von außen erfasst werden konnten ( Nature Medicine, online). Die Forscher hoffen nun, das Verfahren auch am Menschen zur Früherkennung von Arthritis oder Krebs einsetzen zu können.