Solch einen Termin lässt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesen Tagen natürlich nicht entgehen. Gemeinsam mit Bosch-Konzernchef Franz Fehrenbach hat sie am vergangenen Dienstag die Grundsteinlegung für ein neues Produktionswerk der Bosch-Tochter ersol im thüringischen Arnstadt zelebriert. Dort sollen mit der Herstellung von Solarzellen und Modulen 1100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Rund 530 Millionen Euro will die Bosch-Gruppe investieren. Mit der Investition in die Solartochter setzt Bosch-Chef Fehrenbach seine Strategie fort, in neue Geschäftsfelder wie eben die Umwelttechnik vorzustoßen. Abgesehen von Solarzellen stellt Bosch inzwischen auch Wärmepumpen und Teile für Windkraftanlagen her. Wie gut es für ein Unternehmen sein kann, in verschiedenen Branchen aktiv zu sein, erfährt der Stuttgarter Konzern gerade in seiner Paradebranche, der Kfz-Technik. Auch die Weltmarktführerschaft in der Autozuliefererbranche konnte dort Tausende von Mitarbeitern nicht vor dem Los der Kurzarbeit bewahren. dhl