Deutschland Unter Heuchlern
Ostdeutsche wie Westdeutsche pflegen die Nostalgie ihrer Eigenstaatlichkeit
Die Empörung wird der mecklenburgische Ministerpräsident Erwin Sellering einkalkuliert haben, als er neulich in einem Interview erklärte : »Ich verwahre mich dagegen, die DDR als totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab.« Wahrscheinlich schien dem Sozialdemokraten die Pflege einer verbreiteten ostdeutschen Seelenlage drängender als die Rücksicht auf moralische Empfindlichkeiten. Den sachlich gebotenen Widerspruch hat dankenswerterweise sogleich der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende formuliert: »Halbe Unrechtsstaaten gibt es nicht. Entweder wird das Recht in allen Bereichen absolut respektiert oder eben nicht.«
Damit könnte der Schlagabtausch sein Bewenden haben, wenn es nicht so erstaunlich und deprimierend wäre, dass zwanzig Jahre nach dem Mauerfall noch immer die kleinen sozialistischen Douceurs, die Kindertagesstätten, die Polikliniken, das stille Glück im privaten Winkel, gegen den Zwangscharakter der Diktatur angeführt würden. Als ließe sich das eine gegen das andere aufrechnen, als gäbe es tatsächlich Menschen, die ernstlich bestritten, dass es in der DDR auch praktische und nützliche Einrichtungen gegeben habe. Der Witz ist nur: Die humanen Alltagshilfen zeugen nicht gegen die Inhumanität des Systems, die paternalistische Fürsorge nicht gegen die Entrechtung des Einzelnen. Eher verhält es sich umgekehrt: Es sind zwei Seiten derselben Entmündigung.
Das alles ist der historischen Forschung wohlbekannt. Die Mechanismen des SED-Staates sind bis in ihre letzten Verästelungen aufgeklärt. Eher ist, wie der Historiker Norbert Frei meint , in der Bewältigung der DDR-Vergangenheit schon des Guten zu viel getan. Aber offenbar ist professionelle Geschichtsschreibung das eine, die Bedürfnisse der kollektiven Geschichtsdeutung sind etwas ganz anderes. Man kann niemanden zwingen, Bücher zu lesen, deren Pointen der eigenen Seelenlage zuwiderlaufen. Es gibt das ressentimentunterfütterte Verlangen vieler Ostdeutscher, ihre staatliche Vergangenheit auch in dem milden Licht eines entspannteren Lebens zu sehen. Ein Politiker wäre kein Politiker, und schon gar nicht der Sozialdemokratie, wenn er nicht diesem Verlangen hier und da ein Bonbon spendieren würde.
Und es kommt noch etwas hinzu: Es gibt auch das ressentimentunterfütterte Verlangen vieler Westdeutscher, ihre staatliche Vergangenheit in dem strahlenden Licht eines schöneren Lebens zu sehen – nämlich schöner als vor der Vereinigung. In derselben Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung , in der das Interview mit Sellering erschien, hat der Schriftsteller Maxim Biller eine Polemik veröffentlicht , die in ihrem Neid und ihrer Wut auf alles Ostdeutsche selbst von kühnsten Hassfantasien nicht übertroffen werden könnte. Warum? »Weil die Bonner Republik damals das so ziemlich coolste, freiste Land der Welt war«, aber dann unter den »lähmenden Einfluss der xenophoben, deutschnationalen, provinziellen, für immer bolschewistischen Duckmäuserossis« geraten ist.
Denn leider ist es falsch, für den Ruin des deutsch-deutschen Diskurses nur eine törichte DDR-Nostalgie verantwortlich zu machen. Es gibt eine genauso törichte BRD-Nostalgie. Das weiß der mecklenburgische Ministerpräsident und hat es in seinem Interview auch zu erkennen gegeben, der kluge Satz darin lautet: »Es war ja nicht so, dass ein idealer Staat auf einen verdammenswerten Unrechtsstaat stieß. Die alte Bundesrepublik hatte auch Schwächen, die DDR auch Stärken.«
Jeder, der sich nicht sogleich wieder hasserfüllt an der Rede von den angeblichen DDR-Stärken festbeißen will, wird zugeben müssen: Der Mann hat recht. Allzu viele, wenn nicht die meisten Westdeutschen glauben tatsächlich, einen idealen Staat der Wiedervereinigung geopfert zu haben. Maxim Biller, in seiner erfrischenden Unschuld, war nur unvorsichtig genug, diesen selbstgerechten Kinderglauben offen auszuplaudern. Im Übrigen verrät sein Text sich selbst: Von dem Gleichheitswahn, den er den Ossis in die Schuhe schieben will, gibt er ein eigenes unfreiwilliges Zeugnis – durch einen kuriosen Aristokratenhass, den er ausgerechnet am Beispiel des 20. Juli artikuliert.
Offenbar kannte der Idealstaat Bundesrepublik als Ideal nur Kleinbürger. – Das ist es leider, was die innerdeutsche Verständigung so aussichtslos macht: Beide Seiten verhalten sich absolut symmetrisch. Beide, Deutschland Ost wie Deutschland West, baden in Narzissmus, Geschichtslügen und Heuchelei. Jens Jessen
- Datum 26.03.2009 - 11:20 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 26.03.2009 Nr. 14
- Kommentare 36
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Ein Aspekt wird gerne vergessen:
In beiden deutschen Staaten gab es vor der Vereinigung ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl, mehr Solidarität, weniger Ellenbogenmentalität und ein weitaus geringeres Risiko des sozialen Absturzes aus der gesellschaftlichen Mitte im Sinne des Durchschnittsbürgers als danach ab Mitte der 1990er Jahre.
Erinnern wir uns an die 1980er Jahre in Westdeutschland:
Eines war sischer, die Rende (sinngemäß Norbert Blüm). Wer arbeitslos wurde, bekam erst Arbeitslosengeld, dann Arbeitslosenhilfe und dies erst nach Auslaufen der Sozialpläne. Trotzdem gab es bei der Schließung des Krupp-Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen massive Proteste, Autobahnbesetzungen etc. Die Nokianer in Bochum heute können davon nur träumen, auf sie wartet Leiharbeit mit ergänzendem Hartz IV.
Meine Mutter bekam in den 80ern eine Wurzelbehandlung von der Kasse bezahlt, heute gilt Zahnerhaltung als Privatvergnügen. Wer zu wenig Geld hat, dem sieht man das an der Zahnlücke an.
Fast die Hälfte der Studierenden wurde durch BAFöG gefördert, Studiengebühren gab es nicht. Die Kinder der Facharbeiter im Ruhrgebiet hatten gute Chancen später Ingenieure oder Ärzte zu werden, trotzdem gingen Viele zur Bank oder Versicherung - mit Realschulabschluss, ganz ohne BWL-Master, Auslandssemester und 5 Praktika.
Die 1980er Jahre waren in Westdeutschland eine Zeit der Chancen, während wir heute in der Risikogesellschaft (U.Beck) leben.
Sicher war früher nicht Alles besser, jedoch Vieles.
Sicher sind die Ostdeutschen nicht Schuld am Ende jener wundervollen Epoche, jedoch fällt der Beitritt der DDR nicht ganz zufällig zeitlich kurz vor der Wende der Gesellschaft im Westen. Einerseits wurde die Vereinigung aus den sozialkassen finanziert, was diesen nicht gut bekam (Abgaben- statt Steuererhöhung, Lafontaine schlug damals eine Abgabenerklärung und einen Abgabenberater vor). Andererseits konnte nach dem Ende der Systemkonkurrenz erstmals ohne Gefahr für die gesamtgesellschaftliche Stabilität die hässliche Variante des Kapitalismus, die in den 1980ern auf die USA (Reagonomics) und Großbritannien (Thatcherism) begrenzt war, auf das nahe der Zonengrenze gelegene kontinentale Westeuropa ausgreifen.
Was den sozialen Zusammenhalt anbelangt, so haben Ost- und Westdeutsche mit der, wenn auch nicht durch die Vereinigung gleicher Maßen verloren.
Das Land vom dem die Ostdeutschen träumten, haben sie nie erreicht - de alte Bundesrepublik. Und die vermissen auch viele Westdeutsche.
Vielleicht hilft ja der Niedergang des Shareholder-Value-Kapitalismus dem gemeinsamen Wunsch näher zu kommen, eine Bundesrepublik, wie sie früher einmal war - mit mehr Chancen und weniger Gegeneinander (freilich ohne die vielen Fehler, die die Bonner Republik durchaus hatte).
Übrigens: früher war auch das Wetter besser ;-)
Da ist eigentlich alles drin.
Es beruhigt doch, wenn Besonnenheit den Griffel führt.
Da ist eigentlich alles drin.
Es beruhigt doch, wenn Besonnenheit den Griffel führt.
"Halbe Unrechtsstaaten gibt es nicht. Entweder wird das Recht in allen Bereichen absolut respektiert oder eben nicht."
Und wie war das damals mit den sogenannten Berufsverboten? War das nun Unrecht oder nicht? Man erinnere sich: die Mitgliedschaft in Organisationen, die der Kommunistischen Partei zugeordnet wurden, konnte ausreichen, damit jemand nicht Postbote werden durfte, da er angeblich eine potentielle Gefahr für die innere und äußere Sicherheit darstellte. Heute dagegen ist die Post privatisiert - nicht zuletzt mit Zustimmung derselben Parteien, die damals so auf die angeblich gefährdete Hoheitlichkeit der Aufgabe pochten -, und kein Hans und Franz kümmert sich darum, ob die Billiglohn-Boten politisch zuverlässig sind oder nicht.
Wenn aber die damaligen Sicherheitsbedenken nur vorgeschoben waren, dann waren solche Berufsverbote ein offensichtliches Unrecht - so wurde das auch bei unseren Verbündeten gesehen, die nichts vergleichbares kannten.
Nach dem oben angeführten Satz wäre die alte BRD also ein voller Unrechtsstaat gewesen?
Hier sieht man wieder, wohin Schwarz-Weiss-Malerei führt. Abgesehen davon, dass man, wenn man alles Unrecht in einen Topf wirft, am Ende natürlich bei einer eklatanten Verharmlosung des Nazi-Regimes landet, das auf einmal als ein Unrechtsstaat unter vielen dasteht.
Ach ja, in dem gleichen Staat, in dem man kein Postbote werden konnte, wenn einem kommunistische Aktivitäten nachgesagt wurden, konnte ein Ex-Nazi selbstverständlich Richter, Wirtschaftsführer, Hochschuldozenten, Journalisten, höherer Polizeibeamter, sogar Bundeskanzler oder Bundespräsident sein.
Halbes Unrecht - oder doch Ganzes?
Das Gedächtnis der Leute ist so kurz ...
Ach ja, in dem gleichen Staat, in dem man kein Postbote werden konnte, wenn einem kommunistische Aktivitäten nachgesagt wurden, konnte ein Ex-Nazi selbstverständlich Richter, Wirtschaftsführer, Hochschuldozenten, Journalisten, höherer Polizeibeamter, sogar Bundeskanzler oder Bundespräsident sein.
Halbes Unrecht - oder doch Ganzes?
Das Gedächtnis der Leute ist so kurz ...
Ach ja, in dem gleichen Staat, in dem man kein Postbote werden konnte, wenn einem kommunistische Aktivitäten nachgesagt wurden, konnte ein Ex-Nazi selbstverständlich Richter, Wirtschaftsführer, Hochschuldozenten, Journalisten, höherer Polizeibeamter, sogar Bundeskanzler oder Bundespräsident sein.
Halbes Unrecht - oder doch Ganzes?
Das Gedächtnis der Leute ist so kurz ...
ist zwar eine bissige Karikatur, aber doch eine gelungene Polemik. Allerdings wird heute ja mehr Konformismus geschätzt ... auch das "Ossifizierung" (aus dem lateinischen: Verknöcherung)?
dass die DDR untergegangen ist, die gleiche Erleichterung verspüre ich aber auch darüber, dass die BRD nach der Übernahme der Zone nicht die geblieben ist, die sie vorher war. Die war nämlich auch Mist. Ein verschnarchtes Land, von Amis, Briten und Franzosen besetzt, Opposition und Widerstand regelmäßig mit Geld ruhig gehalten und die Regierung in einem häßlich anzusehenden abgeschotteten Dorf. Das alte Deutschland war nur Provinz, in allem, und das neue emanziert sich langsam davon. Recht so!
"Vorwärts immer, rückwärts nimmer!" [E. Honecker+]
... an die Notstandsgesetze in der coolen BRD? Naja gut, gegen Schäubles Schnüffelpaket sind sie harmlos, aber auch 1968 hat man schon Grundrechte eingeschränkt. Und erinnert sich noch jemand an die Zeit der RAF-Fahndungen, als der unerlaubte Griff zur Brieftasche lebensgefährlich war, wenn man von der Polizei angehalten wurde?
Dennoch: Nach jedem Besuch "drüben" war ich heilfroh, wieder hier zu sein.
Schön zu sehen, dass man Dolchstosslegenden auch ohne Kriege pflegen kann. Was mich persönlich betrifft, trauere ich weder der spiessigen Ignoranz des westdeutschen Reiches Gross-Oggersheim noch noch der faschistoiden Überwachungsmaschinerie des ostdeutschen besten Freundes der Sowjetunion nach. Ich bin froh, dass beide auf der Müllkippe der Geschichte gelandet sind, Recycling lohnt hier nicht.
Dass die Deutschen es aber verpasst haben, nach 1989 etwas wirklich Neues zu schaffen, sondern sich nur auf das Dauerverwalten einer Art undefinierter Gegenwart unter Ausschluss jeglicher Zukunftsvision beschränken und bornierter Stillstand langsam zum Markenzeichen des wiedervereinigten Landes wird, ist allerdings beunruhigend. Aber es gibt ja Länder zum Ausweichen. Von Vancouver Island aus betrachtet, sind alle Deutschen irgendwie Ossies. Und dass sie sich trotzdem nicht vertragen, kümmert einen eigentlich nicht mehr wirklich, wenn man den Blick auf den Pazifik vor der Haustür hat......
den Kommentar "Geh' doch nach drüben!", den man Unzufriedenen hierzulande gerne nachrief, ja bereits in die Tat umgesetzt. Gratulation! Aber warum beschweren Sie sich dann heute noch über die hiergebliebenen Deutschen mit ihrer Dauermangelverwaltung...? So ganz frei von deren Mängeln sind Sie offenbar nicht, auch wenn Sie diesen Typus quasi in inverser Form vertreten: Sie sind draußen und rufen: "Hurra, ich hab's geschafft! Ich bin kein böser, bornierter Deutscher mehr!" Und gerade, indem Sie es rufen, sind Sie es leider doch wieder - Gelassenheit ist einfach nicht unsere starke Seite...;-)
den Kommentar "Geh' doch nach drüben!", den man Unzufriedenen hierzulande gerne nachrief, ja bereits in die Tat umgesetzt. Gratulation! Aber warum beschweren Sie sich dann heute noch über die hiergebliebenen Deutschen mit ihrer Dauermangelverwaltung...? So ganz frei von deren Mängeln sind Sie offenbar nicht, auch wenn Sie diesen Typus quasi in inverser Form vertreten: Sie sind draußen und rufen: "Hurra, ich hab's geschafft! Ich bin kein böser, bornierter Deutscher mehr!" Und gerade, indem Sie es rufen, sind Sie es leider doch wieder - Gelassenheit ist einfach nicht unsere starke Seite...;-)
den Kommentar "Geh' doch nach drüben!", den man Unzufriedenen hierzulande gerne nachrief, ja bereits in die Tat umgesetzt. Gratulation! Aber warum beschweren Sie sich dann heute noch über die hiergebliebenen Deutschen mit ihrer Dauermangelverwaltung...? So ganz frei von deren Mängeln sind Sie offenbar nicht, auch wenn Sie diesen Typus quasi in inverser Form vertreten: Sie sind draußen und rufen: "Hurra, ich hab's geschafft! Ich bin kein böser, bornierter Deutscher mehr!" Und gerade, indem Sie es rufen, sind Sie es leider doch wieder - Gelassenheit ist einfach nicht unsere starke Seite...;-)
Verquere Argumentation ist eine klassisch teutsche Disziplin ;-)
Lieber exsoeldner, Sie haben den Artikel offenbar etwas anders verstanden, als ich ihn gemeint habe, denn letztlich beschwere ich mich nicht über den mitteleuropäischen Dauermangel, sondern wundere mich nur darüber, wie sehr Menschen an einer Vergangenheit kleben, von der sie nichts mehr zu erwarten haben, und damit eine Zukunft verlieren, die besser sein könnte, als das vermeintlich verlorene Paradies. Welche Zukunft sie dabei sind, sich jetzt alternativ einhandeln ist eine andere Frage, ich fürchte die Ost-West-Aversionen sind eine schlechte Währung, und dafür gibts im Austausch nur Gift.
Als staatsrechtliche Promenadenmischung wundere ich mich allerdings über den ganzen Rest der Menschheit auch, es hat durchaus Vorteile, nirgends richtig dazu gehören zu müssen. Es lässt einen viele Dinge mit einer Art ironischen Gelassenheit sehen, ohne gleich alles todernst nehmen zu müssen. Wie heissts in Garmisch so schön: die in Partenkirchen sind einfach anders.....
P.S.:
Gelassenheit könnte eure starke Seite sein, denn eigentlich gibts ne ganze Menge positives an Dland, vielleicht seht ihrs nur oft nicht, weil ihr mitten drin steht. Da gibts nur eins, öfter nach Vancouver Island fahren ;-)
Verquere Argumentation ist eine klassisch teutsche Disziplin ;-)
Lieber exsoeldner, Sie haben den Artikel offenbar etwas anders verstanden, als ich ihn gemeint habe, denn letztlich beschwere ich mich nicht über den mitteleuropäischen Dauermangel, sondern wundere mich nur darüber, wie sehr Menschen an einer Vergangenheit kleben, von der sie nichts mehr zu erwarten haben, und damit eine Zukunft verlieren, die besser sein könnte, als das vermeintlich verlorene Paradies. Welche Zukunft sie dabei sind, sich jetzt alternativ einhandeln ist eine andere Frage, ich fürchte die Ost-West-Aversionen sind eine schlechte Währung, und dafür gibts im Austausch nur Gift.
Als staatsrechtliche Promenadenmischung wundere ich mich allerdings über den ganzen Rest der Menschheit auch, es hat durchaus Vorteile, nirgends richtig dazu gehören zu müssen. Es lässt einen viele Dinge mit einer Art ironischen Gelassenheit sehen, ohne gleich alles todernst nehmen zu müssen. Wie heissts in Garmisch so schön: die in Partenkirchen sind einfach anders.....
P.S.:
Gelassenheit könnte eure starke Seite sein, denn eigentlich gibts ne ganze Menge positives an Dland, vielleicht seht ihrs nur oft nicht, weil ihr mitten drin steht. Da gibts nur eins, öfter nach Vancouver Island fahren ;-)
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