Gerhard Schröder "Es ist meine Freiheit"Seite 5/5

Schröder: Mich besorgt, dass die Krise gerade die Mittelschicht in Russland treffen könnte. Um die Herausbildung einer solchen Mittelschicht mit ausreichendem Einkommen hat sich Putin besonders gekümmert. Wenn es hier zu Unsicherheiten kommt, ist das nicht gut für Russland. Ein unsicherer Partner ist immer ein schlechter Partner.

ZEITmagazin: Sie reisen nun wieder mit etwas kleinerem Gefolge. Welchen Beruf tragen Sie ein, wenn Sie im Hotel ankommen?

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Schröder: Rechtsanwalt. Meistens hat man in den Hotels allerdings eine ungefähre Ahnung, wer ich sein könnte, sodass die Anmeldezettel bereits ausgefüllt sind.

ZEITmagazin: Fühlen Sie sich gelegentlich auch als Verteidiger Russlands?

Schröder: Ich glaube nicht, dass Russland von mir verteidigt werden muss, das können die Russen schon selber.

ZEITmagazin: In Russland ist eine ganze Reihe von Journalisten umgebracht worden.

Schröder: Das stimmt. Das macht jeden betroffen, auch mich. Was ich nur merkwürdig finde, in all diesen Fällen schwingt in den deutschen Medien die Unterstellung mit, die Staatsführung hätte damit zu tun. Auch renommierte Zeitungen behaupten einfach, ohne jeden Beweis, dass stets der Gleiche dahintersteckt. Dass Staatsanwaltschaften ermitteln, dass der Versuch unternommen wird, die Verbrechen aufzuklären, das bleibt in der Presse oft unerwähnt.

ZEITmagazin: Es wird ja auch so gut wie nichts aufgeklärt.

Schröder: Ich will hier nichts bagatellisieren. Ich weise nur darauf hin, dass viele Verbrechen auch in anderen Ländern nicht aufgeklärt werden, ohne dass gleich vermutet wird, die Staatsführung habe daran kein Interesse.

ZEITmagazin: Es gibt Kritiker, die Gerhard Schröder den Handel, den Verkauf von Menschenrechten vorwerfen.

Schröder: Diesen Leuten sage ich: Lesen Sie doch die ersten Interviews, die Obamas Berater gegeben haben. Die sagen jetzt Sachen zum Beispiel zum Thema Raketenschild, überhaupt zum Erfordernis, vernünftige Beziehungen zwischen Amerika und Russland herzustellen, für die ich vor ein paar Monaten noch gescholten worden bin. Ein zweites Beispiel: China. Man hat mir vorgeworfen, die Menschenrechtsverletzungen dort zu entschuldigen, nur weil ich einen anderen Umgang mit den Machthabern in Peking vorgeschlagen hatte, der auf gleicher Augenhöhe stattfinden sollte.

ZEITmagazin: Weniger moralisierend zu sein?

Schröder: Wenn Sie das so nennen wollen. Jetzt ist Frau Clinton nach China gereist. Was hat sie denn diskutiert? Sie hat über eine politische Zusammenarbeit auf Augenhöhe gesprochen, sie hat die Möglichkeiten ökonomischer Zusammenarbeit erörtert. Über andere Themen habe ich nichts gelesen. Das Gleiche gilt für Syrien. Steinmeier wurde von selbst ernannten außenpolitischen Experten der Union kritisiert, dass er den syrischen Außenminister empfangen hat, jetzt geben sich die amerikanischen Senatoren dort die Klinke in die Hand.

ZEITmagazin: Sie haben den Deutschen die Teilnahme am Irakkrieg erspart und die Agenda 2010 durchgesetzt – aber die Erinnerung an den Kanzler Schröder ist bei vielen eine andere. Rund 50 Prozent der Leute verstehen nicht, warum Sie sich so sehr auf Wladimir Putin und seine Russen eingelassen haben. Perlt das wirklich an Ihnen ab?

Schröder: Es stößt schon unangenehm auf, sagen wirs mal so. Es schmerzt mich nicht, es kränkt auch nicht. Ich bleibe dabei: Ich halte eine enge Partnerschaft mit Russland aus politischen und wirtschaftlichen Gründen für elementar wichtig. Und wenn es 50 Prozent noch nicht so sehen, dann verstehen es immerhin schon die anderen 50 Prozent.

ZEITmagazin: Sie waren sieben Jahre lang Kanzler. Welchen Preis haben Sie dafür bezahlt?

Schröder: Es ist diese ungeheure Anspannung. Man kommt nicht zur Ruhe, auch wenn man zu Hause ist, selbst wenn man im Bett liegt. Als Kanzler muss man aufpassen, dass dieses Misstrauen, das man braucht, um in diesen Strukturen zu überleben, nicht zu groß wird. Denn dann besteht die Gefahr, dass man zu zwischenmenschlichen Beziehungen gar nicht mehr fähig ist. Wer dieses Amt innehat, muss sich eine besondere Härte zulegen, um das zu ertragen, was man den ganzen Tag an den Kopf kriegt. Trotzdem wollte ich neugierig bleiben, aufgeschlossen, auch spontan.

ZEITmagazin: Wenn Sie in diesen Jahren aus den Fenstern des Kanzleramtes geschaut haben, empfanden Sie da gelegentlich auch das berauschende Gefühl, es von ganz unten nach ganz oben geschafft zu haben?

Schröder: Kein berauschendes Gefühl, dafür bin ich doch zu rational. Aber ich denke schon, dass ich keinen Grund habe, mich über mein Leben zu beklagen. Wenn ich überlege, wie es begonnen hat, dann kann ich schon sagen, dass ich jedenfalls meine beruflichen Träume realisieren konnte und nach längerem Suchen auch die privaten.

ZEITmagazin: Ist es eigentlich völlig ausgeschlossen, dass Sie es noch einmal machen, wenn die Nation Sie ruft?

Schröder: Es ist ausgeschlossen.

Das Gespräch führten Hanns-Bruno Kammertöns und Stephan Lebert

Gerhard Schröder wird am 7. April 65. Von 1998 bis 2005 war er deutscher Bundeskanzler. Heute arbeitet der Sozialdemokrat wieder als Rechtsanwalt. Außerdem berät er das Schweizer Verlagshaus Ringier. Seit 2006 ist er Vorsitzender des Aktionärsausschusses der europäisch-russischen Gesellschaft Nord Stream AG, deren Anteilseigner Gasprom, Gasunie, E.on und BASF sind

 
Leser-Kommentare
  1. Mit welchem Recht behauptet der Autor, dass Schröder anders als Erfinder der Agenda 2010 in Erinnnerung bleiben wird?
    Das war eine nachhaltige Entscheidung, die Millionen von Menschen täglich zu spüren bekommen.

  2. unvergesslich und unauslöschlich. Und das ComeBack hier schlau eingefädelt, sich bisschen als Wirtschaftstheoretiker verkaufen,.. Scheff, Schröder Sie wählt keiner mehr, sosehr Sie sich auch wieder mal den Wirtschaftsbonzen andienen und dem dummen Wählervolk. Gelogen, versägt.

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    • dacapo
    • 05.04.2009 um 18:15 Uhr

    Herr Stein, oder? Auf diesem Niveau doch wohl nicht, nicht hier. Es gibt andere Adressen.

    • dacapo
    • 05.04.2009 um 18:15 Uhr

    Herr Stein, oder? Auf diesem Niveau doch wohl nicht, nicht hier. Es gibt andere Adressen.

  3. DASS ich diesen Herrn 1998 gewaehlt habe, dies aufgrund der sehr angenehmen Sprechweise verbunden mit Charisma gegenueber dem
    doch oft "pfaelzer dummquatscher" ( bin selbst Pfaelzer).
    Stilbruch ohnesgleichen, dass ein frueherer Kanzler diesen "gazpromjob" angenommen hat, reichen denn die exKanzler-Bezuege nicht aus, muss er mit seiner GIER und SELBSTDARSTELLUNG ein ganzes Volk blamieren ?

    glaube nicht, dass er diese Kommentare liest, eher seine Frau die sowieso den groesseren Weitblick hat und hatte !
    Ich mach' einfach Schluss denn seine Profilierungsversuche kotzen mich an, er ist bestraft genug wenn ER die AUSSENPOLITIK-AKTIVITAETEN von Mme. Merkel verfolgen muss !

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    Oder nur schlechte Presse?
    Helmut Kohl hat jedenfalls direkt nach Ende seiner Kanzlerschaft einen hochdotierten Beratervertrag bei Leo Kirch angenommen.
    Das war unserer unabhängigen Presse leider nur eine Randnotiz wert.
    .
    Und wieso "gazpromjob"? Steht doch im Artikel: Aktionärsvertreter in einem für
    Europa äusserst wichtigen russisch-europäischen-Joint-Venture-Unternehmen.
    Immer wieder die gleichen Ressentiments gegen Schröder, hohe Messlatten, die
    für andere nicht gelten.
    .
    Woher kommt eigentlich die Ablehnung und Herabsetzung der Kanzlerschaft Schröders (besonders der zweiten) durch die deutsche Elite in Wirtschaft und Medien? Gerade in Medien heute bekommt man immer wieder den Eindruck, das
    regelrecht Hass im Spiel ist.
    Weil er nicht dazugehört? Oder weil die Elite seine zweite Kanzlerperiode nicht eingeplant hatte?
    Weil die Elite bei seinem zweiten Wahlgewinn eigentlich schon ein straffes neoliberales Gesellschafts-Konzept durchsetzen wollte?

    • keox
    • 05.04.2009 um 17:01 Uhr

    nette Idee.

    Dennoch: Was sagt das über Schröder, wenn Sie seine Frau, als BILD- und FocusMitarbeiterin für noch viel schlauer halten?

    Ist Schröder zu viel Bauchmensch, hätten lieber alle die BLÖD gelesen?

    Bin irritiert.

    Oder nur schlechte Presse?
    Helmut Kohl hat jedenfalls direkt nach Ende seiner Kanzlerschaft einen hochdotierten Beratervertrag bei Leo Kirch angenommen.
    Das war unserer unabhängigen Presse leider nur eine Randnotiz wert.
    .
    Und wieso "gazpromjob"? Steht doch im Artikel: Aktionärsvertreter in einem für
    Europa äusserst wichtigen russisch-europäischen-Joint-Venture-Unternehmen.
    Immer wieder die gleichen Ressentiments gegen Schröder, hohe Messlatten, die
    für andere nicht gelten.
    .
    Woher kommt eigentlich die Ablehnung und Herabsetzung der Kanzlerschaft Schröders (besonders der zweiten) durch die deutsche Elite in Wirtschaft und Medien? Gerade in Medien heute bekommt man immer wieder den Eindruck, das
    regelrecht Hass im Spiel ist.
    Weil er nicht dazugehört? Oder weil die Elite seine zweite Kanzlerperiode nicht eingeplant hatte?
    Weil die Elite bei seinem zweiten Wahlgewinn eigentlich schon ein straffes neoliberales Gesellschafts-Konzept durchsetzen wollte?

    • keox
    • 05.04.2009 um 17:01 Uhr

    nette Idee.

    Dennoch: Was sagt das über Schröder, wenn Sie seine Frau, als BILD- und FocusMitarbeiterin für noch viel schlauer halten?

    Ist Schröder zu viel Bauchmensch, hätten lieber alle die BLÖD gelesen?

    Bin irritiert.

    • HBogon
    • 05.04.2009 um 12:15 Uhr

    - Das Land endgültig weit für die Spekulanten und Heuschrecken geöffnet (die Folgen sind mittlerweile zu besichtigen);

    - Den Sozialabbau beschleunigt und das Ganze als "Sachzwang" der dumpfen Masse untergejubelt;

    - Die Sozialdemokratie verkauft, die SPD gespalten und an den Rand der Marginalität geführt.

    - Nichts dazugelernt!

    Diese "Leistungen" eines Schröder können nicht oft genug gewürdigt werden.
    Bezeichnend, dass kein Wort davon im Interview vorkommt.

    Wieviel hat Schröder der ZEIT für den Werbeauftritt bezahlt?

  4. Oder nur schlechte Presse?
    Helmut Kohl hat jedenfalls direkt nach Ende seiner Kanzlerschaft einen hochdotierten Beratervertrag bei Leo Kirch angenommen.
    Das war unserer unabhängigen Presse leider nur eine Randnotiz wert.
    .
    Und wieso "gazpromjob"? Steht doch im Artikel: Aktionärsvertreter in einem für
    Europa äusserst wichtigen russisch-europäischen-Joint-Venture-Unternehmen.
    Immer wieder die gleichen Ressentiments gegen Schröder, hohe Messlatten, die
    für andere nicht gelten.
    .
    Woher kommt eigentlich die Ablehnung und Herabsetzung der Kanzlerschaft Schröders (besonders der zweiten) durch die deutsche Elite in Wirtschaft und Medien? Gerade in Medien heute bekommt man immer wieder den Eindruck, das
    regelrecht Hass im Spiel ist.
    Weil er nicht dazugehört? Oder weil die Elite seine zweite Kanzlerperiode nicht eingeplant hatte?
    Weil die Elite bei seinem zweiten Wahlgewinn eigentlich schon ein straffes neoliberales Gesellschafts-Konzept durchsetzen wollte?

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    • orgel
    • 05.04.2009 um 13:41 Uhr

    Woher kommt eigentlich die Ablehnung und Herabsetzung der Kanzlerschaft Schröders (besonders der zweiten) durch die deutsche Eliten?

    (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk) Auch mit diesem Interview hat er sich keinen Gefallen getan.

    auf diesen Posten zu gearbeitet hat,denn diese Pipeline die durch die Ostsee fuehrt wird nicht gebaut um Deutschland zu helfen,das war der Preis den D.zahlte um Schroeder den fetten Posten zu garantieren.was hier deutsch-russisches Unternehmen genannt wird hat seinen Hauptsitz in der Schweiz wo bekanntlich der deutsche Fiskus keine Steuern kassieren kann.

    von schroeder spricht man wenigstens noch, ist doch schon was, oder ?
    VIELE GRUESSE
    arno-cote d'azur

    • dacapo
    • 05.04.2009 um 18:29 Uhr

    Sehr richtig, bin der gleichen Meinung. Hinter diesen Ressentiments steckt der gleiche Geist, der auch schon Willy Brandt gebranntmarkt hatte. Die typische, deutsche konservative Sauce. Die Sozis sind nun einmal die Schmuddelkinder. Und Spiesser lassen ihre Kinder nicht so gerne mit Schmuddelkindern spielen. Man hält sich in seiner Spiessigkeit für etwas besseres, also grenzt man sich ab. "Wir gehören zu den Besseren", so denken sie. Und diese "Besseren", die Westerwelles, sind im Anmarsch.
    Nur gut, dass ich mit Schmuddelkindern spielen durfte.

    war Teil der Strategie eine kleine Dickmadam zur Bellafigura schön zu schreiben.

    • vlad
    • 05.04.2009 um 21:19 Uhr

    "Ich sag nichts"-Kohl war mindestens genauso schlimm. Aber das relativiert nicht die Taten von Schroeder.

    • orgel
    • 05.04.2009 um 13:41 Uhr

    Woher kommt eigentlich die Ablehnung und Herabsetzung der Kanzlerschaft Schröders (besonders der zweiten) durch die deutsche Eliten?

    (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk) Auch mit diesem Interview hat er sich keinen Gefallen getan.

    auf diesen Posten zu gearbeitet hat,denn diese Pipeline die durch die Ostsee fuehrt wird nicht gebaut um Deutschland zu helfen,das war der Preis den D.zahlte um Schroeder den fetten Posten zu garantieren.was hier deutsch-russisches Unternehmen genannt wird hat seinen Hauptsitz in der Schweiz wo bekanntlich der deutsche Fiskus keine Steuern kassieren kann.

    von schroeder spricht man wenigstens noch, ist doch schon was, oder ?
    VIELE GRUESSE
    arno-cote d'azur

    • dacapo
    • 05.04.2009 um 18:29 Uhr

    Sehr richtig, bin der gleichen Meinung. Hinter diesen Ressentiments steckt der gleiche Geist, der auch schon Willy Brandt gebranntmarkt hatte. Die typische, deutsche konservative Sauce. Die Sozis sind nun einmal die Schmuddelkinder. Und Spiesser lassen ihre Kinder nicht so gerne mit Schmuddelkindern spielen. Man hält sich in seiner Spiessigkeit für etwas besseres, also grenzt man sich ab. "Wir gehören zu den Besseren", so denken sie. Und diese "Besseren", die Westerwelles, sind im Anmarsch.
    Nur gut, dass ich mit Schmuddelkindern spielen durfte.

    war Teil der Strategie eine kleine Dickmadam zur Bellafigura schön zu schreiben.

    • vlad
    • 05.04.2009 um 21:19 Uhr

    "Ich sag nichts"-Kohl war mindestens genauso schlimm. Aber das relativiert nicht die Taten von Schroeder.

    • orgel
    • 05.04.2009 um 13:41 Uhr

    Woher kommt eigentlich die Ablehnung und Herabsetzung der Kanzlerschaft Schröders (besonders der zweiten) durch die deutsche Eliten?

    (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk) Auch mit diesem Interview hat er sich keinen Gefallen getan.

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    Bitte beleidigen Sie die Proleten nicht mit Ihrem Vergleich!

    • orgel
    • 05.04.2009 um 16:30 Uhr

    Wusste nicht, daß Wort Prolet eine Beleidung darstellt.

    (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk)
    Geht klar in Zukunft, sorry.

    • keox
    • 05.04.2009 um 17:19 Uhr

    Wenn die gesetzlichen Bestimmungen mittlerweile wieder Einfluß nehmen auf die freie Meinungsäußerung - auch, und hier besonders der Onlinemedien -

    wäre es dann nicht die ureigenste Pflicht der Medien, sich massiv dagegen zu wehren?

    Daß die Medien durchaus eine überaus prägende Kraft ausüben kann man ja oft genug sehen. Man denke nur an Floridas-Rolf, an all die Hetzkampagnen gegen Hatz4-Empfänger, ebenso an den Ablenkungsmanövern zur Spekulationskrise, und und und...

    Nur wenn es um die eigenen Existenzregeln einer freien Presse geht, wenn man zensiert werden soll - dann gibt man die Zensur an die Leser weiter, an die Leserbriefschreiber.

    Das ist erbärmlich, jämmerlich, und hat mit einer freien Presse nix zu tun.

    Eine freie Presse wehrt sich.

    • dacapo
    • 05.04.2009 um 19:28 Uhr

    er auf dieses Interview nicht spitz war. Gefallen tut er sich sicherlich in anderen Dingen, an denen lässt er Euch sicherlich nicht daran teilnehmen.

    Mensch, bin ich eigentlich bei der Zeit? Man muss sich ja geradezu eine andere Sprache aneignen, um sich zu äussern.

    Bitte beleidigen Sie die Proleten nicht mit Ihrem Vergleich!

    • orgel
    • 05.04.2009 um 16:30 Uhr

    Wusste nicht, daß Wort Prolet eine Beleidung darstellt.

    (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk)
    Geht klar in Zukunft, sorry.

    • keox
    • 05.04.2009 um 17:19 Uhr

    Wenn die gesetzlichen Bestimmungen mittlerweile wieder Einfluß nehmen auf die freie Meinungsäußerung - auch, und hier besonders der Onlinemedien -

    wäre es dann nicht die ureigenste Pflicht der Medien, sich massiv dagegen zu wehren?

    Daß die Medien durchaus eine überaus prägende Kraft ausüben kann man ja oft genug sehen. Man denke nur an Floridas-Rolf, an all die Hetzkampagnen gegen Hatz4-Empfänger, ebenso an den Ablenkungsmanövern zur Spekulationskrise, und und und...

    Nur wenn es um die eigenen Existenzregeln einer freien Presse geht, wenn man zensiert werden soll - dann gibt man die Zensur an die Leser weiter, an die Leserbriefschreiber.

    Das ist erbärmlich, jämmerlich, und hat mit einer freien Presse nix zu tun.

    Eine freie Presse wehrt sich.

    • dacapo
    • 05.04.2009 um 19:28 Uhr

    er auf dieses Interview nicht spitz war. Gefallen tut er sich sicherlich in anderen Dingen, an denen lässt er Euch sicherlich nicht daran teilnehmen.

    Mensch, bin ich eigentlich bei der Zeit? Man muss sich ja geradezu eine andere Sprache aneignen, um sich zu äussern.

  5. Bitte beleidigen Sie die Proleten nicht mit Ihrem Vergleich!

  6. 8. ...

    Ein herrliches Bsp für: "Die Autobahn ist voller Geisterfahrer...."

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