Atomwaffen Eine hinreißende Vision
Die Welt braucht ein ehrgeiziges Ziel, wenn sie sich wieder auf den Weg der Abrüstung begeben soll
Barack Obamas Idee von einer Welt ohne Atomwaffen – nur idealistisches Blendwerk? Eine Gefahr für den Frieden gar, weil sie Wunschdenken an die Stelle von Interessenpolitik setzt? Kaum ist die Rede des US-Präsidenten vor der Prager Burg verklungen, da wird seine Botschaft von einigen Glaubenshütern der strategic community schon wieder zernörgelt.
Was diese nur schwer erklären können: Wie kommt es, dass die intellektuelle Vorarbeit für Obamas Politik seit über zwei Jahren von hartgesottenen Realisten geleistet wird, nicht etwa von Ostermarschierern und Friedenscampern? Die beiden ehemaligen amerikanischen Außenminister Henry Kissinger und George Shultz, der frühere Verteidigungsminister William Perry und der einstige Vorsitzende im Streitkräfteausschuss des US-Senats, Sam Nunn, waren es, die im Januar 2007 im konservativen Wall Street Journal für "Eine Welt ohne Nuklearwaffen" plädierten.
Und als sie im Januar 2008, erneut im Wall Street Journal, ihren nächsten Artikel (Toward a Nuclear Free World) veröffentlichten, da hatten sie die Unterstützung von Madeleine Albright, James A. Baker, Zbigniew Brzezinski, Warren Christopher, Robert McNamara, Colin Powell und vielen anderen. Das gesamte sicherheitspolitische Establishment der Vereinigten Staaten steht hinter der Initiative der ehemaligen Kalten Krieger, die Barack Obama zu seiner Prager Rede inspirierte. In Deutschland applaudierten ihnen Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Egon Bahr und Hans-Dietrich Genscher "ohne Vorbehalt".
Nun können sie alle irren. Und jene Experten könnten recht behalten, die da meinen, eine atomwaffenfreie Welt werde eine Chimäre bleiben. Denn die Erfindung der Bombe könne nicht rückgängig gemacht werden, der Geist sei aus der Flasche. Und "Global Zero" – damit verbunden für viele Länder auch der Wegfall des schützenden amerikanischen Nuklearschirmes – würde das konventionelle Wettrüsten erst recht anheizen.
Die Realisten von einst aber sind immer noch realistisch. Sie haben verstanden, dass der Kalte Krieg vorbei ist. Es stehen sich nicht mehr zwei feindliche Militärblöcke gegenüber, jederzeit in der Lage, den anderen auszulöschen. Die Atommächte von heute werden herausgefordert von dem irrlichternden Diktator Kim Jong Il in Pjöngjang, dem Islamistenregime in Teheran oder der Terror-Internationale.
Die Abschreckungslogik des Kalten Krieges ("Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter") funktioniert gegenüber al-Qaida nicht. Deshalb hat Barack Obama recht, der in Prag sagte, die Bedrohung durch einen globalen Atomkrieg habe abgenommen, das Risiko eines Atomangriffs dagegen sei gestiegen.
- Datum 21.09.2009 - 10:55 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.04.2009 Nr. 16
- Kommentare 17
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Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt sagte einmal: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen"!
Obama strebt wohl einen Schmusekurs an. "USA for peace" fällt mir dazu ein. Eine atomwaffenfreie Welt kann ich mir nicht vorstellen. Und ich glaube, die wird's nicht geben.
Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. Dieser Einsatz ist nicht zu gewinnen. Sobald die Armeen abgezogen sind, geht es dort weiter mit Gewalt und Krieg. Und solange die USA im Außeneinsatz ist, militärisch betrachtet, wird sich wohl keiner von seinen Atomwaffen trennen.
Eine unendliche Geschichte...
Weltöffentlichkeit, bitte aufpassen. Es gibt auch Visionen (Träume), die zielsicher gesteuert scheinen. Atomwaffenfrei? Landung auf dem Mars - womöglich (als nächstes Ziel). Freilich kommt Jubel auf. Aber bitte mit Vorsicht applaudieren. Kennt jemand den neuen Namen der Neuen, der A-Bombe - oder wer glaubt an die Unschuld?
God bless you.
From
Eleonora Guiadagio
So leid es mir tut, doch muss ich meinem Vorredner in diesem Punkt zustimmen.
Eine Atomwaffenfreie welt ist reine Fiktion solange es Kriege gibt und sich damit andere Staaten bedroht fühlen.
Die Atommächte werden auch sicherlich nicht ihre Abschreckunswaffe Nr.1 wegwerfen wenn gerade andere Länder im Begriff sind selbst Atommächte zu werden.
Schade.
Visionen sind schön, aber ich bewerte sie skeptisch. Atomwaffen können abgeschafft werden, wenn die Nationalstaaten abgeschafft werden. Und Nationalstaaten wird es nach meiner Einschätzung noch lange geben, weil sie auch Ausdruck der kulturellen Identität eines Volkes sind. Daraus folgt: Die Abschaffung aller Atomwaffen erfordert eine globale Kulturrevolution. Dies ist natürlich nicht unmöglich, aber es kann ziemlich lange dauern.
Wir brauchen global eine glaubwürdige Friedensethik und eine verantwortungsvolle Umweltpolitik. Dazu gehört insbesondere auch die Nutzung der Solarenergie. Wenn die Menschheit auf diesen Gebieten Fortschritte macht, können wir der Abschaffung der Atomwaffen näherkommen.
scheint möglicherweise darin zu bestehen, entweder an der Spitze einer Bewegung zu stehen oder diese zu ignorieren bzw. zu verhindern.
Mit Befremden habe ich Obamas wohltönende Bereitschaftserklärung vernommen, sich an die Spitze der Bewegung zur Rettung des globalen Klimas zu setzen.
Das klingt gut, ist aber in etwa vergleichbar mit einem Fahrschüler, der die Pole-Position in der Formel 1 beansprucht.
Ham wa 's nich mal 'ne Numma kleena aber dafür etwas realistischer? Könnte man vor dem großen Schritt für die Menschheit nicht erst mal ein paar kleine Schritte für die Menschen andenken? Die Ratifizierung der Landminenkonventinon, die Reduzierung von Rüstungsexporten oder Militärhilfen für zweifelhafte Kandidaten ... das wär' doch schon mal was.
Gar nicht davon zu reden, das so gesparte Geld für einfachste Strukturhilfen, Impfstoffe oder Medikamente für die dritte Welt einzusetzen...
Aber das nur nebenbei bemerkt.
Der Knackpunkt des Traumes von einer Welt ohne Atomwaffen ist der Traum von einem Status Quo wie zu Zeiten des Kalten Krieges.
Sollte der Idealzustand, der Voraussetzung für Obamas Traum ist, wirklich eintreten - nach dem nächsten Militärputsch in A oder den nächsten demokratischen Wahlen in B kann er sofort dahin sein.
Nein, der Geist ist aus der Flasche und niemand bringt ihn dahin zurück!
und nötig, und sogar in Bälde, wie ich dies schon anführte. Man kann hier nicht nur an kleinen Dingen rumbasteln, sondern muss auch mal ganz konkret eine neue Weltordnung andenken und sich ausdenken, bzw. vorschlagen.
Ja, das Geld aus internationalen Finanzaktionen muss besteuert werden, die Gewinne müssen aber an die UNO gehen, usw. usf.. Ja, die Weltnaturerbe-Gebiete müssen auch von der UNO kontrolliert werden, und zwar nach der Strenge wie dies die UNO für nötig hält - und nicht etwa Brasilien oder Ruanda (also z.T. höchst insuffizient!)! Ja, Kontrolle ist allüberall nötig, und möglich - auch das schafft aber Arbeitsplätze - aber nicht nur "sicherheitshalber" in der Waffenindustrie, zumal bei Waffen, die man eigentlich (s. Afghanistan und Irak) dann doch nicht einsetzen kann!
Das muss man endlich mal durchdefinieren und international konkreter diskutieren. Es wäre sehr schön von Herrn Obama gewesen, wenn er hier vorangegangen wäre. So sollten es endlich, - ja wir dürfen das jetzt offenbar(!!!) - , die Deutschen oder Europäer tun...!
Wir müssen nicht mehr immer nur die Beifalls-Klatscher und Zahlemänner sein - wir dürfen jetzt auch mal was Konkretes sagen (was wir ja leider gar nicht mehr gewohnt sind...)
und nötig, und sogar in Bälde, wie ich dies schon anführte. Man kann hier nicht nur an kleinen Dingen rumbasteln, sondern muss auch mal ganz konkret eine neue Weltordnung andenken und sich ausdenken, bzw. vorschlagen.
Ja, das Geld aus internationalen Finanzaktionen muss besteuert werden, die Gewinne müssen aber an die UNO gehen, usw. usf.. Ja, die Weltnaturerbe-Gebiete müssen auch von der UNO kontrolliert werden, und zwar nach der Strenge wie dies die UNO für nötig hält - und nicht etwa Brasilien oder Ruanda (also z.T. höchst insuffizient!)! Ja, Kontrolle ist allüberall nötig, und möglich - auch das schafft aber Arbeitsplätze - aber nicht nur "sicherheitshalber" in der Waffenindustrie, zumal bei Waffen, die man eigentlich (s. Afghanistan und Irak) dann doch nicht einsetzen kann!
Das muss man endlich mal durchdefinieren und international konkreter diskutieren. Es wäre sehr schön von Herrn Obama gewesen, wenn er hier vorangegangen wäre. So sollten es endlich, - ja wir dürfen das jetzt offenbar(!!!) - , die Deutschen oder Europäer tun...!
Wir müssen nicht mehr immer nur die Beifalls-Klatscher und Zahlemänner sein - wir dürfen jetzt auch mal was Konkretes sagen (was wir ja leider gar nicht mehr gewohnt sind...)
Insofern ist, das ist wahr und klar, das Ganze eher eine präsidiale Träumerei, noch, hoffentlich. Denn sicher muss - und kann - sich hier, und dies sehr wohl auch in Bälde, denke ich, etwas ändern - wenn die Großen "zwanzig", sag ich mal, das nur wollen und anfangen...!!! In dem Sinne, wie dies der Vorredner schon schrieb, und wie dies strukturelle Pazifisten mit dem Weltstaat ja halt auch schon längst formuliert haben, die aber, in der Tat, in der sog. Friedensbewegung, wohl eher und leider in der Minderzahl sind. (Wie ich dies aus eigener Erfahrung bestätigen kann!)
Nun ist Herr Obama ja, wenn ich das richtig mitgekommen habe, schon einen Schritt zurückgegangen, und sprach nur von einer A-Waffen-ärmeren Welt, auch das ist bzw. wäre hier sicher schon etwas - bzw. viel.
Ich sage mal, mit vielleicht 10 oder zwanzig solcher Bomben kann man hier die gleiche, ja sogar mehr Sicherheit bekommen als heute. Dass alle diese Waffen eh nicht eingesetzt werden würden und können, das ist mittlerweile ja wohl doch allen klar. Selbst wenn ein Bin-Laden eine oder zwanzig A-Waffen auf die USA schießen könnte und würde, dann würden die USA nicht all ihre A-Waffen nach Afghanistan und Pakistan schicken!
Man muss letztlich nur verhindern, dass ein Land - geheim und illegal - mehr als zwanzig solcher (oder ähnlicher) Waffen baut und entstprechende Trägersysteme in solcher Zahl.
Auch die Finanzkrise dürfte hier noch massiv beschleunigend wirken, denke ich - was man nicht unbedingt braucht - davon wird man sich trennen! Mit mehr weniger Waffen mehr Sicherheit, allein durch organisatorische Maßnahmen - das wird sich allein deshalb durchsetzen, denke ich. Herr Obama scheint dies wenigstens zu riechen und eben auch zu wollen.
Wir riechen es quasi nach...
Wie dies nun - z.B. - aussehen kann, dazu habe ich sowohl in früheren Kommentaren, als auch im alten Forum der Zeit (ZIN http://www.debatte.zeit.d...) schon so Einiges geschrieben. Ja, die Schlüsseltechnologien für Massenvernichtungswaffen, und für globale Waffen-, Träger- und Kommunikationssysteme (also eben GPS, Satteliten, Raketen, weitreichende Flugzeuge, Schiffe und U-Boote, zunächst vielleicht auch noch ein paar A-Waffen, das muss alles unter das Dach und vor allem unter Kontrolle internationaler Truppen und UN-Hohheit stehen - diese braucht dazu vor allem viele der heutigen konventionellen Waffen! Im Zweifel muss immer die UN die stärkste Kraft sein, das stärkste Militärpotential haben - und dies auch im konventionellen Bereich!!!
Und dazu muss diese UNO natürlich grundlegend reformiert sein (Auch dazu habe ich dort ja ein paar Hinweise gemacht). Der Schlüsselpunkt wäre hier eine Formel von Wirtschaftskraft, Bevölkerungszahl, Umwelt- und Demokratiefaktor, wonach sich dann der Sicherheitsbeitrag eines Landes oder einer Organisation wie der EU berechnen würde - nach deren Zahlung hat man dann die maximal mögliche Stimmkraft (gerade in den zentralen Sicherheits-fragen...)! Nur wer den vollen Sicherheitsbeitrag zahlt, bekommt auch die volle Sicherheit...! Alle anderen müssen aber eben abrüsten - sonst sind sie quasi vogelfrei! Da wird Korea oder der Iran dann nicht gefragt - da wird dort notfalls, nur eben von der UNO, hart eingegriffen. Ich glaube aber nicht, dass sich diese Länder dann noch gegen solch eine UNO und ihre Beschlüsse sträuben würden!!! Schwierig hier natürlich, diese Formel genau zu bestimmen und ihr auch die nötige Dynamik zu geben...! Die Nato, bzw. deren Technik, müsste bzw. sollte z.B. das Rückrat dieser UNO-Streitkräfte werden. Die Nationalstaaten oder die EU dürften jeweils nur Waffen für die Abwehr unmittelbarer Gefahren aus der Nachbarschaft haben. Diese Länder dürften in der Nähe der Türkei z.B. nur Militär-Boote und Flugzeuge an einer definierten Stelle mit einer definierten Reichweite haben, die eben nur bis in diese Länder reichen - nicht aber darüber hinaus. Auch die Anzahl kann man hier festlegen. Ja, man muss hier all dies genau festlegen und kontrolliere. Solch ein Weltstaat kostet auch Geld - nur eben hat man dann halt viele teure UN-Beamte, die all dies kontrollieren, aber eben keine teueren Waffenberge, die man eigentlich nicht einsetzen kann und die sogar die große Gefahr der illegalen Weiterverbreitung, der Gefahrenzunahme also, haben...! Auch die Bundespolizei, der BGS in der BRD hat ja ein paar genau definierte Waffen und Fahrzeuge. So muss Griechenland mit kleinen Grenzboten nur verhindern können, dass auf einmal 2 Mio Türken das lang mit dem Auto überfahren. Dazu können dann aber auch die internationalen Streitkräfte sofort mit hinzugezogen werden, die hier dann eben schnell mal den Bosporus mit richtigen schweren Militärschiffen zumachen, die zur Not auch mal Istambul "einäschern" könnten - und, aus Sicht der Türkei, aber eben auch griechische Städt. Je nach Entscheid der Völkergemeinschaft in solch einem Konflikt.
Und dann würden von vornherein in Afghanistan/Waziristan nicht nur die USA kämpfen ("müssen")!
Nur wer seine Beiträge aber eben bezahlt (wer viel zu verteidigen hat, muss halt auch mehr bezahlen), bekommt dann aber den (vollen) Schutz. Da kann sich Westeuropa dann auch nicht so billig davonstehlen wie heute. Bzw. eben doch, weil man so eben wesentlich weniger Militärtechnik brauchen würde. Wir brauchen in Deutschland heute halt auch etwas weniger Polizeiwaffen als wir vor der Einheit Deutschlands durch Bismark als Summe aller dt. Einzeländer gebraucht haben. Und dennoch haben wir bis heute noch eine gewisse (kulturelle) Souveränität der Länder, die dieses Deutschland gegründet bzw. wiedergegründet haben - sogar einen "Freistaat" Bayern...
Es war gleichwohl, etwas schwach, dass Herr Obama hier nach solch eine Ankündigung auch noch, so wenig, bzw. eigentlich nur Allgemeinplätze, geboten hat. Die Spitze war bzw. ist hier ja , dass das nicht mal zu seinen Lebzeiten passieren müsse.
Peinlich eigentlich auch das Verhalten der Bundesregierung (auch hier). Da lässt man sich erst von Bush wohlig die Schultern massieren, diniert öffentlich äußerst freundlich mit ihm, nun pflichtet man halt eilig dem Herrn Obama nach - Herr, wir folgen dir....
Nur hat Deutschland ja doch den 2. WK angefangen und war im Zentrum des Kalten Krieges - und hätte insofern ja wohl doch auch eine ganz besondere Verpfichtung, sich für eine neue Weltordnung und gegen einen atomaren Weltkrieg massiv und an vorderster Front - und eben nicht nur ganz allgemein - einzusetzen. (Ich schrieb an diesem Punkt dann meist: Deutschland erwache...!). Wenn man hier Noten vergeben müsste, würde ich bei sechs Abstufungen Noten eine gute Fünf geben (Das Negativste wäre hier natürlich eine Sechs!).
und nötig, und sogar in Bälde, wie ich dies schon anführte. Man kann hier nicht nur an kleinen Dingen rumbasteln, sondern muss auch mal ganz konkret eine neue Weltordnung andenken und sich ausdenken, bzw. vorschlagen.
Ja, das Geld aus internationalen Finanzaktionen muss besteuert werden, die Gewinne müssen aber an die UNO gehen, usw. usf.. Ja, die Weltnaturerbe-Gebiete müssen auch von der UNO kontrolliert werden, und zwar nach der Strenge wie dies die UNO für nötig hält - und nicht etwa Brasilien oder Ruanda (also z.T. höchst insuffizient!)! Ja, Kontrolle ist allüberall nötig, und möglich - auch das schafft aber Arbeitsplätze - aber nicht nur "sicherheitshalber" in der Waffenindustrie, zumal bei Waffen, die man eigentlich (s. Afghanistan und Irak) dann doch nicht einsetzen kann!
Das muss man endlich mal durchdefinieren und international konkreter diskutieren. Es wäre sehr schön von Herrn Obama gewesen, wenn er hier vorangegangen wäre. So sollten es endlich, - ja wir dürfen das jetzt offenbar(!!!) - , die Deutschen oder Europäer tun...!
Wir müssen nicht mehr immer nur die Beifalls-Klatscher und Zahlemänner sein - wir dürfen jetzt auch mal was Konkretes sagen (was wir ja leider gar nicht mehr gewohnt sind...)
Es ist dieser Blick in den atomaren Abgrund, der den Verstand auf wundersame Weise schärft.
Sagem wir nach diesen ewigen Plattitüden mal so: Es wäre schön, wenn dieser Blick auch bei den oder manchen Redakteuren der Zeit den Verstand schärfen würde, damit auch hier mal etwas mehr und mal etwas Konkreteres kommt. Das ist hier eine einzige Nachbeterei.
Wo sind denn die konkreten Vorschläge der dt. "Friedensinstitute" für eine UN-Reform?
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