Winnenden Es klingelt an der Tür
Der Tod und die Medien – was die Familie eines Opfers in den Stunden und Tagen nach dem Amoklauf erlebte
Chantal blickt über das Grab mit den vielen Blumen. Auf dem Bild hat sie den Kopf leicht nach vorn geneigt, nachdenklich, aber sie lächelt. Hunderte waren am Mittag des 18. März zu ihrer Beerdigung in Leutenbach gekommen. Sie lächelten und sie weinten, hörten den Liedern der Folk-Metal-Band Schandmaul zu, die über den Friedhof und die angrenzenden Felder zogen. Längst ist es wieder still geworden.
Ein paar Hundert Meter vom Friedhof entfernt, in der Gemeinde Weiler zum Stein, wohnt Chantals Familie. Der Vater steht für einen Moment auf dem Balkon, die Frühlingsluft ist noch kalt. Uwe Schill lächelt. Sein Bedürfnis nach Harmonie und Frieden, sagt er, sei noch nie so groß gewesen wie in diesen Tagen. Uwe Schill will keinen Streit, keine Aufregung wegen Kleinigkeiten.
Im Wohnzimmer, auf dem Tisch, liegen Fotos seiner Tochter. »Das ist die Chantal«, sagt er und zeigt auf ein Konfirmationsfoto, »daneben die Jana, die ist auch tot, und die Freundin, die war an dem Tag nicht in der Schule, die wäre vielleicht auch tot.« Die Fotos hatte Chantal zu einem Schüleraustausch nach Frankreich mitnehmen wollen. Am Dienstagabend hatte die Mutter ihr die Koffer gepackt. Am Mittwoch wurde Chantal von dem Amokläufer in Winnenden erschossen.
Der Mann von der Presse kam sofort zur Sache: Ob es Bilder gebe?
Eine Aufnahme aus dem Fotostapel für die französischen Gastgeber kennt inzwischen ganz Deutschland: Chantal geschminkt, mit knallroten Lippen, die schwarzen Haare lasziv über die Schulter geworfen, der Blick rätselhaft.
»Fotosessions«, sagt zur Erklärung die Mutter, Petra Schill, »wie junge Mädle halt sind. Sie hat sich hübsch in Pose geworfen.« Chantal hatte die Bilder in das Internetportal Kwick gestellt. Am Tag ihres Todes bedienten sich die Medien daraus.
Zwei Stunden nachdem die Familie vom Tod ihrer Tochter erfahren hatte, klingelte es an der Tür. Der Mann von der Presse kam sofort zur Sache: Ob die Familie Fotos ihrer Tochter habe? Ob die Tochter einen Freund habe? Ob sie den Täter gekannt habe? Es klingeln noch drei Reporter an der Tür, dann klingelt das Telefon. Fernsehsender. Ob es Bilder gebe?
Von einem Moment auf den anderen ist die Tochter tot. Von einem Moment auf den anderen gerät die Familie ins Visier der Medien. Die Leser der Berliner Morgenpost erfahren, dass Chantals älterer Bruder »rot unterlaufene Augen« hat. Die SuperIllu berichtet, wie sie an der Tür der Schills auf einen Jungen trifft, der mit »verweinten Augen« sagt: »Wir können, wir wollen nichts sagen.«
In Weiler zum Stein gibt es bald mehr Journalisten als Polizisten. Neugierige Ermittler, viele von ihnen sehen kaum älter aus als die beiden halbwüchsigen Söhne der Schills, schleichen tagelang von Tür zu Tür, schauen in die Vorgärten, gucken in die Briefkästen. Sie finden die Telefonnummer eines Nachbarsjungen heraus, der mit dem Amokläufer früher Tischtennis gespielt haben soll, und überziehen das verstörte Kind mit Interviewanfragen.
Am Abend nach dem Amoklauf ist die katholische Kirche St. Karl Borromäus bis auf den letzten Platz gefüllt. Sie soll ein Raum der Trauer sein. Aber oben, auf der Empore, klicken die Fotoapparate. Der Bischof bittet die Fotografen um Ruhe und Gott um Schutz vor Sensationslust. Das Blitzlichtgewitter, begleitet von vielen Fragen, geht weiter. Manch ein Kirchenbesucher spricht dann in ein Mikrofon, dass er den 17-jährigen Attentäter irgendwann mal auf der Straße gesehen hat. Für die wenigen nachprüfbaren Fakten reicht die Sorgfalt vieler Journalisten in diesen Tagen nicht aus: Eine Zeitung macht die 15-jährige Chantal 14 Jahre alt, in anderen Blättern ist sie 16, einmal sogar 17. In der Frankfurter Rundschau heißt die Familie »Schille«, in der Berliner Morgenpost wird ihr Nachname »Ch.« abgekürzt.
Bald kennt die Nation ihre blaugrünen Augen, ihr langes, schwarzes Haar. Die Fünfzehnjährige sei »attraktiv«, berichtet die Bild -Zeitung. Ihre Welt sei »das Geheimnis der Dunkelheit, der Nacht, Regen, Winter«, schreibt die Münchner tz. Und die Hamburger Morgenpost spekuliert, dass Chantal einen »Verlierer« wie den 17-jährigen Attentäter sicherlich abgewiesen hätte. »Chantal war ein hübsches und aufgewecktes Mädchen. Die Jungs flogen auf sie«, lesen die Eltern in der Zeitung, die am anderen Ende der Republik erscheint. Die Eltern erkennen Chantal in manchen Schilderungen kaum wieder. An die Stelle ihrer Tochter ist das Amokopfer Chantal getreten, eine Kunstfigur, die sich gut inszenieren lässt.
»Sie hat sich schwarz gekleidet, andere Musik gehört, war nicht dieses nette Alltagsmädle«, sagt Petra Schill. – »Sie war ein bisschen anders, und wenn jemand nicht der Norm entspricht, schielen die Leute gleich drauf«, sagt Uwe Schill.
Die schwarz gekleideten Freunde der Tochter geben gute Bilder und verführen die Medien zu allerlei Zuschreibungen. Petra und Uwe Schill erleben sie anders. Für sie sind es lauter liebe Menschen, die auch mal Ballerspiele spielen, Metal-Musik hören und Gedichte schreiben, Gewaltfilme gucken und Schach spielen und in den Tagen der Trauer keine schwarzen Messen auf dem Friedhof abhalten, sondern selbst gebackenen Kuchen mitbringen, wenn sie sich bei den Eltern aufs Sofa setzen. »Wir hatten die Bude jeden Abend voll«, sagt Uwe Schill. »Wir haben uns echt gewundert, wie die jungen Leute damit umgegangen sind, wie man mit denen sprechen konnte. Besser als mit vielen Älteren.«
Die Medien sind nicht wählerisch. Auch Unbeteiligte geraten ins Blickfeld. Ein zehnjähriger Junge aus Winnenden wird in der Bild -Zeitung groß beim Schießtraining abgebildet – als der Amokläufer. Einen Tag später »bedauert« die Zeitung den Fehler: »BILD bittet den Jungen und seine Eltern um Entschuldigung.«
Die Welt am Sonntag illustriert ihren Leitartikel Die Unsterblichkeit des Amok-Täters mit dem Foto eines Jugendlichen. Darunter steht: »Tim K. wusste wohl, dass er schon Stunden nach seiner Tat auf immer in die Hall of Fame des Verbrechens eingehen würde.« Als feststeht, dass es sich bei dem abgebildeten Jungen nicht um den Attentäter handelt, liegt die Zeitung längst in ganz Deutschland aus. Das Fachblatt Medium Magazin kritisiert den »schlimmen Fehlgriff« und fragt, wie es dazu kommen konnte: Der Junge sei während eines Gedenkgottesdienstes vor der Schlosskirche in Winnenden aufgenommen worden. Geantwortet hat die WamS laut Medium Magazin nicht.
Manch ein Jugendlicher wird von den Medien überrumpelt: Ein Schüler, der noch am Nachmittag des Amoklaufs mit der fassungslosen Familie getrauert hat, ist kurze Zeit später auf allen Kanälen zu sehen.
Ein Nachbarsjunge, so hören die Schills, soll für das Interview in seinem Kinderzimmer bezahlt worden sein. »Schüler wurden, ebenfalls gegen ein Entgelt von 20 bis 100 Euro, gebeten, Blumen oder Kerzen abzulegen und sich dann weinend zu umarmen«, berichtet Jochen Kalka, Chefredakteur des Branchenmagazins Werben und Verkaufen, der in Winnenden wohnt.
Der Chefredakteur der Waiblinger Zeitung , Frank Nipkau, sagt, ein öffentlich-rechtlicher Sender hätte seine Redaktion nach Fotos des Attentäters gefragt und dafür angeboten, die Zeitung in der Hauptnachrichtensendung einzublenden. Den Namen des Senders möchte er nicht nennen. Chantals Vater bleibt ganz ruhig, wenn er über diese Dinge spricht. Er findet sie »befremdlich«.
Als die Opfer des Amoklaufs beerdigt werden, rückt die Gemeinde zusammen. Die Friedhofsanwohner hängen Schilder an ihre Türen: Hier gibt es keinen Logenplatz auf dem Balkon zu kaufen. Die Medien sollen es gar nicht erst versuchen. Der Totengräber verzichtet auf seine Gage, auch der Bestattungsunternehmer will keinen Cent. Ein Freund der Familie stellt für die Trauerfeier seine Diskotheken-Anlage bereit und bekommt von seiner Firma Sonderurlaub, um auf fünf Beerdigungen an vier Tagen Musik zu spielen.
Die Familie Schill ist dankbar für all das. Und doch, sagt die Mutter, habe sie Angst gehabt, »dass jemand bei der Beerdigung mit dem Handy in den offenen Sarg fotografiert«.
Am Tag danach hätten Freunde angerufen: »Wir haben euch im Fernsehen gesehen.« Ein Sender hatte Teile der Trauerfeier übertragen.
Chantals Vater sagt: »Für mich ist der Amokläufer auch ein Opfer«
Allmählich ebbt nun das öffentliche Interesse ab. Zwei Therapeuten stehen der Familie zu, doch Uwe und Petra Schill wollen sie nicht konsultieren. Sie hätten schon vorher Kontakt zu einer Therapeutin gehabt, die sich ihrer nun annehme.
Schwierige Momente wird es noch geben. Bang erwartet die Familie des Opfers die Rückkehr der Familie des Attentäters. Sie wohnt nur zwei Straßen weiter. »Wenn die wieder hier wohnen, das wäre eine Katastrophe«, sagt die Mutter. »Das wird sich nie beruhigen. Sobald der Vater zurück ist, bricht wieder alles heraus.«
»Mir war bekannt, dass Waffen im Haus waren«, sagt Petra Schill. Der Vater des Attentäters habe »Leistung gefordert, nur Leistung«. Leistung beim Tischtennis, Leistung beim Armdrücken, Leistung beim Schießen. »Der muss ein Superschütze gewesen sein, alle Achtung, der hat schießen können, hat gezielt hingerichtet, gezielte Kopfschüsse.« Das habe ihr ein Polizist fassungslos erzählt. Dann schweigt sie einen Augenblick und sagt: »Wenn der Tim noch lebte, ich glaube, ich würde die zweite Marianne Bachmeier werden.« Das war die Frau, die 1981 im Lübecker Landgericht den Mörder ihrer Tochter erschoss.
Uwe Schill sagt: »Für mich ist der Amokläufer auch ein Opfer. Der war verzweifelt. Die Täter sind die Eltern.« Er sagt es ruhig und ohne den Gedanken an Rache. Aber es sind harte Sätze.
Sechs Familien haben einen offenen Brief geschrieben. Sie fordern die Einführung einer »Gewaltquote« im Fernsehen, die den Anteil brutaler Filme begrenzt, ein Verbot von Killerspielen. Jugendliche sollen nicht so leicht an Waffen kommen. Die Schills haben die Briefe nicht unterzeichnet. Sie glauben nicht an schärfere Gesetze. »Der wahre Grund für diese Tat ist die Beziehungslosigkeit in der Familie«, sagt Uwe Schill. Der nächste Amoklauf, fürchtet er, werde sich mit schärferen Gesetzen nicht verhindern lassen.
- Datum 08.04.2009 - 16:41 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 08.04.2009 Nr. 16
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Ich kann nur hoffen, dass es in meinem Umfeld nie zu gewalttätigen oder sonst irgendwie spektakulären Todesfällen kommen wird. Wie soll man denn als Angehöriger oder sogar als Unbeteiligter mit einem derartigen Medienaufgebot umgehen? Das hat doch keiner von uns 'gelernt', unmöglich sich zu schützen.
Mit ist es egal, welche Zeitungen und welche Sender ihre Leute dahin schicken, im Grunde genommen wäre es nicht notwendig gewesen. Natürlich wollen 'wir' wissen, was da passiert ist, warum es passiert ist. Aber müssen die Opfer wirklich Gegenstand der Berichterstattung sein? Hätte es nicht ausgereicht, von Schülerinnen, Schülern und Lehrern zu sprechen? Brauchen wir die Gesichter der Opfer, um persönlich betroffen zu sein? Und wie schaut es mit dem (tatsächlichen - nicht rechtlichen) Schutz der Privatsphäre aus?
"Wie soll man denn als Angehöriger oder sogar als Unbeteiligter mit einem derartigen Medienaufgebot umgehen? Das hat doch keiner von uns 'gelernt', unmöglich sich zu schützen."
Nichts leichter als das. "kein Kommentar" und "nein, auch das dürfen sie nicht zitieren" und sofort Tür zu bzw. auflegen. Dann die Klingel abstellen bzw. den Telefonstecker aus der Steckdose ziehen und Ruhe ist. Kommt der Fragesteller von der Boulevardpresse gerne noch eine nicht jugendfreies Schimpfwort mit auf den Weg geben ;)
"Wie soll man denn als Angehöriger oder sogar als Unbeteiligter mit einem derartigen Medienaufgebot umgehen? Das hat doch keiner von uns 'gelernt', unmöglich sich zu schützen."
Nichts leichter als das. "kein Kommentar" und "nein, auch das dürfen sie nicht zitieren" und sofort Tür zu bzw. auflegen. Dann die Klingel abstellen bzw. den Telefonstecker aus der Steckdose ziehen und Ruhe ist. Kommt der Fragesteller von der Boulevardpresse gerne noch eine nicht jugendfreies Schimpfwort mit auf den Weg geben ;)
Aasgeier-Journalismus. Allerdings ist zu bedenken: diese Journailleure bedienen die Gier der Leser nach schrecklichem - bad news are good news, machen Auflage. Ohne Nachfrage kein Angebot und die Auflage ist das Brot des Zeitungsmachers.
Da bin ich froh, Fachjournalist zu sein und beruflich nicht mit solchen Ereignissen zu tun zu haben...
Fokko
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Selbstversorger-Blog
Fantasy-Blog
und deshalb hätte dieser Text das Thema Winnenden nicht erneut aufkochen müssen.
Innovativ wäre eher die Frage, wie leicht das Caroline-Urteils für Privatpersonen ohne Rechtsschutzversicherung umsetzbar ist. Das aber wäre ein Fachartikel geworden und keine Zeit-Kopie vom Bild-Journalismus: Schock heucheln, Diskretion verletzen.
"Wie soll man denn als Angehöriger oder sogar als Unbeteiligter mit einem derartigen Medienaufgebot umgehen? Das hat doch keiner von uns 'gelernt', unmöglich sich zu schützen."
Nichts leichter als das. "kein Kommentar" und "nein, auch das dürfen sie nicht zitieren" und sofort Tür zu bzw. auflegen. Dann die Klingel abstellen bzw. den Telefonstecker aus der Steckdose ziehen und Ruhe ist. Kommt der Fragesteller von der Boulevardpresse gerne noch eine nicht jugendfreies Schimpfwort mit auf den Weg geben ;)
Der Vater des Attentäters habe »Leistung gefordert, nur Leistung«.
"Leistung muss sich lohnen"
"FORDERN und fördern"
"Im internationalen Wettbewerb bestehen"
Diese Sprüche haben wir uns in den letzten Jahren bis zum Erbrechen anhören müssen.
Wer das Wettbewerbsprinzip in alle Bereiche der Gesellschaft trägt, der erntet solche Früchte. Statt Verbote von Computerspielen zu fordern, sollten, Merkel, Steinbrück, Westerwelle und Co. einfach die Klappe halten und zurücktreten. Meine Hoffnung auf Einsicht bei diesen Leuten ist eher gering.
v.
Die Opfer und ihre Angehörigen werden wie so oft im Stich gelassen.
Wir brauchen keine Zensur. Es würde schon reichen, wenn die Ordnungskräfte von ihren Mitteln Gebrauch machen würden.
Dieser Medienauflauf ist unwürdig und zeigt erbarmungslos das Niveau auf dem sich diese Gesellschaft bewegt.
die gefasste Reaktion des Vaters auf diese Hype. Es würde mich um den Verstand bringen, unmittelbar nach dem Tod meines Kindes von sensationsgeilen Reportern belästigt zu werden, die meine Tränen filmen wollen, sehen wollen, wie ich leide und am besten noch Exklusivrechte für eine Live-Homestory kaufen wollen. Die Tatsache, dieser Belagerung nicht entgehen zu können und durch alle Medien auf perverse Art mit Fotos und Spekulationen über mein verstorbenes Kind konfrontiert zu werden ist nahezu unerträglich. Es wirft wirklich einen desaströsen Blick auf unsere Gesellschaft, dass diese sich an derartigen Bildern aufgeilt, nicht genug davon bekommt. Denn - wie schon erwähnt wurde - die Nachfrage bestimmt das Angebot. Die Journalisten überschreiten die Grenzen des Anstands und der Pietät, um ihre "Ware" an die geilen Endabnehmer zu verkaufen. Das ist die Gesellschaft. Mein Mitgefühl gilt den Familien, die neben ihren Kindern auch noch ihre Privatsphäre verloren in einem Moment, in dem sie sie am meisten benötigten.
dachte ich.
Man hat nicht, schlimmer ist es geworden. [...]
Crest
[Gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich und unterlassen Sie persönliche Angriffe. Danke. /Die Redaktion pt.]
Sie fordern "Sachlichkeit" gegenüber Reportern, die jede Grenze überschreiten. Diese Reporter werden jene Sachlichkeit nicht verstehen. Und ich fürchte, sie würden auch jene ritualisierte "Sachlichkeit" nicht verstehen, die in früheren Zeiten zum zwingenden Anlass eines Duells genommen worden wären. (Denn sie fielen wohl nicht unter die Kategorie "satisfaktionsfähig".)
Herzlichst Crest
Sie fordern "Sachlichkeit" gegenüber Reportern, die jede Grenze überschreiten. Diese Reporter werden jene Sachlichkeit nicht verstehen. Und ich fürchte, sie würden auch jene ritualisierte "Sachlichkeit" nicht verstehen, die in früheren Zeiten zum zwingenden Anlass eines Duells genommen worden wären. (Denn sie fielen wohl nicht unter die Kategorie "satisfaktionsfähig".)
Herzlichst Crest
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