Deutschland in der Krise Die Gewerkschaften sind zurück

... doch sie sind auch zerstritten: Sollen sie für eine andere Republik auf die Barrikaden gehen?

Frühjahr 2005, es herrscht Bundestagswahlkampf, und es wird ausgeteilt: FDP-Chef Guido Westerwelle beschimpft die Gewerkschaften als »wahre Plage«. Frühjahr 2009, es herrscht Bundestagswahlkampf, und es wird geschmust: »Verantwortungsbewusst« und »flexibel« zeigten sich die Gewerkschaften, lobt FDP-Generalsekretär Dirk Niebel. Er gehe »gern auf jeden Gewerkschaftstag« und verzichte auf seine alte Forderung, den Tag der Arbeit am 1. Mai abzuschaffen. Die sei »nicht mehr zeitgemäß«.

Neue Zeiten, neue Freunde: Auf einmal umarmen alle die Gewerkschaften. Einst stilisierten sich die Liberalen zu ihrem größten Gegner, nun können sie ihnen nicht nah genug sein. Einst lamentierte auch die Union über die Macht der Arbeitnehmerlobby, jetzt will die nordrhein-westfälische CDU den Gewerkschaften notfalls per Gesetz den Rücken stärken.

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In diesem Wettrennen muss sich die SPD schon richtig ins Zeug legen, um bei ihrem traditionellen Partner vorne zu liegen. Genau das tut sie auch: Ob Reichensteuer, Börsenumsatzsteuer oder Mindestlohn – was ihr Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier jüngst in Berlin zum Credo sozialdemokratischer Politik erhob, gehört seit Langem zum gewerkschaftlichen Forderungskatalog.

»Konjunkturprogramme, mehr Staat, Keynesianismus – alles mehrheitsfähig«

Das ist Wahlkampf. Und es ist mehr als das. Die deutschen Gewerkschaften sind im Aufwind. Ihr Mitgliederschwund ist nahezu gestoppt, ihre Umfragewerte steigen, ihre Stimme zählt wieder, in der Politik genauso wie in Betrieben, wo sie als Bündnispartner im Krisenmanagement gebraucht werden. Auf beiden Ebenen, im betrieblichen Ringen um Jobs und Gewinne genauso wie im gesellschaftlichen Streit um das künftige Deutschland, entscheiden die Gewerkschaften mit darüber, ob das Land, wie die Bundeskanzlerin immer sagt, »gestärkt aus dieser Krise hervorgeht« oder sich in Konflikten aufreibt. Ob soziale Spannungen dramatisch zunehmen oder ein gesellschaftlicher Ausgleich gelingt.

Michael Sommer, der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), warnte vergangene Woche bereits vor »sozialen Unruhen«. Drohte, Massenentlassungen würde er als »Kampfansage« betrachten. Andere Gewerkschafter kündigten an, sie wollten einen »Generalstreik« vorbereiten, einen politischen Arbeitskampf, wie er in Deutschland bisher verboten ist. Starke Worte, die Entschlossenheit demonstrieren. Doch so einig und so kampfwillig, wie die Gewerkschaften erscheinen, sind sie nicht. Sie sehen eine historische Chance, neues Ansehen zu gewinnen, wissen aber nicht, wie sie das am besten erreichen – durch den Konflikt oder durch Kompromissbereitschaft.

Langfristig geht es für die Gewerkschaften dabei ums Ganze. Denn »ein Großteil ihrer Mitglieder ist alt und wird in den nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden«, sagt Claus Schnabel, Gewerkschaftsforscher an der Universität Erlangen-Nürnberg. »Allein um das auszugleichen, müssen sie jetzt massiv junge Mitglieder gewinnen.« Misslänge das, wären sie zum Schrumpfen verdammt. Hätten sie Erfolg, wären sie dauerhaft stabilisiert. Denn für die meisten Menschen entscheidet sich in jungen Jahren, ob sie sich organisieren oder Gewerkschaften ihnen für immer fremd bleiben.

Schlecht ist die Ausgangslage nicht. Ihre momentane Stärke ziehen die Arbeitnehmerfunktionäre nicht allein aus populären Kampagnen für den Mindestlohn oder gegen schikanöse Arbeitsbedingungen bei Lidl und Co. »Viele ihrer politischen Ideen«, sagt ausgerechnet Hagen Lesch, Gewerkschaftsexperte beim arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft, »sind heute mehrheitsfähig – Keynesianismus, Konjunkturprogramme, mehr Staat.« In dieser Krise werde das ganze System infrage gestellt. »Und die Gewerkschaften waren immer dessen lauteste Kritiker. Davon profitieren sie jetzt.«

Stimmt. Schon 2006 schimpfte Michael Sommer über das »Marktversagen auf den Finanzmärkten« und forderte neue Regeln. Ein Jahr später geißelte ver.di-Chef Frank Bsirske »explodierende Managergehälter« und den »entfesselten Finanzkapitalismus«. Vor der Krise galt das als neidisch, in der Krise gilt es als richtig. Folglich meinen 39 Prozent der Bundesbürger laut Infratest dimap, sie hätten wieder »großes« oder »sehr großes« Vertrauen in die Gewerkschaften. So viele waren es seit fast zehn Jahren nicht. Zum Vergleich: Den Arbeitgebern vertrauen nur 26 Prozent, den Parteien sogar nur 23 Prozent der Deutschen. Mit ihrer Mitgliederzahl von rund 6,4 Millionen überragen die Gewerkschaften ohnehin alle Parteien.

Kein Wunder, dass die Politik jetzt wieder ihre Nähe sucht, wie man im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbunds am Berliner Henriette-Hertz-Platz befriedigt feststellt. »Dass wir wieder mehr gehört werden, zeigt sich schon in der Zahl der Einladungen und Telefonanrufe, auch aus dem Kanzleramt«, sagt Konrad Klingenburg, der seit neun Jahren für den Gewerkschaftsbund die Fäden in die Berliner Politik hinein knüpft und »ein derartiges Interesse bisher noch nie« erlebt hat. Beispiel SPD: Fast die gesamte Prominenz der Sozialdemokraten tritt am 1. Mai während der Veranstaltungen der Gewerkschaften als Gastredner auf. Parteichef Franz Müntefering redet in Wuppertal, Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Ludwigshafen. Selbst Finanzminister Peer Steinbrück, der 2004 nach dem Beschluss der Hartz-Reformen noch von der Bühne gepfiffen wurde, darf in Bergkamen wieder für die Gewerkschaften sprechen.

Leser-Kommentare
  1. »Enjoy now, pay later!«

    Das ist die Message der Gewerkschaften, zum Zahlen sind die jüngeren Generationen (*) auserkoren. Interessant wird es, wenn keiner mehr der BRD Kredit geben will. Dann sind die Gerontokraten angeschmiert, denn dann zählt Muskelkraft und Beweglichkeit.

    (*)mit denen es sich die Gewerkschaften bereits gründlich verscherzt haben

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    1.) Ein paar Mio. für Kindergärten, Schulsanierungen ? War immer völlig unmöglich.

    Linke, sozialistische Weltfremdheit war sowas !

    Neineinein ! Wir mussten doch Maß halten. Wo kämen wir da hin ? Auf Pump leben ? Auf Kosten kommender Generationen ?

    Sowas geht gar nicht. Hieß es immer.

    2.) Ein paar hundert Mrd. für die Banken ? 102 Mrd. nur für die HRE ?

    Klar. Daaas geht ja nicht anders. Jetzt. Plötzlich.

    Und nochmal 300 Mio. für die wertlosen Aktien der HRE-Aktionäre oben drauf ?

    Bitter bitter, aber muss eben sein. Die sollen ja auch nicht leiden, die Armen.

    Und Banker haftbar machen wg. Untreue etc. ? Daaas geht leiderleiderleider nicht. Gibts irgendwie keine passende Gesetze dafür. (So ein Mist aber auch !)

    Fazit:
    Wir werden verarscht.
    Was wir gerade erleben, ist der finale Raubzug der Finanzindustrie durch unser Volksvermögen und Einkommen auf Generationen hinaus.
    Und die Gewerkschaften spielen auch nur ihre Rolle in diesem Spiel.

    Wer das als Verschwörung von Gerontokraten sieht, der hat nichts verstanden.

    1.) Ein paar Mio. für Kindergärten, Schulsanierungen ? War immer völlig unmöglich.

    Linke, sozialistische Weltfremdheit war sowas !

    Neineinein ! Wir mussten doch Maß halten. Wo kämen wir da hin ? Auf Pump leben ? Auf Kosten kommender Generationen ?

    Sowas geht gar nicht. Hieß es immer.

    2.) Ein paar hundert Mrd. für die Banken ? 102 Mrd. nur für die HRE ?

    Klar. Daaas geht ja nicht anders. Jetzt. Plötzlich.

    Und nochmal 300 Mio. für die wertlosen Aktien der HRE-Aktionäre oben drauf ?

    Bitter bitter, aber muss eben sein. Die sollen ja auch nicht leiden, die Armen.

    Und Banker haftbar machen wg. Untreue etc. ? Daaas geht leiderleiderleider nicht. Gibts irgendwie keine passende Gesetze dafür. (So ein Mist aber auch !)

    Fazit:
    Wir werden verarscht.
    Was wir gerade erleben, ist der finale Raubzug der Finanzindustrie durch unser Volksvermögen und Einkommen auf Generationen hinaus.
    Und die Gewerkschaften spielen auch nur ihre Rolle in diesem Spiel.

    Wer das als Verschwörung von Gerontokraten sieht, der hat nichts verstanden.

  2. Aber klar sollen sie auf die Barrikaden gehen. Warum die Gewerkschaften im speziellen nicht?

    Die Verfechter des Neoliberalisumus, die höchst erfolgreichen Raubritter unserer Zeit, haben das schliesslich die vergangenen +20 Jahren ebnso getan und so ihre angeblich alternativlosen Anliegen auch durchgesetzt. Generell gegen den willen einer Mehrheit der Bevölkerung... deshalb auch die massive und konstante Propaganda mit Hilfe von allen möglichen Kommunikationskanälen...

    Parteien, Politiker, Professoren, Wissenschaftler, Oekonomen, Soziologen, Journalisten, Moderatoren, Lobbyverbände, Nobelpreisträger, Unternehmensführer, Lehrer, Universitäten, Authoren, Redaktionen, Zeitungen....

    Wer hat da nicht alles Teilgenommen und aus voller Ueberzeugung eine angeblich Naturgegebene Wahrheit verbreitet?

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

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    So schaut's aus "Die Verfechter des Neoliberalisumus(*)" haben schuld.

    In Wirklichkeit ist das Wirtschaften auf Pump schuld. Die Gewerkschaften zeigen den Ausweg: Mehr Pump.

    (*)Textbausteine überprüfen!

    ist nicht mein Metier. Aber Ihren ersten Satz muß ich doch hinterfragen. Er unterstellt, daß es in D Barrikaden gibt, auf die (wer auch immer ) nur noch zu gehen braucht.
    Das Problem ist, das es in D keine Barrikaden gibt! Das deutsche Baurecht, die lokalen Ordnungsämter usw. kennen dieses Wort gar nicht!
    Und so kann es sein, daß Ihrem Bauantrag auf Errichtung einer Barrikade erst die Eingangsbestätigung erteilt wird, wenn die üblichen Verdächtigen bereits wieder einen Aufschwung in Aussicht stellen. Wollen Sie dann dieses zarte Pflänzlein unter einer Barrikade ersticken?
    Natürlich nicht- schließlich trägt man ja Verantwortung für's Ganze!
    Aber dies nur zu Satz eins.
    Den Rest unterschreibe ich!

    So schaut's aus "Die Verfechter des Neoliberalisumus(*)" haben schuld.

    In Wirklichkeit ist das Wirtschaften auf Pump schuld. Die Gewerkschaften zeigen den Ausweg: Mehr Pump.

    (*)Textbausteine überprüfen!

    ist nicht mein Metier. Aber Ihren ersten Satz muß ich doch hinterfragen. Er unterstellt, daß es in D Barrikaden gibt, auf die (wer auch immer ) nur noch zu gehen braucht.
    Das Problem ist, das es in D keine Barrikaden gibt! Das deutsche Baurecht, die lokalen Ordnungsämter usw. kennen dieses Wort gar nicht!
    Und so kann es sein, daß Ihrem Bauantrag auf Errichtung einer Barrikade erst die Eingangsbestätigung erteilt wird, wenn die üblichen Verdächtigen bereits wieder einen Aufschwung in Aussicht stellen. Wollen Sie dann dieses zarte Pflänzlein unter einer Barrikade ersticken?
    Natürlich nicht- schließlich trägt man ja Verantwortung für's Ganze!
    Aber dies nur zu Satz eins.
    Den Rest unterschreibe ich!

  3. So schaut's aus "Die Verfechter des Neoliberalisumus(*)" haben schuld.

    In Wirklichkeit ist das Wirtschaften auf Pump schuld. Die Gewerkschaften zeigen den Ausweg: Mehr Pump.

    (*)Textbausteine überprüfen!

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    Ach tatsächlich?

    ...und wer hat das Wirtschaften auf Pump über all die Jahre propagiert...?

    Die Gewerkschaften oder vieleicht doch etwa die Banken die an den Kapitalkosten verdienen? Traditionelles Bankgeschäft halt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Ach tatsächlich?

    ...und wer hat das Wirtschaften auf Pump über all die Jahre propagiert...?

    Die Gewerkschaften oder vieleicht doch etwa die Banken die an den Kapitalkosten verdienen? Traditionelles Bankgeschäft halt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  4. Ach tatsächlich?

    ...und wer hat das Wirtschaften auf Pump über all die Jahre propagiert...?

    Die Gewerkschaften oder vieleicht doch etwa die Banken die an den Kapitalkosten verdienen? Traditionelles Bankgeschäft halt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Antwort auf "So schaut's aus "Die"
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    Ich schätze der ganze europ. Sozialstaat hat auf Pump gelebt und damit letztendlich die Wähler. Gerontokratie.

    Ich schätze der ganze europ. Sozialstaat hat auf Pump gelebt und damit letztendlich die Wähler. Gerontokratie.

  5. Da ist es immer dieser Insider-Outsider-Problem, denn neben den Arbeitsnehmern gibt es die Outsider, durch höchstwahrscheinlich in diesem technisierten System nie wieder Chance auf eine Arbeitnehmerschaft haben werden. Und auch innerhalb der Arbeitsnehmer, gibt es diejenigen, die von befristeten zum befristeten VErtragen immer wieder um den nächsten Projekt bangen...

    Die Frage: Für welche Interessen(Gruppe) innerhalb der Arbeitsnehmerschaft steht die Gewerkschaft?

    Wer vertritt die Interessen von Langzeitarbeitslosen und sonstigen "unnützigen" Outsidern der marktkapitalistischen GEsellschaft? (Die Bezeichnung "unnützigen" entnahm ich dem Band 6 "Deutsche Zustände" von Heitmeyer)

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    Die Gewerkschaften setzen auf die Zukunft. Daher fallen sie immer wieder positiv auf wenn es darum geht die Belegschaft zu verjüngen.
    Bist du jung und kein langjähriges Mitglied, die Gewerkschaft setzt sich für dich ein!

    Wo liegen die Alternativen für Langzeitarbeitslose und "unnütze Outsider"? Wer nicht arbeiten will bekommt Hartz-IV, wer arbeiten will muss sich Arbeit suchen - das ist zwar schwierig aber es geht. Aber niemand sollte sich unnütz vorkommen, jeder sollte sich selbst für wertvoll halten und das beste aus seinem Leben machen. Notfalls auch ohne Arbeit.

    Gruss

    Die Gewerkschaften setzen auf die Zukunft. Daher fallen sie immer wieder positiv auf wenn es darum geht die Belegschaft zu verjüngen.
    Bist du jung und kein langjähriges Mitglied, die Gewerkschaft setzt sich für dich ein!

    Wo liegen die Alternativen für Langzeitarbeitslose und "unnütze Outsider"? Wer nicht arbeiten will bekommt Hartz-IV, wer arbeiten will muss sich Arbeit suchen - das ist zwar schwierig aber es geht. Aber niemand sollte sich unnütz vorkommen, jeder sollte sich selbst für wertvoll halten und das beste aus seinem Leben machen. Notfalls auch ohne Arbeit.

    Gruss

  6. Ich schätze der ganze europ. Sozialstaat hat auf Pump gelebt und damit letztendlich die Wähler. Gerontokratie.

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    ...vom System? Im Fiat-Money System leben ALLE auf Pump, denn Geld ist nur im Umlauf, solange Kredite aufgenommen werden. Immer neue und immer höhere, um die der vorherigen Generation mit Zinsen zurückzahlen zu können.

    Dumm nur, dass einige das geliehene Geld für sich abzweigen und wiederrum verzinst weiterverleihen und damit immer reicher werden, während der Rest daher umso mehr Kredite aufnehmen muss.

    ...vom System? Im Fiat-Money System leben ALLE auf Pump, denn Geld ist nur im Umlauf, solange Kredite aufgenommen werden. Immer neue und immer höhere, um die der vorherigen Generation mit Zinsen zurückzahlen zu können.

    Dumm nur, dass einige das geliehene Geld für sich abzweigen und wiederrum verzinst weiterverleihen und damit immer reicher werden, während der Rest daher umso mehr Kredite aufnehmen muss.

  7. Die Gewerkschaften setzen auf die Zukunft. Daher fallen sie immer wieder positiv auf wenn es darum geht die Belegschaft zu verjüngen.
    Bist du jung und kein langjähriges Mitglied, die Gewerkschaft setzt sich für dich ein!

  8. ...vom System? Im Fiat-Money System leben ALLE auf Pump, denn Geld ist nur im Umlauf, solange Kredite aufgenommen werden. Immer neue und immer höhere, um die der vorherigen Generation mit Zinsen zurückzahlen zu können.

    Dumm nur, dass einige das geliehene Geld für sich abzweigen und wiederrum verzinst weiterverleihen und damit immer reicher werden, während der Rest daher umso mehr Kredite aufnehmen muss.

    Antwort auf "Ich schätze der ganze"

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