Deutschland in der Krise Die Gewerkschaften sind zurückSeite 3/3

Darüber herrscht Einigkeit, nicht nur in der IG Metall. Durchgängig glauben Gewerkschaftsfunktionäre, dass ihnen nur ein paar Monate gegönnt werden, um vom Krisenmanager zum Krisengewinnler zu werden, der Deutschlands politische Agenda nachhaltig verändern kann.

Einig sind sich die Gewerkschafter auch über viele Ziele: Beschäftigungssicherung muss sein, ja, mehr Geld für Kurzarbeit und Konjunkturprogramme auch. Außerdem sollen die Finanzmärkte strenger reguliert und Unternehmen stärker mitbestimmt werden. Künftig würde demnach schon eine Firma mit 1000 Beschäftigten (bisher 2000) der paritätischen Mitbestimmung unterliegen. Die Aufsichtsräte sollen außerdem nur noch mit Zweidrittelmehrheit beschließen können, dass ein Standort verlagert oder geschlossen wird, was einem Vetorecht der Arbeitnehmer gleichkäme.

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Selbst bei der Kritik an den Sozialreformen der vergangenen Jahre ist man einig, auch wenn sich das unterschiedlich anhört. Eher vorsichtig beim SPD-Bundestagskandidaten Schabedoth, der über die Rente mit 67 sagt: »Die SPD wird Lösungen finden, die für Differenzierung Raum lassen« – und über die Agenda 2010: »Wir werden sie weiterentwickeln.« Eher kompromisslos beim Gewerkschaftslinken Klaus Ernst: »Die Rente mit 67 gehört abgeschafft. Das Arbeitslosengeld I muss verlängert, Hartz IV erhöht werden.«

Groß wird die innere Spannung im Gewerkschaftslager erst bei der Frage, wie man die Ziele durchsetzen soll. Die Trennlinie verläuft ziemlich genau zwischen den Linkspartei-Gewerkschaftern und denen von der SPD. Die einen setzen auf Konflikt, die anderen auf Kompromisse. »Wir müssen für unsere Forderungen mobilisieren und auf die Straße gehen, sonst wird es politisch nur kosmetische Korrekturen geben«, sagt Klaus Ernst. Man müsse »die Auseinandersetzung jetzt massiv in die Bevölkerung tragen«, assistiert der Stuttgarter ver.di-Geschäftsführer Bernd Riexinger, der allein 51000 Mitglieder repräsentiert, denn »mit klassischen Methoden kommen die Gewerkschaften nicht aus ihrer seit 20 Jahren anhaltenden Defensive«. Arbeitnehmer brauchten das Recht auf einen politischen Streik, so der Gewerkschafter, der auch Mitglied im Landesvorstand der Linken ist. Ein Generalstreik müsse etappenweise vorbereitet werden.

Riexinger und seine Mitstreiter finden Sympathie beim großen Linken-Chef Oskar Lafontaine. Der sprach vergangene Woche wohlwollend vom Generalstreik und erntete dafür heftige Kritik, auch von Gewerkschaftern. »Durchsetzungskraft entscheidet sich nicht auf der Straße«, wettert der SPD-Mann Schabedoth. Und IG-Metall-Chef Berthold Huber, ebenfalls SPD, reagiert unwirsch auf die bei ver.di kursierenden Ideen: »Eine solche Diskussion sollte man nicht ohne diejenigen führen, die von der Krise in erster Linie betroffen sind und die Hauptlast einer solchen Aktion tragen müssten.« Damit meint er seine Leute, die Metallarbeiter, und die Chemiewerker, die ihr Heil meistens in Verhandlungen suchen. Für gemäßigte Gewerkschafter ist es zum Verzweifeln: Erst haben die Neoliberalen das deutsche Miteinander zerstört, jetzt machen die Linken weiter.

»Wir können den Druck so auffangen, dass der Kessel nicht platzt«

Bisher sind die harten Kampfansagen der Links-Gewerkschafter auch weder bei Betriebsräten noch bei Funktionären oder Mitgliedern mehrheitsfähig. Das kann sich aber ändern, wenn auf breiter Front die Löhne gekürzt werden oder die ersten großen Entlassungswellen rollen – die selbst Huber als »Kampfansage« bezeichnet. In der IG Metall sorgt diese Bedrohung für Unruhe, die Aufmerksamkeit konzentriert sich vor allem auf die Jobs. Bei ver.di hingegen ist die Angst politischer, man befürchtet, dass nach der Bundestagswahl das große Sparen beginnt, mit Folgen nicht nur für die Beschäftigten in den Kommunen oder bei Sozial- und Bildungseinrichtungen, sondern auch für Hartz-IV-Empfänger und andere sozial Schwache in der Gesellschaft. Zusammen mit steigender Arbeitslosigkeit könne sich das zu einer explosiven Gemengelage entwickeln. »Die Wut der Menschen wächst«, sagt Wolfgang Uellenberg-van Dawen von ver.di und glaubt, dass es den Gewerkschaften gelingen kann, »den gesellschaftlichen Druck so aufzufangen, dass der Kessel nicht platzt«.

Hier zeigen sich die groben und die feinen Unterschiede innerhalb der Arbeitnehmerbewegung, zwischen Parteizugehörigkeiten genauso wie zwischen Einzelgewerkschaften und ihren Kulturen. Gerade weil es hart auf hart geht, versuchen selbst gemäßigte Gewerkschafter wie Michael Sommer und Berthold Huber, ihren politischen Forderungen mit drastischen Worten Nachdruck zu verleihen. Deshalb die Warnung vor »sozialen Unruhen« oder Entlassungen als »Kampfansage«.

Doch diese Strategie hat ihre eigenen Risiken. Einen Teil der möglichen Mitglieder der Zukunft schrecken solche harschen Töne nur ab, bei anderen wecken sie große Erwartungen – denen dann irgendwann auch kämpferische Aktionen folgen müssen.

Gut möglich, dass am Ende doch Generalstreiksfreunde wie Bernd Riexinger von ver.di die Massen hinter sich scharen. Denn viele Gewerkschafter sind ohnehin seit Jahren frustriert und glauben nicht mehr an bessere Zeiten. »Jetzt braucht man uns plötzlich. Auf einmal ist es wieder wichtig, sich gut mit uns zu stellen. Nur ist ganz und gar nicht klar, ob das auch in Zukunft gilt – und ob es auch den Beschäftigten hilft«, sagt Thomas Sorg, Betriebsratsvorsitzender beim Logistikunternehmen Kühne & Nagel. Dort sollen in diesem Jahr 4000 bis 4500 Stellen wegfallen und alle Gehaltserhöhungen gestrichen werden. Befragt, ob er an spontanen Arbeitsniederlegungen und Protesten teilnehmen würde, zögert Sorg einen Moment. Dann sagt er: »Wahrscheinlich schon. Wahrscheinlich würde ich mir am Ende mein ver.di-TShirt überziehen und auf die Straße gehen.«

 
Leser-Kommentare
  1. »Enjoy now, pay later!«

    Das ist die Message der Gewerkschaften, zum Zahlen sind die jüngeren Generationen (*) auserkoren. Interessant wird es, wenn keiner mehr der BRD Kredit geben will. Dann sind die Gerontokraten angeschmiert, denn dann zählt Muskelkraft und Beweglichkeit.

    (*)mit denen es sich die Gewerkschaften bereits gründlich verscherzt haben

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    1.) Ein paar Mio. für Kindergärten, Schulsanierungen ? War immer völlig unmöglich.

    Linke, sozialistische Weltfremdheit war sowas !

    Neineinein ! Wir mussten doch Maß halten. Wo kämen wir da hin ? Auf Pump leben ? Auf Kosten kommender Generationen ?

    Sowas geht gar nicht. Hieß es immer.

    2.) Ein paar hundert Mrd. für die Banken ? 102 Mrd. nur für die HRE ?

    Klar. Daaas geht ja nicht anders. Jetzt. Plötzlich.

    Und nochmal 300 Mio. für die wertlosen Aktien der HRE-Aktionäre oben drauf ?

    Bitter bitter, aber muss eben sein. Die sollen ja auch nicht leiden, die Armen.

    Und Banker haftbar machen wg. Untreue etc. ? Daaas geht leiderleiderleider nicht. Gibts irgendwie keine passende Gesetze dafür. (So ein Mist aber auch !)

    Fazit:
    Wir werden verarscht.
    Was wir gerade erleben, ist der finale Raubzug der Finanzindustrie durch unser Volksvermögen und Einkommen auf Generationen hinaus.
    Und die Gewerkschaften spielen auch nur ihre Rolle in diesem Spiel.

    Wer das als Verschwörung von Gerontokraten sieht, der hat nichts verstanden.

    1.) Ein paar Mio. für Kindergärten, Schulsanierungen ? War immer völlig unmöglich.

    Linke, sozialistische Weltfremdheit war sowas !

    Neineinein ! Wir mussten doch Maß halten. Wo kämen wir da hin ? Auf Pump leben ? Auf Kosten kommender Generationen ?

    Sowas geht gar nicht. Hieß es immer.

    2.) Ein paar hundert Mrd. für die Banken ? 102 Mrd. nur für die HRE ?

    Klar. Daaas geht ja nicht anders. Jetzt. Plötzlich.

    Und nochmal 300 Mio. für die wertlosen Aktien der HRE-Aktionäre oben drauf ?

    Bitter bitter, aber muss eben sein. Die sollen ja auch nicht leiden, die Armen.

    Und Banker haftbar machen wg. Untreue etc. ? Daaas geht leiderleiderleider nicht. Gibts irgendwie keine passende Gesetze dafür. (So ein Mist aber auch !)

    Fazit:
    Wir werden verarscht.
    Was wir gerade erleben, ist der finale Raubzug der Finanzindustrie durch unser Volksvermögen und Einkommen auf Generationen hinaus.
    Und die Gewerkschaften spielen auch nur ihre Rolle in diesem Spiel.

    Wer das als Verschwörung von Gerontokraten sieht, der hat nichts verstanden.

  2. Aber klar sollen sie auf die Barrikaden gehen. Warum die Gewerkschaften im speziellen nicht?

    Die Verfechter des Neoliberalisumus, die höchst erfolgreichen Raubritter unserer Zeit, haben das schliesslich die vergangenen +20 Jahren ebnso getan und so ihre angeblich alternativlosen Anliegen auch durchgesetzt. Generell gegen den willen einer Mehrheit der Bevölkerung... deshalb auch die massive und konstante Propaganda mit Hilfe von allen möglichen Kommunikationskanälen...

    Parteien, Politiker, Professoren, Wissenschaftler, Oekonomen, Soziologen, Journalisten, Moderatoren, Lobbyverbände, Nobelpreisträger, Unternehmensführer, Lehrer, Universitäten, Authoren, Redaktionen, Zeitungen....

    Wer hat da nicht alles Teilgenommen und aus voller Ueberzeugung eine angeblich Naturgegebene Wahrheit verbreitet?

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

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    So schaut's aus "Die Verfechter des Neoliberalisumus(*)" haben schuld.

    In Wirklichkeit ist das Wirtschaften auf Pump schuld. Die Gewerkschaften zeigen den Ausweg: Mehr Pump.

    (*)Textbausteine überprüfen!

    ist nicht mein Metier. Aber Ihren ersten Satz muß ich doch hinterfragen. Er unterstellt, daß es in D Barrikaden gibt, auf die (wer auch immer ) nur noch zu gehen braucht.
    Das Problem ist, das es in D keine Barrikaden gibt! Das deutsche Baurecht, die lokalen Ordnungsämter usw. kennen dieses Wort gar nicht!
    Und so kann es sein, daß Ihrem Bauantrag auf Errichtung einer Barrikade erst die Eingangsbestätigung erteilt wird, wenn die üblichen Verdächtigen bereits wieder einen Aufschwung in Aussicht stellen. Wollen Sie dann dieses zarte Pflänzlein unter einer Barrikade ersticken?
    Natürlich nicht- schließlich trägt man ja Verantwortung für's Ganze!
    Aber dies nur zu Satz eins.
    Den Rest unterschreibe ich!

    So schaut's aus "Die Verfechter des Neoliberalisumus(*)" haben schuld.

    In Wirklichkeit ist das Wirtschaften auf Pump schuld. Die Gewerkschaften zeigen den Ausweg: Mehr Pump.

    (*)Textbausteine überprüfen!

    ist nicht mein Metier. Aber Ihren ersten Satz muß ich doch hinterfragen. Er unterstellt, daß es in D Barrikaden gibt, auf die (wer auch immer ) nur noch zu gehen braucht.
    Das Problem ist, das es in D keine Barrikaden gibt! Das deutsche Baurecht, die lokalen Ordnungsämter usw. kennen dieses Wort gar nicht!
    Und so kann es sein, daß Ihrem Bauantrag auf Errichtung einer Barrikade erst die Eingangsbestätigung erteilt wird, wenn die üblichen Verdächtigen bereits wieder einen Aufschwung in Aussicht stellen. Wollen Sie dann dieses zarte Pflänzlein unter einer Barrikade ersticken?
    Natürlich nicht- schließlich trägt man ja Verantwortung für's Ganze!
    Aber dies nur zu Satz eins.
    Den Rest unterschreibe ich!

  3. So schaut's aus "Die Verfechter des Neoliberalisumus(*)" haben schuld.

    In Wirklichkeit ist das Wirtschaften auf Pump schuld. Die Gewerkschaften zeigen den Ausweg: Mehr Pump.

    (*)Textbausteine überprüfen!

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    Ach tatsächlich?

    ...und wer hat das Wirtschaften auf Pump über all die Jahre propagiert...?

    Die Gewerkschaften oder vieleicht doch etwa die Banken die an den Kapitalkosten verdienen? Traditionelles Bankgeschäft halt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Ach tatsächlich?

    ...und wer hat das Wirtschaften auf Pump über all die Jahre propagiert...?

    Die Gewerkschaften oder vieleicht doch etwa die Banken die an den Kapitalkosten verdienen? Traditionelles Bankgeschäft halt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  4. Ach tatsächlich?

    ...und wer hat das Wirtschaften auf Pump über all die Jahre propagiert...?

    Die Gewerkschaften oder vieleicht doch etwa die Banken die an den Kapitalkosten verdienen? Traditionelles Bankgeschäft halt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Antwort auf "So schaut's aus "Die"
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    Ich schätze der ganze europ. Sozialstaat hat auf Pump gelebt und damit letztendlich die Wähler. Gerontokratie.

    Ich schätze der ganze europ. Sozialstaat hat auf Pump gelebt und damit letztendlich die Wähler. Gerontokratie.

  5. Da ist es immer dieser Insider-Outsider-Problem, denn neben den Arbeitsnehmern gibt es die Outsider, durch höchstwahrscheinlich in diesem technisierten System nie wieder Chance auf eine Arbeitnehmerschaft haben werden. Und auch innerhalb der Arbeitsnehmer, gibt es diejenigen, die von befristeten zum befristeten VErtragen immer wieder um den nächsten Projekt bangen...

    Die Frage: Für welche Interessen(Gruppe) innerhalb der Arbeitsnehmerschaft steht die Gewerkschaft?

    Wer vertritt die Interessen von Langzeitarbeitslosen und sonstigen "unnützigen" Outsidern der marktkapitalistischen GEsellschaft? (Die Bezeichnung "unnützigen" entnahm ich dem Band 6 "Deutsche Zustände" von Heitmeyer)

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    Die Gewerkschaften setzen auf die Zukunft. Daher fallen sie immer wieder positiv auf wenn es darum geht die Belegschaft zu verjüngen.
    Bist du jung und kein langjähriges Mitglied, die Gewerkschaft setzt sich für dich ein!

    Wo liegen die Alternativen für Langzeitarbeitslose und "unnütze Outsider"? Wer nicht arbeiten will bekommt Hartz-IV, wer arbeiten will muss sich Arbeit suchen - das ist zwar schwierig aber es geht. Aber niemand sollte sich unnütz vorkommen, jeder sollte sich selbst für wertvoll halten und das beste aus seinem Leben machen. Notfalls auch ohne Arbeit.

    Gruss

    Die Gewerkschaften setzen auf die Zukunft. Daher fallen sie immer wieder positiv auf wenn es darum geht die Belegschaft zu verjüngen.
    Bist du jung und kein langjähriges Mitglied, die Gewerkschaft setzt sich für dich ein!

    Wo liegen die Alternativen für Langzeitarbeitslose und "unnütze Outsider"? Wer nicht arbeiten will bekommt Hartz-IV, wer arbeiten will muss sich Arbeit suchen - das ist zwar schwierig aber es geht. Aber niemand sollte sich unnütz vorkommen, jeder sollte sich selbst für wertvoll halten und das beste aus seinem Leben machen. Notfalls auch ohne Arbeit.

    Gruss

  6. Ich schätze der ganze europ. Sozialstaat hat auf Pump gelebt und damit letztendlich die Wähler. Gerontokratie.

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    ...vom System? Im Fiat-Money System leben ALLE auf Pump, denn Geld ist nur im Umlauf, solange Kredite aufgenommen werden. Immer neue und immer höhere, um die der vorherigen Generation mit Zinsen zurückzahlen zu können.

    Dumm nur, dass einige das geliehene Geld für sich abzweigen und wiederrum verzinst weiterverleihen und damit immer reicher werden, während der Rest daher umso mehr Kredite aufnehmen muss.

    ...vom System? Im Fiat-Money System leben ALLE auf Pump, denn Geld ist nur im Umlauf, solange Kredite aufgenommen werden. Immer neue und immer höhere, um die der vorherigen Generation mit Zinsen zurückzahlen zu können.

    Dumm nur, dass einige das geliehene Geld für sich abzweigen und wiederrum verzinst weiterverleihen und damit immer reicher werden, während der Rest daher umso mehr Kredite aufnehmen muss.

  7. Die Gewerkschaften setzen auf die Zukunft. Daher fallen sie immer wieder positiv auf wenn es darum geht die Belegschaft zu verjüngen.
    Bist du jung und kein langjähriges Mitglied, die Gewerkschaft setzt sich für dich ein!

  8. ...vom System? Im Fiat-Money System leben ALLE auf Pump, denn Geld ist nur im Umlauf, solange Kredite aufgenommen werden. Immer neue und immer höhere, um die der vorherigen Generation mit Zinsen zurückzahlen zu können.

    Dumm nur, dass einige das geliehene Geld für sich abzweigen und wiederrum verzinst weiterverleihen und damit immer reicher werden, während der Rest daher umso mehr Kredite aufnehmen muss.

    Antwort auf "Ich schätze der ganze"

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