Opel Die Russen ziehen mit
Gemeinsam mit dem Autozulieferer Magna wollen Moskauer Investoren bei Opel einsteigen – und ihre heimische Produktion vorantreiben
Es ist eine Geschichte von Aufstieg und Reichtum, von Hochmut und Fall, die nun ihr Happy End finden könnte. Oleg Deripaska war einmal der reichste Mann Russlands. Noch Anfang 2008 schätzte man sein Vermögen auf bis zu 40 Milliarden Dollar, seine Firmen beschäftigten mehr als 300000 Leute. Der Kreml schätzte ihn als loyalen Hofoligarchen, der auf einen Wink des Präsidenten marode Firmen sanierte oder den teuren Flughafenneubau im Olympiastädtchen Sotschi übernahm. Dann erwischte Deripaska die Finanzkrise. Sein Vermögen zerfiel, seine Schulden stiegen auf angeblich 25 Milliarden Dollar. Im Herbst half ihm die Regierung Putin mit 4,5 Milliarden Dollar aus der höchsten Not.
Jetzt könnte dieser Deripaska sein Comeback erleben – dank deutscher Unterstützung.
Zu Oleg Deripaskas Imperium gehört der russische Autohersteller Gaz. Und Gaz wiederum ist Teil einer österreichisch-russischen Investorengruppe, die den angeschlagenen Autobauer Opel übernehmen will. Deren Kalkül ist klar: Man will eine wettbewerbsfähige russische Autoproduktion errichten. Es lockt ein riesiger Markt, der bislang nur von westlichen Herstellern bedient wird. »Die Russen wollen nicht länger nur veraltete westliche Modelle zusammenschrauben«, sagt ein Insider. Da kommt die Technik von Opel gerade recht.
Es ist die wohl überraschendste Wendung im wochenlangen Tauziehen um eine Opel-Rettung. Ein russischer Investor, der in Rüsselsheim entworfene Autos herstellen wird? Das ist neu, zumindest für die Öffentlichkeit. Offiziell lässt Gaz zwar jedes Interesse dementieren. Tatsächlich aber laufen seit Wochen Gespräche darüber, wie das entsprechende Käuferkonsortium aussehen könnte. Rund 20 Prozent an einer neu zu gründenden Opel-Holding sollen an den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna gehen; rund 30 Prozent an eine russische Investorengruppe aus Gaz und der Sberbank, der größten Bank des Landes. Weniger als 50 Prozent verblieben beim bisherigen Opel-Eigentümer General Motors (GM). Die kremlnahe Sberbank übernähme die Finanzierung des Deals, die unternehmerische Führung läge bei Magna.
Die Verhandlungen reißen einen Graben in die Regierungskoalition
Eine österreichisch-russisch-deutsche Dreiecksgeschichte soll Opel also werden. Doch damit reißen die Verhandlungen einen tiefen Graben in die deutsche Regierungskoalition. Denn der Kontakt zwischen Opel und Magna kam auf Betreiben von Frank-Walter Steinmeier zustande. Still und vor allem ohne offizielles Mandat hat der Außenminister und SPD-Kanzlerkandidat erste Gespräche geführt. Und ein junger Kabinettskollege sieht auf einmal ganz alt aus: Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).
Weil jeder Opel-Investor eine staatliche Bürgschaft benötigt, um sein Engagement zu finanzieren, ist die Regierung am Verkaufsprozess beteiligt. Doch zu Guttenberg, der in Sachen Opel seit Wochen um die Welt fliegt, agiert unglücklich. Der Wirtschaftsminister verunsichere potenzielle Käufer durch Wasserstandsmeldungen via Zeitung und Fernsehen, heißt es aus Investorenkreisen: »Kein Käufer will zu früh an die Öffentlichkeit.« Zu Guttenberg verbrenne Kontakte, »nur um mal kurz in der Zeitung zu stehen«. Gleichzeitig drängt der Minister zur Eile. Erst seit Kurzem im Amt, braucht er den ersten großen politischen Erfolg. Doch Geschwindigkeit führt zu Fehlern. »Je früher man einen solch komplexen Vertrag unterzeichnet, desto erpressbarer wird man«, heißt es in den Kreisen. »Dann steckt der Vertrag voller Ausstiegsklauseln.« Und das bedeutet: Der Käufer hat bei Nachverhandlungen die besseren Karten. Am Ende hätten die Steuerzahler den Schaden.
Ohnehin sind die Verhandlungen über die Zukunft von Opel außergewöhnlich schwierig. Das hat vor allem mit der Vielzahl an Beteiligten zu tun. Da sind zwei Staatsregierungen – die deutsche und die amerikanische –, die sehr genau darauf achten, wie viel Geld jeweils über den Atlantik fließt. Da sind Länder wie Spanien und Großbritannien, in denen der Opel-Eigentümer GM ebenfalls Produktionsstätten unterhält. Da sind die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen, die »ihre« Opel-Werke erhalten wollen. Da ist der selbst ums Überleben kämpfende Opel-Mutterkonzern GM, der weiterhin Zugriff auf die Opel-Technologie haben will. Und da ist mit Roland Berger ein externer Berater, der für die Bundesregierung die Opel-Rettung koordinieren soll, dabei womöglich aber ganz eigene Interessen verfolgt: Berger sitzt im Verwaltungsrat des ebenfalls an Opel interessierten Autoherstellers Fiat.
- Datum 30.04.2009 - 11:24 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 30.04.2009 Nr. 19
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Die Bundesbahn sollte an einen staatlichen chinesischen Investor verkauft werden, Opel jetzt an einen Russischen. Diese Schwachsinns Suche nach einem Privat-Investor und diese riesen Lüge : "Der Staat ist der schlechtere Unternehmer". Mit ganz wenigen Milliarden Euro Staatsgeld ist das Problem gelöst und man hat einen VEB Opel. Volkswagen war nach dem Krieg auch lange VEB und hatte riesen Erfolge. Der Unterschied zu damals : Die Gewinne werden jetzt privatisiert und gehen in die Tasche der Aktionäre und der Arbeiter wird schneller gefeuert. FDP, CDU/CSU, SPD, Grüne alles ein neoliberaler Haufen, der nur den Interessen des Großkapitals dient. Die angebliche Klimakatastrophe ist auch nur deren Idee, um die Masse zum Verzicht zu bewegen und dient ausserdem nur dazu, ein paar grünen Berufspolitikern einen gutbezahlten Job zu verschaffen.
Der Amtseid des Bundeskanzler "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen,... " Alles nur so dahin gesagt. Man braucht sich nur die Wahlbeteiligung anschauen, um zu sehen, dass der Normalbürger das schon lange nicht mehr glaubt.
Junkerland in Bauernhand - das hat schon früher sehr gut geklappt. Immerhin gab's in der DDR auch keine Arbeitslosen.
Junkerland in Bauernhand - das hat schon früher sehr gut geklappt. Immerhin gab's in der DDR auch keine Arbeitslosen.
Junkerland in Bauernhand - das hat schon früher sehr gut geklappt. Immerhin gab's in der DDR auch keine Arbeitslosen.
Diese Beleidigung der Leistung unserer ostdeutschen Bürger, die damals das Pech hatten, von den Russen überrollt zu werden, ist etwas primitiv. Mittlerweile ist es so toll in unserem Staat, dass sich nicht wenige der ehemaligen DDR-Bürger, ihren Staat, natürlich ohne Mauer und Stasi, zurückwünschen.
Volkswagen wurde damals als VEB gegründet. Darum heißt VW auch Volkswagen und nicht AW wie Aktionärswagen.
Traurig in diesem Staat ist, dass man oft Beispiele aus dieser Zeit heranziehen muss und dann gleich in die Ecke Eva Hermanns gestellt und gleichzeitig mit der DDR-Keule geschwungen wird. Die ideologische Umerziehung der Amerikaner nach WW2
scheint nicht nur bei dem geistigen Tiefflieger Johannes B. Kerner zu 100% geklückt, anders kann ich mir die Denke in diesem Land nicht mehr erklären.
Die Idee der damals herschenden Ideologie war, das Volk wie in Amerika zu motorisieren und das mit deutschen Fahrzeugen aus einem dem Staate, also dem Volk, gehörenden Betrieb. Darum und nur darum der Name : Volkswagen !!!
Andernfalls hätte man gar nicht einen riesigen Konzern auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg aufbauen müssen, denn es gab damals schon genau so preisgünstige Autos von Opel. Der einzige Nachteil : Es war schon damals ein US-Amerikanischer Konzern und somit kein VEB. Volkswagen gehört jetzt noch immer zu 20% dem Land Niedersachen und dieses Bundesland hat eine Sperminorität was Entscheidungen anbelangt. Darum wird eine Kapitalistenklitsche wie Porsche, die jetzt in der Weltwirtschaftskrise selber erhebliche Probleme hat, niemals die Macht über Volkswagen übernehmen können. Der alte VEB-Gründungs-Geist von damals weht noch immer durch die Flure der Volkswagenwerke und das ist gut so, denn dieser Fast-Staatsbetrieb, also VEB, ist heute das erfolgreichste Automobilunternehmen der Welt. Deutschland ist stolz auf VEB Volkswagen !
Diese Beleidigung der Leistung unserer ostdeutschen Bürger, die damals das Pech hatten, von den Russen überrollt zu werden, ist etwas primitiv. Mittlerweile ist es so toll in unserem Staat, dass sich nicht wenige der ehemaligen DDR-Bürger, ihren Staat, natürlich ohne Mauer und Stasi, zurückwünschen.
Volkswagen wurde damals als VEB gegründet. Darum heißt VW auch Volkswagen und nicht AW wie Aktionärswagen.
Traurig in diesem Staat ist, dass man oft Beispiele aus dieser Zeit heranziehen muss und dann gleich in die Ecke Eva Hermanns gestellt und gleichzeitig mit der DDR-Keule geschwungen wird. Die ideologische Umerziehung der Amerikaner nach WW2
scheint nicht nur bei dem geistigen Tiefflieger Johannes B. Kerner zu 100% geklückt, anders kann ich mir die Denke in diesem Land nicht mehr erklären.
Die Idee der damals herschenden Ideologie war, das Volk wie in Amerika zu motorisieren und das mit deutschen Fahrzeugen aus einem dem Staate, also dem Volk, gehörenden Betrieb. Darum und nur darum der Name : Volkswagen !!!
Andernfalls hätte man gar nicht einen riesigen Konzern auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg aufbauen müssen, denn es gab damals schon genau so preisgünstige Autos von Opel. Der einzige Nachteil : Es war schon damals ein US-Amerikanischer Konzern und somit kein VEB. Volkswagen gehört jetzt noch immer zu 20% dem Land Niedersachen und dieses Bundesland hat eine Sperminorität was Entscheidungen anbelangt. Darum wird eine Kapitalistenklitsche wie Porsche, die jetzt in der Weltwirtschaftskrise selber erhebliche Probleme hat, niemals die Macht über Volkswagen übernehmen können. Der alte VEB-Gründungs-Geist von damals weht noch immer durch die Flure der Volkswagenwerke und das ist gut so, denn dieser Fast-Staatsbetrieb, also VEB, ist heute das erfolgreichste Automobilunternehmen der Welt. Deutschland ist stolz auf VEB Volkswagen !
Diese Beleidigung der Leistung unserer ostdeutschen Bürger, die damals das Pech hatten, von den Russen überrollt zu werden, ist etwas primitiv. Mittlerweile ist es so toll in unserem Staat, dass sich nicht wenige der ehemaligen DDR-Bürger, ihren Staat, natürlich ohne Mauer und Stasi, zurückwünschen.
Volkswagen wurde damals als VEB gegründet. Darum heißt VW auch Volkswagen und nicht AW wie Aktionärswagen.
Traurig in diesem Staat ist, dass man oft Beispiele aus dieser Zeit heranziehen muss und dann gleich in die Ecke Eva Hermanns gestellt und gleichzeitig mit der DDR-Keule geschwungen wird. Die ideologische Umerziehung der Amerikaner nach WW2
scheint nicht nur bei dem geistigen Tiefflieger Johannes B. Kerner zu 100% geklückt, anders kann ich mir die Denke in diesem Land nicht mehr erklären.
Die Idee der damals herschenden Ideologie war, das Volk wie in Amerika zu motorisieren und das mit deutschen Fahrzeugen aus einem dem Staate, also dem Volk, gehörenden Betrieb. Darum und nur darum der Name : Volkswagen !!!
Andernfalls hätte man gar nicht einen riesigen Konzern auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg aufbauen müssen, denn es gab damals schon genau so preisgünstige Autos von Opel. Der einzige Nachteil : Es war schon damals ein US-Amerikanischer Konzern und somit kein VEB. Volkswagen gehört jetzt noch immer zu 20% dem Land Niedersachen und dieses Bundesland hat eine Sperminorität was Entscheidungen anbelangt. Darum wird eine Kapitalistenklitsche wie Porsche, die jetzt in der Weltwirtschaftskrise selber erhebliche Probleme hat, niemals die Macht über Volkswagen übernehmen können. Der alte VEB-Gründungs-Geist von damals weht noch immer durch die Flure der Volkswagenwerke und das ist gut so, denn dieser Fast-Staatsbetrieb, also VEB, ist heute das erfolgreichste Automobilunternehmen der Welt. Deutschland ist stolz auf VEB Volkswagen !
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