Medienkrise Die Ente vom Ende
Das Printgewerbe in den USA kämpft um seine Existenz, nicht erst seit der Wirtschaftskrise. Jetzt droht die Politik der Presse mit Hilfe

© David McNew/Getty Images
Auch die Los Angeles Times ist bedroht
Am 6. Mai um 14.30 Uhr wird sich der US-Senat mit dem Untergang der amerikanischen Zeitungen befassen – und mit der Frage, ob der Staat ihnen zu Hilfe eilen muss. Nicht aus Mitleid, sondern aus Angst, Freiheit und Meinungsvielfalt könnten Schaden erleiden. Die Verfassung räumt der Pressefreiheit eine herausragende Stellung ein. In einem offenen Brief warnt der Senator und ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry deshalb vor »ernsten Konsequenzen für die Demokratie«. Schon seit einigen Monaten wird hinter den Kulissen heftig darüber diskutiert, ob die Regierung neben maroden Banken und Autoherstellern nicht auch dem Not leidenden Zeitungsgewerbe beispringen müsse. So weit ist es gekommen: Die Politik will ihre Kontrolleure retten.
Manche sprechen bereits von einer »Kernschmelze«: Im Februar stellte eine der ältesten Zeitungen des Westens, die 150 Jahre alte Rocky Mountain News, ihr Erscheinen ein. Von Schließung bedroht sind ebenfalls der San Francisco Chronicle und der Boston Globe. Der Seattle Post-Intelligencer stoppte im März die Druckmaschinen und erscheint nur noch im Internet. Die zwei großen Tageszeitungen aus der Autostadt Detroit werden nur noch dreimal pro Woche vor die Haustür gelegt. Ansonsten mögen die Abonnenten ihren Computer anschalten und mit der Webseite vorliebnehmen, teilten die Herausgeber mit.
Vier Verlage, die 33 Zeitungen besitzen, haben in den vergangenen drei Monaten Insolvenz angemeldet. Als bedroht gelten darum unter anderem die Los Angeles Times, die Chicago Tribune, der Philadelphia Inquirer und die Star Tribune aus Minneapolis. Die New York Times ist ebenfalls verschuldet, und zum ersten Mal seit langer Zeit schreibt sogar die Washington Post rote Zahlen. Katharina Weymouth, Herausgeberin der Post und Spross der legendären Verlegerfamilie Graham, spricht von einem »Erdbeben, das schon viele unter sich begraben hat und noch begraben wird«.
Angesichts sinkender Verkäufe und Anzeigenerlöse kennen viele Zeitungen nur zwei Auswege aus der Krise: Dichtmachen oder mit aller Kraft ins Internet. Für die reine Onlineversion einer Zeitung ohne großen Experten- und Reporterstamm braucht man weit weniger Personal. Seit der Seattle Post-Intelligencer nur noch digital erscheint, entließ er 140 Leute und macht mit 25 Journalisten weiter. Online first – diese radikale Wende hat etwas sehr Amerikanisches.
Aber was ist der Preis dafür? Der langsame Tod des Printgewerbes werde Amerikas politische Landschaft »radikal« verändern, sagt Katharina Weymouth, die selber große Stücke auf das Internet hält und das Onlinegeschäft ihrer Washington Post leitet. Zeitungen seien eine demokratische Institution und eine »Wundertüte«, sie organisierten die öffentliche Debatte. Die Presse, sagt Weymouth, sagt Kerry, sagen Amerikas oberste Richter, habe ein Wächteramt.
Das war einmal, meinen die Betreiber der ungezählten Websites und Onlinedienste. Alles, was die Zeitungen vermögen, könne inzwischen auch das Internet leisten. Überdies sei es »basisdemokratischer« und erreiche viel mehr Leute. 75 Millionen Internetnutzer mit fast vier Milliarden Seiten-Klicks gegen nur 49 Millionen Zeitungsleser, meldeten im Januar die Marktforscher von Nielsen Online.
Gibt es noch Unterschiede zwischen der Presse und dem Internet?
In der Tat, vieles ist heute digital zu lesen, blitzschnell und oft sogar qualitätsvoll. Politico.com liefert glänzende Analysen und Kommentare zum politischen Geschehen und The Hill zuverlässig das Neueste vom Kongress. Auf GlobalPost erzählen Auslandsreporter von der Welt da draußen, oft ausführlicher als viele Zeitungen, die wegen Geldknappheit kaum noch Korrespondenten hinausschicken. Im Internet kann fast jeder nach seiner Fasson glücklich werden, Linke wie Rechte, Religiöse wie Säkulare, Staatsfeinde wie Staatsfromme – alle finden Angebote in Hülle und Fülle.
Und doch gibt es nach wie vor wesentliche Unterschiede zwischen einer Zeitung und dem Internet. Ein Blick auf die Pulitzerpreis-Gewinner dieses Jahres liefert den Beweis: Wer hat in jahrelanger Recherche aufgedeckt, dass Amerikas Verteidigungsministerium im Irakkrieg ausgediente Generäle für seine Kampagnenzwecke missbrauchte? Die New York Times. Wer brachte ans Licht, dass in Las Vegas Bauarbeiter wegen laxer Arbeitsschutzbestimmungen ums Leben gekommen waren? Die Las Vegas Sun. Wer unterrichtete lückenlos über die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan und über die Folgen für die Welt? Die New York Times. Wer enthüllte den Sexskandal des Bürgermeisters von Detroit und den Missbrauch von Steuergeld? Die Detroit Free Press. Und wer erforschte minutiös die Auswirkungen der Waldbrände von Kalifornien auf die Umwelt, die Politik und auf den Staatshaushalt? Die Los Angeles Times. Bislang bringt nur die Presse das Wissen, den investigativen Eifer, den langen Atem und das Geld für solche Enthüllungen auf.
Doch dieser Einzigartigkeit der Presse droht schwere Gefahr, auch aus dem Printmedium selber. In ihrer finanziellen Not entlassen die Verlage massenhaft Journalisten und streichen Reise- und Recherchebudgets zusammen. In diesem Jahr setzte die Los Angeles Times weitere 300 Leute vor die Tür, der Miami Herald 205, der Kansas City Star 128, das Providence Journal 100.
Keine große Regionalzeitung verfügt noch über eigene Auslandsbüros, und immer mehr Blätter schließen sogar ihre Hauptstadtvertretung in Washington. »Die neue Regierung und der Kongress schmeißen mit Milliarden von Dollar nur so um sich«, beschwerte sich neulich ein Leser des Plain Dealer aus Ohio, »aber wir haben kaum noch einen Reporter in Washington, der den Senatoren und Abgeordneten unseres Bundesstaates auf die Finger schaut – und notfalls haut.«
Der Niedergang der Zeitungen kam nicht über Nacht, und er hat viele Gründe. Gemessen am Bevölkerungswachstum, werden heute nur noch halb so viele Zeitungen verkauft wie 1946. Fernsehen, wachsender Arbeitsstress, neue Einwanderergruppen und das Internet forderten ihren Preis. Verleger und Journalisten machten zudem schwere Fehler. Gewöhnt an den Erfolg, wurden sie bequem und meinten, man könne auf ewig eine Zeitung machen, die vor allem den Machern gefällt und nicht in erster Linie den Lesern. Innovationen blieben aus. »Arroganz-Falle« nennt das Katharina Weymouth von der Washington Post.
Gesucht werden reiche Wohltäter, die Zeitungen mit Stiftungen retten
Versagt haben schließlich kritischer Instinkt und professioneller Zweifel. Unter wachsendem Konkurrenzdruck und der schnellen Sensation wegen veröffentlichten selbst hoch angesehene Blätter getürkte Geschichten und glaubten leichtfertig Bushs Irakkriegslügen. Und blind glaubte man der Wall-Street-Ideologie vom unendlichen Aufschwung. Der Journalismus verlor an Glaubwürdigkeit.
Einige Verlage trafen gigantische unternehmerische Fehlentscheidungen und verwandelten ihre Medienkonzerne in Aktiengesellschaften mit angeschlossenem Sportverein und Immobilienbesitz. Renditen von weniger als zwanzig Prozent galten in den Augen vieler Anleger als Verlustgeschäft. Die Zeitungskonzerne wurden gnadenlos ausgequetscht. Der Wert einer Aktie liegt heute oft unter dem Preis, den eine Tageszeitung am Kiosk erzielt. Zu spät begriffen die Verlage die neue Konkurrenz durch das Internet – und versuchen nun, das Versäumte mit Übereifer wettzumachen. Es ist, als spielten sie Monopoly: All ihr Vermögen und ihren Ehrgeiz setzen sie auf die Online-Allee, die bislang kaum einen müden Dollar abwirft, und vernachlässigen die Printstraße, die trotz gewaltiger Einbrüche manchmal wenigstens noch bescheidenen Gewinn erzielt. Printjournalisten mutieren zu hektischen Multimedia-Akteuren, sie müssen gleichzeitig fürs Internet schreiben, bloggen, Fotos schießen und Videos drehen. Die Zeitung, sagt Katharina Weymouth, sei eigentlich nur noch ein »Luxusobjekt«.
Bei den Rettungs- und Überlebensmodellen regiert das Chaos. Der Verlag der Washington Post subventioniert derzeit seine gedruckte wie seine digitale Ausgabe mit Dollar, die eine prosperierende verlagseigene Universität erwirtschaftet. Das 101 Jahre alte Traditionsblatt Christian Science Monitor erscheint seit Ende März täglich nur noch digital und bloß einmal pro Woche auf Papier, als abgespecktes Wochenendjournal. Und immer mehr Zeitungen, die vor dem Aus stehen, rufen verzweifelt die Regierung um Hilfe an.
Doch kann und sollte man sich diese Intervention wünschen? Die amerikanischen Verfassungsväter definierten die Einrichtung der freien Presse als »erste Pflicht des Staates«, und die Präsidenten Jefferson und Madison erklärten ausführlich, warum die freie Presse für eine Demokratie unabdingbar sei und deshalb gefördert werden müsse. Mittelbare staatliche Hilfen wie ermäßigte Post- und Versandgebühren heißt das Printgewerbe seit Urzeiten willkommen. Zeitungen waren noch nie eine reine Handelsware. Aber mehr direkte Staatsbeteiligung hieße zwangsläufig mehr Einfluss für die Politik, also eine stärkere Veröffentlichrechtlichung des Zeitungswesens. Die meisten amerikanischen Verlage sind deshalb zu Recht skeptisch.
Am 6. Mai, in der Senatsanhörung zur Rettung des Zeitungsjournalismus, wird es deshalb in erster Linie um andere Modelle gehen, um zeitlich begrenzte Beihilfen und Steuererleichterungen, um günstige Kredite und den Abkauf kranker Firmenteile. Gesucht werden zudem Mäzene, reiche Philanthropen, die mit ihrem Ersparten gemeinnützige Stiftungen gründen und sich eine oder mehrere Zeitungen halten.
Als Alexis de Tocqueville 1831 nach Amerika reiste, bewunderte er die Qualität und Vielfalt der freien Presse. Das gab es in Europa noch nicht. Zeitungen, prall gefüllt mit unterschiedlichen Meinungen und sorgsam aufbereiteten Nachrichten aus nah und fern, waren für den französischen Historiker, Politiker und Publizisten Ausdruck demokratischer Reife und einer lebendigen politischen Kultur. Käme er heute wieder, wäre er bitter enttäuscht.
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- Datum 02.05.2009 - 18:27 Uhr
- Serie Audio
- Quelle DIE ZEIT, 30.04.2009 Nr. 19
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Da schreibt jemand über Zeitungssterben und liefert selbst den besten Beweise für das Aus von Traditionsblättern: In diesem Artikel steht nichts neues, viele Fakten sind seit Monaten bekannt, es werden keine neuen Lösungen vorgeschlagen und keine alternativen Geschäftsmodelle vorgestellt. Für solche Artikel braucht man bestimmt keine Printmedien.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau der Autor uns denn nun sagen will. Ist das Zeitungssterben in den USA nun Ente oder Untergang?
Ist auch relativ egal, denn wer die "Analysen" des Politico als brilliant bezeichnet, dem trau ich nur sehr begrenzt über den Weg, da er gezeigt hat, dass er in der US-amerikanischen (online) Medienlandschaft nicht besonders trittsicher ist. Vielleicht sollte sich der Autor mal bei Glenn Greenwald umsehen, der schon so manches Hühnchen mit Politico gerupft hat.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau der Autor uns denn nun sagen will. Ist das Zeitungssterben in den USA nun Ente oder Untergang?
Ist auch relativ egal, denn wer die "Analysen" des Politico als brilliant bezeichnet, dem trau ich nur sehr begrenzt über den Weg, da er gezeigt hat, dass er in der US-amerikanischen (online) Medienlandschaft nicht besonders trittsicher ist. Vielleicht sollte sich der Autor mal bei Glenn Greenwald umsehen, der schon so manches Hühnchen mit Politico gerupft hat.
Die armen Zeitungen. Jetzt wird ihnen sogar schon mit Hilfe gedroht. Das wird sie nur noch mehr verunsichern.
Denn wem gehören die "unabhängigen" Prntmedien in Wirklichkeit?
Schöne Diskussion wünsche ich, schaue später vielleicht noch vorbei...
Noam Chomsky sich freuen? Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Noam Chomsky sich freuen? Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Wer wie ich seit Jahren ausschliesslich online seinen Nachrichtenhunger stillt, erlebt die wenigen Gelegenheiten, eine Papierzeitung zu lesen, als echten Rückschritt :
Keine schnelles Vergleichen unterschiedlicher Standpunkte auf verschiedenen Webseiten.
Kein schnelles Nachlesen vertiefender Informationen bei Wikipedia + Co.
Kein schnelles Vergleichen von Politikeraussagen mit ihren Aussagen der Vergangenheit (die sie ja so gern vergessen würden).
Und kein Stöbern in Leserkommentaren, die der Aussage eines redaktionellen Artikels manchmal diametral entgegen stehen - und oft gehaltvoller sind.
Auch wenn ich mit Zeitungen gross geworden bin :
Print ist als Massenmedium mittel- bis langfristig tot - und es ist nicht schade drum.
Schauen wir also, wie das Neue organisiert wird.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau der Autor uns denn nun sagen will. Ist das Zeitungssterben in den USA nun Ente oder Untergang?
Ist auch relativ egal, denn wer die "Analysen" des Politico als brilliant bezeichnet, dem trau ich nur sehr begrenzt über den Weg, da er gezeigt hat, dass er in der US-amerikanischen (online) Medienlandschaft nicht besonders trittsicher ist. Vielleicht sollte sich der Autor mal bei Glenn Greenwald umsehen, der schon so manches Hühnchen mit Politico gerupft hat.
Printgewebe sind Waelder Killer, das meisten Holz in der Welt verbraucht und gruene Flaeche auf der Erd vernichtet.
Online-Press ist umweltfreudlicher, schneller, schwer zu manipulieren.
Wenn man online zB. ein statistische Zahl liesst, kann man sofort in Webseite bei unterschiedlichen Quelle recherchieren, ob es stimmt.
Ich bin froh an richtige Seite zu stehen.
Anwaerter "Bundespreis fuer Online Literatur"
Runzheim in Google
"Printgewebe sind Waelder Killer, ..."
... sind aber wichtig für die Lese- und Schreibkompetenz!!
'Runzheim' - lesen Sie bitte Ihren Beitrag nochmals durch und übertragen Sie ihn in verständliches Deutsch!
"Printgewebe sind Waelder Killer, ..."
... sind aber wichtig für die Lese- und Schreibkompetenz!!
'Runzheim' - lesen Sie bitte Ihren Beitrag nochmals durch und übertragen Sie ihn in verständliches Deutsch!
Noam Chomsky sich freuen? Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Chomsky ist doch seit Jahren derjenige, der die finanzielle Verstrickungen der wichtigsten Medien untersucht und kritisiert, da die Inhalte (v.a. der BErichterstattung) entsprechend gefiltert und Menschen damit konsequent manipuliert werden.
Oder hat schon eine Zeitung darüber nachgedacht, ob die Scheinegrippe in einem Labor gezüchtet werden und als eine Bio-Waffe eingesetzt werden könnte. Nein alle Zeitungen sprechen gleiche Sprache, verbreiten auf die gleiche Weise Panik, sprechen von gleichen MEdikamenten - kein Unterschied mit der Bearbeitung des Themas. Wahnsinn!!!! Nach der BSE, HIV, Vogelgrippe nun wieder was - aber nichts zu den Hintergründen. Dazu darf man in den offiziellen Zeitungen nichts schreiben.
Und in 2 Wochen gibt es wieder in allen Zeitungen ein neues Thema, eine neue Sensation, eine neues Drama.... Und von den Hintergründuntersuchungen der vergangenen Sensationen keine Spur...
Lediglich im Internet findet man differenziertere Analysen, Vergleiche, Kommentare und vor allem auch Wagnisse und Provokationen...
Chomsky ist doch seit Jahren derjenige, der die finanzielle Verstrickungen der wichtigsten Medien untersucht und kritisiert, da die Inhalte (v.a. der BErichterstattung) entsprechend gefiltert und Menschen damit konsequent manipuliert werden.
Oder hat schon eine Zeitung darüber nachgedacht, ob die Scheinegrippe in einem Labor gezüchtet werden und als eine Bio-Waffe eingesetzt werden könnte. Nein alle Zeitungen sprechen gleiche Sprache, verbreiten auf die gleiche Weise Panik, sprechen von gleichen MEdikamenten - kein Unterschied mit der Bearbeitung des Themas. Wahnsinn!!!! Nach der BSE, HIV, Vogelgrippe nun wieder was - aber nichts zu den Hintergründen. Dazu darf man in den offiziellen Zeitungen nichts schreiben.
Und in 2 Wochen gibt es wieder in allen Zeitungen ein neues Thema, eine neue Sensation, eine neues Drama.... Und von den Hintergründuntersuchungen der vergangenen Sensationen keine Spur...
Lediglich im Internet findet man differenziertere Analysen, Vergleiche, Kommentare und vor allem auch Wagnisse und Provokationen...
Also ganz ehrlich die Zeitungen sind selber Schuld, sie achten nämlich schon lange nicht mehr auf das Konsum Verhalten ihrer Kunden. Ich kann mich ganz einfach selbst als Beispiel nennen. Ich kaufe mir viel lieber Magazine als Zeitungen obwohl sie viel teurer sind. Einerseits ist das Zeitungsformat viel zu umständlich, man braucht Platz wir kennen ja alle das Umständliche rascheln am Frühstückstisch? Und 2. die Information lassen zu wünschen übrig. Selbst das Fernsehen informiert schneller und oft mal´s besser, wie unabhängig sowas ist sei mal da dahingestellt.
Aber womit die Zeitungen ein Problem haben ist vor allem mit der "Schnelle", Sie brauchen zuviel Zeit. Somit müssen Sie in Zukunft aussagekräftige Informationen und vor allem mit einem Quellen Nachweis herausgeben. Sehen Sie, mich bezeichnet man als Generation I, also die Generation die mit dem Ipod aufgewachsen ist. Wenn ich in die Zeitung gucke tue ich das, wenn ich etwas näher nachlesen will. Von den Restlichen dieser Generation können sie schon froh sein wenn sie anständig lesen können! Darüber hinaus, gute Autoren geben Ihre Quellen an, so dass sich der Leser sein eigenes Bild machen kann. Beim Online Format der Zeit reicht es schon aus das man "mal" bei golem.de oder so geschrieben hat. Das führt natürlich zur Lobby Bildung, zum Beispiel wenn Googles Android schon kritisiert wird obwohl es noch nicht mal aus den Kinderschuhen ist. Dann ist diese nicht Kritik berechtigt. Noch hat der Autor geschrieben woher er seine Information bezieht, noch die genaue Begründung gegeben. Das SDK (Software Developement Kit) ist grade mal in der Version 1.0 vorhanden!!!.
Ich habe natürlich gemerkt das Werbung für Windows Mobile 6.0 gemacht wurde, obwohl das Android Os, auf den Linux Kernel 2.6 aufbaut. Für Linux existieren grade mal 8 Viren dabei sind 2-3 gefährlich weil man Ihnen aus versehen ein gefährlichen Zugriff gewährleisten könnte, Windows hat 1,932.461 die Zahl erhöht sich Stündlich. Wenn das nicht wichtig ist und vor allem Kaufentscheident dann weiß ich auch nicht. Und dabei hab ich mit Spyware noch gar nicht angefangen.
Das ist ganz gefährliche Desinformation, aber dafür werden Sie irgendwann mit ganz hoher wahrscheinlich abgestraft werden. Da nützt auch die Flucht ins Online Format Ihnen Garnichts. Es muss die Regel gelten "Quellen" Angabe.. nur so kann die Zeit Redaktion es gewährleisten das Sie ein Niveau hält, selbst in den Zeiten des Internets.
Zum Beispiel ein Herr Kuhn kann auch nicht alles wissen, er braucht auch Informationen die im Helfen ein Thema nachzuvollziehen.
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