Rechtsextremismus Braune Flecken, weiße Flecken
Die Zahl der rechtsextremen Jugendlichen ist erschreckend hoch – doch man findet diese längst nicht in allen Regionen
Vor sechs Wochen habe ich in der Bundespressekonferenz gemeinsam mit Innenminister Schäuble die Ergebnisse eines bundesweiten Forschungsprojektes zur Jugendgewalt vorgestellt. Das Spektrum an guten und schlechten Nachrichten, das wir den Journalisten zu bieten hatten, war groß. So ergab die vom Bundesinnenministerium geförderte Repräsentativbefragung von knapp 45000 Neuntklässlern, dass Kinder in ihren Familien weniger geprügelt werden als früher. Auch die Bildungsintegration von jungen Migranten ist an vielen Orten vorangekommen mit der Folge, dass sie dort weniger häufig gewalttätig wurden. Aber all das hat die Medien kaum interessiert.
Die Schlagzeilen bestimmten unsere Forschungsergebnisse zum Rechtsextremismus. Danach hat jeder siebte Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren in der Befragung durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen ausländerfeindliche Einstellungen offenbart. 5,2 Prozent der Befragten sind sogar als eindeutig rechtsextrem einzustufen (unter Rechtsextremismus verstehen wir Ausländerfeindlichkeit, gekoppelt mit entsprechendem Verhalten bis hin zu Straftaten). Und 3,8 Prozent sind nach eigenen Angaben Mitglied in einer rechten Gruppe oder Kameradschaft. Auffällig ist ferner, dass Jungen im Vergleich zu Mädchen jeweils klar dominieren: bei der Ausländerfeindlichkeit mit 19 zu 9,6 Prozent, beim Rechtsextremismus gar mit 8,1 zu 2,3 Prozent.
Die Nachrichtenredaktionen haben diese Befunde durchweg korrekt wiedergegeben. Aber dann gab es plötzlich in mehreren Feuilletons kritische, teils spöttische Artikel. So wurde in der Süddeutschen Zeitung und in der Online-Ausgabe der NZZ behauptet, wir hätten Ausländerfeindlichkeit am Grad der Zustimmung zu eher harmlosen Aussagen gemessen wie: »Die in Deutschland lebenden Ausländer sind keine Bereicherung für die Kultur in Deutschland«. Das aber seien keine geeigneten Indikatoren für Fremdenfeindlichkeit. Uns sei es nur darum gegangen, mit Dramatisierungen mediale Aufmerksamkeit zu erzielen.
Da frage ich mich zunächst, ob die Autoren unseren Forschungsbericht überhaupt gelesen haben. In dem steht nämlich, dass wir zur Messung der Ausländerfeindlichkeit ein seit Jahren etabliertes, auf sechs Fragen beruhendes Forschungskonzept verwendet haben, das sich in anderen Untersuchungen sehr bewährt hat. Bewusst setzt man darin auf eine Mischung klar ausländerfeindlicher Statements (zum Beispiel: »Die meisten Ausländer sind kriminell«) mit anderen, die weniger eindeutig sind, um so ein differenziertes Gesamtbild zu erreichen. Die – von der NZZ aufgegriffene – These »In Deutschland gibt es zu viele Ausländer« ist übrigens gerade nicht Teil des Fragenkatalogs. Die Tatsache, dass 29,7 Prozent der deutschen Jugendlichen ihr uneingeschränkt und weitere 34,8 Prozent eher zugestimmt haben, ist von uns lediglich als Beleg dafür gewertet worden, dass sehr viele deutsche Jugendliche »skeptisch gegenüber der Zahl der hier lebenden Ausländer eingestellt sind«.
In der taz hat uns Eberhard Seidel dann vorgehalten, unsere Ergebnisse könnten gar nicht stimmen. Hochgerechnet würden unsere Quoten zu den Jugendlichen, die sich als Mitglied in einer rechten Gruppe geoutet haben, nämlich eine Zahl von 34000 ergeben. Der Verfassungsschutz habe aber bundesweit nur insgesamt 31000 Mitglieder in rechten Organisationen ermittelt. Hier liegt schlicht ein Rechenfehler vor, weil sich unsere Quote auf einheimische deutsche Jugendliche bezieht, nicht auf Migranten. Wenn man das berücksichtigt, sind es »nur« 23000 Mitglieder rechter Gruppen. Zudem registrieren Verfassungsschutz und Polizei lediglich, was ihnen im Rahmen ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt geworden ist. Wir dagegen haben das Dunkelfeld erforscht – und dies in einer Altersgruppe, in der der Verfassungsschutz über kein dichtes Netzwerk von Informanten und V-Leuten verfügen dürfte.
Schließlich ist wichtig, was wir in einer weiteren Studie zu den Aktivitäten rechter Kameradschaften dargestellt haben. Von den 4,9 Prozent der männlichen Jugendlichen, die nach eigenem Bekunden Mitglieder solcher Gruppen sind, haben zwei Fünftel ausländerfeindliche Straftaten zugegeben. Sie haben gezielt Ausländer geschlagen oder ein von Ausländern bewohntes Haus beschädigt. Dies zeigt, dass wir allen Anlass haben, die Befunde ernst zu nehmen und Präventionsstrategien zu entwickeln.
Aber wo ansetzen? Eine erste Antwort bietet die Erkenntnis, dass die Ausländerfeindlichkeit deutscher Hauptschüler umso niedriger ausfällt, je höher der Migrantenanteil in ihrer Klasse ist. Die ausgeprägtesten Vorurteile gegen Fremde finden wir in Ostdeutschland und in ländlichen Regionen Westdeutschlands, wo es nur wenige Migranten gibt. Sie blühen offenkundig am besten dort, wo es wenig Chancen gibt, sie anhand der Lebenswirklichkeit zu überprüfen. Eine Konsequenz liegt auf der Hand: Wir sollten alle Chancen nutzen, das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und dem Trend entgegenzuwirken, dass sich die ethnischen Gruppen in »ihre« Sportvereine, Kindergartengruppen und Subkulturen zurückziehen.
Vielversprechende Perspektiven eröffnet auch der regionale Vergleich. Wir haben unsere Befragung in 61 zufällig ausgewählten Städten und Landkreisen durchgeführt. Dabei ergab sich, dass es in Ost- und Westdeutschland drei Gebiete gibt, in denen kein einziger männlicher Jugendlicher rechten Gruppen und Kameradschaften angehört. Hinzu kommen weitere sieben Städte und Landkreise, in denen die Quoten durchweg unter 2,5 Prozent liegen. Das andere Extrem bilden zehn Gebiete, in denen sich der Anteil männlicher deutscher Jugendlicher, die Mitglieder in rechten Gruppen sind, zwischen 7,5 Prozent und 12,4 Prozent bewegt. Wir gehen davon aus, dass sich aus diesem Extremgruppenvergleich wertvolle Erkenntnisse sowohl zur Entstehung des Rechtsextremismus als auch zur Prävention erarbeiten lassen.
Noch haben wir keine fertigen Antworten. Aber wir wissen, wo wir die nächsten Forschungsschritte ansetzen. Zum Beispiel möchten wir vor Ort ermitteln, welche Rolle den Konzerten rechtsextremer Bands zukommt. Möglicherweise tragen sie stark zur Emotionalisierung Jugendlicher bei. Wir möchten ferner unsere regional differenzierten Daten zu den jeweiligen Kommunalwahlergebnissen der rechten Parteien in Beziehung setzen. Interessant wird auch sein, aufzuklären, ob es örtliche Traditionen eines starken Rechtsextremismus gibt, die bis in die zwanziger Jahre zurückreichen. Und schließlich werden wir nachprüfen, welche Präventionsprojekte gegen rechts es in Städten und Landkreisen gegeben hat. Unser Ziel ist es, Erklärungen für die starken regionalen Unterschiede zu finden und so lokale Ansätze für die Bekämpfung des Rechtsextremismus Jugendlicher zu entwickeln.
Informationen zur Studie unter www.kfn.de
- Datum 30.04.2009 - 15:59 Uhr
- Serie opi
- Quelle DIE ZEIT, 30.04.2009 Nr. 19
- Kommentare 36
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Was der Autor bei seiner Verteidigung nicht erwähnt: die ALLBUS-Studie, von der diese Fragen übernommen wurde, fragt viel mehr und viel differenzierter zum Thema Ausländerfeindlichkeit, auch explizit positive Dinge, z.B. "Ausländer machen Arbeit, die Deutsche nicht erledigen wollen", "Ausländer schaffen Arbeitsplätze", "tragen zur Sicherung der Renten bei" etc.
Auch die Definition, nachdem jemand als "rechtsextrem" einzustufen ist, ist selbstgemacht und alles andere als standardisiert. Wer sagt, dass das valide ist? 40% Rechtsextremisten, hausgemacht.
Werter "Fufighter",
Wenn schon die Studie von Herrn Pfeiffer von Ihnen als "hausgemacht" eingeschätzt wird, so trifft dies ganz sicher auf Ihre "Lesart" des Artikels zu.
Bitte belegen Sie doch einmal, wo Herr Pfeiffer von "40% Rechtsextremisten" spricht.
Die Tatsache aber, dass Ihr erster Kommentar 10 Bewerter fand, die Ihnen zu 5 Sternchen verhalfen, das lässt tief blicken und einen nachdenklichen Menschen schier an der Menschheit zweifeln.
Grüße
Christoph Leusch
Werter "Fufighter",
Wenn schon die Studie von Herrn Pfeiffer von Ihnen als "hausgemacht" eingeschätzt wird, so trifft dies ganz sicher auf Ihre "Lesart" des Artikels zu.
Bitte belegen Sie doch einmal, wo Herr Pfeiffer von "40% Rechtsextremisten" spricht.
Die Tatsache aber, dass Ihr erster Kommentar 10 Bewerter fand, die Ihnen zu 5 Sternchen verhalfen, das lässt tief blicken und einen nachdenklichen Menschen schier an der Menschheit zweifeln.
Grüße
Christoph Leusch
Rechtsextremismus ist ein Symptom und liegt definitiv nicht in den Genen!
So liebe Politiker und Medien, fasst euch mal selbst an die Nase!!!
P.S.: dieser Kommentar gilt fuer "kaputte" Rechtsextreme und in gleicher Weise auch fuer kaputte "Links"autonome.
das "kaputte" bei ""Links"autonome" muss auch in """" stehen!
Keine Bildung, keine Perspektiven, allgemeine Entsolidarisierung der Gesellschaft, dazu in vielen Medien (BLIND, Fuckus, etc.) düstere Horrorszenarien über die bevorstehende Überschwemmung des christlichen Abendlandes durch die pöhsen Orientalen -- was für Früchte soll diese Saat tragen?
Waren es nicht die vielen 86´er die mitunter heute in Aemter und Politik die Knöpfe drücken.
Ich weiss ja nicht aber in Sachen Integration und Bildung könnte man diese Generation doch dafür verantwortlich, uups, jetzt habe ich das deutsche Tabuwort doch gesagt, machen!
Wenn diese Menschen perspektivlos sind, dann kann es was damit zu tun haben, das ihnen niemals Bildung bzw. Alternativen zur Perspektivlosigkeit aufgezeigt wurden?
Andereseits darf man nicht vergessen das die Bewegung der NSDAP vollkommen antiaufklärerisch war bzw. ist! Sprich Bildung dort ebenfalls als negativ angesehen werden kann, genauso wie es in vielen archaischen Kulturen, die man mitunter zu integrieren versucht!
Die pädagogischen Knöpfe wurden allerdings von sozialdemokratischen Parteien gedrückt!
Vielleicht sollte man sich mit der klugen Formel zufrieden geben das man mal auf Erfolg setzt, bzw. eine erfolgreiche Strategie nicht ändert und wenig herumexperimentiert, wenn man erfolgreich ist!
Unserer förderales Bildungssystem hätte doch genau da ansetzen können? Never change a winning team!
Punkte im Bildungssystem die erfolgreich erscheinen einfach mal in andere Systeme integrieren! Dies ist kein Aufruf zur Zentralisierung, das förderale sollte doch schon beibehalten werden, allerdings muesste man die erfolgreichen Punkte, welche aus den Experimentierküchen stammen, auch auf andere weniger erfolgreiche Systeme, zu übertragen versuchen!
Was die SPD in Sachen Bildung angerichtet hat will ich hier gar nicht andeuten, PISA sei dank!
Nicht mehr ewig dieses 1968er-Bashing, sondern ("man geht offenbar mit der Zeit") jetzt heisst es plötzlich:"Waren es nicht die vielen 86´er die mitunter heute in Aemter und Politik die Knöpfe drücken ..."
Ein dankbarer "Alt 68er Rebell"
Knüppel
Werte "Hannahlukuli",
"Die 68er sind schuld", sagen die 86er, sagen zumindest einige 86er.
Da könnten Sie Recht haben.
Wo Sie jedoch in Ihren Argumenten nicht Recht haben, das ist hier sehr gravierend, weil Sie damit dumpfe Vorurteile bedienen, in der Weimarer Republik gab es kaum konservativere und durchaus reaktionäre Berufsgruppen, als die der Lehrer. Nur eine Minderheit verpflichtete sich auf Reformschulprojekte und unterstützte die gewiss nicht völkischen und nicht nationalkonservativen Schulpläne, z.B. der preußischen Staatsregierung. Vielleicht sagt Ihnen der Name Adolf Reichwein noch etwas.
Gab es nach dem verlorenen Krieg 1918 tatsächlich so etwas wie einen Reformaufbruch. So war, mit Unterstützung der vorwiegend konservativen und restaurativen Kräfte aus dem Süden und Westen des dt. Reiches, spätestens 1924 jede nationale Schulreform gescheitert und die alten Lehrer aus den konfessionellen und konservativen Ländern, die Mehrheit dr Lehrer aus der Kaiserzeit, machten weiter wie bisher. - Sie können sich ja einmal exemplarisch, z.B. zur Schulpolitik des Landes Bayern informieren! Das wird dort sogar als Lehrstoff an Oberstufen der Gymnasien angeboten und zeigt, wem wir Bildungskatastrophen in der Regel zu verdanken haben.
Die preußische Staatsregierung war auch eine der wenigen Regierungen, in denen Sozialdemokraten längere Zeit auf die Schulpolitik einwirken konnten. Kein Wunder, dass die erste Tat in die braune Richtung die Zerschlagung dieser Landesregierung durch einen Staatsstreich, genannt "der Preußenschlag" (1932) sein musste, damit deutschnational und zentralistisch die Politik der Notstandsgesetze betrieben werden konnte. Das geschah also, bevor Hitler kam.
"Die pädagogischen Knöpfe wurden allerdings von sozialdemokratischen Parteien gedrückt!", ist also ein tiefer Unwissenheit verpflichteter Satz.
Die Weimarer Republik war bildungspolitisch, wie die Bundesrepublik, föderal. Die Nazis zentralisierten das Bildungswesen, schafften Reformschulen weitgehend ab und schrieben auch die Lehrpläne in ihrem Sinne um.
Was die 68er angeht, so sind sie in Sachen Pädagogik die Nachfahren der 60er, die erkannt hatten, dass eine Kultur-und Industrienation auf Dauer mehr als 5% höher gebildete Schulabgänger braucht und die betriebliche Bildung, wie die des zweiten Bildungswegs, voran gebracht werden musste. - Leider bemühen heute auch durchaus gebildete Leute das Klischee von der "Bildungskatastrophe" der 68er.
Eines kann jedoch für die 68er gelten. Im Verhältnis zu den 86ern dürften sie eindeutig mehr und vielfältiger gelesen haben.
Grüße
Christoph Leusch
Nicht mehr ewig dieses 1968er-Bashing, sondern ("man geht offenbar mit der Zeit") jetzt heisst es plötzlich:"Waren es nicht die vielen 86´er die mitunter heute in Aemter und Politik die Knöpfe drücken ..."
Ein dankbarer "Alt 68er Rebell"
Knüppel
Werte "Hannahlukuli",
"Die 68er sind schuld", sagen die 86er, sagen zumindest einige 86er.
Da könnten Sie Recht haben.
Wo Sie jedoch in Ihren Argumenten nicht Recht haben, das ist hier sehr gravierend, weil Sie damit dumpfe Vorurteile bedienen, in der Weimarer Republik gab es kaum konservativere und durchaus reaktionäre Berufsgruppen, als die der Lehrer. Nur eine Minderheit verpflichtete sich auf Reformschulprojekte und unterstützte die gewiss nicht völkischen und nicht nationalkonservativen Schulpläne, z.B. der preußischen Staatsregierung. Vielleicht sagt Ihnen der Name Adolf Reichwein noch etwas.
Gab es nach dem verlorenen Krieg 1918 tatsächlich so etwas wie einen Reformaufbruch. So war, mit Unterstützung der vorwiegend konservativen und restaurativen Kräfte aus dem Süden und Westen des dt. Reiches, spätestens 1924 jede nationale Schulreform gescheitert und die alten Lehrer aus den konfessionellen und konservativen Ländern, die Mehrheit dr Lehrer aus der Kaiserzeit, machten weiter wie bisher. - Sie können sich ja einmal exemplarisch, z.B. zur Schulpolitik des Landes Bayern informieren! Das wird dort sogar als Lehrstoff an Oberstufen der Gymnasien angeboten und zeigt, wem wir Bildungskatastrophen in der Regel zu verdanken haben.
Die preußische Staatsregierung war auch eine der wenigen Regierungen, in denen Sozialdemokraten längere Zeit auf die Schulpolitik einwirken konnten. Kein Wunder, dass die erste Tat in die braune Richtung die Zerschlagung dieser Landesregierung durch einen Staatsstreich, genannt "der Preußenschlag" (1932) sein musste, damit deutschnational und zentralistisch die Politik der Notstandsgesetze betrieben werden konnte. Das geschah also, bevor Hitler kam.
"Die pädagogischen Knöpfe wurden allerdings von sozialdemokratischen Parteien gedrückt!", ist also ein tiefer Unwissenheit verpflichteter Satz.
Die Weimarer Republik war bildungspolitisch, wie die Bundesrepublik, föderal. Die Nazis zentralisierten das Bildungswesen, schafften Reformschulen weitgehend ab und schrieben auch die Lehrpläne in ihrem Sinne um.
Was die 68er angeht, so sind sie in Sachen Pädagogik die Nachfahren der 60er, die erkannt hatten, dass eine Kultur-und Industrienation auf Dauer mehr als 5% höher gebildete Schulabgänger braucht und die betriebliche Bildung, wie die des zweiten Bildungswegs, voran gebracht werden musste. - Leider bemühen heute auch durchaus gebildete Leute das Klischee von der "Bildungskatastrophe" der 68er.
Eines kann jedoch für die 68er gelten. Im Verhältnis zu den 86ern dürften sie eindeutig mehr und vielfältiger gelesen haben.
Grüße
Christoph Leusch
Vielleicht, Herr Pfeiffer, haben die von ihnen bemängelnden hämischen Kommentare über ihre Studie auch mit ihrer Person zu tun. Sie sind ja nun leider recht bekannt dafür, regelrechte Kampagnen verschiedener Art zu fahren (fragen sie mal die Computerspieler, die kennen ihren Namen) und durch die deutschen Talkshows zu tingeln als mehr oder weniger selbsternannter (und hoffentlich gutbezahlter?) "Experte". Mal ganz abgesehen davon, dass diese ganzen Studien leider wenig mehr sind als relativ ungefähre Gradmesser, aus denen man theoretisch immer ganz genau das herauslesen kann, was man gerade möchte. Aber viel Spaß noch, Herr Pfeiffer!
Herr Pfeiffer war doch unlängst so aktiv in der Frage unserer importierten Intensivtäter. Vielleicht sollte er erstmal dazu beitragen, dass sich dieses Problem löst. Dann dürften auch die Zahlen der ausländerfeindlichen Jugendlichen rapide absinken.
Die Jugend reagiert auf die Umstände in der Gesellschaft, nicht umgekehrt!
sind eigentlich kein Problem hierzulande solange sie dem islamischen Kulturkreis angehören.
Tja, "Chien.Sibelois",
Wenn keine Argumente gekannt werden und Wissen fehlt, dann probiert der mittlerweile monoman fixierte Kommentarist einfach den populären Themenwechsel. - Wofür brauchen wir eigentlich noch Herrn Professor Pfeiffer, wenn es schon genügt, sich anhand solcher Ein-Satz-Statements ein Bild machen zu können?
Grüße
Christoph Leusch
PS: Sie setzen ja im Weiteren fort. Rolf Hochhuth schrieb einst über "furchtbare Juristen", vielleicht brauchen wir bald Dramatiker und Dokumentaristen, die über
"furchtbare" Kommentaristen schreiben. Wie wäre es, sie veröffentlichten unter
Klarnamen? Solche Kommentare passen doch nicht in die ZEIT-Online.
Tja, "Chien.Sibelois",
Wenn keine Argumente gekannt werden und Wissen fehlt, dann probiert der mittlerweile monoman fixierte Kommentarist einfach den populären Themenwechsel. - Wofür brauchen wir eigentlich noch Herrn Professor Pfeiffer, wenn es schon genügt, sich anhand solcher Ein-Satz-Statements ein Bild machen zu können?
Grüße
Christoph Leusch
PS: Sie setzen ja im Weiteren fort. Rolf Hochhuth schrieb einst über "furchtbare Juristen", vielleicht brauchen wir bald Dramatiker und Dokumentaristen, die über
"furchtbare" Kommentaristen schreiben. Wie wäre es, sie veröffentlichten unter
Klarnamen? Solche Kommentare passen doch nicht in die ZEIT-Online.
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