Integration Die Opokus von nebenan
Eine Familie aus Ghana: Der Vater putzt in der Hamburger Oper, die Mutter in einem Einkaufszentrum. Ihre vier Söhne sollen es in Deutschland einmal besser haben. Deshalb tun die Eltern etwas, was kein Nachbar begreift: Sie schicken ihre Kinder auf eine Privatschule
Da ist ein Mann auf seinem Weg zur Arbeit, wie leicht kann man ihn übersehen. Es ist noch dunkel, kurz nach vier, als er mit bedächtigen Schritten die Treppen zum U-Bahnhof Rauhes Haus hinabsteigt. Die Sohlen seiner Turnschuhe quietschen leise auf den Kacheln, auf dem Bahnsteig in Richtung Innenstadt stellt er seine Tasche ab. Er trägt eine dunkle Lederjacke und eine schwarze Jogginghose. Seine Schirmmütze ist tief in die Stirn gezogen, fast wie ein Visier. Nichts Auffälliges ist an ihm. Bis auf seine schwarze Haut.
Samuel Kwasi Opoku, geboren am 25. Januar 1948 in Ghana, ein kräftiger, nicht sehr großer Mann vom Stamme der Ashanti, betritt diesen Bahnhof im Hamburger Osten als Nachtgestalt. Wie ein stummer Alltagskomparse steht er am Gleis und wartet. Allein mit sich und seinen Gedanken, die in der Bleischwere einer ausklingenden Nacht immer zweifelnder sind als später, am Tag, wenn die Hektik seine Fragen erstickt. Ist das, was er hier tut, das, was er tun wollte? Und was werden seine Söhne machen, wenn sie einmal erwachsen sind?
Wer einen Doktortitel hat, der ist oben. So sieht Samuel Opoku die Welt
Im Fernsehen hört Samuel Opoku die deutschen Politiker manchmal von »Integration« reden. Vor allem, wenn Kinder im Alter seiner Söhne wieder Mist gebaut haben. Aber was erwarten diese Politiker von ihm, von Samuel Opoku? Vor 27 Jahren ist er in Hamburg angekommen, fast ebenso lange stellt er sich diese Fragen. Nur kann sie niemand hören, weil Samuel Opoku sie niemals ausspricht. Sein Deutsch ist immer noch zu schlecht.
Der Zug fährt ein und nimmt ihn mit zum Jungfernstieg, aus dem rauen Stadtteil Horn in Hamburgs feine Mitte. Es ist fünf Uhr, als Samuel Opoku im Keller der Hamburgischen Staatsoper Eimer, Mülltüten und Duftreiniger auf einen Putzwagen stapelt und noch einige Lappen dazu, blaue für die Tische, rote für die Toiletten.
Es wird dann sechs, als auch seine Frau Mavis, schwarz wie Samuel, die kleine Mietwohnung in Hamburg-Horn verlässt, um Raphael, den Zweijährigen, zum Kindergarten zu bringen. Ehe dann auch sie zu putzen anfängt, in einem Einkaufszentrum nah der Alster.
Es wird dann sieben, wenn im Flur derselben Wohnung das Telefon klingelt, weil die Opokus Tag für Tag mit einem Anruf von der Arbeit ihre drei älteren Söhne wecken, Godwin, Winfried und Felix, den Großen, der dann seinen MP3-Player anstellt, um beim Zähneputzen Rap von P. Diddy zu hören, während Godwin und Winfried aus ihrem Etagenbett klettern und sich Hosen, T-Shirts und Pullover suchen in einem Zuhause, das auf den ersten Blick nichts als Unordnung und Enge ist. Wo Handtücher über Türen trocknen, auf dem Boden Wäsche liegt und sich Schuhe stapeln, überall.
Es wird dann acht, wenn die drei Jungen das Treppenhaus hinunterhasten, vorbei an den Klingelschildern der Pinis, Sahins, Singhs, vorbei an der Aldi-Filiale, über die vierspurige Horner Landstraße und hinauf zur Schule in den stillen Horner Weg. Es gibt dort zwei: die Gesamtschule mit 70 Prozent Ausländeranteil. Und die Schule der Opoku-Kinder: die Wichern-Schule mit etwas mehr als 20 Prozent Ausländeranteil. Mit 1500 Schülern ist sie die größte evangelische Privatschule in Norddeutschland.
Der Vater putzt seit drei Stunden, wenn seine Söhne dort, oft etwas zu spät, an ihre Pulte stürzen. Winfried, der Zweitklässler. Godwin, der Sechstklässler. Und Felix, der Zehntklässler, der ins backsteinerne Paulinum hetzt, einen kirchenartigen Schulbau aus der Kaiserzeit, an dessen Portal die Namen früherer Abiturienten in Messing gefräst sind.
Samuel Opoku hofft, dass diese Schule eine Antwort ist auf jene Fragen, die ihm durch den Kopf gehen. Dass ihr Portal das Tor wird, durch das seine Kinder es nach Deutschland schaffen. Söhne eines putzenden Afrikaners, aus denen Juristen oder Wirtschaftswissenschaftler werden. Am liebsten aber Ärzte. »Doctors« , dieses Wort intoniert Samuel Opoku voller Ehrfurcht. Wer Arzt ist, ist oben. Deshalb wolle er, dass sie lernen. Damit sie nicht tun müssen, was er tut. Damit sie nicht werden, was er ist. In Samuel Opokus Worten heißt das: »I tell them to study hard. To have a better life.«
Felix, geboren am 27. März 1993 in Hamburg, sitzt in der Schule in der ersten Reihe links außen. Ein stiller Junge mit Kapuzenpulli und weißen Turnschuhen. Er ist groß und schmal, in seinen dunklen Augen liegt etwas Suchendes. Und in seinen Zügen kündigt sich eine Ähnlichkeit zum Vater an.
Der älteste Sohn geht aufs Gymnasium – er darf keine Freundin haben
Im Paulinum stehen neun Stunden an. In Raum P.05 sortieren 21 Schülerinnen und Schüler ihre Taschen und sich selbst. Die Pubertät hat den Jungen die Stimmen aufgeraut und die Mädchen plötzlich zu Frauen geformt. Manchmal werfen die Jungen befangene Blicke. Die zehnte Klasse ist eine Schicksalsstufe. Kinder verwandeln sich in Erwachsene. Und mit dem nächsten Zeugnis entscheidet sich, welchen Weg sie nehmen, ob sie den Sprung in die Oberstufe schaffen, zum Abitur. Eine Arbeit folgt der nächsten, Englisch, Deutsch, Französisch, Mathematik. Vorn an der Tafel steht Victor Rengstorf, der Klassenlehrer, in Jeans und dunklem Sakko. 30 Jahre in der Schule haben seine Stimme geschliffen, wie ein Messer durchschneidet sie das Gemurmel der Schüler. »Können wir jetzt anfangen?« Es ist mehr Feststellung als Frage. Die Religionsstunde beginnt.
Es geht um Ostern, um die Auferstehung Jesu und die Vorstellungen der Christen von einem Leben nach dem Tod. Es sind meist Mädchen, die sich melden. Die Jungen verbringen die Stunde hinter verschränkten Armen. Rengstorf spricht den Test durch, den er vorige Woche hat schreiben lassen. Worin unterscheidet sich die älteste Auferstehungsgeschichte, die des Paulus, von den späteren? Alle vier Evangelisten schildern die Auferstehung – worin sind sich alle einig? Was war das Fischwunder? Wie stellt sich Matthäus das Jüngste Gericht vor? Nach welchen Kriterien kommt der Mensch laut Matthäus in den Himmel?
»Der unglaubliche Thomas, lieber Max, ist übrigens der ungläubige Thomas«, sagt Rengstorf.
Unter Gelächter gibt er die Tests zurück. In der Klasse erhebt sich »Und was hast du?«-Geschnatter. Felix hat eine Drei minus. Er lächelt seine Enttäuschung weg. Dann dreht er das Blatt um.
- Datum 08.05.2009 - 23:43 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 07.05.2009 Nr. 20
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20% Ausländeranteil ist zuviel. Ein Drittel der hier geborenen Kinder hat ausländische Eltern. Das ist zuviel.
Wer hat die Massenimmigration gestattet? Sind die Einheimischen irgendwann gefragt worden?
Und vor allem: wie werden wir sie wieder los?
wir stammen vom Affen ab! Alle unsere Vorfahren sind irgendwann eingewandert!
Wer hat die Massenimmigration gestattet? Sind die Tiere irgendwann gefragt worden?
Und vor allem: werde ich noch erleben, wie wir uns den Ast absägen?
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"Shareholder-Value ist die blödeste Idee der Welt"
Ex-Manager Jack Welch über sein eigenes Konzept, nach dem Firmen nur zum Nutzen der Aktionäre handeln sollen
kommt bei schoengeistigen Zeit-Foristen und Multikultiververfechtern gar nicht gut an. Aber ich kann Sie verstehen. Natuerlich hat die Immigranten keiner geholt, man will sie auch hier nicht haben. Nun sind sie aber da und gehen auch nie wieder weg. Das eigentliche Problem fuer die deutsche ( franz., belgische, hollaend., englische, spanische, ital. etc )Stammbevoelkerung ist aber, dass sie in ca. 30 Jahren in der Minderheit ist, weil sich die Immigranten unheimlich schnell vermehren ( die Familie aus Ghana hat mal eben 4 Kinder, welche deutsche Familie hat das schon ). Das heisst, sie stirbt aus. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Man koennte jetzt sagen, dass der Zyklus der rein europaeischen Bevoelkerung nach gut 2000 Jahren zu Ende ist, weil sie sich nicht mehr vermehrt und sie sich mit Fremdvoelkern, die die Laender vereinnahmt haben, langsam vermischt. Haben wir in der Geschichte Europas ja oft erlebt. Fuer die Menschen, die dann 2030 in Deutschland leben, wird das kein Problem sein, ist eben so. Sie nennen sich alle Deustche und fuehlen sich auch so. Sie, Hennesche, ich und all die Deutschen aelterer Jahrgaenge, die das Land noch von frueher kennen, wo man noch unter sich war, sind dann tot. Es tut also nicht mehr weh. Keiner von denen, die dann hier leben, wird dem Deutschen Volk von damals eine Traene nachweinen.
Um die Frage zu beantworten: Wir haben die Massenimmigration mit den Gastarbeitern in den 60ern nicht nur gestattet, wir erzwingen sie außerdem, wenn wir weiterhin einen Kontinent auf beispiellose Art und Weise unterdrücken und den Menschen dort den Zugang zu Wasser und Nahrung verwehren. Ich persönlich würde morden um als Afrikaner der bspw. im Sudan lebt nach Europa zu kommen. So einfach ist das.
Sehr geehrter Herr Hennsche,
wo wir gerade bei 20% sind könnte man auch mal so argumentieren das 20% der Menschheit 80% der Ressourcen benötigt. Wie wärs wenn wir die restlichen 80% der Menschheit auch noch auf nur 20% Erde verteilen, damit unser Wohlstandsstatus erhalten bleibt. Die Kolonialisierung und Neo - Liberalisierung ist Ihnen wohl noch nicht genug........
Sehr guter Bericht,
der endlich einmal ein differenzierteres Bild von Migranten und Ihrem täglichen Leben darstellt. Und uns zwischen RTL sucht den Superstar und Euro-Vision-Song Kontest auch mal an andere Werte erinnert! Danke
wir stammen vom Affen ab! Alle unsere Vorfahren sind irgendwann eingewandert!
Wer hat die Massenimmigration gestattet? Sind die Tiere irgendwann gefragt worden?
Und vor allem: werde ich noch erleben, wie wir uns den Ast absägen?
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"Shareholder-Value ist die blödeste Idee der Welt"
Ex-Manager Jack Welch über sein eigenes Konzept, nach dem Firmen nur zum Nutzen der Aktionäre handeln sollen
kommt bei schoengeistigen Zeit-Foristen und Multikultiververfechtern gar nicht gut an. Aber ich kann Sie verstehen. Natuerlich hat die Immigranten keiner geholt, man will sie auch hier nicht haben. Nun sind sie aber da und gehen auch nie wieder weg. Das eigentliche Problem fuer die deutsche ( franz., belgische, hollaend., englische, spanische, ital. etc )Stammbevoelkerung ist aber, dass sie in ca. 30 Jahren in der Minderheit ist, weil sich die Immigranten unheimlich schnell vermehren ( die Familie aus Ghana hat mal eben 4 Kinder, welche deutsche Familie hat das schon ). Das heisst, sie stirbt aus. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Man koennte jetzt sagen, dass der Zyklus der rein europaeischen Bevoelkerung nach gut 2000 Jahren zu Ende ist, weil sie sich nicht mehr vermehrt und sie sich mit Fremdvoelkern, die die Laender vereinnahmt haben, langsam vermischt. Haben wir in der Geschichte Europas ja oft erlebt. Fuer die Menschen, die dann 2030 in Deutschland leben, wird das kein Problem sein, ist eben so. Sie nennen sich alle Deustche und fuehlen sich auch so. Sie, Hennesche, ich und all die Deutschen aelterer Jahrgaenge, die das Land noch von frueher kennen, wo man noch unter sich war, sind dann tot. Es tut also nicht mehr weh. Keiner von denen, die dann hier leben, wird dem Deutschen Volk von damals eine Traene nachweinen.
Um die Frage zu beantworten: Wir haben die Massenimmigration mit den Gastarbeitern in den 60ern nicht nur gestattet, wir erzwingen sie außerdem, wenn wir weiterhin einen Kontinent auf beispiellose Art und Weise unterdrücken und den Menschen dort den Zugang zu Wasser und Nahrung verwehren. Ich persönlich würde morden um als Afrikaner der bspw. im Sudan lebt nach Europa zu kommen. So einfach ist das.
Sehr geehrter Herr Hennsche,
wo wir gerade bei 20% sind könnte man auch mal so argumentieren das 20% der Menschheit 80% der Ressourcen benötigt. Wie wärs wenn wir die restlichen 80% der Menschheit auch noch auf nur 20% Erde verteilen, damit unser Wohlstandsstatus erhalten bleibt. Die Kolonialisierung und Neo - Liberalisierung ist Ihnen wohl noch nicht genug........
Sehr guter Bericht,
der endlich einmal ein differenzierteres Bild von Migranten und Ihrem täglichen Leben darstellt. Und uns zwischen RTL sucht den Superstar und Euro-Vision-Song Kontest auch mal an andere Werte erinnert! Danke
Sehr geehrte Hennesche,
darf ich dezent fragen, was und ob Ihr Kommentar mit obigem Artikel und dem dort gezeichneten Familienporträt zu tun hat? Mit Verlaub, Ihr Beitrag wirkt wie ein simpler Reflex auf die Spitzmarke "Integration". Eigentlich schade, denn der Mehrwert solcher Reflexdebatten liegt für alle Beteiligten bei ziemlich nahe Null.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE
verdient immer eine klare Antwort.
Mein Kommentar konfrontiert den Herz-Schmerz-Artikel mit der gesellschaftlichen Realität, die verschämt in einem Absatz erwähnt wird.
Dadurch erreiche ich zwei hervorragende Ergebnisse: 1. entlarve ich den Herz-Schmerz-Artikel als das, was er ist, und 2. erzeuge ich eine kontroverse Diskussion. Ohne meinen Kommentar wäre es vermutlich bei Reaktionen wie "Ach was für ein rührender Artikel" und "Ich bin so betroffen" geblieben.
Das ist doch sicherlich ganz in Ihrem Sinne, Herr Redakteur - oder?
Und ich bitte ganz dezent, mir pauschale Unterstellungen wie "simple Reflexe" zu ersparen. Das ist unter meinem und Ihrem Niveau. Sie kennen mich nicht, weder meine Erfahrungen noch meine Motive noch meine Überzeugungen. Was Sie hier - wieder einmal - in die Welt setzen, sind Ihre Reflexe auf Zweifel an Ihren Glaubensgrundsätzen. Seien Sie kritisch mit sich selbst. Auch Sie unterliegen Grundüberzeugungen und möchten diese missionarisch verbreiten. Ketzer werden verbrannt.
verdient immer eine klare Antwort.
Mein Kommentar konfrontiert den Herz-Schmerz-Artikel mit der gesellschaftlichen Realität, die verschämt in einem Absatz erwähnt wird.
Dadurch erreiche ich zwei hervorragende Ergebnisse: 1. entlarve ich den Herz-Schmerz-Artikel als das, was er ist, und 2. erzeuge ich eine kontroverse Diskussion. Ohne meinen Kommentar wäre es vermutlich bei Reaktionen wie "Ach was für ein rührender Artikel" und "Ich bin so betroffen" geblieben.
Das ist doch sicherlich ganz in Ihrem Sinne, Herr Redakteur - oder?
Und ich bitte ganz dezent, mir pauschale Unterstellungen wie "simple Reflexe" zu ersparen. Das ist unter meinem und Ihrem Niveau. Sie kennen mich nicht, weder meine Erfahrungen noch meine Motive noch meine Überzeugungen. Was Sie hier - wieder einmal - in die Welt setzen, sind Ihre Reflexe auf Zweifel an Ihren Glaubensgrundsätzen. Seien Sie kritisch mit sich selbst. Auch Sie unterliegen Grundüberzeugungen und möchten diese missionarisch verbreiten. Ketzer werden verbrannt.
wir stammen vom Affen ab! Alle unsere Vorfahren sind irgendwann eingewandert!
Wer hat die Massenimmigration gestattet? Sind die Tiere irgendwann gefragt worden?
Und vor allem: werde ich noch erleben, wie wir uns den Ast absägen?
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"Shareholder-Value ist die blödeste Idee der Welt"
Ex-Manager Jack Welch über sein eigenes Konzept, nach dem Firmen nur zum Nutzen der Aktionäre handeln sollen
aber sprechen sie doch nicht für alle.
Ich glaube nämlich nicht an diese ihre Verwandschaft.
Ihre Schwestern und Brüder lasse ich ihnen, ich habe nichts damit zu tun.
Orpheus
aber sprechen sie doch nicht für alle.
Ich glaube nämlich nicht an diese ihre Verwandschaft.
Ihre Schwestern und Brüder lasse ich ihnen, ich habe nichts damit zu tun.
Orpheus
Daran sollte man sich gewoehnen, so sieht die Welt nunmal aus. Und warum Sie sich ausgerechnet im Zusammenhang mit diesem Artikel ums "los werden" Gedanken machen, zeigt nur wie wenig Respekt sie diesen Menschen entgegenbringen...
kommt bei schoengeistigen Zeit-Foristen und Multikultiververfechtern gar nicht gut an. Aber ich kann Sie verstehen. Natuerlich hat die Immigranten keiner geholt, man will sie auch hier nicht haben. Nun sind sie aber da und gehen auch nie wieder weg. Das eigentliche Problem fuer die deutsche ( franz., belgische, hollaend., englische, spanische, ital. etc )Stammbevoelkerung ist aber, dass sie in ca. 30 Jahren in der Minderheit ist, weil sich die Immigranten unheimlich schnell vermehren ( die Familie aus Ghana hat mal eben 4 Kinder, welche deutsche Familie hat das schon ). Das heisst, sie stirbt aus. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Man koennte jetzt sagen, dass der Zyklus der rein europaeischen Bevoelkerung nach gut 2000 Jahren zu Ende ist, weil sie sich nicht mehr vermehrt und sie sich mit Fremdvoelkern, die die Laender vereinnahmt haben, langsam vermischt. Haben wir in der Geschichte Europas ja oft erlebt. Fuer die Menschen, die dann 2030 in Deutschland leben, wird das kein Problem sein, ist eben so. Sie nennen sich alle Deustche und fuehlen sich auch so. Sie, Hennesche, ich und all die Deutschen aelterer Jahrgaenge, die das Land noch von frueher kennen, wo man noch unter sich war, sind dann tot. Es tut also nicht mehr weh. Keiner von denen, die dann hier leben, wird dem Deutschen Volk von damals eine Traene nachweinen.
Erst letzlich habe ich einen Beitrag eines nicht untalentierten Historikers über den Untergang der römischen Zivilisation gelesen, der da folgenden Meinung vertrat:
Abgesehen von anderen, weniger entscheidenen Faktoren, sei der unmittelbare "Grund" für den Untergang der Römer die fehlgeschlagene Immigration der Goten gewesen. Diese "Barbaren" kamen in so großer Zahl, dass eine Integration in die vorhanden römische Gesellschaft für sie nicht nötig war. Dennoch musste die römische Gesellschaft sich mit dieser neuen Situation auseinandersetzen. Sie war jedoch schlichtweg nicht in der Lage dazu, sich zu wehren. Die römische Zivilisation ging unter und 1000 Jahre lang hausten "Barbaren" in den Überresten eines Volkes, das solche Wunder wie das Kolloseum erschaffen hatte, unfähig zu begreifen, was sie angerichtet hatten und zu welchen Höhen die römische Kultur gestiegen war.
Um es kurz zu sagen: Dieser Historiker gibt Ihnen Recht.
Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang aufzwingt, ist: Warum sollen wir unseren Untergang nicht verhindern, da wir doch offenkundig die Möglichkeiten dazu haben? Ist eine zivilisatorische Wiederholung richtig, nur weil sie die Norm darstellt?
Salus Publica Suprema Lex
eh00000 auch früher als wir noch unter uns waren haben wir den (deutschen) Nachbarn auch nicht gemocht, schon in der dritten Generation nicht:-) und wenn es Sie beruhigt ich bin Einheimischer und habe auch vier Kinder! Und afrikanischen Schwager und russische Frau und asiatische Schwägerin:-) Noch Fragen? Versöhnen Sie sich mit Ihrem deutschen Nachbarn und geniessen Sie die letzten Jahre mit deutscher Mehrheit, noch fliesst das Bier:-)
.... ist in Ihrer Voraussage, was die Entwicklung angeht ein "kleiner" Fehler.
Man braucht sich nur die heutige Welt und auch die Vergangenheit genauer anschauen. Dann kommen auch Fragen:
Wird es den eingebohrenen Westeuropäern so gehen wie den Indianern in Nordamerika?
Werden sie ausgerottet wie die Inka und Maya oder wird man es versuchen wie bei den Juden?
Wird die "Balkanisierung" Westeuropas mit den gleichen bügerkriegerischen Jahrhunderten einhergehen wie auf dem Balkan? Oder wird es "nur" kurz wie im Sudan oder in Ruanda?
Und wer glaubt, mit der Demokratie würden die "Reibereien" zwischen verschiedenen ethnischen Grupppen von allein verschwinden, mag sich bitte an das Baskenland, an Nordirland etc. erinnern.....
Es gäbe noch viele Fragen. Die Antworten werden z.T. in heutigen Lehrbüchern gegeben. Es gibt ein Lehrfach, das sich mit den natürlichen Verhaltensweisen des Menschen befaßt: Humanethologie heißt es. Dort kann man nachlesen wie das soziale Lebewesen Menschen sich organisieren.
Und wenn man das mit der Geschichte und dem täglichen Erleben vergleicht, ahnt man, was auf Westeuropa zukommen wird. Kleine Vorboten gibt es schon, die heißen dann in den Medien: "Jugendkriminalität in britischen Städten", Jugendkrawalle in französischen Vorstädten, etc. etc.
Ein französischer Philosoph (mir ist leider nach Name entfallen) meinte bezüglich der Vorstadtkrawalle in französischen Städten 2005, dass der "Anti-Rassismus" der heutigen Zeit genauso verbrecherisch wäre, wie der Faschismus und der Kommunismus, dass dieser "Anti-Rassismus" mindestens so viele Totesopfer fordern wird wie eben jene....
Ja, Einstein hatte Recht, als er kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges an einen holländischen Kollegen schrieb, dass der Mensch zu einer "elendige Viegattung" gehören würde.....
„Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906
Erst letzlich habe ich einen Beitrag eines nicht untalentierten Historikers über den Untergang der römischen Zivilisation gelesen, der da folgenden Meinung vertrat:
Abgesehen von anderen, weniger entscheidenen Faktoren, sei der unmittelbare "Grund" für den Untergang der Römer die fehlgeschlagene Immigration der Goten gewesen. Diese "Barbaren" kamen in so großer Zahl, dass eine Integration in die vorhanden römische Gesellschaft für sie nicht nötig war. Dennoch musste die römische Gesellschaft sich mit dieser neuen Situation auseinandersetzen. Sie war jedoch schlichtweg nicht in der Lage dazu, sich zu wehren. Die römische Zivilisation ging unter und 1000 Jahre lang hausten "Barbaren" in den Überresten eines Volkes, das solche Wunder wie das Kolloseum erschaffen hatte, unfähig zu begreifen, was sie angerichtet hatten und zu welchen Höhen die römische Kultur gestiegen war.
Um es kurz zu sagen: Dieser Historiker gibt Ihnen Recht.
Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang aufzwingt, ist: Warum sollen wir unseren Untergang nicht verhindern, da wir doch offenkundig die Möglichkeiten dazu haben? Ist eine zivilisatorische Wiederholung richtig, nur weil sie die Norm darstellt?
Salus Publica Suprema Lex
eh00000 auch früher als wir noch unter uns waren haben wir den (deutschen) Nachbarn auch nicht gemocht, schon in der dritten Generation nicht:-) und wenn es Sie beruhigt ich bin Einheimischer und habe auch vier Kinder! Und afrikanischen Schwager und russische Frau und asiatische Schwägerin:-) Noch Fragen? Versöhnen Sie sich mit Ihrem deutschen Nachbarn und geniessen Sie die letzten Jahre mit deutscher Mehrheit, noch fliesst das Bier:-)
.... ist in Ihrer Voraussage, was die Entwicklung angeht ein "kleiner" Fehler.
Man braucht sich nur die heutige Welt und auch die Vergangenheit genauer anschauen. Dann kommen auch Fragen:
Wird es den eingebohrenen Westeuropäern so gehen wie den Indianern in Nordamerika?
Werden sie ausgerottet wie die Inka und Maya oder wird man es versuchen wie bei den Juden?
Wird die "Balkanisierung" Westeuropas mit den gleichen bügerkriegerischen Jahrhunderten einhergehen wie auf dem Balkan? Oder wird es "nur" kurz wie im Sudan oder in Ruanda?
Und wer glaubt, mit der Demokratie würden die "Reibereien" zwischen verschiedenen ethnischen Grupppen von allein verschwinden, mag sich bitte an das Baskenland, an Nordirland etc. erinnern.....
Es gäbe noch viele Fragen. Die Antworten werden z.T. in heutigen Lehrbüchern gegeben. Es gibt ein Lehrfach, das sich mit den natürlichen Verhaltensweisen des Menschen befaßt: Humanethologie heißt es. Dort kann man nachlesen wie das soziale Lebewesen Menschen sich organisieren.
Und wenn man das mit der Geschichte und dem täglichen Erleben vergleicht, ahnt man, was auf Westeuropa zukommen wird. Kleine Vorboten gibt es schon, die heißen dann in den Medien: "Jugendkriminalität in britischen Städten", Jugendkrawalle in französischen Vorstädten, etc. etc.
Ein französischer Philosoph (mir ist leider nach Name entfallen) meinte bezüglich der Vorstadtkrawalle in französischen Städten 2005, dass der "Anti-Rassismus" der heutigen Zeit genauso verbrecherisch wäre, wie der Faschismus und der Kommunismus, dass dieser "Anti-Rassismus" mindestens so viele Totesopfer fordern wird wie eben jene....
Ja, Einstein hatte Recht, als er kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges an einen holländischen Kollegen schrieb, dass der Mensch zu einer "elendige Viegattung" gehören würde.....
„Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906
Um die Frage zu beantworten: Wir haben die Massenimmigration mit den Gastarbeitern in den 60ern nicht nur gestattet, wir erzwingen sie außerdem, wenn wir weiterhin einen Kontinent auf beispiellose Art und Weise unterdrücken und den Menschen dort den Zugang zu Wasser und Nahrung verwehren. Ich persönlich würde morden um als Afrikaner der bspw. im Sudan lebt nach Europa zu kommen. So einfach ist das.
bei manchen Kommentaren habe ich das Gefühl dass gebeutelte Länder keine eigene Regierung haben sondern anscheinend von Deutschland aus regiert werden.
es mag Ausnahmen geben ( über die man wie immer wenig oder gar nicht spricht), aber die afrikanischen Staaten haben auch ohne fremdes Zutun genug unter ihrer eigenen Regierung zu leiden
bei manchen Kommentaren habe ich das Gefühl dass gebeutelte Länder keine eigene Regierung haben sondern anscheinend von Deutschland aus regiert werden.
es mag Ausnahmen geben ( über die man wie immer wenig oder gar nicht spricht), aber die afrikanischen Staaten haben auch ohne fremdes Zutun genug unter ihrer eigenen Regierung zu leiden
Allerdings sollte man nicht alle Einwanderer über einen Kamm scheren. Die Einwanderer kommen aus ganz unterschiedlichen Ländern und haben ganz unterschiedliche Schicksale. Das dumme Wort vom "Migrationshintergrund" sollte man ganz weglassen. Insbesondere besteht überhaupt kein Grund zur Annahme, dass Kinder aus gemischt-nationalen Ehen (deutsch+X) weniger "integriert" (auch so ein dummes Wort) also an die deutsche Gesellschaft angepasst sein sollten, als solche aus "deutsch-deutschen" Ehen.
Abgesehen davon können wir uns über hart arbeitende, strebsame Menschen mit einem Ziel vor Augen und klaren Moralbegriffen, die unsere Landessprache beherrschen, nur freuen, ganz egal ob es hiesige sind oder Einwanderer.
Das heisst, sie stirbt aus. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Man koennte jetzt sagen, dass der Zyklus der rein europaeischen Bevoelkerung nach gut 2000 Jahren zu Ende ist, weil sie sich nicht mehr vermehrt und sie sich mit Fremdvoelkern, die die Laender vereinnahmt haben, langsam vermischt.
In der Menschheitsgeschichte sind es in der Tat normale Vorgänge, dass Kulturen, Völker usw. sich mischen, neu formieren, wieder mischen ... endlos und immer neu. Problematisch ist es nur für Traditionalisten, die sehr an ihren (durchaus auch guten) Werten hängen und in Übergangsphasen (wie die jetzige) einfach weder seelisch, geistig, kulturell, religiös usw. "mithalten" können. Manchen geht es zu schnell, anderen nicht schnell genug. Das gibt Spannungsverhältnisse - so oder so. Auch Einwanderer können natürlich ähnlich verstockt sein und unflexibel bis zum geht-nicht-mehr .... was sich dann zumeist auch in ihren Problemen wiederspiegelt.
Je mehr BEIDE Seiten (Immigranten und "Ur"-Bevölkerung) begreifen, dass es ein natürlicher Vorgang ist, den man selbstbestimmt entweder sehr schlimm, heftig, gar blutig gestalten kann - oder aber gleich durch intelligente Formen der Anpassung von BEIDEN Seiten auch bereichernd, menschenfreundlich, fröhlich und sozial.
Das Problem ist nicht, ob da schwarz auf weiß, gelb auf braun, alt auf jung trifft, sondern das Problem ist einzig, ob doof auf doof trifft (um es in eine Schnellformel mal auszudrücken).
Und diese Minderintelligenz gibt es nun mal auf beiden Seiten. Dass der Vater alles dafür tut, dass seine Kinder ein besseres Leben haben, ist intelligent und richtig und wird letztlich auch von unseren Politikern für uns und unsere Kinder in Deutschland permanent beschworen.
Es bleibt dabei: Das Problem ist die soziale und emotionale und kulturelle Intelligenz beim Aufeinandertreffen.
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