Ungarn

Unter der Fahne der Faschisten

Wie tief kann ein Land stürzen? Ungarn ist so gut wie bankrott, Rechtsradikale überfallen "Zigeuner, Juden und Fremdherzige", kaum jemand stellt sich ihnen entgegen

Neonazi-Aufmarsch am Grab des Unbekannten Soldaten in Budapest (2006)

Neonazi-Aufmarsch am Grab des Unbekannten Soldaten in Budapest (2006)

Der Philosoph hatte eingekauft und seine Wohnung fast erreicht. Es war helllichter Tag im Herzen von Budapest. Durch die Straßenschlucht aus der Gründerzeit kam ihm ein Trupp der rechtsextremen Ungarischen Garde entgegen. Im Gleichschritt. Schwarze Uniformen, Schirmmützen, Springerstiefel. Halstücher in den rot-weiß gestreiften Farben, die zuletzt die magyarischen Faschisten der Nazizeit trugen. Der Zugführer kommandierte: »Eins! Zwei! Eins…!« Hob den Arm und brüllte zum Philosophen hinüber: »Heil Hitler, Herr Tamás, wie geht es?«

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Der jüdische Intellektuelle Gáspár Míklós Tamás ist aus Fernsehdiskussionen nicht nur den Ungarn bekannt. Auch Franzosen und Italiener, Rumänen und Slowaken schätzen seine geschliffenen Analysen. Budapests radikale Kohorten aber zählen ihn zu den »Fremdherzigen«, die den Volkskörper »verunreinigen«. Auf der Startseite der Website »Kuruz Info« steht sein Foto im Rahmen eines Grabkreuzes. Die Homepage listet Juden und andere »Feinde« auf: Namen, Adressen, Telefonnummern, Wochenendhäuser, Bekanntenkreise.

Die Juden in den Städten – Budapest zählt etwa 200.000 jüdischstämmige Bürger – sind bisher noch glimpflicher davongekommen als die Roma auf den Dörfern. Seit zwei Jahren landen immer wieder Molotowcocktails auf ihren Dächern. Auf Familien, die aus den brennenden Häusern fliehen, wird geschossen; hier stirbt ein Vater mit seinem Sohn, dort eine Mutter mit ihren Töchtern. In den vergangenen Wochen ist ein Dutzend Brandsätze gegen Wohnungen von Politikern der regierenden sozialistischen Partei MSZP geflogen.

»Die Ungarische Garde ist hart wie die geballte Faust, scharf wie das Schwert«

Soll das Ungarn sein, das Land der legendären Erinnerungen? Das Reiseziel der ersten Wirtschaftswundertouristen, die Lieselotte Pulvers Piroschka in die Puszta folgten? Der sozialistische Gulaschstaat, den die schöpferischen und scheinbar so fröhlichen Freisassen des Sowjetimperiums in eine Mikrowelt des handverputzten bürgerlichen Wohlstands umflickten? Dessen Pfadfinder zwischen Kommunismus und Kapitalismus im Mai vor genau 20 Jahren die Grenzbefestigungen zu Österreich abbauten und damit die Schleusen für die Fluchtwellen der DDR-Bürger öffneten?

Es war einmal, dieses Ungarn. Heute ist Budapest so sehr vom Absturz bedroht wie die bröckelnden Engel in den neoklassizistischen Hinterhöfen seiner unsanierten Viertel jenseits des Stadtkerns. Den Staatsbankrott konnte im Oktober nur eine schnelle Nothilfe von 20 Milliarden Euro verhindern. Internationaler Währungsfonds (IWF), Europäische Zentralbank und EU schnürten das größte Kreditpaket, das sie in der jetzigen Krise vergeben haben. Das Weltfinanzdebakel hat nur grell beleuchtet, wie ausgeliefert Ungarns Wirtschaft und wie deprimiert seine Gesellschaft ist. Die Tragödie, die mit dem Transformationsprozess über dem Land heraufgezogen ist, zeichnete sich schon früher ab. Es war gerade der Systemwechsel, der die knapp zehn Millionen Magyaren bald spüren ließ, wie arm ihr Land ohne alle Rohstoffe und mit einem Berg von Auslandsschulden in Wahrheit ist und bereits vor der Wende war. Schon die kommunistische Führung um János Kádár hatte ihre Landsleute auf Pump konsumieren lassen, um den Volksaufstand von 1956 vergessen zu machen – den einzigen vor 1989, der die sowjetischen Panzer kurzfristig vertrieb.

Seit 1989 überrollten die westlichen Multis auch noch jene frühen Ich-AGs der ungarischen Privatisierung, die zuvor auf den halb verbotenen Pfaden zwischen Sozialismus und Kapitalismus aus Blech folkloristisches Blattgold gehämmert, aus grauen Eckhäusern nostalgisch schimmernde Fin-de-Siècle-Cafés gezaubert hatten. Gefragt waren nun der Produktmanager, der Controller, der Broker, vielsprachig, unter 30. Budapests postkommunistische Elite wickelte die Integration in die EU ab, kümmerte sich um die alten Netzwerke und die neuen Geschäfte, nicht aber um die eigene Gestaltung des Landes. So erfuhr die Mehrheit der Bevölkerung die Wiedervereinigung Europas mehr und mehr als ein Stück Selbstaufgabe.

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Leser-Kommentare

    • 11.05.2009 um 17:22 Uhr
    • Olly66

    stimmt einen das.
    Werd ich wohl auf die Donaureise Regensburg - Passau - Wien - Budapest verzichten.
    Die Polen haben sich ja vom Kaczynski-Doofismus noch mal berappelt; aber wie's in Ungarn weitergeht?

    Wenn solche Epidemien auch nach Westen übergreifen und in Deutschland Faschisten an die Macht kommen, ist der Boden schon bereitet: Schäuble hat Zugriff auf alle Informationen über Bürger eingerichtet - das Datenbeet ist bestellt!

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    bis Wien schippern und dort dann aussteigen. Gerade Wien ist ja bekannt für seine Aussteiger.

    ... daß manche tatsächlich keine Sekunde weiterdenken und aus Uninformiertheit blind einerm einzigen Artkiel vertrauen (wir sprechen hier von einem der Die Zeit liest!!!).
    Nur um die unvorhergesehene Urlaubsänderung ein bisschen abzumildern ein paar Kommentare zum Artikel: Es wurde kein einziger jüdsch stämmiger Ungar angegriffen (wo bitte ist der Beleg für diese Aussage?), keiner der Toten Roma wurde bisher von einem "nationalistischen Ungarn" umgebracht sondern bisher waren alle aufgeklärten Fälle Clan-Abrechnungen innerhalb der Roma, im Gegenteil: ich habe keinen einzigen Bericht über den Lehrer gelesen, der von einem Roma Mob vor den Augen seiner Kinder tot geprügelt wurde oder über den Mord an einem Handballer in Veszprém durch einen Stich ins Herz, oder daß die Landbevölkerung in Angst und Schrecken lebt, seit die verschieden Sippschaften wieder angefangen haben die Obstgärten und Felder zu plündern (dies ist natürlich auch ein Verschulden der Politik, der die sozial Leistungen in einem Maß zusammengestrichen hat, daß die untersten Schichten - sowohl Roma als auch der Rest - schon am hungern sind und iher Wohnungen nicht mehr heizen können. Die Jobbik ist einn Kunstprodukt, mit unbekannten Finaziers im Hintergrund, die überigens (wird mit keinem Wort erwähnt) von einer ehemaligen Ministerkandidatin der Sozialisten unter Gyurcsány angeführt wird (schon sehr komisch, daß ist so als würde ein SPD Ministerkandidat plötzlich bei der NPD auftauchen, in Ungarn ist es ok, hier wäre wohl die Hölle los, über die Hinergründe stellt man sich keine Fragen, man bleibt lieber in Wien stehen). Orbán wird auch schön in die Ultra-Rechte-Ecke gestellt: Die Fidesz verbietet sich jede Zusammenarbeit mit der Jobbik und versucht alle bürgerlichen Wähler von einer Stimmabgabe zu Gunsten der Jobbik abzuhalten. Eine Koalition wird ausgeschlossen! Wenn in Deutschland die Frau Merkel so tendenziös dargestellt werden würde, dann wäre die Hölle los, in Ungarn scheint es (wohl wieder aus Unwissen) sehr gut möglich. Ich darf daran erinnern, daß Herr Orbán schon seit langer Zeit der Vize der EVP ist! Aber natürlich ist das auch ein Haufen Nazis und Antisemiten, oder etwas doch nicht? Nur der VIZE ist einer? Mhm, denken ist nicht gestattet im Abteil der ungarischen Staatsbahnen Richtung Ungarn, übrigens sie hätten den Hervorragenden RailJet aus München nehmen können...)
    Ich könnte hier noch weitermachen, aber ich bezweifle, daß Sie mir auf halben Weg entgegenkommen und bis hierher lesen, da Sie ja noch immer zu Hause sitzen im perfekten Deutschland (NPD in Landesparlamenten, Die Linke im Bundestag, 1. Mai-Festzüge, Tote Ausländer in Ost Deutschland, islamistische Terroristen Marke Eigenbau, Dieter Bohlen, etc. etc.) und nicht mal aus dem Fenster sehen.
    Die ungarische Gastfreundschaft kann durchaus auf Ihren Besuch verzichten!

    Sie galuben ja auch alles was in der Zeitung steht! Mein Gott, lesen Sei doch mal auch andere Quellen, lernen Sie andere Weltsprachnen es gibt auch andere Meinungen ausser Herr Häuers!

  1. bis Wien schippern und dort dann aussteigen. Gerade Wien ist ja bekannt für seine Aussteiger.

    Antwort auf "sehr traurig"
  2. unterm H...tern machen.

    "„...Als Voraussetzung für die Mitgliedschaft muss der Beitrittskandidat eine institutionelle Stabilität als Garantie für demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, für die Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und den Schutz von Minderheiten verwirklicht haben..."

    http://de.wikipedia.org/w...

    so die Voraussetzung für die Aufnahme eines Staates in die EU. Ist diese nicht (mehr) gegeben, müsste nach meinem Verständnis der Ausschluss folgen. Da ich unterstelle, dass Ungarn von der EU profitiert und gerne Mitglied bleiben möchte, liegt -angenommen der Artikel ist sachlich korrekt- die Drohung des Ausschlusses recht nahe.

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    Leider ist das nicht so einfach. Die Kriterien gelten nur im Aufnahmeprozess. Es gibt jedoch keine Möglichkeit nach dem derzeitigen EU vertrag Länder wieder auszuschließen, wenn sie die Kriterien nicht mehr erfüllen.
    Dies sollte (unter anderem) ja die Neuauflegung des EU-Vertrags ermöglichen, die leider in Irland gescheitert ist.

    So wird nur die Liste der Scheindemokratien länger.
    Italien, Ungarn ...

    Es wäre wohl besser, würde sich die restlichen EU staaten zur EU 2.0 zusammenfinden und den alten Vertrag sterben lassen.

    Belgien vielleicht ? Holland ?, Italien ?. Wieviel sind aufzuzählen ?

    Orpheus

    Sie können auch einem fleißigen Volk keinen Dampf mehr unter den Hintern machen, wenn es sich schon fast aufgegeben hat!!!
    Die EU war noch ein Hoffnungsschimmer für Ungarn, aber die hat den letzten Rest der noch arbeitenden Industrie und Landwirtschaft kaputt gemacht.
    Ja, auch Ungarn bekam/bekommt Unterstützung, d.h. Gelder ... aber es wurde nie vergessen zu bestimmen, wofür diese Gelder verwendet werden dürfen / müssen und wer letztendlich für diese Gelder arbeiten darf. Das waren mitnichten z.B. ungarische Industriebetriebe, die vielleicht Maschinen herstellen hätten können, sondern es waren immer französische, deutsche und andere westliche Betriebe, die somit ihre Arbeitskräfte gesichert sahen.
    Wie im Artikel ganz richtig angeführt wurde, leiden die Ungarn noch heute unter dem ungerechten Urteil nach dem ersten Weltkrieg, TRIANON! Das war sozusagen das AUS, das war das Urteil, das Ungarn in die Depression geführt hat.
    Ungarn hat sich 1956 aufgebäumt!! Aber alle Hilferufe waren vergebens, niemand hat Ungarn unterstützt!
    Und nun geht es bergab, ein Teil der Bevölkerung schließt sich den Stiefelträgern an, die sich mit Billigung und Untersützung der Opositionsparteien breit machen, der andere Teil singt oder hört "Gloomy Sunday" und hegt Suizidgedanken....
    Ungarn war das Land, das als erstes seine Grenzen zum Westen geöffnet hat. Viele Ungarn haben Deutsche monatelang privat untergebracht, damit diese irgendwann "abhauen können". Aber was hört man immer nur in den Medien? Die Prager Botschaft!Prager Botschaft! Der Mut der Ungarn ist in Vergessenheit geraten.
    Ich lebe und arbeite übrigens seit über 30 Jahren hier in Ungarn.......

  3. Ihr Zitat über die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Staates in die EU ist ja schön und gut. Trotzdem kann ich doch im Ernst nicht ein Land wie Ungarn wegen einiger rechtsradikaler Krimineller aus Europa ausschliessen. Ungarn gehört eindeutig noch zu Europa. Und die Kriminellen gehören vor Gericht - nicht in die Presseberichte.

  4. Aus meiner Sicht hauptverantwortlich für das ganze Deseaster auf dem Balkan ist allerdings ein gewisser Kaiser Franz-Joseph, den man gerne romantisch als Sissi-Ehemann verklärt, der tatsächlich aber heute als Inbegriff politischer Unfähigkeit steht. Karl Kraus hatte schon recht, als er spöttisch einmal sagte, außer "Es war sehr schön, I hob mi sehr g'freut" wäre aber auch nichts von diesem Monarchen einer muffigen Donaumonarchie gekommen. Was allerdings akm, ist jede Menge Antisemitismus und Fremdenhass sowie die politische Grundlage, das politische kackenbraune Biotop in dem dann der böhmische Gefreite und selbsternannte GRÖFAZ und seine Kumpane nicht nur trefflich gedeihen, sondern auch richtig Schwung für den größten Amoklauf der Geschichte holen konnten.

    Ich glaube, es ist wirklich einmal Zeit, die Särge aus der Kapuzinergruft wegzuräumen und ihren Inhalt fachgerecht auf der Müllkippe zu entsorgen. Dort gehört er nämlich hin.

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    Sie sind mir einer!
    Na ja, den Versuch war's wert und eine mündliche eins bei der Lehrerin Doppelname-Übergewicht haben Sie allemal verdient.
    Die Rolle Russlands und Ihrer geliebten Sovjet-Union unterschlagen Sie komplett.
    Mir ist es inzwischen egal (und ich freue mich in gewisser Weise auf den Zwergenaufstand im dekadenten Westen), wenn sich Russland auf seine imperiale Vergangenheit zurückbesinnt(*) und einige Länder "reabsorbiert".

    (*)eine zwingende Konsequenz u.A. der russ. Demographie.

    ...   GuenterSeitz

    Was für Kaiser Franz Josef gilt gilt analog auch für Wilhelm II. Der war keinen Deut besser. Es waren die Monarchien Europas, die Hitler als Vollstrecker benutzten. Mit Hitler endete die Monarchie und begann die Demokratie. Der russische Zar wurde schon früher ermordet. Es waren Demokraten die das machten. Es hat aber nichts genutzt - die Monarchisten waren stärker. Erst mit dem Zweiten Weltkrieg haben sie (endgültig?) verloren. Nur in der Ökonomie blockieren sie noch die Demokratie. Nach der Finanzkrise wird sich das ändern.

    Wilhelm II rechnete offen damit, dass Hitler ihn im Falle eines Sieges wieder auf den deutschen Kaiserthron hieven würde. (Quelle: Ein Fernsehbericht aus den letzten Tagen).

    Die Kapuzinergruft können wir aber in Ruhe lassen. Die ist gut entsorgt da wo sie ist.

    Was fällt Ihnen ein über den guten Franz Josef so zu reden.
    Der bringt mindestens 2 - 3 Milliarden Euro Einkünfte pro Jahr, jetzt wo er tot ist.
    Und in Österreich darf man alles, sobald man a scheine Leich is.....:-)

    • 11.05.2009 um 17:54 Uhr
    • Ranjit

    Leider ist das nicht so einfach. Die Kriterien gelten nur im Aufnahmeprozess. Es gibt jedoch keine Möglichkeit nach dem derzeitigen EU vertrag Länder wieder auszuschließen, wenn sie die Kriterien nicht mehr erfüllen.
    Dies sollte (unter anderem) ja die Neuauflegung des EU-Vertrags ermöglichen, die leider in Irland gescheitert ist.

    So wird nur die Liste der Scheindemokratien länger.
    Italien, Ungarn ...

    Es wäre wohl besser, würde sich die restlichen EU staaten zur EU 2.0 zusammenfinden und den alten Vertrag sterben lassen.

  5. "Dies sollte (unter anderem) ja die Neuauflegung des EU-Vertrags ermöglichen, die leider in Irland gescheitert ist."

    teile sie und sage (zugegeben polemisch!!) den Gegnern des EU-Vertrages in diesem Zusammenhang mal: Wer nein zum Vertrag sagt, sagt wie beschrieben auch ja zum wiedererstarkenden Faschismus.

  6. ich bin gegen jede art faschismus.wenn man ungarn der rechtsfaschisten wegen ausbootet, müsste man folgerichtig deutschland ebenfalls -der linksfaschisten wegen- aus der eu ausschliessen.was für wölfe in schafspelzen diese "linken b(p)estmenschen" in wirklichkeit sind, wurde uns ja am 1 mai wieder einmal überaus deutlich vor augen geführt.es ist nur eine frage der zeit bis es auch bei den "antifaschistischen" "demonstrationen" tote abgibt.deeskalation hin, deeaskalation her, die barbarische brutalität dieser linken kohorten kennt keine grenze mehr.g.w.

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    Welche Minderheit,   Pausenfüller

    sagten Sie noch mal, verfolgen Linksfaschisten?

    Denn genau wegen Nichtbeachtung des Minderheitenschutzes würde ich Ungarn nebst Rechtsfaschismus den Austritt aus der EU nahelegen.

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  • Von Christian Schmidt-Häuer
  • Datum 11.5.2009 - 15:55 Uhr
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  • Quelle DIE ZEIT, 07.05.2009 Nr. 20
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