Cool in der Krise Ein anderes System? Nein danke!
Aktuelle Umfragen aus Allensbach zeigen: Die Bundesbürger haben wenig Angst vor der Krise und wollen keine andere Wirtschaftsordnung
Die gute Nachricht dieser Tage: Mit dem Einsatz von mehreren Hundert Milliarden Euro hat Deutschland – und haben die anderen großen Länder – die drohende Kernschmelze des Weltfinanzsystems abgewendet. Und in der Bundesrepublik sorgen verantwortungsvolle Unternehmer und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Staat, der die Kurzarbeit fördert, dafür, dass die Arbeitslosigkeit sich noch im Rahmen hält.
Und doch böte die Wirtschaftskrise noch Anlass genug, sich kräftig aufzuregen. Allein in diesem Jahr soll die deutsche Wirtschaft um fünf Prozent schrumpfen – was vom Herbst an deutlich weniger Jobs bedeuten würde. Auch dass die Allgemeinheit die zockenden Banker gerettet hat und die nun teilweise schon weitermachen wie vor der Krise, könnte die Bürger in Rage versetzen – von der Aussicht auf rekordhohe neue Staatsschulden über Jahre hinweg ganz zu schweigen.
Könnte. Doch die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführten Umfragen und gesammelten Daten, die hier präsentiert werden, legen eine andere Vermutung nahe: Die meisten Bundesbürger lassen sich von der Krise nicht aus der Fassung bringen. Nur 13 Prozent glaubten selbst zu Beginn dieses Jahres, als die Aktienkurse ganz unten waren, dass sich ihre persönliche wirtschaftliche Lage in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern werde – und davon wiederum gut die Hälfte meinte, die Verschlechterung würde nur gering ausfallen.
Es ist kein happy go lucky- Volk, das sich hier zeigt, eher sind es Bürger mit Sinn für die Realität. Fast zwei Drittel glauben, dass es mit der Wirtschaft erst einmal bergab geht, vier Fünftel erwarten, dass die Arbeitslosigkeit steil ansteigt. Doch bei den meisten sind die Ersparnisse nicht geschmolzen, und die Mehrheit gibt auch an, auf ihren Arbeitgeber habe die Krise noch keine spürbaren Auswirkungen. Einige Branchen, allen voran die Autoindustrie und der Maschinenbau, sind enorm betroffen, andere wie das Gesundheitswesen oder selbst die Bauwirtschaft indessen kaum. Daher leuchtet es ein, dass sich im April 2009 nur 27 Prozent der Berufstätigen um ihren Job sorgten.
Angesichts dieser Zahlen versteht man, warum die wenigsten an einem Systemwechsel interessiert sind. Nur ein Fünftel aller Bürger will das Wirtschaftssystem grundlegend ändern. Das wird von einer anderen Erhebung gestützt, wonach nur 14 Prozent glauben, es gebe ein besseres Wirtschaftssystem als die Marktwirtschaft. Ungefähr so viele waren es 2005, als der zwischenzeitliche Boom losging, und auch 2008, als er zu Ende ging. Weiterhin glaubt eine Mehrheit, bei der Globalisierung überwögen die Risiken – Exportweltmeister hin oder her. Doch es sind weniger als 2007 und weniger als 2008. Entsprechend ist der Anteil derer auf 60 Prozent gewachsen, die glauben, Unternehmer und Bevölkerung säßen letztlich in einem Boot. All das sind keine Zeichen der Begeisterung, sondern eher des Wunsches nach Stabilität und der Überzeugung, andere Systeme wären schlechter.
Viele Bürger finden allem neuen Einfluss der Politik zum Trotz, die kompetenteren Leute seien in der Wirtschaft zu finden. Entsprechend glaubt auch nur eine Minderheit, die Politiker hätten Deutschland besonders vorangebracht. Viel mehr Bürger schreiben diese Leistung den Unternehmern zu – und noch mehr sich selbst und ihresgleichen: Die Bürger werden als wichtigste Kraft für den Fortschritt begriffen. Vier Fünftel nennen sie und damit auch sich selbst als Schlüsselgruppe.
Das ist das vielleicht erfreulichste Ergebnis dieser Momentaufnahme und dieser Entwicklung, die freilich schnell umschlagen kann: Die Bürger haben Selbstvertrauen – und sind auch darin realistisch. Den vergangenen Aufschwung und den drastischen Rückgang der Arbeitslosigkeit haben sie vor allem selbst bewerkstelligt, durch betriebliche Bündnisse, durch mehr Leistung bei oft gleichbleibenden Löhnen und neue Bildungsanstrengungen. Da können sich Manager oder Politiker noch so in die Brust werfen.
- Datum 15.05.2009 - 11:47 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 14.05.2009 Nr. 21
- Kommentare 44
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Mag ja alles so sein... oder auch nicht... Kommt halt darauf an wen es trifft oder schon getroffen hat.
Aufpassen und zwischen den Zeilen lesen müsste man eigentlich nur bei "prädikaten" wie realistisch versus illusorisch (oder wie währe es mit (zukunftsorientiert versus ewig gestrige?) und deren Zuordnung zu bestimmten Pesonengruppen und deren Aussagen...
Alles am besten mit mindestens 1 Prise Salz zu geniessen.
In etwa so "... Produkteklasse X Konsumenten sind moderne, junge Menschen die beim Einkommen zur Mittelklasse zählen und aufgeschlossen sind..." alles blah blah...
Denn,.... wer will schon freiwillig nicht diese positiven Attribute zugeteilt bekommen. So kann sich dann jeder Produkteklasse X Konsument mit diesen "käuflichen" Attributen schmücken, dabei völlig wurscht ob dies alles mit Krediten finanziert wurde oder ob Abends die Butter vom Brot gespaart wird...
Also, auch links und sozialistisch lassen sich positive Attribute zuordnen genauso wie man negative Attribute auf der anderen Seite zuordnen kann. Was es dann braucht, um dies in den Köpfen der Menschen festzusetzen, ist die übliche konstante Wiederholung...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Friedrich Nietzsche mal über eigene Landsleute bemerkte: Was die Deutschen auf der einen Seite zuviel tun, tun sie auf der anderen zuwenig.
Starb im Jahre 1900. Sonst schreiben wir dem Gesellschaftsbild des 19. Jahrhundert doch auch keine Bedeutung zu, warum also beim Lamento?
Das ist nach meiner Lebenserfahrung ein alter Popanz.
Sorgen und Reflexe gleichen sich, besonders in unserer Zeit, in allen westlichen Ländern erstaunlich.
Und wenn diese Umfrage stimmt dann ist die Zustimmung zum Kapitalismus inzwischen in Deutschland größer als in den USA. Gemäß einem Rasmussen Poll vom 9. April stimmen nur noch 53% der Amerikaner der Aussage zu dass der Kapitalismus das beste System sei ("Only 53% of American adults believe capitalism is better than socialism.", rasmussen.com). Bei den Jüngeren (unter 30 Jahren) sind es sogar nur 37% die dem Kapitalismus den Vorzug geben, 33% hingegen dem Sozialismus (der Rest ist "undecided"). Das hätte jetzt sicher kein staubiges Zitat und kein Klischee vermuten lassen, oder?
Es ist also Zeit sich von alten Vorstellungen und Weltbildern zu trennen. Diesen neuen Pragmatismus teilen wohl auch die meisten Deutschen. Man hat hierzulande eben einfach alle "Systeme" durchprobiert (Absolutismus, konstitutionelle Monarchie, Faschismus, Sozialismus mit Planwirtschaft, Demokratie mit Marktwirtschaft) und noch NIE in der deutschen Geschichte (NOCH NIE !!! Man widerlege mich und ich entschuldige mich vielmals!) gab es eine solch lange Phase in der die deutschen in Frieden und Wohlstand leben konnten - geschweigedenn in Freiheit. Dieses System hat sich also nicht durch Utopien und TraRa bewiesen, sondern einfach durch seinen Erfolg. Und anstatt es nun "in die Tonne" zu schmeißen, was ein sehr kapitalistischer Gedanke ist, weil es nicht mehr so wie zu Beginn funktioniert muss man es eben modernisieren und reparieren. Auch bei politischen Systemen gibt es kein Perpetum Mobile was, einmal angestoßen, auf alle Ewigkeit von selbst funktioniert. Demokratie ist Arbeit.
Starb im Jahre 1900. Sonst schreiben wir dem Gesellschaftsbild des 19. Jahrhundert doch auch keine Bedeutung zu, warum also beim Lamento?
Das ist nach meiner Lebenserfahrung ein alter Popanz.
Sorgen und Reflexe gleichen sich, besonders in unserer Zeit, in allen westlichen Ländern erstaunlich.
Und wenn diese Umfrage stimmt dann ist die Zustimmung zum Kapitalismus inzwischen in Deutschland größer als in den USA. Gemäß einem Rasmussen Poll vom 9. April stimmen nur noch 53% der Amerikaner der Aussage zu dass der Kapitalismus das beste System sei ("Only 53% of American adults believe capitalism is better than socialism.", rasmussen.com). Bei den Jüngeren (unter 30 Jahren) sind es sogar nur 37% die dem Kapitalismus den Vorzug geben, 33% hingegen dem Sozialismus (der Rest ist "undecided"). Das hätte jetzt sicher kein staubiges Zitat und kein Klischee vermuten lassen, oder?
Es ist also Zeit sich von alten Vorstellungen und Weltbildern zu trennen. Diesen neuen Pragmatismus teilen wohl auch die meisten Deutschen. Man hat hierzulande eben einfach alle "Systeme" durchprobiert (Absolutismus, konstitutionelle Monarchie, Faschismus, Sozialismus mit Planwirtschaft, Demokratie mit Marktwirtschaft) und noch NIE in der deutschen Geschichte (NOCH NIE !!! Man widerlege mich und ich entschuldige mich vielmals!) gab es eine solch lange Phase in der die deutschen in Frieden und Wohlstand leben konnten - geschweigedenn in Freiheit. Dieses System hat sich also nicht durch Utopien und TraRa bewiesen, sondern einfach durch seinen Erfolg. Und anstatt es nun "in die Tonne" zu schmeißen, was ein sehr kapitalistischer Gedanke ist, weil es nicht mehr so wie zu Beginn funktioniert muss man es eben modernisieren und reparieren. Auch bei politischen Systemen gibt es kein Perpetum Mobile was, einmal angestoßen, auf alle Ewigkeit von selbst funktioniert. Demokratie ist Arbeit.
Wen soll das verwundern, bisher ist die Krise noch gar nicht bei den meisten angekommen, außer dass sich bereits viele um ihren Arbeitsplatz sorgen machen. Die Staatsverschuldung nimmt Dimensionen an, dazu die Stützungsaktionen der Banken, die das Vorstellungsvermögen der meisten Bundesbürger/innen deutlich übersteigt. Es ist nur gewiß, dass die Rechnung über die jetzigen Schulden irgengwann einmal uns allen präsentiert werden wird.
"Natürlich herrscht Klassenkampf. Und meine Klasse gewinnt."
"Natürlich herrscht Klassenkampf. Und meine Klasse gewinnt."
Jeder mit etwas Objektivem Blick versteht Umfragen und Statistiken Einzuordnen, Zum Wirtschafts System: Von welchem Wirtschafts System wird gesprochen? In den lezten 15 jahren gibt es doch kein ausgeglichenes Wirtschafts System, das Wirtschafts System wurde in den lezten jahrzenten Systematich Einseitig Aufgebaut und Reformiert worden zu Gunsten und zum Wohle der Wenigen.
sollten die Berliner Dilettanten antworten.
sollten die Berliner Dilettanten antworten.
Wie soll der Systemwechsel denn aussehen? Planwirtschaft als Alternative? Die Frage nach dem Systemwechsel ist einfach nur dumm, denn sie bedeutet nicht, dass kein deutlicher Reformbedarf besteht.
Wie hat, ich glaube Churchill mal gesagt: Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.
Von Zufriedenheit mit dem bestehenden System kann man angesichts von nur noch gut 30% Zustimmung in Ost und West nicht mehr reden. Da sollten sich die Politiker mal genauso ihre Gedanken machen wie über die abnehmenden Teilnehmerzahlen bei Wahlen.
...aber denken Sie die Wahlbeteiligung interesseriert ausser einigen Sozio- und Politologen irgend jemand von Relevanz?
Hauptsache die Ergebnisse gehen in die gewünschte Richtung. Völlig egal ob diese Ergebnisse nun von 50% oder 20% der Wählerstimmen herrührt.
Ganz anders hingegen entsteht schnell mal eine gewisse Unruhe wenn die Stimmabgabe dann doch mal in eine andere als die erwartete Richtung geht... Dann werden halt mal eben alle möglichen medialen Kanäle ausgeschöpft um die "korrekte" Meinung neu zu vermitteln...
-> Siehe Irland, dessen Bevölkerung und seine Meinung zum Vertrag von Lissabon. Dort wird im Hintergrund schon heftigst neu gemischelt so das die vielfältigen Medienfeuer richtig gezündet werden...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
macht Planwirtschaft, wie sollte es sonst auch gehen?
...aber denken Sie die Wahlbeteiligung interesseriert ausser einigen Sozio- und Politologen irgend jemand von Relevanz?
Hauptsache die Ergebnisse gehen in die gewünschte Richtung. Völlig egal ob diese Ergebnisse nun von 50% oder 20% der Wählerstimmen herrührt.
Ganz anders hingegen entsteht schnell mal eine gewisse Unruhe wenn die Stimmabgabe dann doch mal in eine andere als die erwartete Richtung geht... Dann werden halt mal eben alle möglichen medialen Kanäle ausgeschöpft um die "korrekte" Meinung neu zu vermitteln...
-> Siehe Irland, dessen Bevölkerung und seine Meinung zum Vertrag von Lissabon. Dort wird im Hintergrund schon heftigst neu gemischelt so das die vielfältigen Medienfeuer richtig gezündet werden...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
macht Planwirtschaft, wie sollte es sonst auch gehen?
Starb im Jahre 1900. Sonst schreiben wir dem Gesellschaftsbild des 19. Jahrhundert doch auch keine Bedeutung zu, warum also beim Lamento?
Das ist nach meiner Lebenserfahrung ein alter Popanz.
Sorgen und Reflexe gleichen sich, besonders in unserer Zeit, in allen westlichen Ländern erstaunlich.
Und wenn diese Umfrage stimmt dann ist die Zustimmung zum Kapitalismus inzwischen in Deutschland größer als in den USA. Gemäß einem Rasmussen Poll vom 9. April stimmen nur noch 53% der Amerikaner der Aussage zu dass der Kapitalismus das beste System sei ("Only 53% of American adults believe capitalism is better than socialism.", rasmussen.com). Bei den Jüngeren (unter 30 Jahren) sind es sogar nur 37% die dem Kapitalismus den Vorzug geben, 33% hingegen dem Sozialismus (der Rest ist "undecided"). Das hätte jetzt sicher kein staubiges Zitat und kein Klischee vermuten lassen, oder?
Es ist also Zeit sich von alten Vorstellungen und Weltbildern zu trennen. Diesen neuen Pragmatismus teilen wohl auch die meisten Deutschen. Man hat hierzulande eben einfach alle "Systeme" durchprobiert (Absolutismus, konstitutionelle Monarchie, Faschismus, Sozialismus mit Planwirtschaft, Demokratie mit Marktwirtschaft) und noch NIE in der deutschen Geschichte (NOCH NIE !!! Man widerlege mich und ich entschuldige mich vielmals!) gab es eine solch lange Phase in der die deutschen in Frieden und Wohlstand leben konnten - geschweigedenn in Freiheit. Dieses System hat sich also nicht durch Utopien und TraRa bewiesen, sondern einfach durch seinen Erfolg. Und anstatt es nun "in die Tonne" zu schmeißen, was ein sehr kapitalistischer Gedanke ist, weil es nicht mehr so wie zu Beginn funktioniert muss man es eben modernisieren und reparieren. Auch bei politischen Systemen gibt es kein Perpetum Mobile was, einmal angestoßen, auf alle Ewigkeit von selbst funktioniert. Demokratie ist Arbeit.
Eventuell sollte man die letzten 20-30 Jahre Globalisierung, also Eroberung neuer Märkte, nicht unbedingt zur Erfolgsgeschichte dazu zählen... schliesslich ist unser Planet endlich und was wenn mal alle genug haben? Irgendwann...
...dafür stören mich die Mio. an Arbeitslosen und die Armut in diesen reichen Ländern... Warum blos wird dauernd wiederholt das da alles so gut ist? Ist es nämlich nicht, da einiges von unserem Wohlstand aus anderer Leute Armut kommt... sowohl vor der eigenen Haustür als auch in entfernteren Ländern.
Wie es sich nun zeigt ist auch das irgendwie am Ende, da die Einkommen vieler Menschen durch Kredite ersetzt wurden. Was bleibt also bei gesättigten Märkten mit denen dieses "wundersame" System nicht exisitieren kann?
Vieleicht doch die Besinnung auf einen starken Binnenmarkt... oder gibt auch der schon nicht mehr genug her?
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Eventuell sollte man die letzten 20-30 Jahre Globalisierung, also Eroberung neuer Märkte, nicht unbedingt zur Erfolgsgeschichte dazu zählen... schliesslich ist unser Planet endlich und was wenn mal alle genug haben? Irgendwann...
...dafür stören mich die Mio. an Arbeitslosen und die Armut in diesen reichen Ländern... Warum blos wird dauernd wiederholt das da alles so gut ist? Ist es nämlich nicht, da einiges von unserem Wohlstand aus anderer Leute Armut kommt... sowohl vor der eigenen Haustür als auch in entfernteren Ländern.
Wie es sich nun zeigt ist auch das irgendwie am Ende, da die Einkommen vieler Menschen durch Kredite ersetzt wurden. Was bleibt also bei gesättigten Märkten mit denen dieses "wundersame" System nicht exisitieren kann?
Vieleicht doch die Besinnung auf einen starken Binnenmarkt... oder gibt auch der schon nicht mehr genug her?
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Wie kann man Zahlen von Allensbach (und nur Allensbach) nehmen, ohne auf die bekannte Ausrichtung des Instituts hinzuweisen?
Man hat ja wohl nicht gefragt, ob die Leute "glücklich" sind mit dem System, mit den Politikern und Parteien. Es gibt halt keine Alternativen. Noch nicht einmal aktive Wahlenthaltung ist bei uns möglich.
... immer Alternativen. TINA ist schon immer ein Bauernfang-Prinzip gewesen, damit kann man nur Leute beeindrucken, die nicht viel vom Thema verstehen.
Ein repräsentatives System ist KEINE Demokratie, dort kann man anfangen mit wirklichen Reformen und dann gleich weitermachen, denn "den Kapitalismus" gibt es auch nicht, er hat Millionen verschiedene Ausprägungen, die im Optimalfall von demokratischen Entscheidungen gesetzt werden. Die Allensbach-Umfrage ist in diesem Sinne nutzlos, genauso wie der manipulative Artikel.
... immer Alternativen. TINA ist schon immer ein Bauernfang-Prinzip gewesen, damit kann man nur Leute beeindrucken, die nicht viel vom Thema verstehen.
Ein repräsentatives System ist KEINE Demokratie, dort kann man anfangen mit wirklichen Reformen und dann gleich weitermachen, denn "den Kapitalismus" gibt es auch nicht, er hat Millionen verschiedene Ausprägungen, die im Optimalfall von demokratischen Entscheidungen gesetzt werden. Die Allensbach-Umfrage ist in diesem Sinne nutzlos, genauso wie der manipulative Artikel.
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