Gebärmutterhalskrebs Impfen und Schimpfen
Das Theater um die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Ein Drama in sechs Akten

© dpa
Krebserregende humane Papillomaviren unter dem Elektronenmikroskop. In Deutschland ist das Impfprogramm gegen die Krankheitskeime umstritten – zu Unrecht, wie neue Studien belegen
Die Inszenierung ist missraten. Gegeben wird das Stück »Einführung einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs«. Auf der Bühne stehen echte Schauspieler, die Werbebotschaften von Pharmaherstellern vorsprechen: »Ich sag’s weiter, du auch?« Zwischen den Kulissen streiten sich lautstark weißhäuptige Expertendarsteller, was man denn nun genau weitersagen soll und darf. Im Publikum verfolgen Hunderttausende verwirrter junger Mädchen und ihre ratlosen Eltern die Kakofonie. Es ist ein Trauerspiel.
Dabei wäre hier eigentlich ein großer Erfolg der Wissenschaft zu inszenieren, ein Triumph der deutschen Forschung: die Erkenntnis, dass Erreger aus der Familie der Humanen Papillomaviren (HPV) Gebärmutterhalskrebs hervorrufen können. Seit drei Jahren gibt es Impfstoffe gegen die wichtigsten dieser sexuell übertragbaren Viren.
In den meisten Industrienationen haben bereits erfolgreiche Kampagnen zur HPV-Impfung begonnen. Da sie nachweislich einen Großteil von Krebsvorstufen verhindern hilft, dürfte sie künftig vielen Frauen angstbesetzte Diagnosen ersparen. Allein in Deutschland könnte sie zusätzlich die meisten der jährlich über 140.000 Operationen unnötig machen, mit denen Chirurgen verdächtige Wucherungen am Gebärmutterhals entfernen. Und erst in dieser Woche zeigten neue Studien: Der Impfschutz wird den Erwartungen nicht nur gerecht; er verhütet sogar weit mehr Erkrankungen als bisher angenommen.

Risikobewertung: Eine Impfung kann das Risiko senken, Jahre später an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken - bitte klicken Sie auf die Grafik, um sie vollständig zu öffnen
Doch in Deutschland ist die Impfkampagne zur Tragödie missraten. Hierzulande stehen rund 400.000 junge Mädchen pro Jahrgang vor der Frage, ob sie den von den Krankenkassen angebotenen Impfschutz nutzen sollen. Doch anstelle organisierter Aufklärung beherrscht eine emotional aufgeladene Kontroverse die Bühne. Angeheizt wurde der Streit im November 2008 durch ein medienwirksames »Manifest« von 13 deutschen Gesundheitswissenschaftlern. Dessen Kernthese: Es müsse ein Ende haben mit »irreführenden Informationen« zur Wirksamkeit der HPV-Impfung. Das seien nur Werbebotschaften der Impfstoffhersteller. Den wahren Nutzen der Vakzination gegen Krebs kenne niemand. Die Impfung, seit 2007 Kassenleistung, müsse dringend unabhängig überprüft werden.
Vor wenigen Tagen lancierte Günther Jonitz, Präsident der Berliner Ärztekammer, zusammen mit neun Gesundheitsorganisationen in der Hauptstadt eine »Allianz gegen Fehlinformation und Manipulation«. Mehr als 70.000 Berliner Mädchen bekommen ein Faltblatt in die Hand gedrückt. Darin erfahren sie auf Deutsch, Türkisch und Russisch, was die Impfung angeblich nicht kann: Sie biete »keinen generellen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs«. Jonitz selbst sagt vor der Presse: »Wer sein Kind nicht impfen lässt, tut ihm nichts Schlimmes an.«
Fachleute kommentieren solche Aufklärungsversuche verstimmt. Sie habe »schon stimmigere Aufklärungsbroschüren gesehen«, bemüht sich die Schweizer Impfexpertin Claire-Anne Siegrist von der Universität Genf um ein höfliches Urteil. Auch das Manifest zeige: »Einige Experten wissen offenkundig nicht viel über die komplexe Biologie von HPV-Infektionen.« Wer den Nutzen der Impfung bewerten wolle, müsse die Studien richtig lesen, statt einzelne Zahlen aus ihren Zusammenhängen zu reißen. Was empfiehlt die Impfärztin jungen Mädchen? »Ich sage ihnen, wenn ich in deinem Alter wäre, würde ich mich vor diesem Krebsrisiko schützen.« Wählen müsse jedes Mädchen selbst. »Aber es ist eine sehr wichtige Wahl.«
Fakt ist: 10 von 1000 Frauen erkranken einmal in ihrem Leben an gefährlichen Vorstufen des Karzinoms, drei von ihnen sterben an dem Krebs. Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg hat hochgerechnet, wie stark das Risiko eines Mädchens, das vor dem ersten Sex geimpft wurde, im besten Fall sinkt: »Das Erkrankungsrisiko fällt von 10 auf 3 von jeweils 1000 Frauen, das Sterberisiko von 3 auf 1.«
Einigen Kritikern erscheint dieser Nutzen zu klein, andere finden die Impfung schlicht zu teuer. Das Publikum ist nachhaltig verunsichert. In den sechs Monaten seit dem »Manifest« sank die Zahl der wöchentlichen Vakzinierungen um 50 Prozent. Viele Mädchen verweigern die Impfung ganz, manche versäumen die für einen Langzeitschutz entscheidende dritte Spritze. Ärzte wiederum zögern inzwischen, die Impfung zu empfehlen, weil sie verunsicherte Mädchen und deren Eltern nicht ständig ausführlich aufklären wollen, ohne dafür einen Cent abrechnen zu können.
Im Vergleich zur effizienten und wirtschaftlichen Einführung der HPV-Impfung etwa in der Schweiz, den Niederlanden oder Großbritannien steht Deutschland geradezu blamiert da. Und der längst überfällige nächste Schritt wird hierzulande nicht einmal diskutiert: Wie die neue Impfung zum Wohl der Patientinnen in die bestehende Krebsvorsorge integriert werden soll. Stattdessen verunsichert eine Flut sich widersprechender Aufklärungsversuche pubertierende Mädchen samt Eltern. Es lohnt daher, an den Anfang des Schauspiels zurückzukehren, um die für Frauen wichtigen Fakten zu betrachten.
- Datum 15.05.2009 - 13:55 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 14.05.2009 Nr. 21
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Wer sich mal mit den Fakten befasst, erkennt einen ungeheuren Betrug der Pharma Industrie mit dieser Art von sinnlosen Impfung, auch bei dem angeblichen Schweine Grippen Virus und noch schlimmer: 40% aller Operationen bei Männern sind unnötig und 70% aller Operationen bei Frauen. Das seriöse Bild der Ärzte und Pharma Industrie ist längst bei bestechlichen Ministern in einem Korruptions Sumpf untergegangen.
In anderen Ländern gibt es derart dreiste Abzocker Impfungen gar nicht, weil der Schaden grösser ist, wie eine eventuelle Vorbeugung. Aber in Deutschland kauft man sich die Minister, die sich ja Berater aus der Pharma Industrie sogar ins Haus holen.
Wer sich mal mit den Kommentaren in den Foren befasst, der wird feststellen, dass ein üblicher Kommentar egal auf was, mindestens die Worte Abzocker und Mafia enthalten muss sowie einfach mal pauschal gegen alle Politiker verbal zu Felde zieht.
Was den konkreten Fall angeht, so war damals schon die Abzocker-Mafia aus Wirtschaft und Politik zugange als die rote Ampel und die Gurtpflicht zwangsweise eingeführt wurde. Allein die Nebenwirkungen durch rote Striemen am Hals beim Gurt sind unverantwortlich. Dass die Todesfälle bei Unfällen dabei drastisch zurück gegangen sind, ist nur ein zufälliger Nebeneffekt.
Deswegen demokratisiert die Wirtschaft, schafft die Gurtpflicht und auch sonstige Zwangsmaßnahmen wie Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ab ... usw. usw.
Also ehrlich, wenn man hier die Kommentare so liest, sollte man nicht glauben, dass das Zeitalter der Aufklärung bereits 200 Jahre her ist. Was der Artikel ja auch insgesamt wunderschön beschreibt.
Achja, meine Tochter wird demnächst geimpft, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Krebs erkrankt, sinkt - ganz einfach.
Wer sich mal mit den Kommentaren in den Foren befasst, der wird feststellen, dass ein üblicher Kommentar egal auf was, mindestens die Worte Abzocker und Mafia enthalten muss sowie einfach mal pauschal gegen alle Politiker verbal zu Felde zieht.
Was den konkreten Fall angeht, so war damals schon die Abzocker-Mafia aus Wirtschaft und Politik zugange als die rote Ampel und die Gurtpflicht zwangsweise eingeführt wurde. Allein die Nebenwirkungen durch rote Striemen am Hals beim Gurt sind unverantwortlich. Dass die Todesfälle bei Unfällen dabei drastisch zurück gegangen sind, ist nur ein zufälliger Nebeneffekt.
Deswegen demokratisiert die Wirtschaft, schafft die Gurtpflicht und auch sonstige Zwangsmaßnahmen wie Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ab ... usw. usw.
Also ehrlich, wenn man hier die Kommentare so liest, sollte man nicht glauben, dass das Zeitalter der Aufklärung bereits 200 Jahre her ist. Was der Artikel ja auch insgesamt wunderschön beschreibt.
Achja, meine Tochter wird demnächst geimpft, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Krebs erkrankt, sinkt - ganz einfach.
Bei der Impfung gab es mindestens zwei Todesfälle. In Mütterforen ist von erschreckenden Nebenwirkungen die Rede.
Der Chef der ständigen Impfkommission wechselte - nachdem die Impfung für Mädchen bis 18 Jahren als Kassenleistung durchgesetzt wurde ) zur Pharma-Industrie.
Weiterhin wird von umabhängigen Wissenschaftlern vermutet, dass die durch Impfung verhinderten Viren Platz für andere, mindestens ebenos schädliche machen.
Aha, also wenn ich den einen Virus nicht habe, habe ich viel mehr Platz für ganz andere? D.h. andere Viren winken dankend ab, wenn HPV schon an Bord ist? "Vermuten" jedenfalls "unabhängige Wissenschaftler".
Die Argumente pro HPV-Impfung können sich natürlich tatsächlich nicht auf eine derart wasserdichte Faktenbasis und Beweislage berufen.
---
StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Aha, also wenn ich den einen Virus nicht habe, habe ich viel mehr Platz für ganz andere? D.h. andere Viren winken dankend ab, wenn HPV schon an Bord ist? "Vermuten" jedenfalls "unabhängige Wissenschaftler".
Die Argumente pro HPV-Impfung können sich natürlich tatsächlich nicht auf eine derart wasserdichte Faktenbasis und Beweislage berufen.
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StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Es fehlt noch die Information welcher Verlag die Studie veröffentlicht hat... Doch hoffentlich nicht Elsevier(?):
http://www.heise.de/tp/r4...
Studien hin oder her... Es bleibt eine persönliche Entscheidung, wer sich impfen lassen will, und eine Entscheidung der Kassen, ob es sich für sie lohnt das zu bezahlen. Das Risiko des Mißbrauchs staatlicher Strukturen durch die Konzerne ist groß. Konzerne weisen immer wieder ein beängstigendes faschistisches Potential auf: Sie versuchen der Welt ihre Produkte nötigenfalls aufzuzwingen - ob Agrar oder Pharma oder Telekommunikation. Die Wirtschaft muß aber demokratisch werden.
Ich hatte einen ganz langen Beitrag geschrieben - und dann festgestellt, dass Terry-1961 eigentlich schon alles zusammengefasst hat was ich sagen wollte.
Ich würde es ähnlich halten - hätte ich eine Tochter, sie würde geimpft. Alle belastbaren Zahlen zeigen, dass das Krebsrisiko mit der Impfung signifikant sinkt, bei einem Nebenwirkungsrisiko, das erheblich unter dem Risiko liegt, eine HPV-Infektion zu bekommen und obendrein schwerere Folgen erleben zu müssen. Und ganz im Ernst: allein in meinem engeren Bekanntenkreis ist die Zahl derer von denen ich weiss, dass sie HPV und damit verbundene Komplikationen (Vorstufen von Krebs inbegriffen) hatten bzw. haben, zu hoch, als dass ich auf diesen verfügbaren zusätzlichen Schutz verzichten wollen würde.
Überzeugt die Hardcore-Gegner natürlich weiterhin nicht, wobei bei denen immer interessant ist, dass man sich mit Studien gar nicht erst aufzuhalten scheint. Verschwurbeltes Gerüchtestreuen und Feindbilderbedienen muss reichen, dann fragt auch keiner genau nach, welche Motive die Gegner ihrerseits verfolgen. Aber gut - wenn man sich erstmal schön eingerichtet hat in seiner Meinung, kann keine Instanz mehr unabhängig genug sein: die eine Studie wird von einer Pharmafirma unterstützt, die andere von einer öffentlichen Einrichtung wie dem RKI. Womit man alles abgedeckt hat - privat finanziert geht gar nicht, und öffentlich finanziert geht auch nicht, denn da steckt ebenfalls die Lobby dahinter.
Wenn das Thema kein so ernstes wäre, ich könnte echt drüber lachen.
Ich hatte einen ganz langen Beitrag geschrieben - und dann festgestellt, dass Terry-1961 eigentlich schon alles zusammengefasst hat was ich sagen wollte.
Ich würde es ähnlich halten - hätte ich eine Tochter, sie würde geimpft. Alle belastbaren Zahlen zeigen, dass das Krebsrisiko mit der Impfung signifikant sinkt, bei einem Nebenwirkungsrisiko, das erheblich unter dem Risiko liegt, eine HPV-Infektion zu bekommen und obendrein schwerere Folgen erleben zu müssen. Und ganz im Ernst: allein in meinem engeren Bekanntenkreis ist die Zahl derer von denen ich weiss, dass sie HPV und damit verbundene Komplikationen (Vorstufen von Krebs inbegriffen) hatten bzw. haben, zu hoch, als dass ich auf diesen verfügbaren zusätzlichen Schutz verzichten wollen würde.
Überzeugt die Hardcore-Gegner natürlich weiterhin nicht, wobei bei denen immer interessant ist, dass man sich mit Studien gar nicht erst aufzuhalten scheint. Verschwurbeltes Gerüchtestreuen und Feindbilderbedienen muss reichen, dann fragt auch keiner genau nach, welche Motive die Gegner ihrerseits verfolgen. Aber gut - wenn man sich erstmal schön eingerichtet hat in seiner Meinung, kann keine Instanz mehr unabhängig genug sein: die eine Studie wird von einer Pharmafirma unterstützt, die andere von einer öffentlichen Einrichtung wie dem RKI. Womit man alles abgedeckt hat - privat finanziert geht gar nicht, und öffentlich finanziert geht auch nicht, denn da steckt ebenfalls die Lobby dahinter.
Wenn das Thema kein so ernstes wäre, ich könnte echt drüber lachen.
Vielen Dank an die Redaktion der Zeit für diesen wirklich sehr interessanten und seriösen Artikel. Leider mußte ich im ersten Kommentar zum Artikel die alten Vorurteile lesen: Pharmamafia, wirkungslose Impfung, Bestechung etc. Ich kann allen Kritikern der Impfung und allen jungen Frauen und deren Eltern nur raten sich sehr gut über die Impfung und Ihre Möglichkeiten zu informieren. Es gibt zwar keinen 100%igen Schutz vor Gebährmutterhalskrebs durch die Impfung, ich kann jedoch nicht verstehen, warum man deshalb auf jeglichen Schutz ( hier 70-80%) verzichten soll. Es werden immer Wirksamkeitsnachweise gefordert, reicht es nicht zu zeigen, daß die Vorstufen des Krebs verhindert werden, soll man statt dessen 20 oder mehr Jahre warten bis die ungeimpften Frauen in den Studien an Krebs sterben. Ja es gibt Nebenwirkungen, wie bei jedem anderen wirsamen Medikament auch, das Risiko ohne Impfung an Gebährmutterhalskrebs zu versterben ist aber um ein vielfaches höher. Ich werde meine Tochter impfen lassen, ich würde es mir nie verzeihen, wenn bei ihr irgendwann etwas gefunden würde.
Nun, dass Sie sich nur deswegen angemeldet haben um diesen einen auch nicht gerade objektiven Kommentar von sich zu geben fällt überhaupt nicht auf...
Frag sich warum das so ist? Hat man Sie bezahlt?
Das scheinbare Argument mit der eigenen Tochter kommt natürlich gut rüber, wirkt aufrichtig - wie alles was man nicht überprüfen kann und daher auch total irrelevant für diese Diskussion.
Sie beschweren sich, dass die alten Vorurteile über die Pharmabranche verbreitet werden. Nun hier eine Neuigkeit für Sie: es sind keine Vorurteile, es sind FAKTEN!!! Natürlich, soll das keine Verallgemeinerung sein. Anderseits kann man doch bei nur 6 neuartigen Medikamenten, die letztes Jahr zugelassen wurden, auch berechtigterweise etwas Mitgefühl für die angeschlagene Branche entwickeln und die Bande auch in Schutz nehmen. Ist ja verständlich, wir sind ja eine tolerante Gesellschaft …
Nun, dass Sie sich nur deswegen angemeldet haben um diesen einen auch nicht gerade objektiven Kommentar von sich zu geben fällt überhaupt nicht auf...
Frag sich warum das so ist? Hat man Sie bezahlt?
Das scheinbare Argument mit der eigenen Tochter kommt natürlich gut rüber, wirkt aufrichtig - wie alles was man nicht überprüfen kann und daher auch total irrelevant für diese Diskussion.
Sie beschweren sich, dass die alten Vorurteile über die Pharmabranche verbreitet werden. Nun hier eine Neuigkeit für Sie: es sind keine Vorurteile, es sind FAKTEN!!! Natürlich, soll das keine Verallgemeinerung sein. Anderseits kann man doch bei nur 6 neuartigen Medikamenten, die letztes Jahr zugelassen wurden, auch berechtigterweise etwas Mitgefühl für die angeschlagene Branche entwickeln und die Bande auch in Schutz nehmen. Ist ja verständlich, wir sind ja eine tolerante Gesellschaft …
Wer sich mal mit den Kommentaren in den Foren befasst, der wird feststellen, dass ein üblicher Kommentar egal auf was, mindestens die Worte Abzocker und Mafia enthalten muss sowie einfach mal pauschal gegen alle Politiker verbal zu Felde zieht.
Was den konkreten Fall angeht, so war damals schon die Abzocker-Mafia aus Wirtschaft und Politik zugange als die rote Ampel und die Gurtpflicht zwangsweise eingeführt wurde. Allein die Nebenwirkungen durch rote Striemen am Hals beim Gurt sind unverantwortlich. Dass die Todesfälle bei Unfällen dabei drastisch zurück gegangen sind, ist nur ein zufälliger Nebeneffekt.
Deswegen demokratisiert die Wirtschaft, schafft die Gurtpflicht und auch sonstige Zwangsmaßnahmen wie Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ab ... usw. usw.
Also ehrlich, wenn man hier die Kommentare so liest, sollte man nicht glauben, dass das Zeitalter der Aufklärung bereits 200 Jahre her ist. Was der Artikel ja auch insgesamt wunderschön beschreibt.
Achja, meine Tochter wird demnächst geimpft, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Krebs erkrankt, sinkt - ganz einfach.
Aha, also wenn ich den einen Virus nicht habe, habe ich viel mehr Platz für ganz andere? D.h. andere Viren winken dankend ab, wenn HPV schon an Bord ist? "Vermuten" jedenfalls "unabhängige Wissenschaftler".
Die Argumente pro HPV-Impfung können sich natürlich tatsächlich nicht auf eine derart wasserdichte Faktenbasis und Beweislage berufen.
---
StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Ich hatte einen ganz langen Beitrag geschrieben - und dann festgestellt, dass Terry-1961 eigentlich schon alles zusammengefasst hat was ich sagen wollte.
Ich würde es ähnlich halten - hätte ich eine Tochter, sie würde geimpft. Alle belastbaren Zahlen zeigen, dass das Krebsrisiko mit der Impfung signifikant sinkt, bei einem Nebenwirkungsrisiko, das erheblich unter dem Risiko liegt, eine HPV-Infektion zu bekommen und obendrein schwerere Folgen erleben zu müssen. Und ganz im Ernst: allein in meinem engeren Bekanntenkreis ist die Zahl derer von denen ich weiss, dass sie HPV und damit verbundene Komplikationen (Vorstufen von Krebs inbegriffen) hatten bzw. haben, zu hoch, als dass ich auf diesen verfügbaren zusätzlichen Schutz verzichten wollen würde.
Überzeugt die Hardcore-Gegner natürlich weiterhin nicht, wobei bei denen immer interessant ist, dass man sich mit Studien gar nicht erst aufzuhalten scheint. Verschwurbeltes Gerüchtestreuen und Feindbilderbedienen muss reichen, dann fragt auch keiner genau nach, welche Motive die Gegner ihrerseits verfolgen. Aber gut - wenn man sich erstmal schön eingerichtet hat in seiner Meinung, kann keine Instanz mehr unabhängig genug sein: die eine Studie wird von einer Pharmafirma unterstützt, die andere von einer öffentlichen Einrichtung wie dem RKI. Womit man alles abgedeckt hat - privat finanziert geht gar nicht, und öffentlich finanziert geht auch nicht, denn da steckt ebenfalls die Lobby dahinter.
Wenn das Thema kein so ernstes wäre, ich könnte echt drüber lachen.
Ich las unlängst auf den Nachdenkseiten, dass Lobbisten dafür zahlen, in Foren wie diesen ihre Interessen vertreten zu lassen. Nach Analyse Ihrer Beiträge habe ich den begründeten Eindruck, dass diese Information zutreffend sein könnte.
Ich las unlängst auf den Nachdenkseiten, dass Lobbisten dafür zahlen, in Foren wie diesen ihre Interessen vertreten zu lassen. Nach Analyse Ihrer Beiträge habe ich den begründeten Eindruck, dass diese Information zutreffend sein könnte.
Nun, dass Sie sich nur deswegen angemeldet haben um diesen einen auch nicht gerade objektiven Kommentar von sich zu geben fällt überhaupt nicht auf...
Frag sich warum das so ist? Hat man Sie bezahlt?
Das scheinbare Argument mit der eigenen Tochter kommt natürlich gut rüber, wirkt aufrichtig - wie alles was man nicht überprüfen kann und daher auch total irrelevant für diese Diskussion.
Sie beschweren sich, dass die alten Vorurteile über die Pharmabranche verbreitet werden. Nun hier eine Neuigkeit für Sie: es sind keine Vorurteile, es sind FAKTEN!!! Natürlich, soll das keine Verallgemeinerung sein. Anderseits kann man doch bei nur 6 neuartigen Medikamenten, die letztes Jahr zugelassen wurden, auch berechtigterweise etwas Mitgefühl für die angeschlagene Branche entwickeln und die Bande auch in Schutz nehmen. Ist ja verständlich, wir sind ja eine tolerante Gesellschaft …
Ich muß mich wohl entschuldigen, daß ich erst ganz frisch angemeldet bin. Mich stört es einfach maßlos, wenn wissenschaftliche Daten und in diesem Fall eine sehr sinnvolle Impfung aufgrund fadenscheiniger Argumente verteufelt werden. Es geht mir hier nicht darum, die Pharmaindustrie in den höchsten Tönen zu loben, trotzdem bleibt die Impfung richtig und wichtig. Jeder der etwas anderes denkt ist gleich bezahlt, lügt und hat sowieso keine Ahnung. Auch Ihnen rate ich, sich die Daten zur Impfung anzusehen und auf Basis dieser Informationen eine Entscheidung pro oder kontra HPV-Impfung zu treffen, oder würden Sie Ihrer Tochter die Impfung vorenthalten, weil sie glauben damit wird zuviel Geld verdient?
Ich muß mich wohl entschuldigen, daß ich erst ganz frisch angemeldet bin. Mich stört es einfach maßlos, wenn wissenschaftliche Daten und in diesem Fall eine sehr sinnvolle Impfung aufgrund fadenscheiniger Argumente verteufelt werden. Es geht mir hier nicht darum, die Pharmaindustrie in den höchsten Tönen zu loben, trotzdem bleibt die Impfung richtig und wichtig. Jeder der etwas anderes denkt ist gleich bezahlt, lügt und hat sowieso keine Ahnung. Auch Ihnen rate ich, sich die Daten zur Impfung anzusehen und auf Basis dieser Informationen eine Entscheidung pro oder kontra HPV-Impfung zu treffen, oder würden Sie Ihrer Tochter die Impfung vorenthalten, weil sie glauben damit wird zuviel Geld verdient?
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