Wer denkt für morgen? Die Demokratie der NeuronenSeite 3/3
»Bis zum Ende dieses Jahrhunderts werden wir alle Gene kennen, alle Proteine, Zellstrukturen und so weiter«, prognostiziert Markram. »Dieses Wissen wird in großen Datenbanken zusammenfließen und eine digitale Repräsentation von Leben erlauben.« Im Rückblick werde man die wissenschaftliche Leistung des 21. Jahrhunderts in zwei Wörtern zusammenfassen: screening life , die Durchleuchtung des Lebens.
Machen ihm solche Visionen nicht selbst manchmal Angst? Da breitet sich auf Markrams Gesicht ein kleines Lächeln aus. »Sicher, wir stehen vor gewaltigen ethischen Herausforderungen. Aber ich glaube nicht, dass wir vor der Wahrheit Angst haben sollten. Denn am Ende wird uns klar werden, dass das Geheimnis des Lebens gerade in seiner Vielfalt liegt.«
Und dann erzählt der Hirnforscher von seinem jüngsten Sohn, der Autist ist. Solche Menschen gelten als verschlossene Sonderlinge, die unfähig zu sozialen Kontakten sind. Gleichzeitig verfügen sie häufig über erstaunliche »Inselbegabungen«, können ganze Lexika hersagen oder schwindelerregende Kalkulationen im Kopf anstellen. Markram, der prompt ein Forschungsprogramm dazu aufgelegt hat, konnte zeigen, dass Autisten mitunter geradezu »Superhirne« haben, die extrem sensibel auf äußere Reize reagieren und mit fast unendlichem Erinnerungsvermögen ausgestattet sind. Vom » intense world syndrome « spricht er, von einer gewaltig übersteigerten Empfänglichkeit, gegen die sich die Betroffenen durch Rückzug und radikale Wahrnehmungsbeschränkung schützen müssten.
Angesichts solcher Erkenntnisse erscheine der Autismus alles andere als pathologisch. »Im Gegenteil, solche Kinder sind eine unheimliche Bereicherung, weil sie uns herausfordern, anders zu denken und die Welt anders zu sehen«, sagt Markram. Und ganz ähnlich werde es uns am Ende auch mit der Genforschung und der Entschlüsselung des Lebens gehen. Es könne sich nämlich durchaus herausstellen, dass ein Gen, das die Alzheimerkrankheit auslöst, zugleich positive Wirkungen habe und vor Herzinfarkt schütze.
»Unser Erbgut ist das Ergebnis einer Milliarden Jahre dauernden Evolution, und das genetische Zusammenspiel ist extrem fein austariert.« Wer da meine, er könne einfach so hergehen und dieses oder jenes Gen ausschalten, sei »ein Narr«. »Wenn wir den genetischen Code wirklich verstanden haben«, sagt Markram voraus, »wird uns klar werden, dass es keine ›guten‹ oder ›schlechten‹ Gene gibt, sondern dass die Kraft komplexer Organismen gerade in ihrer Diversität liegt.« Viele unserer derzeitigen ethischen Probleme verschwänden dann von selbst.
Ist das nun naiv oder genial, technokratisch oder humanistisch gedacht? Vermutlich alles zusammen. Denn das System Markram ist mindestens so dynamisch, so komplex und so schwer auf einen einfachen Nenner zu bringen wie das Gehirn.
- Datum 04.09.2009 - 21:52 Uhr
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- Serie Wer denkt für morgen
- Quelle DIE ZEIT, 14.05.2009 Nr. 21
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Die Theorie ist faszinierend, nur stelle ich es mir problematisch vor ein Neuron oder eine Gruppe davon zu definieren. Das wäre ja Voraussetzung für eine Berechnung. Als Laie kann ich mir nicht vorstellen, das wir die Komplexität von Neuronen wirklich erkennen können und daraus Schlüsse ziehen können. Was ist wenn man bei auch nur Einem von Abermilliarden eine falsche Ausgangsdefinition zur Grundlage nimmt. So wie es erklärt wird müsste demnach ein Neuron viele Informationen haben. An diesem Punkt hört mein Vorstellungsvermögen auf um zu verstehen wie man an diese Information, in welcher Form auch immer diese vorhanden sind, überhaupt gelangt.
Vorstellen könnte ich mir das nur, wenn der Mensch in den kleinsten seiner Teile auch nur mit 0 und 1 zu interpretieren wäre.
Wenn das bestätigt wäre dann wären wir sicherlich nah dran.
Trotzalledem ein sehr interessanter Artikel, der sehr anschaulich die Komplexität des Lebens zeigt. Vielleicht geht es ja manchmal auch gar nicht um die Frage ob ich etwas berechnen kann, sondern vielmehr darum ob es Sinn macht gewisse Dinge überhaupt zu berechnen.
Im kleinsten seiner Teile besteht der Mensch letztlich immer aus physikalischen bzw. natürlichen Elementen, sprich Atome, Moleküle, Bosonen und was es alles noch auf den niedrigsten Ebenen gibt.
Aber interessant ist ja letztlich, was Moleküle, die sich zu Gewebe und schließlich z.B. zu Muskeln zusammengeschlossen haben in Bewegung versetzt. Die Antwort ist bereits bekannt. Der Auslöser sind nämlich u.a. mit Elektroden messbare Stromimpulse, ausgesendet von den Neuronen um den "Willen" in die Tat umzusetzen. Letztendlich fließt dieser Strom oder er fließt nicht. Eine Muskelzelle wird angeregt oder nicht. Hier ist man genau bei den zwei Zuständen, die uns antreiben und die man mindestens braucht um damit mathematisch etwas anzustellen, wie es der Computer ja letztendlich tut.
Das "unheimliche" an der binären Informationsdarstellung ist genau diese Eigenschaft. Man braucht nur zwei unterscheidbare und messbare Zustände und die Informationstheorie ist anwendbar um einige Dinge ganz gut in einem formalen, mathematischen Modell zu beschreiben. Die Zustände müssen nicht einmal elektrischer Natur sein, denn das spielt mathematisch ohnehin keine Rolle mehr.
Ein Neuron reagiert - wie im Artikel angedeutet - letztendlich auch nur auf Impulse also Zustandswechsel in Spannungen, chemischen Gegebenheiten etc. die eine Außeneinwirkung auf das Neuron darstellen und z.B. zur Bildung von Synapsen führen. Eine interessante Frage ist hierbei wie Neuronen auf das Erreichen ganz bestimmter Zustände reagieren. Reagieren sie immer gleich? Reagieren Sie auf verschiedene Zustände (wie Spannungspegel) unterschiedlich? Synapsenbildung ist quasi Voraussetzung für oder Teil der Vernetzung von Neuronen. Obwohl die Funktionsweise eines Neurons vergleichsweise einfach ist, ist das Gesamtsystem derart dynamisch, dass sich so etwas wie Verstand und Bewusstsein - die "Metaebene" - ausprägen kann - mit all dem was uns auch anfällig für Ideologien macht. Das sei hier mal lakonisch hinzugefügt.
Ich glaube man spricht in diesem Zusammenhang auch von der kritischen Masse / Menge an Neuronen, die es braucht um Bewusstsein hervorzubringen. Letztendlich ist wohl auch dieser Umstand ein Teil von dem, was Markram meint wenn er sagt, dass noch mehr Rechenleistung nötig ist um das Gehirn zu simulieren. Für alle Zeit unmöglich würde ich den Beweis für die These aber schon aufgrund der oben (laienhaft) geschilderten Zusammenhänge nicht.
Ich bin also, wie gesagt (leider) nur interessierter Laie. Wenn ich deshalb ein paar Begrifflichkeiten zu fahrlässig benutzt habe oder an falscher Stelle den als Populärwissenschaft unters Volk gestreuten Vereinfachungen erlegen bin, möge man mich bitte korrigieren. Wenn sich ein fachkundiger Leser dieser Diskussion anschließt bestehe ich sogar darauf ;-).
Im kleinsten seiner Teile besteht der Mensch letztlich immer aus physikalischen bzw. natürlichen Elementen, sprich Atome, Moleküle, Bosonen und was es alles noch auf den niedrigsten Ebenen gibt.
Aber interessant ist ja letztlich, was Moleküle, die sich zu Gewebe und schließlich z.B. zu Muskeln zusammengeschlossen haben in Bewegung versetzt. Die Antwort ist bereits bekannt. Der Auslöser sind nämlich u.a. mit Elektroden messbare Stromimpulse, ausgesendet von den Neuronen um den "Willen" in die Tat umzusetzen. Letztendlich fließt dieser Strom oder er fließt nicht. Eine Muskelzelle wird angeregt oder nicht. Hier ist man genau bei den zwei Zuständen, die uns antreiben und die man mindestens braucht um damit mathematisch etwas anzustellen, wie es der Computer ja letztendlich tut.
Das "unheimliche" an der binären Informationsdarstellung ist genau diese Eigenschaft. Man braucht nur zwei unterscheidbare und messbare Zustände und die Informationstheorie ist anwendbar um einige Dinge ganz gut in einem formalen, mathematischen Modell zu beschreiben. Die Zustände müssen nicht einmal elektrischer Natur sein, denn das spielt mathematisch ohnehin keine Rolle mehr.
Ein Neuron reagiert - wie im Artikel angedeutet - letztendlich auch nur auf Impulse also Zustandswechsel in Spannungen, chemischen Gegebenheiten etc. die eine Außeneinwirkung auf das Neuron darstellen und z.B. zur Bildung von Synapsen führen. Eine interessante Frage ist hierbei wie Neuronen auf das Erreichen ganz bestimmter Zustände reagieren. Reagieren sie immer gleich? Reagieren Sie auf verschiedene Zustände (wie Spannungspegel) unterschiedlich? Synapsenbildung ist quasi Voraussetzung für oder Teil der Vernetzung von Neuronen. Obwohl die Funktionsweise eines Neurons vergleichsweise einfach ist, ist das Gesamtsystem derart dynamisch, dass sich so etwas wie Verstand und Bewusstsein - die "Metaebene" - ausprägen kann - mit all dem was uns auch anfällig für Ideologien macht. Das sei hier mal lakonisch hinzugefügt.
Ich glaube man spricht in diesem Zusammenhang auch von der kritischen Masse / Menge an Neuronen, die es braucht um Bewusstsein hervorzubringen. Letztendlich ist wohl auch dieser Umstand ein Teil von dem, was Markram meint wenn er sagt, dass noch mehr Rechenleistung nötig ist um das Gehirn zu simulieren. Für alle Zeit unmöglich würde ich den Beweis für die These aber schon aufgrund der oben (laienhaft) geschilderten Zusammenhänge nicht.
Ich bin also, wie gesagt (leider) nur interessierter Laie. Wenn ich deshalb ein paar Begrifflichkeiten zu fahrlässig benutzt habe oder an falscher Stelle den als Populärwissenschaft unters Volk gestreuten Vereinfachungen erlegen bin, möge man mich bitte korrigieren. Wenn sich ein fachkundiger Leser dieser Diskussion anschließt bestehe ich sogar darauf ;-).
Selbst wenn er Erfolg hat, weshalb nimmt Herr Markram an, seine Kopie einmal besser verstehen zu können, als ein echtes Gehirn heute?
Warum sollte er das nicht annehmen, schließlich wurde so ein Rechner noch nie gebaut. Und die Beobachtungen welche man an so einer Simulation machen kann unterscheiden sich denke ich schon erheblich von dem was man an einem menschlichen Gehirn z.B. mit fMRT beobachten kann.
Die direkte Kommunikation "beliebig" großer Gruppen von Neuronen stelle ich mir schon etwas aufschlussreicher vor als den Sauerstoffgehalt in recht groben Arealen zu messen und daraus Schlüsse auf die Funktion dieser Bereiche zu ziehen.
Ich persönlich fände es übrigens schon sehr aufschlussreich wenn wir (Menschen) es schaffen würden überhaupt eine Maschine zu bauen die sich so verhält wie wir es für Intelligent oder Menschlich oder "mit Bewusstsein" halten. Ob die dann so komplex ist, dass wir sie selbst nicht mehr verstehen können ist dann wieder ein anderes Thema.
Dennoch glaube ich, dass das die KI Forschung noch an ihren großen Versprechungen leidet. Lieber erst Ergebnisse und dann an die große Glocke hängen, zu oft haben wir uns schon über die tatsächliche Komplexität dieser Aufgabe getäuscht und auch wenn wir einen Computer bauen können, der so viele Neuronen simulieren kann wie wir sie in unserem eigenen Hirn finden muss der "Funke" immernoch in die Maschine "springen". Die Hardware allein macht noch keine Intelligenz aus und nach welcher Idee der Rechner programmiert wird ist für mich aus dem Artikel leider nicht hervorgegangen.
"Selbst wenn er Erfolg hat, weshalb nimmt Herr Markram an, seine Kopie einmal besser verstehen zu können, als ein echtes Gehirn heute?"
Weil er seine Kopie dann selber zusammengebaut hætte.
Das ist wie frueher beim Lego-spielen: Angucken alleine verræt einem so manches, aber man versteht doch viel mehr, wenn man die Chance hat, Dinge selber zusammen zu setzen.
Warum sollte er das nicht annehmen, schließlich wurde so ein Rechner noch nie gebaut. Und die Beobachtungen welche man an so einer Simulation machen kann unterscheiden sich denke ich schon erheblich von dem was man an einem menschlichen Gehirn z.B. mit fMRT beobachten kann.
Die direkte Kommunikation "beliebig" großer Gruppen von Neuronen stelle ich mir schon etwas aufschlussreicher vor als den Sauerstoffgehalt in recht groben Arealen zu messen und daraus Schlüsse auf die Funktion dieser Bereiche zu ziehen.
Ich persönlich fände es übrigens schon sehr aufschlussreich wenn wir (Menschen) es schaffen würden überhaupt eine Maschine zu bauen die sich so verhält wie wir es für Intelligent oder Menschlich oder "mit Bewusstsein" halten. Ob die dann so komplex ist, dass wir sie selbst nicht mehr verstehen können ist dann wieder ein anderes Thema.
Dennoch glaube ich, dass das die KI Forschung noch an ihren großen Versprechungen leidet. Lieber erst Ergebnisse und dann an die große Glocke hängen, zu oft haben wir uns schon über die tatsächliche Komplexität dieser Aufgabe getäuscht und auch wenn wir einen Computer bauen können, der so viele Neuronen simulieren kann wie wir sie in unserem eigenen Hirn finden muss der "Funke" immernoch in die Maschine "springen". Die Hardware allein macht noch keine Intelligenz aus und nach welcher Idee der Rechner programmiert wird ist für mich aus dem Artikel leider nicht hervorgegangen.
"Selbst wenn er Erfolg hat, weshalb nimmt Herr Markram an, seine Kopie einmal besser verstehen zu können, als ein echtes Gehirn heute?"
Weil er seine Kopie dann selber zusammengebaut hætte.
Das ist wie frueher beim Lego-spielen: Angucken alleine verræt einem so manches, aber man versteht doch viel mehr, wenn man die Chance hat, Dinge selber zusammen zu setzen.
Im kleinsten seiner Teile besteht der Mensch letztlich immer aus physikalischen bzw. natürlichen Elementen, sprich Atome, Moleküle, Bosonen und was es alles noch auf den niedrigsten Ebenen gibt.
Aber interessant ist ja letztlich, was Moleküle, die sich zu Gewebe und schließlich z.B. zu Muskeln zusammengeschlossen haben in Bewegung versetzt. Die Antwort ist bereits bekannt. Der Auslöser sind nämlich u.a. mit Elektroden messbare Stromimpulse, ausgesendet von den Neuronen um den "Willen" in die Tat umzusetzen. Letztendlich fließt dieser Strom oder er fließt nicht. Eine Muskelzelle wird angeregt oder nicht. Hier ist man genau bei den zwei Zuständen, die uns antreiben und die man mindestens braucht um damit mathematisch etwas anzustellen, wie es der Computer ja letztendlich tut.
Das "unheimliche" an der binären Informationsdarstellung ist genau diese Eigenschaft. Man braucht nur zwei unterscheidbare und messbare Zustände und die Informationstheorie ist anwendbar um einige Dinge ganz gut in einem formalen, mathematischen Modell zu beschreiben. Die Zustände müssen nicht einmal elektrischer Natur sein, denn das spielt mathematisch ohnehin keine Rolle mehr.
Ein Neuron reagiert - wie im Artikel angedeutet - letztendlich auch nur auf Impulse also Zustandswechsel in Spannungen, chemischen Gegebenheiten etc. die eine Außeneinwirkung auf das Neuron darstellen und z.B. zur Bildung von Synapsen führen. Eine interessante Frage ist hierbei wie Neuronen auf das Erreichen ganz bestimmter Zustände reagieren. Reagieren sie immer gleich? Reagieren Sie auf verschiedene Zustände (wie Spannungspegel) unterschiedlich? Synapsenbildung ist quasi Voraussetzung für oder Teil der Vernetzung von Neuronen. Obwohl die Funktionsweise eines Neurons vergleichsweise einfach ist, ist das Gesamtsystem derart dynamisch, dass sich so etwas wie Verstand und Bewusstsein - die "Metaebene" - ausprägen kann - mit all dem was uns auch anfällig für Ideologien macht. Das sei hier mal lakonisch hinzugefügt.
Ich glaube man spricht in diesem Zusammenhang auch von der kritischen Masse / Menge an Neuronen, die es braucht um Bewusstsein hervorzubringen. Letztendlich ist wohl auch dieser Umstand ein Teil von dem, was Markram meint wenn er sagt, dass noch mehr Rechenleistung nötig ist um das Gehirn zu simulieren. Für alle Zeit unmöglich würde ich den Beweis für die These aber schon aufgrund der oben (laienhaft) geschilderten Zusammenhänge nicht.
Ich bin also, wie gesagt (leider) nur interessierter Laie. Wenn ich deshalb ein paar Begrifflichkeiten zu fahrlässig benutzt habe oder an falscher Stelle den als Populärwissenschaft unters Volk gestreuten Vereinfachungen erlegen bin, möge man mich bitte korrigieren. Wenn sich ein fachkundiger Leser dieser Diskussion anschließt bestehe ich sogar darauf ;-).
Grundsätzlich reagiert ein Neuron auf einen (oder mehrere) Eingangsimpuls(e) aber schlicht mit einem (oder mehreren) Ausgangsimpuls(en) oder nicht. Interessant ist aber wie es zu der Entscheidung "senden" oder "nicht senden" kommt.
der Mensch kann individuell jede Information verschlüsseln mit einem Muster zudem nur er selbst den Schlüssel hat. Das wäre eine Tatsache welche willkürlich gewählt werden kann. Da es unzählige Methoden zum bilden von fachfremden und verschlüsselten Synonymen gibt, frage ich mich wie dies berechnet werden können sollte wenn die Information nicht lesbar ist bzw eine Information mit falschen Daten verknüpft ist. So würde ich jetzt zu meinem Schluss kommen, das der Mensch doch wenn er denn mehr oder weniger intelligent genug ist, unberechenbar ist.
Grundsätzlich reagiert ein Neuron auf einen (oder mehrere) Eingangsimpuls(e) aber schlicht mit einem (oder mehreren) Ausgangsimpuls(en) oder nicht. Interessant ist aber wie es zu der Entscheidung "senden" oder "nicht senden" kommt.
der Mensch kann individuell jede Information verschlüsseln mit einem Muster zudem nur er selbst den Schlüssel hat. Das wäre eine Tatsache welche willkürlich gewählt werden kann. Da es unzählige Methoden zum bilden von fachfremden und verschlüsselten Synonymen gibt, frage ich mich wie dies berechnet werden können sollte wenn die Information nicht lesbar ist bzw eine Information mit falschen Daten verknüpft ist. So würde ich jetzt zu meinem Schluss kommen, das der Mensch doch wenn er denn mehr oder weniger intelligent genug ist, unberechenbar ist.
Grundsätzlich reagiert ein Neuron auf einen (oder mehrere) Eingangsimpuls(e) aber schlicht mit einem (oder mehreren) Ausgangsimpuls(en) oder nicht. Interessant ist aber wie es zu der Entscheidung "senden" oder "nicht senden" kommt.
Warum sollte er das nicht annehmen, schließlich wurde so ein Rechner noch nie gebaut. Und die Beobachtungen welche man an so einer Simulation machen kann unterscheiden sich denke ich schon erheblich von dem was man an einem menschlichen Gehirn z.B. mit fMRT beobachten kann.
Die direkte Kommunikation "beliebig" großer Gruppen von Neuronen stelle ich mir schon etwas aufschlussreicher vor als den Sauerstoffgehalt in recht groben Arealen zu messen und daraus Schlüsse auf die Funktion dieser Bereiche zu ziehen.
Ich persönlich fände es übrigens schon sehr aufschlussreich wenn wir (Menschen) es schaffen würden überhaupt eine Maschine zu bauen die sich so verhält wie wir es für Intelligent oder Menschlich oder "mit Bewusstsein" halten. Ob die dann so komplex ist, dass wir sie selbst nicht mehr verstehen können ist dann wieder ein anderes Thema.
Dennoch glaube ich, dass das die KI Forschung noch an ihren großen Versprechungen leidet. Lieber erst Ergebnisse und dann an die große Glocke hängen, zu oft haben wir uns schon über die tatsächliche Komplexität dieser Aufgabe getäuscht und auch wenn wir einen Computer bauen können, der so viele Neuronen simulieren kann wie wir sie in unserem eigenen Hirn finden muss der "Funke" immernoch in die Maschine "springen". Die Hardware allein macht noch keine Intelligenz aus und nach welcher Idee der Rechner programmiert wird ist für mich aus dem Artikel leider nicht hervorgegangen.
Die Hardware allein macht noch keine Intelligenz aus und nach welcher Idee der Rechner programmiert wird ist für mich aus dem Artikel leider nicht hervorgegangen.
Die Software simuliert im Detail das Verhalten des Gehirns auf passender Hardware, so habe ich das verstanden.
Die Hardware allein macht noch keine Intelligenz aus und nach welcher Idee der Rechner programmiert wird ist für mich aus dem Artikel leider nicht hervorgegangen.
Die Software simuliert im Detail das Verhalten des Gehirns auf passender Hardware, so habe ich das verstanden.
Die Hardware allein macht noch keine Intelligenz aus und nach welcher Idee der Rechner programmiert wird ist für mich aus dem Artikel leider nicht hervorgegangen.
Die Software simuliert im Detail das Verhalten des Gehirns auf passender Hardware, so habe ich das verstanden.
"Selbst wenn er Erfolg hat, weshalb nimmt Herr Markram an, seine Kopie einmal besser verstehen zu können, als ein echtes Gehirn heute?"
Weil er seine Kopie dann selber zusammengebaut hætte.
Das ist wie frueher beim Lego-spielen: Angucken alleine verræt einem so manches, aber man versteht doch viel mehr, wenn man die Chance hat, Dinge selber zusammen zu setzen.
der Mensch kann individuell jede Information verschlüsseln mit einem Muster zudem nur er selbst den Schlüssel hat. Das wäre eine Tatsache welche willkürlich gewählt werden kann. Da es unzählige Methoden zum bilden von fachfremden und verschlüsselten Synonymen gibt, frage ich mich wie dies berechnet werden können sollte wenn die Information nicht lesbar ist bzw eine Information mit falschen Daten verknüpft ist. So würde ich jetzt zu meinem Schluss kommen, das der Mensch doch wenn er denn mehr oder weniger intelligent genug ist, unberechenbar ist.
ist vermutlich nicht das Ziel. Ich glaube auch ein Mensch als Individuum ist nicht berechenbar. Das Ziel dürfte eher sein, ein Computersystem zu bauen, dass ebenso individuell "Information verschlüsselt" und sich nach den einfachen Regeln verhält, die aus der Hirnforschung bekannt sind woraus dann etwas entsteht, dass sich mit dem Begriff Intelligenz sehr unscharf umschreiben lässt.
Ich denke, was genau dabei herauskommen könnte, wissen die Forscher selbst nicht genau, denn dass würde voraussetzen, dass sie in der Lage sind eine Unmenge von Parametern in einer mathematischen Gesetzmäßigkeit unterzubringen die auch noch in entsprechender Zeit - wenn überhaupt - berechenbar ist und zu einem eindeutigen Resultat führt. Das halte ich in der Tat für unmöglich und dies ist wohl auch nicht der Kern der Sache.
Aber in der Natur gibt es bereits genügend Beispiele, wie einfache Regeln zu mehr oder weniger intelligentem Verhalten führen. Ein Beispiel sind Ameisenkolonien. Jede Ameise setzt eine Duftmarke, wenn sie an einen Ort kommt, der für die Kolonie interessantes Material bereithält. Je mehr Ameisen an diesen Ort kommen und Duftmarken hinterlassen, desto intensiver wird der Duft. Umgekehrt wird diese Ameise nur wenige andere dort hin bewegen können, wenn sie die einzige ist, die ihre Duftmarke hinterlässt (Stichwort: Demokratie). Dazu gibt es noch ein paar verschiedene Typen von Ameisen in einer Kolonie, die jeweils mit speziellen Aufgaben betraut sind.
Obwohl nun jede Ameise entsprechend ihrer Aufgabe simplen Regeln folgt, gibt es Ameisenarten, die in der Lage sind Hügel von 2m Höhe oder Tunnelsysteme mit Ablufteinrichtungen zu bauen, die strömungstechnisch auch noch so angeordnet sind, dass an jeder Stelle im Bau immer genügend Frischluft vorhanden ist. Wer gab diese "Intelligenz" vor? Ab welcher Anzahl von Ameisen (vgl. Neuronen) funktioniert dieses System? Wer würde diesen Wesen so etwas zutrauen, wenn er nur ihr individuelles Verhalten studieren würde?
Um zum Anfang zurück zu kommen. Obwohl davon auszugehen ist, dass eine Ameisenart immer nach den selben einfachen Regeln funktioniert, wird das Ameisentunnelsystem kaum überall absolut gleich und damit eindeutig (berechenbar) sein. Genauso dürfte es sich mit dem menschlichen Gehirn verhalten.
ist vermutlich nicht das Ziel. Ich glaube auch ein Mensch als Individuum ist nicht berechenbar. Das Ziel dürfte eher sein, ein Computersystem zu bauen, dass ebenso individuell "Information verschlüsselt" und sich nach den einfachen Regeln verhält, die aus der Hirnforschung bekannt sind woraus dann etwas entsteht, dass sich mit dem Begriff Intelligenz sehr unscharf umschreiben lässt.
Ich denke, was genau dabei herauskommen könnte, wissen die Forscher selbst nicht genau, denn dass würde voraussetzen, dass sie in der Lage sind eine Unmenge von Parametern in einer mathematischen Gesetzmäßigkeit unterzubringen die auch noch in entsprechender Zeit - wenn überhaupt - berechenbar ist und zu einem eindeutigen Resultat führt. Das halte ich in der Tat für unmöglich und dies ist wohl auch nicht der Kern der Sache.
Aber in der Natur gibt es bereits genügend Beispiele, wie einfache Regeln zu mehr oder weniger intelligentem Verhalten führen. Ein Beispiel sind Ameisenkolonien. Jede Ameise setzt eine Duftmarke, wenn sie an einen Ort kommt, der für die Kolonie interessantes Material bereithält. Je mehr Ameisen an diesen Ort kommen und Duftmarken hinterlassen, desto intensiver wird der Duft. Umgekehrt wird diese Ameise nur wenige andere dort hin bewegen können, wenn sie die einzige ist, die ihre Duftmarke hinterlässt (Stichwort: Demokratie). Dazu gibt es noch ein paar verschiedene Typen von Ameisen in einer Kolonie, die jeweils mit speziellen Aufgaben betraut sind.
Obwohl nun jede Ameise entsprechend ihrer Aufgabe simplen Regeln folgt, gibt es Ameisenarten, die in der Lage sind Hügel von 2m Höhe oder Tunnelsysteme mit Ablufteinrichtungen zu bauen, die strömungstechnisch auch noch so angeordnet sind, dass an jeder Stelle im Bau immer genügend Frischluft vorhanden ist. Wer gab diese "Intelligenz" vor? Ab welcher Anzahl von Ameisen (vgl. Neuronen) funktioniert dieses System? Wer würde diesen Wesen so etwas zutrauen, wenn er nur ihr individuelles Verhalten studieren würde?
Um zum Anfang zurück zu kommen. Obwohl davon auszugehen ist, dass eine Ameisenart immer nach den selben einfachen Regeln funktioniert, wird das Ameisentunnelsystem kaum überall absolut gleich und damit eindeutig (berechenbar) sein. Genauso dürfte es sich mit dem menschlichen Gehirn verhalten.
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