Technik im Alltag Es werde Sparlicht!
Energiesparlampen sind längst besser als ihr Ruf. Aber beim Einkauf droht die ganz große Verwirrung
© picture-alliance/dpa

Energiesparlampen glühen nicht und verheizen nicht so viel Energie wie herkömmliche Lampen
Von Hamsterkäufen war die Rede. Einige Baumärkte verzeichneten doppelt so hohe Verkäufe von 100-Watt-Birnen wie im Vorjahr. Der Abschied von der guten, alten Glühlampe scheint den Deutschen schwer zu fallen. Obwohl die Dinger längst als Stromfresser und Klimafrevler verschrien sind, horten wir vor dem Verbot lieber noch einmal. Nicht bloß weil Glühbirnen konkurrenzlos billig sind, auch aus der Sorge um unsere Gemütlichkeit. Wenigstens die ist inzwischen aber unbegründet, imitieren doch eine Reihe aktueller Sparlampen das buttrig-weiche »Warmweiß« der bald verbotenen Stromschleudern schon ganz gut.
Stab- oder Kugelform, Schnellstart oder Normal: Sparlampen mögen die Stromrechnung schonen, sie sorgen aber auch für Verwirrung. Es werden künftig kühles Tageslicht zum Wachwerden und Arbeiten angeboten, Sofortstarter fürs Treppenhaus, warmes Licht für die Wohnzimmerdecke, Speziallampen für die nächtliche Gartenbeleuchtung und zum Dimmen. Und haben sie einst ausgeleuchtet, dürfen die Sparlampen nicht in die Mülltonne, enthalten sie doch giftiges Quecksilber.
Abends schraube ich meinen Erstkontakt mit der neuen Lichtwelt in die Arbeitsleuchte. Dünne Stäbe sind zu Schlaufen verdreht, und 11 Spar-Watt sollen so stark leuchten wie früher 60 Watt. Für rund 13 Euro verspricht die Megaman Liliput Plus Nature Color keinen Blaustich, keinen Neon-Schein, sondern Tageslicht mit einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin.
»Farbtemperatur« ist jene Temperatur, bei der ein glühender Körper einen Farbton abstrahlt. Je höher sie ist, umso kälter das Licht. Eine Glühlampe hat 2500 Kelvin. Meine Testlampe mit 6500 Kelvin ist also extrakühl. So weit die Theorie. In der Praxis verbreitet die kleine Lampe einen kühlen, angenehmen Schein auf meinem Schreibtisch – weniger Côte d’Azur, eher Elbstrand. »Geeignet für Bepflanzungen im Innenbereich, Arbeitsplätze, therapeutische Anwendungen«, rät die Verpackung. Für mich ist das Wichtigste: Die Farben der künstlich beleuchteten Dinge sehen so aus, wie sie bei Tageslicht wirken – eben echt. Schon das ist längst keine Selbstverständlichkeit bei Sparlampen. Wer es lieber vertraulich-gelb wie bei der alten Glühbirne hat, für den bringt Osram im Sommer eine Dulux des Farbtyps »Warm Comfort Light« auf den Markt – sehr authentisch!
Weil Licht aus Kompaktleuchtstoffröhren – so heißen die Sparlampen korrekt – nicht alle Wellenlängen enthält, sehen einige Farben falsch aus. Beim Einschalten trifft UV-Strahlung auf eine Spezialbeschichtung im Inneren des Glaskörpers. Je nachdem, aus welchem Material die Beschichtung ist, wandelt sie die UV-Strahlung in grünes, blaues oder rotes Licht um. Die Kombination der Farben erscheint weiß; wärmer oder kälter, je nach Blau- und Rot-Anteilen. Die nach DIN 6169 definierten acht Testfarben werden unterschiedlich gut wiedergegeben. Asterviolett sieht dann zum Beispiel aus wie Fliederviolett, und Senfgelb hat womöglich einen kräftigen Grünstich. Weil sie mit fünf statt drei Lichtfarben arbeitet, schafft die Megaman immerhin 92 von 100 Punkten auf dem Index für Farbwiedergabe (eine klare Glühbirne erreicht fast 100). Ziemlich gut, ein Riesenfortschritt gegenüber den Sparlampen der neunziger Jahre oder heutigen Billigprodukten.
Ein anderes Ärgernis besteht allerdings fort. Es dauert Minuten, bis es Tag wird über dem Schreibtisch. Die Lampen stellen die Geduld auf die Probe, weil sie zum Leuchten verdampftes Quecksilber brauchen und dafür erst einmal warm werden müssen. Abhilfe sollen Quickstart-Lampen schaffen. Hier werden die Elektroden vorgewärmt. Außerdem sorgen Zusätze im Leuchtstoff dafür, dass das Quecksilber schneller verfügbar ist. Das soll auch der Haltbarkeit dienen. Hersteller Osram hat die Schnellstarter als Dulux Superstars im Programm.
- Datum 07.09.2009 - 15:40 Uhr
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- Serie Technologie
- Quelle DIE ZEIT, 14.05.2009 Nr. 21
- Kommentare 39
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Die Teile gibts seit 20 Jahren; so richtig durchgesetzt haben sie sich nicht(*). Die Lobby-EU kann das natürlich nicht akzeptieren und trägt zur weiteren Infantilisierung der Bürger bei. Bei dieser Entmündigung helfen Lobby-Journalisten tatkräftig mit.
Mir ist das egal: Die EU hat in wenigen Monaten nicht mehr viel zu melden; das Spiel ist aus.
(*)Das heißt nicht, dass sie keine Berechtigung haben für best. Anwendungen.
die Preise bald mal zurück, an das nostalgische 50ger-Jahre-25-Watt-Schummerlicht könnte man sich ja noch gewöhnen, nur bei 40 EUR für eine Glühbirne bei 1 EUR für eine kWh Strom gehen in weniger gutsituierten Haushalten die Lichter aus.
Ich habe da eine Idee nur noch Kezen benutzen ging doch frühe auch!
Ich habe da eine Idee nur noch Kezen benutzen ging doch frühe auch!
sicher ganz interessant, solange es nur um reine Helligkeit geht und das Geldeinsparen bei der Nutzung im Vordergrund steht. Als Effektbeleuchtung? No go. Nichts warmes, anheimelndes, romantische Atmosphäre erzeugendes, ist diesen kalten Dingern abzugewinnen. (Vielleicht als Innenbeleuchtung für Kühlschränke!?)
Umweltbilanz? Der Aufwand an Energie bei der Herstellung dieser Produkte und der Gehalt an wenig gesunden Materialien sowie die aufwendige Entsorgung dieser Teile, sprechen da eine eigentlich recht deutliche Sprache.
Da wurde einfach etwas am Markt mit geballter EU-Power durchgedrückt, was gerade im Interesse der Wirtschaft, "En Vogue" ist!
...wuerde ich zum guten Teil zustimmen (wobei ich noch keine der teuren Birnen getestet habe - ich muss aber auch zugeben, dass meine Bereitschaft nicht so furchtbar hoch ist, fuer eine Einsparung von 2/3 des Stromverbrauchs erst einmal das 100-Fache beim Kauf der Birne auszugeben).
Bloss bei dem Rumgehaue auf der EU wird's wieder etwas undifferenziert (wie auch bei Kommentar 1). Erst einmal gibt's auch ausserhalb der EU Staaten mit entsprechenden Regelungen (Australien als Beispiel). Dazu kommt, dass solche Regelungen ja nicht aus der duennen Luft kommen - sie werden von den Politikern im EU-Parlament eingebracht und/oder abgesegnet. Und dort sitzen Vertreter derselben Parteien, die in Berlin, Dublin, London, Rom, Paris usw. sitzen - wenn einem da etwas nicht passt, sollte man also bei den EU-Wahlen wie auch bei den Bundestagswahlen anders waehlen.
Vor allem aber: die EU-Regelung sagt ja nichts darueber, welche Technik genutzt werden soll, um die alte Gluehbirne zu ersetzen. Letztlich sagt sie nur "tschuess, Gluehbirne". Ob man Energiesparlampen, LED-Lampen, Kerzen, oder Fusionsreaktorstrahlung als Ersatz nimmt, ist m.W. nicht festgelegt - d.h. nun zu unterstellen, die EU wolle der Industrie helfen, Dinge zu verkaufen, die sich seit 20 Jahren (nicht ganz zu Unrecht, wenn man sich Preis und Farbwaerme der Dinge mal anschaut) nicht durchgesetzt haben, greift m.E. etwas kurz.
Generell bin ich auch dafuer, die Energiesparlampe mit ihrem Quecksilber, lahmarschigem Start und unangenehmer Farbwaerme direkt zu ueberspringen und die Entwicklung an guenstigeren und farbechten LEDs - oder etwas ganz anderem - voran zu treiben.
---
StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
...wuerde ich zum guten Teil zustimmen (wobei ich noch keine der teuren Birnen getestet habe - ich muss aber auch zugeben, dass meine Bereitschaft nicht so furchtbar hoch ist, fuer eine Einsparung von 2/3 des Stromverbrauchs erst einmal das 100-Fache beim Kauf der Birne auszugeben).
Bloss bei dem Rumgehaue auf der EU wird's wieder etwas undifferenziert (wie auch bei Kommentar 1). Erst einmal gibt's auch ausserhalb der EU Staaten mit entsprechenden Regelungen (Australien als Beispiel). Dazu kommt, dass solche Regelungen ja nicht aus der duennen Luft kommen - sie werden von den Politikern im EU-Parlament eingebracht und/oder abgesegnet. Und dort sitzen Vertreter derselben Parteien, die in Berlin, Dublin, London, Rom, Paris usw. sitzen - wenn einem da etwas nicht passt, sollte man also bei den EU-Wahlen wie auch bei den Bundestagswahlen anders waehlen.
Vor allem aber: die EU-Regelung sagt ja nichts darueber, welche Technik genutzt werden soll, um die alte Gluehbirne zu ersetzen. Letztlich sagt sie nur "tschuess, Gluehbirne". Ob man Energiesparlampen, LED-Lampen, Kerzen, oder Fusionsreaktorstrahlung als Ersatz nimmt, ist m.W. nicht festgelegt - d.h. nun zu unterstellen, die EU wolle der Industrie helfen, Dinge zu verkaufen, die sich seit 20 Jahren (nicht ganz zu Unrecht, wenn man sich Preis und Farbwaerme der Dinge mal anschaut) nicht durchgesetzt haben, greift m.E. etwas kurz.
Generell bin ich auch dafuer, die Energiesparlampe mit ihrem Quecksilber, lahmarschigem Start und unangenehmer Farbwaerme direkt zu ueberspringen und die Entwicklung an guenstigeren und farbechten LEDs - oder etwas ganz anderem - voran zu treiben.
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StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
...wuerde ich zum guten Teil zustimmen (wobei ich noch keine der teuren Birnen getestet habe - ich muss aber auch zugeben, dass meine Bereitschaft nicht so furchtbar hoch ist, fuer eine Einsparung von 2/3 des Stromverbrauchs erst einmal das 100-Fache beim Kauf der Birne auszugeben).
Bloss bei dem Rumgehaue auf der EU wird's wieder etwas undifferenziert (wie auch bei Kommentar 1). Erst einmal gibt's auch ausserhalb der EU Staaten mit entsprechenden Regelungen (Australien als Beispiel). Dazu kommt, dass solche Regelungen ja nicht aus der duennen Luft kommen - sie werden von den Politikern im EU-Parlament eingebracht und/oder abgesegnet. Und dort sitzen Vertreter derselben Parteien, die in Berlin, Dublin, London, Rom, Paris usw. sitzen - wenn einem da etwas nicht passt, sollte man also bei den EU-Wahlen wie auch bei den Bundestagswahlen anders waehlen.
Vor allem aber: die EU-Regelung sagt ja nichts darueber, welche Technik genutzt werden soll, um die alte Gluehbirne zu ersetzen. Letztlich sagt sie nur "tschuess, Gluehbirne". Ob man Energiesparlampen, LED-Lampen, Kerzen, oder Fusionsreaktorstrahlung als Ersatz nimmt, ist m.W. nicht festgelegt - d.h. nun zu unterstellen, die EU wolle der Industrie helfen, Dinge zu verkaufen, die sich seit 20 Jahren (nicht ganz zu Unrecht, wenn man sich Preis und Farbwaerme der Dinge mal anschaut) nicht durchgesetzt haben, greift m.E. etwas kurz.
Generell bin ich auch dafuer, die Energiesparlampe mit ihrem Quecksilber, lahmarschigem Start und unangenehmer Farbwaerme direkt zu ueberspringen und die Entwicklung an guenstigeren und farbechten LEDs - oder etwas ganz anderem - voran zu treiben.
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StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Die Farbendarstellung der Leuchtstofflampen ist eine reine Gewöhnungssache. Es beschwert sich ja auch keiner mehr, dass Laptops bzw. Flachbildschirme ebenfalls nicht vermögen, Farben so brilliant und korrekt darzustellen, wie es die Röhrenmonitore können.
Hier haben die E-Smog Paniker ganze Lobbyarbeit geleistet, da ist viel hängengeblieben. Nein, man bekommt von dem Licht keine Kopfschmerzen! Die Leute, die das behaupten können stundenlang im Biosupermarkt unter brachial nicht sichtbar flimmernder Supermarktbeleuchtung stehen und in der Denkmurmel schmerzt es nicht. Aber wehe man hält ihnen eine Energiesparlampe vors Auge, da folgt sofort der gefühlte Hirnschlag.
Und auch das die Dinger nicht sofort hell werden ist eigentlich ein Vorteil. Dieses anfängliche schumerige Licht ähnlich der Lichtausbeute einer Kerze bietet einen kurzen Moment zum Innehalten und Nachdenken. Sofort Licht braucht man im Leben so gut wie nie und auch im Treppenhaus wird man nicht stürzen, es reicht durchaus aus, um die Umgebung klar zu erkennen. Man wird vielleicht nicht feine Details wie die Zacken einer Briefmarke erkennen, aber für die Treppenstufen und das Geländer reicht es alle mal.
Lediglich die Quecksilberproblemtik ist ein Problem. Aber ist auch wurscht, wenn bald die LEDs günstiger werden. Bis dahin sollte einem der Geldbeutel näher sein und man hat dazu noch einen Komfortgewinn. Man kann nun die ganze Wohnung beleuchten und zahlt nicht mehr als früher, als man nur im benutzten Wohnraum Licht gemacht hat. Einfach mal ausprobieren, es lebt sich viel entspannter, als dauernd Licht an-Licht aus zu spielen und sich nervige Gedanken über Energieverschwendung und -Preise zu machen.
Ich finde Energiesparlampen mittlerweile richtig toll und ich habe nicht mal Luxuslampen, sondern die billigen von Aldi. Und an den Tageslichtlampen habe ich auch Interesse, muss ich mal gucken, ob Aldi die auch hat. Am Schreibtisch oder in der Küche macht das nämlich durchaus Sinn.
Das stimmt so nicht. Wo es auf gute Farbwiedergabe ankommt will keiner einen LCD-Bildschirm (einige haben zwar so etwas andrehen lassen). Da ist "Plasma" der Weg zur Erfüllung. Energiesparen tritt da auch beim Öko/Walddeutschen etc. in den Hintergrund.
Das man sich von guter Widergabe entwöhnen kann bestreite ich nicht. Man sollte das aber nicht mit Lichtqualität verwechseln.
Der Farbwidergabe-Index ist sowieso ziemlicher Schwachsinn. Der gute Wert von insbesondere LEDs hat nicht viel mit der tatsächlichen Lichtqualität zu tun. Evtl. optimieren die Hersteller die Lichtquellen sogar um möglichst nahe an die "CRI 100" zu kommen, wobei sie natürlich Lichtqualität opfern müssen.
Jede Glübirne (unabh. von der Wendel-Temp.) schafft immer fast "CRI 100", was den Wert sowieso disqualifiziert.
Das stimmt so nicht. Wo es auf gute Farbwiedergabe ankommt will keiner einen LCD-Bildschirm (einige haben zwar so etwas andrehen lassen). Da ist "Plasma" der Weg zur Erfüllung. Energiesparen tritt da auch beim Öko/Walddeutschen etc. in den Hintergrund.
Das man sich von guter Widergabe entwöhnen kann bestreite ich nicht. Man sollte das aber nicht mit Lichtqualität verwechseln.
Der Farbwidergabe-Index ist sowieso ziemlicher Schwachsinn. Der gute Wert von insbesondere LEDs hat nicht viel mit der tatsächlichen Lichtqualität zu tun. Evtl. optimieren die Hersteller die Lichtquellen sogar um möglichst nahe an die "CRI 100" zu kommen, wobei sie natürlich Lichtqualität opfern müssen.
Jede Glübirne (unabh. von der Wendel-Temp.) schafft immer fast "CRI 100", was den Wert sowieso disqualifiziert.
Wenn man wirklich den gesamten Lebenszyklus miteinrechnet sind Glühbirnen nach wie vor das Mittel der Wahl, ganz unaufgeregt gesagt. Mir persönlich ist das mit der Lichtfarbe immer schon egal gewesen, ich bin da unempfindlich.
Es gibt von diversen Umweltschutzorganisationen in den USA Studien die alles miteinbeziehen, von den recht hohen Entwicklungs- und Weiterentwicklungskosten der Energiesparlampen im Vergleich zu den schon lange ausgereiften und billig zu produzierenden Glühbirnen, über den Rohstoff- und Energieeinsatz bei deren jeweiliger Herstellung, über Ausschuss bei der Produktion aufgrund der höheren Komplexität der Energiesparlampen, die mittlere Lebensdauer der jeweiligen Lampen - bis hin zu der Tatsache dass schon die alten Glühbirnen rein technisch seit Jahrzehnten 5x so lange halten könnten. Seit dem Glühbirnenkartell was es schon zu Urgroßvaters Zeiten gab werden im Westen aber nur Glühbirnen mit einer Lebensdauer um die 1.000 Stunden verkauft. Sonst kommen die Hersteller einfach nicht auf ihre Kosten, wenn ohne jegliche Weiterentwicklung oder höhere Kosten die Produktion von 5x so langlebigen Lampen möglich wäre und damit der Jahresumsatz auf 1/5 des heutigen Umsatzes schrumpfen würde. Dies macht man bei Energiesparlampen nicht da diese teuer "genug" für die Industrie sind.
Bezieht man dies alles und auch die Entsorgungsproblematik mit ein dann sind Energiesparlampen in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung kostspieliger (es muss mehr Wohlstand in eine Stunde Beleuchtung investiert werden) als Glühbirnen.
Ganz abgesehen davon dass ich das vermeintliche Argument dass ein Großteil der Energie als Wärme "verloren" ginge schon immer absurd fand. Das Sonnenlicht besteht ebenfalls zum allergrößten Teil aus Wärmestrahlung, ist ähnlich "ineffizient" wie die Glühbirne. Darum fühlen sich viele Menschen bei diesem Licht wohler vermute ich, es kommt natürlichen Lichtquellen wie Sonne und Feuer einfach am nächsten.
Berücksichtigt man welch ein geringer Anteil des Energieverbrauches eigentlich überhaupt auf die Beleuchtung entfällt dann muss man sagen, lasst den Leuten doch einfach dieses Licht wenn sie sich damit wohler fühlen. In letzter Zeit wird mir zu sehr in die persönliche Lebensführung eingemischt.
fließt in Energiebilanz von Gebäuden ein.
Michel Katzentisch
Es mag sein, dass die Sonne sehr viel Energie im Infrarotbereich aussendet (der Bereich ist das Intensitätsmaximum liegt aber bei etwa 500nm ... also gelbem sichtbarem Licht.
fließt in Energiebilanz von Gebäuden ein.
Michel Katzentisch
Es mag sein, dass die Sonne sehr viel Energie im Infrarotbereich aussendet (der Bereich ist das Intensitätsmaximum liegt aber bei etwa 500nm ... also gelbem sichtbarem Licht.
fließt in Energiebilanz von Gebäuden ein.
Michel Katzentisch
aber genauso nützlich wie die dinger im winter wärme produzieren, ist es im sommer sinnlos.
ausserdem ist mit strom heizen wesentlich teurer als mit gas.
__________________________________________________
Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
aber genauso nützlich wie die dinger im winter wärme produzieren, ist es im sommer sinnlos.
ausserdem ist mit strom heizen wesentlich teurer als mit gas.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
also ich finde, dass in dem artikel die nachteile dieser Lampen viel zu kurz kommen. Wie im Artikel erwähnt, ist in den Lampen Quecksilber enthalten, was
1. die Umwelt schädigt und
2. unter erbärmlichen bedingungen größtenteils in dritte-welt-ländern abgebaut wird. Die arbeiter sind dem quecksilber staub schutzlos ausgeliefert und werden davon natüröich schwer krank!
hier ist ein noch interessanter artikel darüber:
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