Energie Grün, aber gefährlich

Die Regierung will Kohlekraftwerke sauberer machen – und zementiert damit eine umweltschädliche Energiepolitik

Das wäre es doch: eine Methode, mit der sich die Klimaschädlichkeit der in aller Welt genutzten, aber leider allerschmutzigsten Energiequelle entschärfen ließe. Ein »Du darfst« für die Kohle, die man weiter verbrennen könnte – ohne Reue. Mit einem Gesetz für die unterirdische Speicherung von CO₂ will die Große Koalition jetzt solch einer Technologie den Weg bahnen: CCS, Carbon Capture and Storage, ihr Mittel der Wahl für »saubere Kohle« und andere fossile Energien. Das Kabinett hat den Entwurf schon durchgewinkt.

Aber wo bleibt der Applaus? Im Gegenteil: Nicht nur Umweltverbände laufen in diesen Tagen gegen die CCS-Pläne Sturm. Grüne und Linke protestieren, der Umweltausschuss beraumte für den 25.Mai rasch eine Anhörung im Bundestag an, selbst Teile der SPD-Fraktion und auch der Bundesrat übertreffen einander in der Länge ihrer Mängellisten. Das Gesetz sei »so strukturkonservativ wie General Motors«, lästert der technologiepolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Hans-Josef Fell. Dass die Große Koalition den Stromkonzernen helfe, »weiter auf den Kohle-Pfad zu setzen«, kritisiert auch Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), der von der Bundesregierung selbst berufen wird.

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Seine Begründung indes deutet auf einen grundlegenden Systemkonflikt: Mit der breiten Einführung von CCS werde »der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien blockiert«. Und tatsächlich war der Versuch schon immer umstritten, das CO₂ in der Abluft der Kraftwerke abzuscheiden, zu verflüssigen und, aus den Augen, aus dem Sinn, tief unter der Erdoberfläche zu verpressen. Selbst Befürworter leugnen nicht seine Unwägbarkeiten.

So würde der Verbrauch der fossilen Ressource bei der CO₂-Abscheidung nicht sinken, sondern in die Höhe getrieben, weil das Verfahren selbst erhebliche Mengen an Energie verbraucht. Die Kosten der Stromerzeugung dürften sich also auch unter den Prämissen des Emissionshandels bei der Kohle drastisch erhöhen – während Energie aus erneuerbaren Quellen stetig billiger wird; das gilt umso mehr für das Jahr 2020, wenn die noch unausgereifte CCS-Technologie frühestens zum Einsatz kommen kann.

Teure Pipelinenetze müssten quer durch Deutschland gebaut werden

Diese Konkurrenzlage erscheint umso plausibler, wenn man die gesamte Prozesskette betrachtet. Denn auch CCS-Kraftwerke wären keineswegs frei von CO₂; nur rund 70 Prozent des produzierten Treibhausgases könnten zurückgehalten werden. Überdies erforderte der Abtransport von täglich Millionen Tonnen Gas eine kostspielige Infrastruktur: Die als Speicher geeigneten leeren Gasfelder oder tiefen Aquifere (Grundwasserleitern) liegen im Norden, teure Pipelinenetze müssten quer durch Deutschland gebaut werden. Mit hohen Sicherheitsanforderungen, denn bei einem Leck könnte schon ein Anteil von acht Prozent Kohlendioxid in der Atemluft tödlich wirken.

Alles beherrschbar, beruhigt Vattenfall-Vorstand Reinhardt Hassa; er rechnet auch noch mit Fortschritten beim Verfahren. Doch der ganze Kraftakt erinnert an die »salvatorische Formel«, die der Schriftsteller Carl Amery einmal für das Klimaproblem der Kohle formuliert hat: »Man wird schon was finden. Einfach weitermachen.«

Die meisten Umweltschützer, auch der Sachverständigenrat halten die weitere Erforschung von CCS trotzdem für sinnvoll; angesichts der Dramatik des Klimawandels dürfe man für die bestehenden Kraftwerke keine Option ausschließen. Sie hätten also nichts gegen Regeln für eine Testphase der Pilotanlagen, die RWE und Vattenfall in Hürth und Jänschwalde planen. Die Stromkonzerne jedoch drängten auf umfassende »Planungssicherheit« und forderten bereits einen großzügigen Rahmen für die kommerzielle Nutzung von CCS. Dem kamen Wirtschafts- und Umweltministerium nach. Druck machten die Energieversorger vor allem mit der Drohung, sie könnten beim Exportgeschäft mit der CCS-Technologie hinter Japan, England, den USA oder Australien zurückfallen. Außerdem wollen RWE und Vattenfall möglichst rasch an verlockende Fördertöpfe herankommen: Die Europäische Union bietet für Demonstrationskraftwerke – zusätzlich zu insgesamt 600 Millionen Euro Forschungsgeldern – bis 2015 europaweit rund 10 Milliarden Euro.

Leser-Kommentare
  1. http://www.sueddeutsche.d...

    In dem Buch "Weltmacht Energie" von Peter Hennicke/Michael Müller wird der Weg

    ohne CCS und erst recht natürlich ohne Kernenergie
    aufgezeigt.

    Da BP Köhler in seiner Berliner Rede den ehemaligen Präsidenten des Wuppertal Instituts, Ernst Ulrich von Weizsäcker, als Vorbild hervorhebt und Peter Hennicke dessen Nachfolger ist, kann mit wahrer "ökologischen Revolution" ja wohl nur der in "Weltmacht Energie" beschriebene Weg gemeint sein !

    Wir sollten die Forderung des frisch gewählten Bundespräsidenten erfüllen.

  2. Lautet der einstimmige Chor aus Energiekonzernen, Lobbyisten und Regierung.
    Ich bin kein Fachmann, aber technisch versierter Laie und als solcher weiß ich, dass der größte CO2 Speicher sich über der Erde befindet und nicht darunter.
    Dieser Speicher wird jedoch Jahr um Jahr vernichtet, überall auf der Welt.
    Das sinnlose Abholzen von Regenwald, sei es tropischer, oder gemäßigter muss ein Ende haben. Wir hätten heute nicht diese Auswirkungen des von Menschen verursachten CO2 Ausstoßes, wenn wir noch die Masse an Regenwald besäßen wie vor 50 Jahren.
    Natürlich ist es nicht allein der Regenwald. Es sind auch alle anderen Grünflächen und Waldbestände. Anstatt hier anzusetzen und dem Abholzen eine vernünftige Wiederaufforstung entgegen zu setzen, verstrickt man sich lieber in unnötige und kostenintensive Abenteuer, welche zum Wohle der Energiekonzerne und durch den Steuerzahler finanziert werden sollen. Anstatt die Energiegewinnung durch Geo- und Solarthermie zu forcieren wird weiter geplündert. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten außer Geo- und Solarthermie, wie zum Beispiel dezentralisierte und autarge Energieversorgung von kleineren Gemeinden durch kommunale Blockheizkraftwerke in einer Kraft-Wärme-Kühlung Kopplung um einen hohen Wirkungsgrad in allen Monaten zu gewährleisten. Betrieben werden können diese Kraftwerke mit komprimiertem Holzgas. Das erzeugt zwar auch CO2, aber wesentlich weniger als Kohle. Doch Dezentralisierung wäre der Tod für die Energiekonzerne.
    Es ist mir natürlich klar, dass wir die fossilen Brennstoffe noch brauchen, in Anbetracht des völlig richtigen Atomausstiegs, aber warum werden immer wieder widersinnige Maßnahmen gewählt die ökonomisch nur für die Energiekonzerne Sinn machen, die aber weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar für alle anderen sind.
    Wie auch immer, an erster Stelle muss der Erhalt der Flora und Fauna stehen und dort wo es die Natur nicht von alleine schafft, muss mit sinnvollem Aufforsten nachgeholfen werden.

    • carol
    • 23.05.2009 um 21:32 Uhr

    das ist doch alles schlampig. erst erzeugen und dann auf nimmerwiedersehen versenken.

    man sollte lieber so schnell wie möglich den energiekonsum senken und gleichzeitig die grüne energieerzeugung fördern.

    sonst bringen auch die besten speicher nix. viele sachen verstehe ich sowieso nicht. zB einheitliche netzgeräte für mobiltelefone sind eine supersache, aber warum erst jetzt (eigentlich in paar jahren)? viele telefone lassen sich jetzt schon über USB aufladen, dass hätte man doch per gesetz schon vor 10 jahren machen können und unendlich viel energie gespart. und überhaupt: warum wurden niedrigspannungsnetzteile nicht schon vor vielen jahrzehnten standardisiert?
    ist doch klar, damit man schön teure netzteile nachkaufen muss oder vielleicht gleich ein neues gerät.

    warum geben die mir nicht die 10 Mrd.? (kleiner witz)

    __________________________________________________
    Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.

  3. über den verlogenen deutschen Umwelt-Eiertanz, wo die Lobbyisten den kleinen Gewissens-Michel emotional derartig an der Nase herumführen und zweistellige Milliarden an Subventionen Jahr für Jahr kassieren dürfen, für jeden Mist wo ein grüner Punkt draufgemalt ist. Beispiele:
    - Ein Tempolimit von 100 auf der Autobahn würde genauso viel CO2-Einsparung bringen wie die gesamte installierte Windenergie, und nichts kosten, aber lieber lässt man sich hier die stolzen Carport-Besitzer mit Solarsubventionen einen zweiten Geländewagen finanzieren.
    - Ganz Frankreich freut sich seines Lebens, mit 80 Prozent Kernenergieanteil, und baut munter weiter Atomkraftwerke, während hier ein prozesstechnisch absolut gemütlicher Anlagentyp wie der Druckwasserreaktor als "atomarer Horror" an die Wand gemalt wird.
    Und jetzt noch CCS, wo sich keiner der Entwickler darauf festlegen will, das das ganze Zeug nicht nach 30 jahren doch wieder an die Atmosphäre diffundiert ? So 2040 wird denen das bestimmt furchtbar leid tun, aber die Subventionen sind leider auch verballert, wahrscheinlich werden dann auch die ganzen Klimaprognosen aufgrund falscher Eingangsdaten wieder revidiert sein, und wir alle sammeln für Milliarden von Korken, um die CO2-Löcher im Boden zuzustopfen.

  4. Letztlich kommt es doch zu einer Grundsatzfrage:

    Will man auf fossile Energieerzeugung setzen oder den Atomausstieg rückgängig machen ?

    Eines muss man sich dabei klar machen: es wird nicht möglich sein, mit regenerativen Energien den in Deutschland benötigten Strom zu erzeugen. Auch mit besseren Energiespeichern oder ähnlichem ist es in den nächsten 20-30 Jahren nicht möglich.
    Um die Stromversorgung bei sehr hohen regenrativen Stromanteilen (Wind, Sonne) zu sichern bräuchte man fossile Kraftwerke als "Rückendeckung" (da Wind- und Sonnenenergie sehr schnell aufkommen aber auch leider wieder schnell abfallen). Und dabei kommen quasi nur Gaskraftwerke in Frage, weil Kohle zu lange zum anfahren der Kessel braucht. Was mit dem Gas passieren kann wenn man es von Russland bekommt hat man ja leider letzten Winter gesehen, noch dazu wird der Preis für Gas in den nächsten jahrzehnten weiter stark ansteigen. Die Strompreise würden also in jedem Fall stark steigen, weil die Gaskraftwerke zusätzlich jederzeit betrieben werden müssten, wenn auch im stand-by.

    Um also den fossilen Anteil der Energieerzeugung zu verringern bleibt als alternative die Kernenergie, die zzt. in vielen Ländern wieder geplant und gebaut wird (darunter auch Länder wie China und Indien). Die Atomkraft hat in meinen Augen den Vorteil, dass man mit sehr geringen CO2 aufkommen sicher Energie erzeugen kann. Leider wird die Debatte um Atomkraft in deutschland eher emotional als sachlich geführt. Im Zuge der Debatte um den Klimawandel ist die Atomkraft aber international wieder Salonfähig geworden (auch in Deutschland sind wieder mehr Menschen dafür).

    In meinen Augen sollte Deutschland wie bisher auf den Strommix setzen, Fossil, Atom sowie Regenerativ. Um technisch konkurrenzfähig zu bleiben sollte also nichtnur auf das CO2 speichern gesetzt werden, sondern auch weiter auf Atomkraft und natürlich auch noch verstärkt auf regenerative Energiequellen.

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    • carol
    • 24.05.2009 um 0:30 Uhr

    sagte der polier und liess alles stehen und liegen. "dieser ganze grüne quatsch bringt nix. atomstrom ist viel sauberer."
    und ging nach hause. hatte aber leider nicht bedacht, dass atomkraftwerke einige probleme mit sich bringen.

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    • carol
    • 24.05.2009 um 0:30 Uhr

    sagte der polier und liess alles stehen und liegen. "dieser ganze grüne quatsch bringt nix. atomstrom ist viel sauberer."
    und ging nach hause. hatte aber leider nicht bedacht, dass atomkraftwerke einige probleme mit sich bringen.

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    • RalphS
    • 23.05.2009 um 22:32 Uhr

    Seit 10 Jahren steigt die globale mittlere Temperatur nicht mehr an.
    Das die globale mittlere Temperatur nicht mehr ansteigt, kann nicht nur an den chinesischen Kohlekraftwerken liegen, welche angeblich nach Meinung einiger Klimawissenschaftler den Himmel verdunkeln.
    .
    Haben wir überhaupt ein CO2 und damit ein CO2-verursachtes Klimaproblem ???
    Ich denke nicht, also werden wir nur von Grünen, Umweltverbänden und Politikern verarscht und die dummen von der Linkspartei springen auch noch auf den sich verfahrenden sogenannten Ökozug drauf, statt sich um soziale Themen zu kümmern.
    Messungen von Nasasonden haben eindeutig gezeigt, dass die Marsatmosphäre die gleichen Temperaturerhöhungen mitgemacht hat, wie die Erdatmosphäre.
    CO2 teuer auf minus 150 Grad Celsius zu kühlen, um es zu verflüssigen und danach in den Erdmantel zu pressen ist darum äusserst dämlich, aber es bringt für gewisse Kreise Geld, sehr sehr viel GELD !!!
    Wann werden die Menschen begreifen, dass die globalen Temeraturerhöhungen bis vor 10 Jahren, durch eine verstärkte Strahlungsemission unseres Zentralgestirns, genannt SOLARIS (Sonne), hervorgerufen wurde ?
    .
    We gave the friends of Milton Friedman billion of dollars, and now we have only debts.
    Don't trust them.
    Destroyed the MATRIX.
    (RalphS and Che Guevara)

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    • CB89
    • 23.05.2009 um 22:48 Uhr

    Wenn sich schon so gut informiert sind, dann würde ich mich freuen, wenn sie mir ein paar fundierte und glaubwürdige Quellen für ihre Thesen liefern könnten.

    • carol
    • 24.05.2009 um 0:38 Uhr

    sind sie sich da sicher das es sowas nicht gibt? ich meine, erdgas und kohle haben das CO2 über jahrmillionen angesammelt, und werden nun innerhalb weniger jahre verfeuert. und das soll keinen effekt auf irgendwas haben?

    das wissen sie bestimmt besser als ich, aber wieviel gas und kohle wurden denn bisher verbraucht? so hundert 100 bis 200 tonnen vielleicht?

    __________________________________________________
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    • CB89
    • 23.05.2009 um 22:48 Uhr

    Wenn sich schon so gut informiert sind, dann würde ich mich freuen, wenn sie mir ein paar fundierte und glaubwürdige Quellen für ihre Thesen liefern könnten.

    • carol
    • 24.05.2009 um 0:38 Uhr

    sind sie sich da sicher das es sowas nicht gibt? ich meine, erdgas und kohle haben das CO2 über jahrmillionen angesammelt, und werden nun innerhalb weniger jahre verfeuert. und das soll keinen effekt auf irgendwas haben?

    das wissen sie bestimmt besser als ich, aber wieviel gas und kohle wurden denn bisher verbraucht? so hundert 100 bis 200 tonnen vielleicht?

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    Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.

    • CB89
    • 23.05.2009 um 22:48 Uhr

    Wenn sich schon so gut informiert sind, dann würde ich mich freuen, wenn sie mir ein paar fundierte und glaubwürdige Quellen für ihre Thesen liefern könnten.

    Antwort auf "CO2 Problem ???"
  5. also geschichtlich fundiert ist zum Beispiel, das zwischen den Jahren 800 bis 1100 Menschen auf Grönland siedelten, und konnten hervorragend von ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen leben, es muss also damals, vor der systematischen Klimaaufzeichnung, sehr warm gewesen sein, es gab halt nur keine Flugzeuge oder Satelliten die den Leuten die apokalyptischen Nachrichten und Bilder vom Abschmelzen des nördlichen Polareises liefern konnten, später ist es ja dann auch wieder zugefroren, oder ?

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    also bitte... wieso muss denn immer wieder grönland als wiederlegung des klimawandels herhalten? die tolle info, dass auf grönland während der kleinen warmzeit was gewachsen ist, ist doch schon populärwissenschaftlich.
    wer sich, wie die hunderten (!) von wissenschaftlern, die am ipcc mitgearbeitet haben, klimadaten anschaut (aus eiskernbohrungen aus... genau, grönland) weiß, dass es immer wechsel von warm- und kaltzeiten gegeben hat. und zwischen den "großen" gab es eben auch viele kleine warm- und kaltphasen. so wie diese mittelalterliche warmzeit...

    so, wenn du als laie das weißt, ich als laie das weiß, wieso sollten, wie können das unglaublich neue erkenntnisse für hunderte von klimaforschern sein, die die namen der glaziale und interglaziale im ersten semester gelernt haben?? kannst du dir vorstellen, wieviele tausend, millionen messdaten diese wissenschaftler zum auswerten vorliegen hatten? kannst du dir vorstellen, wieviele jahre die sich mit dem klima beschäftigen? kannst du dir vorstellen, wie so eine klimagleichung aussieht, in der der einfluss des meeres, der biomasse und eben auch anthropogener co2-emission drinsteckt? wieviele faktoren?
    da denkt man wenn sich selbst bp (beyond petrolium), sämtliche automobil-hersteller, cdu sowie exxon auf neue werbe-kampagnen im sinne von "wir kämpften schon immer gegen den klimawandel" umstellen, dass man über diesen wandel nicht mehr diskutieren muss... scheinbar doch...

    na ja, zum thema: eine "wunderbare" strategie, erinnert an die atom-müll-endlager (sorry, zwischenlager). aber nicht nur an die... den müll hat man auch bis in die 70er jahre irgendwo verbuddelt, war doch praktisch... heute heißt sowas altlast und kostet millionen... pro jahr und altlast. aber scheinbar sind einige menschen sehr resistent gegen lehren aus der vergangenheit

    also bitte... wieso muss denn immer wieder grönland als wiederlegung des klimawandels herhalten? die tolle info, dass auf grönland während der kleinen warmzeit was gewachsen ist, ist doch schon populärwissenschaftlich.
    wer sich, wie die hunderten (!) von wissenschaftlern, die am ipcc mitgearbeitet haben, klimadaten anschaut (aus eiskernbohrungen aus... genau, grönland) weiß, dass es immer wechsel von warm- und kaltzeiten gegeben hat. und zwischen den "großen" gab es eben auch viele kleine warm- und kaltphasen. so wie diese mittelalterliche warmzeit...

    so, wenn du als laie das weißt, ich als laie das weiß, wieso sollten, wie können das unglaublich neue erkenntnisse für hunderte von klimaforschern sein, die die namen der glaziale und interglaziale im ersten semester gelernt haben?? kannst du dir vorstellen, wieviele tausend, millionen messdaten diese wissenschaftler zum auswerten vorliegen hatten? kannst du dir vorstellen, wieviele jahre die sich mit dem klima beschäftigen? kannst du dir vorstellen, wie so eine klimagleichung aussieht, in der der einfluss des meeres, der biomasse und eben auch anthropogener co2-emission drinsteckt? wieviele faktoren?
    da denkt man wenn sich selbst bp (beyond petrolium), sämtliche automobil-hersteller, cdu sowie exxon auf neue werbe-kampagnen im sinne von "wir kämpften schon immer gegen den klimawandel" umstellen, dass man über diesen wandel nicht mehr diskutieren muss... scheinbar doch...

    na ja, zum thema: eine "wunderbare" strategie, erinnert an die atom-müll-endlager (sorry, zwischenlager). aber nicht nur an die... den müll hat man auch bis in die 70er jahre irgendwo verbuddelt, war doch praktisch... heute heißt sowas altlast und kostet millionen... pro jahr und altlast. aber scheinbar sind einige menschen sehr resistent gegen lehren aus der vergangenheit

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